Alina Engel - Wenn Unternehmen wüssten was sie wissen #91

Shownotes

Hallo zu Folge 91, in der ich Alina Engel vom Start-up Zive zu Gast habe. Mit ihr habe ich nicht nur über die von Zive angestrebte Revolution im Wissensmanagement gesprochen, sondern auch darüber, wie ihr Team in diesem schnelllebigen Markt seine Vision und Strategie nicht aus den Augen verliert und nicht blind jeder sich bietenden Opportunität nachläuft.

Alina hat eine spannende Vita und teilt im Gespräch ihre Erfahrungen – von ihrer Reise als Gründerin über ihre Zeit danach bei Meta bis hin zu ihrer aktuellen Rolle als Verantwortliche für das Business Development bei Zive.

Viele spannende Insights – ich wünsche euch viel Spaß beim Hören!

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00:00:01: Das Thema ist wirklich Wissensmanagement im Ganzen zu revolutionieren.

00:00:05: Also wie werden Sachen gefunden und auch aktiviert, aber auch wie halten wir das Wissen aktuell?

00:00:13: Und das ist der Teil, wo wir gerade noch uns hinentwickeln.

00:00:16: Also wie kann ich praktisch aufräumen meine Wissensfases?

00:00:19: Wie kann ich schauen, dass Duplikate gelöscht werden?

00:00:21: Wie kann ich schauen, dass widersprüchliche Informationen aufräumen?

00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft.

00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl und ich spreche mit Unternehmerinnen, Gründerinnen und stillen Heldinnen des Business Alltags, die unsere digitale Zukunft formen.

00:00:43: Business Unplugged ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bauen.

00:00:51: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.

00:00:54: Hallo zu Folge 91, in der ich Alina Engel vom Startup ZIVE zu Gast habe und mit der ich nicht nur über die von ZIVE angestrebte Revolution im Businessmanagement gesprochen habe,

00:01:06: sondern auch wie sie in diesem schnelllebigen Markt als Team ihre Vision und Strategie nicht aus den Augen verlieren und blind jeder sich auftuenden Opportunitäten nachlaufen.

00:01:19: Alina hat eine spannende Vita und im Gespräch teilt sie ihre Erfahrungen von ihrer Reise selbst als Gründerin über ihre Zeit danach bei Meta und jetzt als Zuständige für das

00:01:29: Business Development bei ZIVE.

00:01:32: Viele Insights, mit denen ich euch jetzt viel Spaß beim Hören wünsche.

00:01:36: Liebe Alina, herzlich willkommen zu Business unplugged.

00:01:39: Schön, dass du meiner Einladung gefolgt bist und wir heute miteinander sprechen.

00:01:43: Hallo Johannes, vielen Dank für die Einladung.

00:01:47: Alina, du hast nach deinem Studium in Kopenhagen einige unterschiedliche berufliche Stationen durchlaufen.

00:01:56: Du hast einerseits auch selbst gegründet, warst aber auch Venture-Architekten und anderen bei Meta im Business Development tätig.

00:02:04: Bevor du im letzten Jahr beim 2023 gegründeten Start-up ZIVE, das das Business Management revolutionieren will, als Head of Business

00:02:16: Development eingestiegen bist.

00:02:19: Bevor wir uns ZIVE widmen, würde ich aber gerne noch kurz mit dir die AB Fragen durchgehen, die ich mit allen meinen Gästen durchgehe.

00:02:28: Du weißt, wie funktioniert?

00:02:30: Yes.

00:02:31: Sehr gut, dann starten wir.

00:02:34: Bildung online oder offline?

00:02:38: Online, darf ich kommentieren?

00:02:41: Ja, ansonsten würden wir es im Nachgang kommentieren.

00:02:46: Also online, es einfach für jeden verfügbar ist und ja, wissendotlich demokratisieren konnte.

00:02:53: Die zweite Frage, automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindung?

00:02:58: Menschliche.

00:03:00: Ihr kein Kommentar?

00:03:02: Ich lasse die Kommentare mal zum Schluss, sonst wird das zu lange hier.

00:03:06: Okay.

00:03:07: Stärkere Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen?

00:03:11: Mehr Freiheiten, auf jeden Fall.

00:03:14: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohls der Allgemeinheit?

00:03:21: Weniger Datenschutz.

00:03:25: Last but not least, Webmeetings oder persönliche Treffen?

00:03:28: Auf jeden Fall persönlich, obwohl wir hier heute online sprechen.

00:03:32: Aber ich habe schon gehört, ihr habt dann ein Offsite demnächst, auf das du dich sehr freust, ne?

00:03:37: Ja, genau, das wird sehr cool.

00:03:38: Wir arbeiten ja an sich remote, also sehen uns wirklich nur so drei, vier Mal im Jahr, aber dann ist auch immer sehr...

00:03:43: Intensiv und lustig und ja, entstehen viele Erinnerungen.

00:03:50: Das glaube ich meistens, ist es so.

00:03:55: Dann kurz einmal zurückzukommen zur menschlichen Entscheidungsfindung.

00:03:57: Warum menschliche und nicht automatisiert?

00:04:00: Da bin ich ein bisschen hin und hergerissen.

00:04:02: Also ich glaube schon, dass der Mensch aus verschiedenen Gründen Entscheidungen so trifft, wie man sie trifft.

00:04:08: Saß auch ein gutes, ein guter Anteil Bauchgefühl dabei.

00:04:12: Und das hat ja verschiedene, also wo das Bauchgefühl herkommt, weiß man ja oft gar nicht so genau.

00:04:16: Und ich glaube, das kann eine Maschine heutzutage noch nicht so gut abbilden.

00:04:21: Bestenfalls ist es eine Kombi aus maschinellem entscheiden und menschlichem entscheiden.

00:04:26: Wo das nicht möglich ist, bin ich aktuell noch beim Mensch.

00:04:31: Dann hast du dich für mehr Freiheiten entschieden?

00:04:34: Ja, ich komme ja selber auch aus dem Unternehmertum und

00:04:38: durfte da schon die verschiedenen Regularien kennenlernen.

00:04:44: Genau, und ich glaube, einfach unternehmerisch tätig zu sein, hilft es total, einfach Freiraum zu haben.

00:04:50: Natürlich mit gewissen Schranken an der Seite, aber ja, da einfach kreativ Sachen zu entwickeln, an den Markt zu gehen.

00:04:58: Und bei dem Thema Datenschutz hast du dich auch für weniger Datenschutz ausgesprochen.

00:05:03: Ja, ich sehe es halt extrem, wie wir als Europa

00:05:08: uns da doch sehr einschränken, aus guten Gründen.

00:05:10: Also ich glaube, vieles davon ist auch wirklich berechtigt und durchdacht und verglichen mit anderen Ländern auch wirklich richtig und wichtig.

00:05:17: Aber es schlägt so ein bisschen in die falsche Richtung aus, dass wir uns dadurch doch sehr einschränken.

00:05:22: Innovation, Research and Development wird immer mehr ins Ausland verlegt, gerade auch Bereich KI.

00:05:27: Das ist ja sozusagen die Welt, der ich gerade viel unterwegs bin.

00:05:31: Und ich habe einfach so bisschen die Befürchtung, dass wir da als Europa uns

00:05:36: sehr große Brocken in den Weg legen und da so bisschen den Anschluss verlieren.

00:05:40: Okay, kurz und knackig erklärt.

00:05:42: Sehr gut.

00:05:43: Dann starten wir mal rein in das Unternehmen ZIVE, das ich schon angesprochen habe, 2023 gegründet.

00:05:51: Ist ja ein recht junges Start-up, aber ihr habt in der Zeit auch schon einiges erreicht, unter anderem ein Funding von mehr als 3,5 Millionen eingesammelt, wenn ich das richtig

00:06:00: irgendwie im Schirm habe.

00:06:02: und auch mittlerweile die 15 Mitarbeiter aufgebaut.

00:06:07: Wie sind denn die Gründer dazu gekommen, ZIVE zu gründen?

00:06:12: Was war deren Motivation?

00:06:16: Ganz interessante Geschichte.

00:06:19: Deswegen ist auch der Entstehungsort oder die Idee von ZIVE schon viel früher entstanden als 2023.

00:06:25: Jan und Piers, die beiden Gründer von ZIVE, kennen sich aus

00:06:31: dem vorherigen Startup von Jan Halo, das hieß ursprünglich Markoyo.

00:06:36: Das ist im Intranet-Bereich der deutsche Marktführer.

00:06:39: Und der hat das zwölf Jahre lang aufgebaut.

00:06:42: Und da ist damals noch, ich glaube sogar als Schüler, als Entwickler eingestiegen.

00:06:47: Wirklich so ein richtiges Genie.

00:06:49: Und dann haben die halt mit noch vielen anderen Leuten zusammen diese Firma aufgebaut und groß gemacht.

00:06:55: haben halt schon immer gemerkt, dieses Thema interne Kommunikation und Wissensmanagement, das ist einfach noch nicht so richtig zu lösen.

00:07:02: Man hat immer so die romantische Idee, dass alle Informationen ordentlich einpflegen, Dateien richtig benennen und dann auch immer aufräumen ihren Desktop und das ist sehr

00:07:10: einfach in der Realität nicht umsetzbar.

00:07:14: ja, dann kam halt die oder der große Boom von KI und auch der die Kommerzialisierung und haben sich natürlich ganz neue Möglichkeiten ergeben.

00:07:23: durch oder mit der Hilfe von KI das Thema Wissensmanagement neu zu denken.

00:07:29: genau, dann ja praktisch die Reise bei Halo, als er an großer Anteile verkauft wurden und Jan und Piers dann wieder ein bisschen mehr Zeit hatten, haben sie sich zusammengesetzt

00:07:38: und gesagt, okay, was können wir machen?

00:07:40: Und da ist dann ZIVE daraus entstanden.

00:07:43: Na ja.

00:07:44: Was hat dich dann dazu bewegt, diese Rolle auch des Business Developments einzusteigen?

00:07:49: Und was sind denn so deine Themen im Moment?

00:07:53: ...

00:07:54: direkt zwei große einfache Fragen.

00:07:57: Also die erste ist an sich, ...

00:07:59: warum bin ich da eingestiegen?

00:08:00: Ich komme ja selber aus der Start-up-Welt.

00:08:02: ...

00:08:03: meines Masters in Kopenhagen ...

00:08:04: ein Unternehmen gegründet, ...

00:08:06: ...

00:08:06: ja, auch ein Software-Unternehmen, ...

00:08:07: ich weiß nicht, ob gleich noch drüber sprechen, ...

00:08:09: aber ...

00:08:10: ...

00:08:10: und hatte da schon immer so diese Affinität ...

00:08:12: ...

00:08:12: zum Unternehmertum ...

00:08:13: und einfach dieses Schnelllebige ...

00:08:15: und ...

00:08:16: man sagt ja immer High Highs und Low Lows ...

00:08:18: und irgendwie das ...

00:08:19: gibt mir sehr viel und es macht mir sehr viel Spaß und dann

00:08:22: war ich ja für ein paar Jahre in der Corporate-Welt.

00:08:24: Ich hab's immer gesagt, meine Corporate-Learning-Phase, einfach mal zu schauen, wie die Erwachsene es tun oder in großen Unternehmen, wie da die Strukturen sind, die, ja,

00:08:32: Prozesse.

00:08:33: Und hatte aber immer so ein Auge auf die Start-up-Welt.

00:08:38: Und wusste nicht, ob ich selber gründe oder ob ich zu was dazu zugehe in der frühen Phase.

00:08:44: Und dann kenn ich tatsächlich Jan schon eine Weile aus einem Gründernetzwerk, wo ich von meiner eigenen Unternehmerzeit damals noch drin bin.

00:08:52: Und bin so bisschen der Reise gefolgt von Anfang an und meinte damals schon, als die Jungs ZIVE gegründet haben, so, boah, ja, lass mal sprechen, wenn ihr ein bisschen weiter seid,

00:09:01: wenn es ein Produkt gibt, wenn das Team wachsen soll.

00:09:04: So, und dann ist das dann, im letzten Sommer war es dann so weit und wir sind konkret in die Gespräche gegangen.

00:09:10: Und die Rolle Business Development, ist, ich sag mal wirklich, die ist mir wirklich viel auf den Leib geschneidert, weil dieses so...

00:09:18: ein Puzzle von Aktivitäten und überall Möglichkeiten und Opportunities und dann überlegen, was macht am meisten Sinn und wie strukturieren wir uns, wie priorisieren wir uns mit all

00:09:28: unseren Ideen.

00:09:30: Und auch sehr diese, ich sag mal, let's get it done Attitude.

00:09:35: Einfach zu sagen, ich probier Sachen aus und denk das einmal durch, aber auch nicht drei Tage lang.

00:09:40: Und das macht schon viel Spaß.

00:09:42: Und gerade in dieser Anfangsphase, wo wir echt ein cooles Setup haben,

00:09:47: Wir sind jetzt schon ein paar Leute, die auch jeweils mit ihrem Hintergrund kommen und ihren Bereich sehr speziell abdecken können.

00:09:55: dann haben wir natürlich auch bisschen Geld im Hintergrund.

00:09:57: Das macht dann auch Spaß, wenn man einfach Sachen ausprobieren kann.

00:10:00: Genau, so bin ich zu Business, Development und Rolle bei ZIVE gekommen.

00:10:04: Lass nochmal, du hast es gerade angesprochen, nochmal kurz auf deine Reise ein bisschen zu sprechen kommen.

00:10:08: Du hast selbst gegründet, irgendwas im Softwarebereich, hast du gesagt.

00:10:11: Vielleicht kannst du es nochmal ganz kurz erklären, wie, was, wann und wieso bist du dann überhaupt auch zum Meter gegangen.

00:10:16: Viele sind ja auch irgendwie

00:10:18: Ich gründe mal und dann nochmal irgendwie in die Corporate-Welt, irgendwie sich da diesen Strukturen unterwerfen der Politik wie auch immer.

00:10:28: Sind ja auch viele nicht so begeistert oder machen es dann nicht am Ende.

00:10:32: Und ich meine du warst dort auch im Business Development, bist jetzt im Business Development.

00:10:37: Was ist denn das?

00:10:38: Du da der krasse Unterschied auch gewesen.

00:10:39: Oder wie war es bei Meta?

00:10:41: Gibt es vielleicht auch nicht so viele, die da Insights haben und dann...

00:10:44: Das ist ja doch auch eine andere Dimension, wenn man dort über Business Development spricht, wenn man über Business Development im Start-up spricht.

00:10:52: Ja, riesengroßer Unterschied.

00:10:55: Also ich habe während dem oder ich fange mal ganz vorne an, wie ich bei der Start-up Welt eigentlich, wie ich da so erste Berührungspunkte merkte, hatte und zwar zwischen Bachelor

00:11:02: und Master, habe ich gesagt, okay, ich muss erst ein bisschen arbeiten und bin dann nach Berlin und habe für einen Corporate Start-up von Bertelsmann gearbeitet.

00:11:11: Das war so auch im Employer Branding Bereich so und

00:11:14: Ich da gemerkt, das macht total Spaß und man lernt viel, man kriegt viele Verantwortlichkeiten.

00:11:19: Ich bin dann erst mal zum Studieren nach Kopenhagen für meinen Master und habe da dann meine Mitgründerin kennengelernt für das Start-up Hooves.

00:11:29: Die Idee von Hooves war, das Thema Pferde und den Reitsport zugänglicher zu machen.

00:11:35: Man muss dazu wissen, ich bin lebenslange Reiterin, sonst kommt man nicht auf so eine Idee.

00:11:39: Reite auch immer noch sehr aktiv.

00:11:42: Unsere Idee war praktisch,

00:11:44: Pferde zu teilen, einfacher zu machen.

00:11:46: In Deutschland heißt das Reitbeteiligung.

00:11:48: Dass man jemand findet, mit dem man das Pferd teilen kann.

00:11:51: Wichtig ist, geht nicht Co-Ownership.

00:11:53: Es gibt eine Person, die das Pferd besitzt, und dann hat man jemand, der zwei-, dreimal die Woche immer die gleiche Person sich das Pferd kümmert und das reitet.

00:12:01: Das ist auch bis heute noch sehr, ich sag mal, gelöst.

00:12:06: Wirklich durch Aushänge im Stahl oder über Instagram, Facebook, über Kleinanzeigen in Deutschland.

00:12:13: Und unsere Vision war, das zu digitalisieren, sagen, wir haben eine Matching-Plattform, wir haben eine Versicherung entwickelt, das Ganze abzudecken.

00:12:21: Und eine Management-App, wirklich so eine Art Pferdetagebuch zu führen.

00:12:25: Was macht man mit dem Tier, wer füttert, was, wann kommt der Tierarzt?

00:12:29: Das lief auch wirklich sehr gut an.

00:12:31: Es ist ein sehr passionierter Sport.

00:12:34: Und wir hatten zu Hochzeiten 35.000 Pferde in ganz Europa.

00:12:39: Und dann kam leider Corona.

00:12:41: Dann war nichts mehr mit Teilen, weil wie bei jeglicher anderen Sportart, es war sehr extrem eingeschränkt, wie oft und wie lange man in den Stahl konnte, gerade auch als

00:12:52: Pferdebesitzerin.

00:12:53: Und da neue Leute mitzubringen, das auszuprobieren, ob man das vielleicht macht mit dem Teilen, war gar nicht mehr möglich.

00:12:59: dann mussten wir irgendwann sagen, okay, jetzt machen wir den Laden wieder dicht.

00:13:05: Aber das war auch eine extreme Lernkurve.

00:13:08: Also kannst du dir vorstellen, irgendwie ...

00:13:09: Ich habe noch so eine bizarre Situation im Kopf, waren wir bei unserem Versicherungspartner in Kopenhagen und hatten dann gerade das Meeting mit Sea Level und es

00:13:18: ging darum, diese neue Versicherung zu entwickeln und dann ging ein Kommilitone von uns vorbei und war dann praktisch Assistenz in dem Meeting, halt Notizen zu schreiben und wir

00:13:29: saßen halt da wirklich auf Augenhöhe mit diesen Executives und das war schon, also war cool, aber auch abgefahren, dass wir da irgendwie mit

00:13:38: weiß nicht, 22 da Gespräche führen durften schon.

00:13:42: Okay, das war jetzt eine lange Antwort.

00:13:43: Und dann bin ich ja zu Meta, beziehungsweise kurzer Zwischenstopp noch.

00:13:48: Ich hab noch eine andere Geschichte gegründet.

00:13:50: Das war aber dann einfach nicht so erfolgreich.

00:13:53: Oder nicht so Detraction, die wir uns vorgestellt haben.

00:13:56: Dann fanden wir es auch wichtig, relativ schnell zu sagen, okay, machen wir den Laden wieder dicht.

00:14:01: Und dann war ich erst bei OBI ein knappes Jahr, da den Corporate-Innovation-Bereich mit aufzubauen.

00:14:07: Johannes, ich muss schon sagen, das war schon auf jeden Fall ein Culture-Clash.

00:14:10: Also ich war schon ...

00:14:12: Das war auch der Moment, ich dann zurück nach Deutschland gezogen bin, jetzt hier nach Köln und ich sag mal so von der Weltstadt Kopenhagen, ganzen Tag irgendwie international

00:14:21: unterwegs.

00:14:23: Ich hab zu der Zeit, ich hab mehr Englisch und Dänisch gesprochen als Deutsch.

00:14:27: Und dann halt wirklich in Corona-Zeiten nach Köln ziehen und ...

00:14:31: Ja, das war schon und dann halt auch sehr corporate, ne?

00:14:34: Du ja auch viel bei diesen Unternehmen unterwegs.

00:14:37: Das ist schon eine andere Kultur und trotzdem total offen empfänglich, aber einfach sehr anders und anderes Tempo.

00:14:42: Das ist einfach mehrere Abstimmungsschleifen und so.

00:14:45: Das kann ich bis dahin gar nicht.

00:14:47: Und ja, dann hatte ich aber die Möglichkeit, ungefähr einem Jahr dann zu Meta zu gehen.

00:14:52: Und da hat es mich wirklich in den Fingern gejuckt, weil wir sind damals mit Hooves sehr, sehr gut über die Plattform von Meta gewachsen, insbesondere Facebook und Instagram.

00:15:02: Wir haben da wirklich geschafft, die komplette Community darüber aufzubauen.

00:15:08: Das war halt 2016, also wirklich schon fast 10 Jahre her.

00:15:12: Ist auch crazy, wenn man drüber nachdenkt.

00:15:16: Und wir haben auch so Sachen wie unsere ganzen...

00:15:18: Also wir hatten zur Zeit, zu einer gewissen Zeit mehr Sprachen in unserer Hoofs-App als Spotify, weil wir die über unsere User auf Instagram haben wir Leute recruited, die die

00:15:28: App übersetzen.

00:15:29: Die haben dann gesagt, wir wollten die gerne in Italienisch haben und dann haben wir das irgendwie auf Instagram sozusagen ausgeschrieben, wer hat Lust unsere Apps zu übersetzen

00:15:35: und dann haben sich da Leute gefunden.

00:15:37: Einfach weil die gerne wollten, dass sie im Reitstall das auch nutzen konnten.

00:15:41: Und ich habe einfach so damals schon gesehen diese Power von Plattformen wie Instagram oder Facebook und mich hat es total interessiert da mal in den Maschinenraum

00:15:50: reinzuschauen.

00:15:51: Und genau, dann bin ich bei Meta gestartet und absolut spannend, komplett.

00:15:58: von Unternehmensgröße natürlich ganz unterschiedlich, auch amerikanisches Unternehmen.

00:16:04: Das ist auch nochmal eine andere Dynamik, wenn du da nicht im Hauptmarkt sitzt.

00:16:06: Also das hat man beispielsweise schon sehr gemerkt, dass ich sage mal, Europa muss schon immer sehr um Aufmerksamkeit und Liebe von dem amerikanischen Headquarter sich bemühen.

00:16:18: Aber an sich ist es halt also die Innovation, die da einfach die ganze Zeit nebenbei passiert, einfach weil da so ein Fokus drauf ist.

00:16:26: ob es jetzt technische Entwicklung ist, Bereich wirklich wie Ads geschaltet werden, wie Werbung geschaltet wird oder im Bereich Metaverse, das wurde ja auch sehr groß in dem

00:16:35: Bereich, in der Zeit, wo ich da war, mittlerweile wieder ein bisschen in den Hintergrund gerückt.

00:16:40: Ich glaube aber an dein Comeback.

00:16:42: Und dann natürlich das ganze Thema AI, wo ich damals auch schon viele Berührungspunkte hatte.

00:16:48: Also da spielt schon wirklich die Musik und das ist auch das Gefühl, was ich irgendwie so mitgenommen habe vom Meta.

00:16:54: Ich hatte dann auch die Gelegenheit, im Headquarter in den USA zu sein, in Menlo Park.

00:16:59: da ist schon ...

00:17:00: Ich weiß kennst du die Serie Silicon Valley?

00:17:03: Hab ich nicht gesehen, Und wahrscheinlich kennst die von deinen Zuhörern, aber das ist wirklich so, ich sag mal, Nerds, die zusammen abhängen im Silicon Valley und entwickeln

00:17:13: mit irgendwie ...

00:17:14: Also, es ist sehr überspitzt, aber Kollegen in USA haben dann wirklich gesagt, so, it's too close to home.

00:17:24: Deswegen, es hat mir total viel Spaß gemacht, die Zeit da.

00:17:28: Ich war in meiner Rolle dann zum Schluss strategische Partnerschaften und Business Development betreut.

00:17:34: Und zu deinem Punkt, wie ist das anders mit meinem Job jetzt?

00:17:39: Ich glaube, es könnte nicht verschiedener sein.

00:17:43: Also, wenn man das mal vergleicht, bei Meta heißt es ja wirklich Strategic Development und Business Development große Deals, die einen

00:17:53: Impact haben von mehreren hundert Millionen.

00:17:56: Also wenn das nicht mehrere hundert Millionen Impact hat von dem, was man macht, ich heiße nicht, dass dann Geld fließt, dass man irgendjemand Geld gibt oder empfängt, sondern dass

00:18:07: der, sag mal, value created aus den Projekten, die man zusammen macht mit verschiedenen Partnern, Technologie oder Markt, dass die einfach viel Mehrwert kreieren.

00:18:18: Das habe ich jetzt sehr kompliziert ausgedrückt.

00:18:21: Aber einfach nur mal ein Beispiel zu bringen, dass die Reichweite und der Einfluss von den Projekten, an denen ich damals arbeitete, schon sehr, sehr groß war.

00:18:31: Und natürlich, das heißt aber auch, sehr langsam.

00:18:34: Das heißt, du denkst in halb Jahren oder Jahren und es wird immer von nächstes Jahrplänen gesprochen.

00:18:40: Und das ist schon, wenn ich vorher überlege, das da war und wie auch jetzt ist.

00:18:46: Wir denken jetzt immer in vier Wochen Rhythmus.

00:18:48: Was mache ich in den vier Wochen?

00:18:49: Was will ich erreichen?

00:18:50: Natürlich auch Q1 und wir auch eine Strategie für dieses Jahr und für nächstes Jahr.

00:18:55: man denkt erst mal sehr kurzfristig, was kann ich jetzt umsetzen?

00:18:58: Wie kann ich jetzt Ziele erreichen?

00:19:00: Was können wir jetzt bewegen?

00:19:01: Und bei großen Konzernen wie Meta ist es natürlich, viel mehr Risiko dran gebunden.

00:19:06: Es gibt eine riesengroße Legal-Abteilung, die erst mal alles prüft, bevor was rausgeht.

00:19:11: Man muss sehr vorsichtig sein, damit was öffentlich kommuniziert wird.

00:19:16: Da gibt es auch sehr viele Trainings im Bereich Security, was für Informationen dürfen nach außen treten, welche eben nicht.

00:19:25: Es ist sehr viel auch vorgegeben von der Strategie, wie man sich fokussieren soll, einfach damit das passt mit der Filmstrategie und auch der lokalen Strategie mit Europa.

00:19:37: Also es ist schon viel von oben vorgegeben und dann der Spielraum, in dem man sich befindet als einzelne Person in so großen Unternehmen, ist dann gar nicht so groß.

00:19:45: Aber wenn man dann so ein Projekt erfolgreich durchführt und beendet, hat man natürlich einen Impact, den wirst du niemals haben können in so einem kleinen Start-up.

00:19:56: das ist, ja, so ein bisschen muss man so bisschen abwägen, was einem vielleicht auch Spaß macht, wo man auch den langen Atem hat.

00:20:02: Wo ich einfach gemerkt habe, was mir sehr viel Energie zieht, ist das Thema so interne Politik und ja.

00:20:10: dieses, man nennt es ja auch so bisschen Strippenziehen in großen Unternehmen, man musste einfach sehr, sehr gut drin sein und dieses interne Netzwerken, da auch irgendwie nach

00:20:18: vorne zu kommen und auch Spaß an der ganzen Geschichte zu haben.

00:20:21: Und da habe ich irgendwann gemerkt so, okay, ich verstehe das, ich kann das Spiel auch spielen, aber will ich das wirklich?

00:20:28: Dann wurde der Drang oder der Wunsch halt wieder in die Start-up-Welt mittelfristig zu gehen dann doch immer größer.

00:20:36: Ja, jetzt bist du beZIVE.

00:20:38: Und ich habe schon gesagt, ihr wollt das Wissensmanagement revolutionieren.

00:20:43: Was macht ihr denn konkret?

00:20:44: Was macht ZIVE?

00:20:45: Was tut er?

00:20:47: Also ich fange mal an mit der Problembeschreibung, beziehungsweise ich beschreibe eine Situation, weil ich glaube, die kann jeder nachempfinden.

00:20:55: Insbesondere, ich sag mal, Schreibtischarbeitenden.

00:20:59: Und zwar man sitzt und arbeitet an einer Präsie und man sucht die Kennzahl.

00:21:02: Wie viel haben wir letztes Jahr verkauft oder ...

00:21:05: Was waren unsere besten Projekte?

00:21:07: Warum waren das die besten?

00:21:08: Und man denkt, ich hab die Information irgendwo liegen.

00:21:10: Wahrscheinlich in der E-Mail oder vielleicht auch in dem Drive-Folder.

00:21:14: Und man überlegt und überlegt und es dauert ewig.

00:21:16: es geht einfach wirklich viel Zeit verloren.

00:21:19: Das ist dieses typische Problem, was viele Leute wirklich jeden Tag haben und da sehr viel Zeit draufgeht.

00:21:26: Und ZIVE ist im Endeffekt eine Lösung, Sachen oder Informationen im Unternehmen schnell zu finden, egal wo sie liegen.

00:21:34: und dann wieder das zu verwerten und neu zusammenzufügen.

00:21:39: Wie passiert das?

00:21:40: Wir docken uns als ZIVE praktisch an die bestehenden Wissensquellen an.

00:21:44: Das kann Teams sein, das kann SharePoint sein, das kann Asana sein, Slack, also egal, welche Systeme genutzt werden von einem Unternehmen.

00:21:52: ZIVE dockt sich da an oder setzt sich da drauf und du hast dann eine übergreifende Suche, praktisch

00:22:00: Schlagwortbasiert, fragebasiert, wie wir es aus dem privaten Bereich kennen mit TGPT oder Google, einfach alles zu finden.

00:22:06: So, vielleicht noch ein Satz zur Vision.

00:22:10: Also, das Thema ist wirklich, Wissensmanagement im Ganzen zu revolutionieren.

00:22:15: Also, wie werden Sachen gefunden und auch aktiviert, aber auch, wie halten wir das Wissen aktuell?

00:22:23: Und das ist der Teil, wo wir gerade noch uns hinentwickeln, also, wie kann ich praktisch aufräumen, meine Wissensbasis?

00:22:28: Wie kann ich

00:22:29: Schauen, dass Duplikate gelöscht werden.

00:22:31: Wie kann ich schauen, dass widersprüchliche Informationen aufgeräumt werden?

00:22:34: Wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wie kann man schauen, dass das alles ordentlich wegsortiert ist?

00:22:40: Und das wird zukünftig KI-basiert, automatisiert möglich sein.

00:22:46: Jetzt nicht, dass dann einfach irgendwelche Sachen gelöscht werden, sondern das wird natürlich noch der Mensch mit eingebunden.

00:22:51: Kommen wir wieder zum Thema menschliche, oder machine Entscheidungsfindung.

00:22:58: Genau, das ist so.

00:23:00: Was an wem wir gerade arbeiten, was aktuell live ist und wo es auch hingehen soll.

00:23:03: Jetzt hast du unterschiedliche Tools genannt, Systeme genannt wie Teams oder Slack oder Asana.

00:23:13: Wie schaut es aus auch mit den klassischen ERP-Systemen?

00:23:17: Weil ich bin stark auch in produzierenden Unternehmen unterwegs.

00:23:21: SAP, von Microsoft die Lösung.

00:23:26: oder Sage oder wie sie auch alle heißen, ist es auch möglich, sich da anzudocken?

00:23:33: Oder auch noch zusätzlich vielleicht auch noch mal Richtung technische Systeme, wenn es dann Richtung technische Zeichnungen etc.

00:23:43: pp.

00:23:44: geht?

00:23:45: Super Frage.

00:23:46: zwar, also generell kann man da alles anschließen.

00:23:49: Es geht nur darum, diesen Connector unsererseits zur Verfügung zu stellen.

00:23:53: Für manche dieser Systeme haben wir schon Konnektoren.

00:23:56: Zum Beispiel kann man lokale Server anschließen.

00:24:00: Das ist ja auch noch relativ oft der Fall.

00:24:03: Da müsste man dann einfach immer konkret schauen, wir haben aktuell über 100 Konnektoren.

00:24:08: Ob der Spezifische dann schon in diesem Sammelsurium ist, das muss man dann immer pro Kunde schauen.

00:24:13: Aber theoretisch kann man da jeden Konnektor bauen.

00:24:16: Und ihr könnt ja auch technische Daten dran.

00:24:19: Also ich sage jetzt mal eine CAD-Zeichnung oder wie auch immer.

00:24:22: Das könnte die auch.

00:24:25: Ja, gute Frage.

00:24:28: Also generell können wir jetzt schon alles auswerten, wo Text bei ist in jeglicher Form und Weise.

00:24:34: Also wenn es eine Zeichnung ist, wo auch Text bei ist, aus dem man den Sinn erschließen kann, ja, geht das.

00:24:40: Wenn es aber wirklich, ich sag mal nur noch, Pfeile und Grafen sind, dann müssen wir glaube ich schauen, wie das umsetzbar ist.

00:24:47: Ich glaube, das wird längerfristig auch möglich sein.

00:24:50: Aber aktuell ist unser Fokus auf

00:24:52: schon auf noch auf Text.

00:24:53: Okay, und welche Technologie habt ihr im Hintergrund?

00:24:55: Also du hast jetzt gesagt, man kann suchen wie in JetGPD.

00:24:59: Hängt das JetGPD im Hintergrund oder womit arbeitet ihr da?

00:25:04: Ja, wir hosten das in Microsoft Azure hier in Europa.

00:25:08: Und das ist ja eine Multi-LLM Strategie dahinter.

00:25:12: ist von OpenAI, DSolution, aber auch Mixtra, Llama, Gemini.

00:25:16: Also da wird tatsächlich immer basierend auf dem Prompt von dem User.

00:25:22: ausgewählt, welches Modell das Beste ist, jetzt die Antwort zu generieren.

00:25:25: Das muss man nicht manuell entscheiden, das passiert im Hintergrund.

00:25:28: Okay.

00:25:29: Und kommt Sie da eigentlich mit dem AI-Act irgendwie in Konflikt, sag ich jetzt einmal?

00:25:37: Tatsächlich wir als ZIVE selber nicht, weil wir keine neuen Modelle bauen oder trainieren, sondern uns ja einfach auf die bestehenden Modelle beziehen und die benutzen.

00:25:51: Wo es, glaube ich, schon relevant wird, dann für unsere Kunden, wenn die halt KI-Anwendungen wie ZIVE ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, dass da eine gewisse Art

00:26:01: von Schulung gegeben ist.

00:26:02: Gerade beim Onboarding sind wir natürlich auch dabei, ja, einfach zu schulen, wie benutzt man unsere Plattform, was heißt das, wo ist die KI involviert, wo auch nicht.

00:26:12: Und dann ist das aber auf Unternehmensseite dann auch zukünftig gegebenenfalls da weiter zu schulen.

00:26:18: Ich hatte am Start-up-Land die Möglichkeit, auch eurem Gründer über die Schulter zu schauen, wie er das jemanden präsentiert hat.

00:26:28: Meine Frage, die ich mir auch gestellt habe, wir haben ja ganz viele Dokumente bei uns, Herr Roschön.

00:26:34: Und wie du schon am Anfang gesagt hast, es ist ein frommer Wunsch, dass die Leute sich irgendwie an die Nomenklatur halten, wie ich jetzt benenne.

00:26:42: Das Thema Versionierung.

00:26:44: Das ja auch so ganz, ganz schwieriger Punkt, sag ich jetzt einmal.

00:26:48: Und dann sucht man ein Dokument und sagt, das ist es, und ich arbeite mit dem.

00:26:52: Und dann sagt einer, das war aber nicht die aktuelle Version.

00:26:56: Wie löst ihr das oder ist das auch möglich, dass ihr sagt, ich suche was und der findet definitiv immer die aktuellste Version?

00:27:06: Genau ist das tatsächlich auch, ich sag mal, der Knackpunkt von ZIVE.

00:27:12: warum das so gut funktioniert, weil wir uns wirklich auch die Metadaten anschauen.

00:27:15: Also welches Dokument wird wie oft geöffnet, von wem, wann wurde es erstellt, was ist die neueste Variante.

00:27:22: Also genau solche Fälle zu vermeiden, ist genau sowas, ZIVE gebaut und das kann die neueste Version sein.

00:27:32: Es kann aber auch sein, dass beispielsweise zwei Abteilungen an ähnlichen Projekten arbeiten, die aber gar nicht wissen, dass das so ist und dann kann man sowas auch

00:27:40: aufdecken.

00:27:41: Also da gibt es verschiedene Möglichkeiten, einfach durch diese Metadaten sehr viel Intelligenz rauszuziehen.

00:27:48: Und was macht ihr eigentlich dann anders als jetzt die Varianten von Copilot und Konsorten, was es alles sonst noch am Markt gibt?

00:27:56: Also ganz grundsätzlich ist CYPH ja Quellen unabhängig.

00:28:02: Also man kann ja jedes System an uns anschließen.

00:28:05: Viele unserer Kunden schließen da auch Teams und SharePoint mit an, die ...

00:28:10: von Microsoft, aber halt auch andere wie CRM-Systeme oder lokale Server.

00:28:15: Das ist ja aktuell bei Copilot gar nicht so möglich.

00:28:19: Tatsächlich sehen wir uns aber auch einen Schritt oder mit einem anderen Fokus langfristig wie Copilot.

00:28:25: Also, ich Copilot ist für die Microsoft-Umgebung, kann das so passen, einfach das, was man hat, irgendwie zu finden und da ein bisschen auch mit generativer KI zu arbeiten.

00:28:35: Aber was ich eben erwähnt habe mit Business Management.

00:28:38: zu revolutionieren.

00:28:40: Das ist aktuell einfach nicht der Fokus von Co-Pilot.

00:28:43: Also was ich meine damit ist dieses Thema Duplikate aufdecken, neueste Varianten zeigen, wirklich die Wissensquelle im Ursprung aufräumen und aber auch so Sachen wie Wissensfluss

00:28:54: im Unternehmen verbessern.

00:28:56: Eine coole Sache, das kennst du vielleicht auch von LinkedIn, das wollen wir bei uns auch machen, ist dieses LinkedIn Experts, wo man praktisch eine Fragestellung postet.

00:29:06: Und dann sagt, okay, wer im Unternehmen hat dazu eine Meinung oder hat da Erfahrungen, kann dazu beitragen, dass man so Expertenrunden mit Technologie dreht im Unternehmen.

00:29:16: Und das ist ein Beispiel, wo wir uns wirklich verschiedene Ideen haben.

00:29:22: Wie kann man eigentlich dieses Säulen denken, gerade bei größeren Unternehmen, verhindern?

00:29:28: Okay.

00:29:29: eben Microsoft etc., PP.

00:29:34: Die haben ja auch ordentlich Geld im Hintergrund, auch wenn ihr jetzt eine Finanzierungsrunde habt.

00:29:39: Die Menge ist es da doch nicht.

00:29:42: wollte gerade sagen, da fehlt ein bisschen was.

00:29:45: Aber die sind ja auch bekannt, dass die dann Sachen kopieren und so weiter und so fort und dann selbst auch dann bauen.

00:29:53: Wohin soll denn eure Reise gehen?

00:29:54: Du hast es kurz gesagt zum Thema Aufräumen, Duplikate etc., und

00:29:59: Wie wollt ihr euch in Zukunft sicherstellen, dass ihr euch weiterhin differenziert von diesen Big-Playern?

00:30:05: Tatsächlich, ich glaube, das ist so ein schnelllebiger Markt.

00:30:09: Da tut sich so viel, es kommen wirklich jeden Monat neue Player rein, die sich mit dem Thema gerade auch KI, KI-Agenten, das ist ja noch mal eine andere Ecke, wo sehr viel Musik

00:30:20: ist gerade, da passiert so viel, auch bei den Sprachmodellen.

00:30:23: Ich glaube, man kann das aktuell noch gar nicht so langfristig festlegen.

00:30:27: Ich könnte mir auch vorstellen,

00:30:29: dass teilweise Systeme auch komplementär werden.

00:30:32: Wenn wir jetzt zum Beispiel sagen, okay, wir fokussieren uns wirklich auf dieses Wissensmanagement und wollen das revolutionieren und die Daten, man dann im Copilot

00:30:43: verwendet, die müssen ja auch gut sein.

00:30:45: Das heißt, man könnte auch ZIVE dafür benutzen, diese Datenquellen aufzuräumen.

00:30:50: Da sind wir auch gerade so ein bisschen, ehrlich gesagt, Überlegen, wie kann sich das entwickeln aktuell?

00:30:56: haben wir auch einige Kunden, sagen, okay, wir testen gerade mit Copilot.

00:31:00: Wir sind vielleicht nicht so ganz glücklich, deswegen wollen wir auch nochmal andere Lösungen ausprobieren.

00:31:05: Ich glaube, da ist wirklich so bisschen so ein Rennen in verschiedene Richtungen und wie sich das nachher dann organisiert, wird sich zeigen.

00:31:14: Jetzt hast es ganz schön angesprochen.

00:31:16: Es ist sehr viel Bewegung im Markt, auch vor allem in einer frühen Phase der Start-ups, in der ihr ja noch immer seid.

00:31:23: Ändern sich die Dinge ja gefühlt?

00:31:25: täglich oder wöchentlich und so weiter.

00:31:27: habt ja auch jetzt nur diese vier Wochenzyklen, die ihr auch plant.

00:31:32: Was ich mir da schwer vorstellen kann oder was ich wahrscheinlich viele schwer vorstellen kann ist, wie bleibt ihr eigentlich vor allem auch mit eurem Tool, das sehr viel kann.

00:31:41: Also das ist ja gesprochen, was euer Tool kann.

00:31:45: Ich hatte die Möglichkeit, das auch selber zu sehen.

00:31:48: Wie bleibt ihr denn da?

00:31:51: fokussiert und läuft nicht in die Versuchung, irgendwelchen neuen Opportunitäten hinterherzurenden und euren Fokus zu verlieren, beziehungsweise, du ja auch gesagt, habt

00:31:59: eine Strategie und so weiter und so fort, dass ihr die nicht komplett aus den Augen verliert.

00:32:05: Wie schafft ihr das?

00:32:07: Super wichtiges Thema.

00:32:08: Kann ich nämlich auch wirklich aus meiner eigenen Zahlerbeerfahrung bestätigen, dass das sehr schnell passiert und sehr einfach und gerade wenn man vielleicht noch nicht so

00:32:16: erfahren ist als Gründer oder Gründerin.

00:32:19: Ich muss sagen,

00:32:20: Da sind wirklich unsere beiden Gründer Jan und Piers sehr, sehr gut drin.

00:32:24: Dieses immer wieder rauszoomen und den Markt scannen und zu überlegen, okay, was passiert gerade?

00:32:29: Wo ist gerade unsere Stärke mit dem Produkt, was wir aktuell haben und können?

00:32:32: Was können wir jetzt verkaufen mit gutem Gewissen, dass das funktioniert?

00:32:35: Und was ist unsere Vision, wo hingeht, wo wir natürlich auch die Gespräche mit Kunden und Partnern nutzen, schon mal zu testen, wie ist das Gefühl so?

00:32:43: Habt ihr da Bock drauf oder ist das was, wo ihr sagt, nun weiß ich nicht?

00:32:48: Das ist wirklich total wichtig, immer wieder dieses Rauszummen.

00:32:50: Und das machen wir auch als Team in unseren wöchentlichen oder monatlichen Strategiemetings, wo wir uns genau damit beschäftigen und unter anderem jetzt auch beim

00:33:00: Offside, was jetzt demnächst ansteht, werden wir uns auch wieder darüber austauschen und diskutieren.

00:33:07: Ich meine, ich habe viele Gespräche mit verschiedenen Playern im Markt, ob es jetzt Partnerunternehmen sind, Kunden und dann aber auch

00:33:13: die Kollegen vom Customer Success, wirklich dann mit unseren einzelnen Kunden sehr tief gehen und verstehen, was brauchen die, was wollen die.

00:33:21: Also das ist, glaube ich, wirklich so ein Mix aus den Puls am Markt behalten, auch so bisschen den Überblick behalten, was passiert so bei dem Wettbewerb, aber auch eine ganz

00:33:32: klare Vision, wo kommen wir her, was ist das Problem, warum haben wir angefangen, warum haben wir ZIVE gegründet und wie wollen wir dieses Problem lösen, sich da trotzdem auch

00:33:41: stark zu verankern.

00:33:43: Das ist eine wichtige Balance.

00:33:46: Welche Rolle spielen dann auch die Teammitglieder?

00:33:48: Ich meine, es sind jetzt 15 Leute.

00:33:50: Du hast gesagt, alle irgendwo auch schon erfahren.

00:33:54: Hilft das bei diesem Prozess oder ...

00:33:58: Absolut.

00:33:59: Tatsächlich haben die Gründer sich für eine No-Junior-Policy entschieden.

00:34:04: Einfach weil sie gesagt haben, da ist so viel Musik im Markt, wir holen Funding rein.

00:34:09: und wollen dann auch Leute, sofort auf die Straße gehen können und loslegen können.

00:34:14: das ist ja normal, man halt, ja, ich sag mal, typischerweise sich einfach mit Praktikanten erst mal bestückt und dann loslegt.

00:34:22: hat einfach, ja, ist andere Dynamik.

00:34:26: So und dadurch, dass wir jetzt ein Team, also wir sind von zehn Festangestellten und dann mit unseren Externen sind wir ungefähr 15.

00:34:34: Und das ist schon interessant, wie jeder so eine eigene Perspektive mitbringt.

00:34:38: Das sage ich auch immer zu den Gründern.

00:34:40: Ich habe das Gefühl, ich lerne so viel von den einzelnen Teammitgliedern bei uns, weil jeder ein absoluter Spezialist in seinem oder ihrem Bereich ist.

00:34:47: Und das macht total Spaß und bringt natürlich auch bei solchen Diskussionen Positionierung und Go-to-Market und was ist eigentlich, wenn auch mal ein Problem aufkommt, wie können

00:34:57: wir das lösen.

00:34:59: Das ist absolut, ja, Diskussion auf höchstem Level.

00:35:03: Spannend, eure No-Junior-Policy.

00:35:05: Ich habe tatsächlich diese Woche erst wieder auch von einem gehört, der auch im Interview hier schon mal war, dass der auch gesagt hat, er hat keinen Bock auf Juniors, er stellt

00:35:18: doch nur noch erfahrene ein, weil die müssen weiterkommen und müssen halt schnell, sage ich mal, nicht nur produktiv, aber auch Mehrwert liefern können.

00:35:27: Und diese gewissen Experimentierphasen, die natürlich dazukören und du hast auch schon gesagt, natürlich muss man mal probieren, dies und jenes.

00:35:37: Aber da halt, sag ich mal nicht blauäugig reinzugehen, das ist eben zum Beispiel auch sehr, wichtig.

00:35:43: Interessant.

00:35:44: Ja, und ich bin auch gerade selber im Hiringprozess für mein Team aufzubauen.

00:35:49: Also ich bin gestartet als IC, als Individual Contributor.

00:35:54: Das war mir auch wichtig und auch so von Anfang an aufgesetzt, okay, ich probiere erst mal aus, was funktioniert und wo sollen wir praktisch unsere

00:36:03: Ressourcen hinsetzen auf der Business Development und auch Pre-Sale Seite.

00:36:12: es ist wirklich, also das werden wir auch oder sagen wir auch immer in Interviews, es ist wirklich hartes Arbeiten.

00:36:18: wenn man, also im Start-up, ist, du musst krass durchziehen, da ist Druck, da, hast Ziele, du hast irgendwie aber auch die Dynamik, alle sind am Husteln und da muss man schon mit

00:36:27: umgehen können.

00:36:28: Und ich glaube, wenn man das noch nie gesehen hat,

00:36:31: kann man da schon überrollt werden als sehr juniorige Person.

00:36:34: Ich glaube, ist deswegen auch ein bisschen zum Schutz.

00:36:37: Es muss einfach matchen.

00:36:38: Auch wenn ich die ersten Kollegen einstelle, ist es, glaube ich, total wichtig, dass das passt und dass das auch fair und offen kommuniziert ist am Anfang.

00:36:48: Kurze Frage nur für alle Zuhörerinnen, falls die Interesse haben an einer Position bei dir.

00:36:52: Dürfen Sie sich melden?

00:36:54: Ja, natürlich gerne.

00:36:55: Sehr gut.

00:36:57: Da haben wir hierfür auch schon mal jetzt die Werbung gemacht.

00:36:59: Also wer Lust und Laune hat, bei ZIVE zu starten, bei der Alina nachher melden.

00:37:03: Die Infos zur Alina gibt es ja in den Show Notes.

00:37:07: Ich habe aber noch eine Frage und zwar hast du auch zum Thema Agilität.

00:37:13: Ich sage, wir probieren, wir experimentieren ein bisschen, wir schauen, wir wir binden sehr stark unsere Kunden mit ein.

00:37:20: Was wollt ihr, was tut ihr?

00:37:21: Also ihr habt ein sehr

00:37:23: agiles Vorgehen.

00:37:26: Vier Wochen Sprints und so weiter und so fort.

00:37:29: Ihr habt ambitionierte Ziele, ihr wachst schnell und jetzt ist der nächste Schub gefühlt da.

00:37:36: Wenn du sagst, ihr stellt euch jetzt ein und ihr werdet weiter wachsen, wie stellt ihr denn zukünftig oder wie wollt ihr zukünftig sicherstellen, dass ihr auch weiterhin so agil

00:37:46: agiert und nicht

00:37:48: Ihr seid jetzt noch weit entfernt von einem Meter von der Größe oder von Microsoft.

00:37:53: Aber in so einer Liturgie oder in so einer Reduktion der Anpassungsgeschwindigkeit, kann man ja dann relativ schnell auch verfallen.

00:38:03: Wie stellt ihr sicher, dass ihr da nicht hinein verfolgt?

00:38:07: Ja, super kritische Frage.

00:38:09: Man sagt ja immer so, die magische Zahl ist so ab 50 Mitarbeitern.

00:38:13: wird dann schon, brauchst du Strukturen und Prozesse und ich glaube, die brauchst du auch vorstellen, effizient zu sein.

00:38:18: Tatsächlich versuchen wir, die Organisation so lange, so lean wie möglich zu halten, indem wir viel über Technologie lösen.

00:38:28: als Beispiel, wie ernst unsere Gründer das meinen, der erste Hire war ein Head of Operations, einfach alles zu automatisieren und durch Tools lösen zu können, was geht.

00:38:41: Ob es ist irgendwie den Hiring-Prozess, dass die Bewerbungen alle gesammelt werden.

00:38:48: zentral gesammelt werden.

00:38:49: Bis hin zu, wenn Leute unser White Paper runterladen, dass die alle in ein Tool kommen und dann auch eine Follower-E-Mail kriegen und so weiter.

00:38:58: Also das sind jetzt so einfache Beispiele, tatsächlich überlegen wir schon immer sehr erst schlau, wo kann man Technologie benutzen, den Menschen zu befähigen.

00:39:08: Das heißt nicht, dass wir alles automatisieren und keine Menschen mehr dahinter sind, in keinster Weise, nein.

00:39:15: Aber in der Art, wie wir wachsen, ist es higher for brain and not for muscle.

00:39:21: einfach da solange soliden wie möglich zu bleiben.

00:39:25: Bezüglich dieser, ich sag mal, Corporate-Strukturen, ich hoffe, da sind wir noch ganz weit von entfernt.

00:39:30: Es ist ja schon noch ein kleiner Unterschied zu Meta und uns zu uns.

00:39:35: Aber ich glaube, das ist auch wirklich viel darin verankert, wie die Gründer und das ...

00:39:41: Gründungsteam darüber denken und damit umgehen.

00:39:44: Das ist ja wirklich immer dieses ja leading by example.

00:39:48: Und ich glaube, wir haben da alle schon sehr bodenständigen Ansatz und versuchen, da schon ohne große Prozesse und große Meeting Strukturen einfach uns nach vorne zu bewegen.

00:39:59: meine, Technologie passiert lösen finde ich ja schön.

00:40:06: Aber wenn der Prozess selber nicht funktioniert, hilft die Technologie nicht, weil ist der Prozess halt nur digital oder wie auch immer.

00:40:16: Man kann sich auch ordentlich verzetteln.

00:40:21: Was habt ihr noch?

00:40:22: Was nebst dem, ihr macht rein technologiebasiert?

00:40:25: Weil ich verstehe jetzt technologiebasiert, dass ihr dann Technologie nutzt, schneller zu kommunizieren, einfacher zu kommunizieren, näher aneinander zu sein, wie auch immer.

00:40:35: Aber wenn das Team auf einmal groß wird, ihr arbeitet alle remote, das irgendwie auf die Spur zu bringen, das weiterhin zu behalten, gibt es da noch irgendwas, wie geht es an

00:40:50: dieses Thema dran, dass ihr das da auch irgendwie sicherstellt?

00:40:53: Also generell ist schon so im Team einfach verbreitet, dass man sagt, wenn man eine Idee hat, ob es jetzt ist für Go-To-Market, für von meiner Seite oder auch im Kundenservice,

00:41:05: dass man das einmal bespricht und dann aber auch direkt loslegt und testet.

00:41:08: Und das ist ja dann absolut analog und manuell und nicht skalierbar.

00:41:13: Also so starten wir praktisch.

00:41:14: Wir überlegen was, es kann auch sein.

00:41:17: Ich habe verschiedene Event-Formate im Kopf, die ich gerne organisieren würde als Scythe oder hosten würde als Scythe, wo man einfach Experten zusammenbringt.

00:41:26: So, das erste Event, was ich jetzt gerade organisiere.

00:41:29: Das mache ich alles selber.

00:41:30: Ich rufe die Locations an.

00:41:31: ist total manuell.

00:41:33: Ich überlege mir, ich schreibe manuellen Text, was ich von den Leuten will.

00:41:36: Das ist maximal zeitaufwendig und braucht einfach Zeit, durchdacht zu werden.

00:41:42: Wenn man aber nachher sieht, so ein Format funktioniert gut, dann kann man auch sagen, okay, lass das doch mal größer aufziehen.

00:41:47: Was können wir davon automatisieren?

00:41:49: Vielleicht schreibe ich nicht mehr alle Texte selber und schicke alle Einladungen eins zu eins raus.

00:41:54: Das ist Beispiel, wo man überlegt, ich teste was im kleinen Rahmen, was auch

00:41:59: absichtlich nicht skalierbar ist und dann, es gut klappt, dann überlegt man, wie kann ich das jetzt in einer größeren Masse hochziehen.

00:42:07: Okay, spannend.

00:42:08: Sehr gut.

00:42:09: So, Alina, die letzte Frage.

00:42:14: Drei Learnings, die du den Zuhörerinnen mitgeben möchtest, die können privater Natur sein oder auch beruflicher Natur.

00:42:22: It's up to you.

00:42:24: Drei Learnings, direkt drei.

00:42:25: Cool.

00:42:26: Wie bei Genie.

00:42:30: Also, das erste große Learning ist, du bist deines eigenen Glückes Schmied.

00:42:39: Und zwar ...

00:42:42: Ich ich gut, ich habe gerade ...

00:42:43: Die Zuhörer sehen es nicht, aber es ist auch ein Spruch, ich immer wieder zu Hause bringe, so, geht das, dann ist es einiges Glück Schmied.

00:42:51: Ja, und das Das wurde mir vielleicht auch von meinen Eltern einfach sehr früh mitgegeben, sagt, wenn du Ziele hast ...

00:42:57: Mach was dafür, die feilen dir nicht einfach einen Schoß.

00:42:59: Überleg dir, was du machen möchtest und sei dann aktiv und kreier einfach Opportunities, sag ich mal, im größeren Sinne.

00:43:08: Daraus wird sich dann immer was ergeben.

00:43:09: Vielleicht nicht morgen, vielleicht nicht übermorgen, aber längerfristig.

00:43:13: Ich glaube, einfach rausgehen und machen und tun.

00:43:17: Wenn man mal auf die Nase fällt, dann ist das so.

00:43:18: Ja, mei, weiter geht's.

00:43:21: Ich sag immer, Krone wieder gerade richten und weiter geht's.

00:43:26: Das ist das erste Learning.

00:43:28: Das zweite...

00:43:32: Ich würde sagen, bau dir ein Netzwerk dich rum auf.

00:43:37: Das muss gar nicht unbedingt professionell sein, aber einfach von Leuten, die eine gute Energie haben, von denen du etwas lernen kannst, was bekommen kannst, aber auch was

00:43:46: zurückgeben kannst.

00:43:47: Und wo einfach füreinander Türen geöffnet werden, in jeglicher Art und Weise.

00:43:51: Wo man sich einfach gegenseitig hilft, und das wieder dieser menschliche Teil.

00:43:55: dass man trotz aller Technologie, die verfügbar ist, ja, sich großzügig ist, sich aushilft und einfach, ja, da füreinander da ist.

00:44:08: Das ist mein Zweites.

00:44:10: Und das Dritte in Tristan, würde ich sagen, lasst euch nicht so viel beeinflussen von den Erwartungshaltungen von Eltern, Schule, aber auch dem System.

00:44:23: Man zieht euer Ding durch.

00:44:25: Ob es jetzt auch beruflich bezogen ist, mal ein Praktikum machen im ganz anderen Bereich, was vielleicht gar nicht zur Ausbildung und zum Studium passt, aber auch bis hin zu ein

00:44:34: komplett neues Hobby auszuprobieren oder ein komplett anderes Land zu ziehen.

00:44:38: Also einfach mal das machen, wo man wirklich selber alleine Bock drauf hat und das einfach zu machen.

00:44:46: Cool.

00:44:47: Das zweite Learning gebe ich auch immer meinen Studenten und Studentinnen mit.

00:44:51: Es ist immer eines der ersten Sachen, die ich ihnen sage, ihr müsst auch Netzwerken, müsst euer Netzwerk aufbauen.

00:44:57: Und ich hab es sehr schön gefunden, wo du sagst, der gibt mir auch was und kriegt nicht gleich was zurück, aber es ist ein Geben und Nehmen irgendwann.

00:45:04: Ja, cool.

00:45:05: Ja, das ist schön.

00:45:06: Sehr schön.

00:45:08: Alina, danke.

00:45:10: Ich hab auch für mich, was ich sehr spannend gefunden habe, ich hab ein paar Sachen mitgenommen, das Thema wie ihr auch, ja, versucht, weiterhin agil zu sein.

00:45:20: Ihr versucht es natürlich technologisch auch zu lösen, aber dass ihr auch diese No-Junior-Policy habt, finde ich auch ganz interessant und spannend.

00:45:30: allem auch in dem Zusammenhang, ich in dieser Woche erst besprochen habe oder gehört habe, ganz interessant.

00:45:38: Und ich bin mal gespannt, wo es bei euch auch hingeht Richtung Datenmanagement.

00:45:44: ist ja, wenn ich das richtig verstanden habe, das, was ihr

00:45:46: die große Vision auch irgendwie aufzuräumen, Datenqualität zu verbessern etc.

00:45:52: Da bin ich mal echt gespannt, wo es hingeht.

00:45:56: Danke für deine Insights, danke für deine Einblicke.

00:45:59: Ich bin mir sicher, wir werden uns irgendwo auf irgendeinem Startup Event wahrscheinlich wieder sehen.

00:46:04: Ihr startet jetzt durch und seid wahrscheinlich auch an verschiedenen Veranstaltungen und da wird die Chance wahrscheinlich recht hoch sein, dass wir uns über den Weg laufen.

00:46:13: Danke nochmal für deine Zeit.

00:46:14: Danke.

00:46:15: für das Gespräch und ich freue mich, wenn wir uns irgendwann bald wieder mal live treffen.

00:46:21: Vielen Dank für die Einladung, Johannes, hat total Spaß gemacht.

00:46:24: Das war das Interview mit Alina Engel.

00:46:26: Infos zu Alina und ZIVE findet ihr in den Show Notes und in zwei Wochen geht es dann weiter.

00:46:31: Bis dahin alles Liebe und passt auf euch auf.

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