Dr. Kirsten Mikkelsen - Der Mehrwert von Ökosystemen ist mehr als nur ein KPI #86
Shownotes
Folge 86 – diesmal geht es ab in den hohen Norden, nach Flensburg! In dieser Folge habe ich Dr. Kirsten Mikkelsen zu Gast. Sie ist Director Entrepreneurship, Gender & Education am Jackstädt-Zentrum der Europa-Universität Flensburg. Gemeinsam haben wir das Thema „Ökosystem“ aufgerollt.
Dabei haben wir unter anderem über das Startup-Ökosystem in Schleswig-Holstein, die Diversität im Entrepreneurship und die Herausforderungen im Stakeholder-Management gesprochen. Zwei Punkte hat Kirsten dabei immer wieder hervorgehoben: Einerseits den Faktor Zeit, der eine entscheidende Rolle beim Aufbau von Kooperationen spielt, und andererseits das Mindset, jegliche Investitionen in Ökosysteme mittel- bis langfristig zu betrachten.
Was sie genau damit meint, erfahrt ihr in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören!
Mein Gast:
Dr. Kirsten Mikkelsen (LinkedIn)
Buch: Minds, Brains, and Doxa for Inclusive Entrepreneurship
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Über mich:
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00:00:01: oder auch Gründungsprojekte unterstützen, die am Ende vielleicht nicht überleben, denn die wenigsten überleben ja.
00:00:07: Grunde genommen haben wir eine mittel- bis langfristige Wirkung, denn auch diese Menschen lernen ja etwas bei ihrer Reise, bei ihrer Gründungsreise und die nehmen eine Erfahrung
00:00:17: mit in Unternehmen, die, ich sag mal, regionalen Mittelstand ja auch helfen kann.
00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft.
00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl und ich spreche mit Unternehmerinnen, Gründerinnen und stillen Heldinnen des Business Alltags, die unsere digitale Zukunft formen.
00:00:43: Business Unplugged ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bauen.
00:00:50: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.
00:00:55: Folge 86 und es geht ab!
00:00:58: in den Norden nach Flensburg.
00:01:00: In dieser Folge habe ich Dr.
00:01:02: Kirsten Mikkelsen zu Gast.
00:01:04: Sie ist an der Europa-Universität Flensburg Director Entrepreneurship Gender and Education am Jackstädt-Zentrum und wir haben gemeinsam das Thema Ökosystem aufgerollt.
00:01:16: Wir haben dabei unter anderem über das Start-up Ökosystem in Schleswig-Holstein, über die Diversität im Entrepreneurship und die Herausforderungen im Stakeholder-Management
00:01:27: gesprochen.
00:01:28: Zwei Punkte hat Kirsten dabei immer wieder erwähnt.
00:01:31: Einerseits den Faktor Zeit, der einen wichtigen Baustein beim Aufbau von Kooperationen bildet und andererseits das Mindset jeglichen Invest in Ökosysteme mittel- bis langfristig
00:01:42: zu betrachten.
00:01:43: Was sie genau damit meint erfahrt ihr jetzt in der Folge.
00:01:46: Viel Spaß dabei.
00:01:49: Liebe Kirsten, hallo und Servus aus dem Süden in den hohen Norden nach Flensburg.
00:01:54: Schön,
00:01:54: dass du dir Zeit nimmst für den Podcast und wir gemeinsam in das Startup-Ökosystem eintauchen werden jetzt.
00:02:02: Lieber Johannes, hallo, herzlichen Dank für die Einladung.
00:02:05: Ja, sehr gerne.
00:02:07: Kirsten, du hast ja nach deinem Entrepreneurship-Studium in Dänemark selbst gegründet und bist dann aber 2009 an der Europa-Universität Flensburg gelandet, hast dort ebenfalls zu
00:02:19: dem Thema promoviert und bist dort, wie wir in Österreich sagen würden, bicken bliem.
00:02:23: und jetzt seit 2020 Director Entrepreneurship, Gender und Education am Jackstädt-Zentrum.
00:02:31: Fokus deiner Arbeit liegt dabei auf ziemlich vielen Bereichen, unter anderem auf dem Bereich Female Entrepreneurship, Diversität und den Ökosystemen.
00:02:41: du hast 2024 erst im April jetzt ein Buch veröffentlicht, gleich mit dem Titel Minds, Brains and Doxer for Inclusive Entrepreneurship.
00:02:52: Den Link zu dem Buch werde ich natürlich in die Show Notes packen, dass dann auch jeder im Nachgang noch mal reinschauen kann.
00:03:00: Neben deinem Job an der Uni bist du aber auch sehr stark im Schleswig-Holsteiner Start-Up Ökosystem unterwegs, in diversen Gremien und Juries und last but not least, selbstständig
00:03:11: als Coach tätig, rund die Themen Innovation und Entrepreneurship.
00:03:17: Das Ganze klingt für mich super abwechslungsreich und spannend.
00:03:21: Ich würde auch gerne da gleich eine Frage dazu stellen, aber zuerst noch mal kurz zu den AB Fragen, die ich mit allen Interviewpartnerinnen durchgehe, damit die Zuhörerinnen ein
00:03:31: bisschen ein Gefühl von dir bekommen, wie du tippst, wie du denkst und dann auch deine Fragen in den Kontext setzen können.
00:03:38: Du weißt, wie das Spiel funktioniert?
00:03:41: Ja, du hast es mir erklärt.
00:03:43: Ich bekomme Sinn.
00:03:44: Kann ja sein, dass du es vergessen hast, aber deswegen frage ich nochmal.
00:03:48: Also wir starten mit den AB Fragen.
00:03:51: Bildung online oder offline?
00:03:54: Ich tue mich da echt manchmal schwer.
00:03:56: Also ich bin tatsächlich eher für offline.
00:04:01: Automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindung?
00:04:05: Menschlich.
00:04:07: Stärkere Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen?
00:04:12: Mehr Freiheiten.
00:04:14: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohls der Allgemeinheit?
00:04:23: B.
00:04:24: Also weniger Datenschutz.
00:04:28: Webmeetings oder persönliche Treffen?
00:04:31: Persönliche Treffen.
00:04:33: Ok.
00:04:33: Also du bist mehr für Offline Bildung.
00:04:36: Wieso bist du da so?
00:04:38: Also ich habe ja gesagt, die Entscheidung ist mir jetzt nicht leicht gefallen, weil ich natürlich auch Online Bildung sehr gut finde, aber für die Themen, in denen ich unterwegs
00:04:47: bin, muss ja viel auf...
00:04:50: Entwicklung geht und Selbstreflexion finde ich das Offline-Lehren und Erleben tatsächlich besser.
00:04:58: Okay.
00:04:59: Kann ich etwas intensiver auch in den Austausch gehen mit meinen Studierenden.
00:05:04: Und bei der Entscheidungsfindung hast du dich für menschliche Entscheidungsfindung ausgesprochen?
00:05:11: Ja, ist, wir antworten ja auch aus unserem eigenen Mindset heraus und ich
00:05:18: Auch wieder die Rückkopplung zu dem, was ich vorhin gesagt habe, versuche auch die eigene Intuition zu stärken und da die eigene Entscheidungsfindung jetzt fernab von
00:05:30: automatisieren Entscheidungsfindungen zu fördern, finde ich wichtig.
00:05:35: Auch vielleicht automatisierte Dinge anders bewerben zu können.
00:05:39: Und wenn wir dann zum Thema Regulierung und Freiheiten für Unternehmen gehen, das passt ja ganz gut zusammen auch zu Frage 4.
00:05:45: sagst weniger Datenschutz, mehr Freiheiten.
00:05:50: Du setzt jetzt, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, weniger Datenschutz aber dafür für die Waren und Sicherheit des Wohls der Allgemeinheit.
00:06:00: Richtig.
00:06:01: In welchem Zusammenhang darf ich das verstehen?
00:06:03: Wie siehst du das genau?
00:06:05: Ja, also wenn ich durch den Verzicht auf einen Teil meines eigenen Datenschutzes dazu beitragen kann, dass die Allgemeinheit davon profitiert, dann wäre ich bereit da ein Stück
00:06:15: weit auch aufzugeben tatsächlich.
00:06:18: Okay.
00:06:20: Und persönliche Treffen, Webmeetings waren persönliche Treffen.
00:06:23: Kann ich nachvollziehen, ist irgendwo ein bisschen so auch mit dem Thema wahrscheinlich Offline und Bildung und vom Mindset her sehr stark auch verbunden.
00:06:33: Ja, und wenn immer es möglich ist, sich online zu treffen, natürlich wie wir das jetzt auch gerade tun, dann unbedingt.
00:06:41: Und gleichzeitig ist es halt auch wieder so, dieser Austausch und das in Verbindung treten mit Menschen, im persönlichen Treffen.
00:06:47: Für mich persönlich einfach schöner.
00:06:51: Also ich könnte mir jetzt auch vorstellen, ein Podcast mit dir an der Hafenkante des Watterkant zum Beispiel zu machen.
00:06:56: Das können wir gerne nochmal wiederholen.
00:07:00: Find ich gut.
00:07:03: du Kirsten, in unserem Vorgespräch hast du ja erwähnt und ich hab's auch schon im Vorspann oder in einer Vorstellung kurz angerissen.
00:07:13: Du bist 2009
00:07:15: an die Europa-Universität Flensburg gekommen.
00:07:19: Du hast mir aber da gesagt, dass es eher zufällig war, dass du dort hingekommen bist.
00:07:25: Du bist jetzt auch schon eine Weile tätig.
00:07:28: Wieso war es eigentlich zufällig und was hat dich am Ende dazu auch bewegt, dass du dann so lange an der Universität geblieben bist und noch immer dort bist?
00:07:37: Das ist schöne Frage, die mir tatsächlich auch noch nicht gestellt wurde.
00:07:41: Und der Zufall lag einfach darin, dass ich mich gerade in einer beruflichen Umbruchsphase befand, auch aufgrund einer familiären Umstrukturierung, möchte ich mal sagen.
00:07:53: dann, Flensburg ist ja eine kleine Stadt, zufällig auch auf einen ehemaligen Professor gestoßen bin, der mir eben erzählte, dass er gerade eine freie Stelle auch hat und es das
00:08:06: Thema
00:08:07: damals noch Existenzgründung ging, also es war ja damals noch etwas enger gefasst, da sprach man noch nicht so viel von Entrepreneurship im deutschsprachigen Raum.
00:08:14: Dann habe ich mich auf diese Stelle damals beworben und habe gedacht, super, das Thema liegt mir zumindest irgendwie auch nahe, weil ich ja gerade auch aus der Selbstständigkeit
00:08:24: kam und bin dann quasi in Teilzeit wieder dort eingestiegen.
00:08:30: Und zurückblickend würde ich sagen, habe ich vieles
00:08:33: gemacht, so wie es die Forschung zur Entrepreneurship auch oft beschreibt.
00:08:39: dass Entrepreneure ja Gelegenheiten, die sich irgendwie auftun, auch nutzen können und sich vielleicht auch einfach mal auf unsichere Situationen das war es für mich tatsächlich
00:08:48: auch, weil ich keine Ahnung hatte, was kommt auf der Uni oder an der Uni auf mich zu, eingelassen habe und dann dort tatsächlich eine Möglichkeit gefunden habe.
00:08:59: mich auf eine andere Art Weise selbst zu entfalten.
00:09:03: Und die ganzen letzten Jahre, das sind ja jetzt auch nur 15 Jahre, schon auch geprägt waren nicht nur in der Lehre und in der Forschung durch Entrepreneurship oder
00:09:13: unternehmerisches Agieren, sondern ich finde auch so in dieser ganzen Entwicklung von Projekten zu diesem Thema, also auch wir als Lehrende oder wissenschaftlich Arbeitende an
00:09:26: den Hochschulen
00:09:27: die dann Projektanträge schreiben müssen, bringen vieles mit von dem, was so unternehmerisches Denken und Handeln auch bedeutet.
00:09:36: Also Dinge zu entwickeln, langfristig zu denken, aber auch kurzfristige Entscheidungen treffen zu können, Planungen für mehrere Jahre, Budgetplanungen.
00:09:45: Also es hat schon so eine Form von
00:09:47: Ich schreibe so einen kleinen Businessplan und jetzt verstehe ich bitte richtig, ohne das Risiko zu tragen, das ich natürlich im unternehmerischen Kontext habe.
00:09:55: Es ist eine andere Form von Risiko, gerade auch wenn ich neue Mitarbeiter einstelle, weil auch die eigentlichen Interesse daran haben, der Uni zu bleiben.
00:10:05: Aber so vom Agieren her, von der Dynamik ist das schon auch sehr ähnlich.
00:10:13: Und wo ich dann an meine Grenzen gestoßen bin,
00:10:17: häufiger immer noch an meine Grenzen stoße.
00:10:20: ist so, und da kriegen wir auch schon so bisschen tatsächlich die Brücke geschlagen zum Ökosystem.
00:10:25: Wie funktioniert eigentlich Hochschule, der akademische Bereich, und was machen wir eigentlich im Bereich Entrepreneurship und Innovation?
00:10:32: Das sind ja zwei völlig unterschiedliche Welten, wenn man das zuerst hört, die da aufeinander prallen.
00:10:37: Und es ist unheimlich spannend, da so Wege zu ebnen und Strukturen auszunutzen zum
00:10:45: oder zur Förderung von Unternehmertum aus der Hochschule heraus.
00:10:49: War eigentlich für dich dann die Promotion dann auch irgendwie so eher, ich möchte jetzt nicht sagen Abfallprodukt, aber du hast nicht dran gedacht, sondern das kam dann und hat
00:10:58: die Möglichkeit ist dann entstanden und sagt, okay, gut, dann finde ich ganz spannend, dann mache ich es oder war das schon auch irgendwie mal angedacht zu sagen, cool,
00:11:06: promovieren, war eh schon immer bei mir irgendwie am Schirm.
00:11:08: Ganz spannend auch der Punkt.
00:11:10: Ich glaube, da haben wir auch ganz kurz darüber gesprochen.
00:11:13: Vieles von dem, ich heute mache oder meine Position, in der ich heute bin, war etwas, was für mich früher gar keine Option war, weil das hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm,
00:11:21: dass es diese Möglichkeit für mich gäbe, der Hochschule zu arbeiten.
00:11:26: Und die Promotion zu dem Thema Women's Entrepreneurship ist auch gewachsen, durfte wachsen, da bin ich auch sehr dankbar.
00:11:34: Das war also auch kein Ziel, ich mich lange fast dagegen gewehrt, ich sagen, weil ich immer dachte, nee, ich brauche das nicht für mich und das zu machen, Entrepreneurship ist
00:11:42: ja auch
00:11:43: viel Praktisches, viel Hands-on und ins Tun kommen.
00:11:47: Und dann habe ich auf der anderen Seite gemerkt, wenn wir in der Lehre unterwegs waren, dass wir gerade so vor 15 Jahren wirklich sehr viele junge Männer bei uns in den Kursen
00:11:58: hatten und tendenziell weniger Frauen.
00:11:59: Das hat sich heute gewendet, mindestens 50-50.
00:12:04: Und darüber ist mir das so und auch aufgrund der eigenen Erfahrung, ich gemacht habe.
00:12:09: und durch Gespräche klagen worden, es gibt halt einfach irgendwo einen Unterschied, warum haben wir eigentlich so wenig Frauen?
00:12:14: Und dann habe ich angefangen, mit dem Thema näher zu beschäftigen.
00:12:18: In meiner Doktor Mutter da natürlich auch eine gute Gesprächspartnerin gefunden und habe mich dann festgebissen an diesem Thema Women's Entrepreneurship und speziell zu dem Thema
00:12:28: Selbstwirksamkeit dann auch geforscht.
00:12:31: Ja, und dann war das kein Abfallprodukt, möchte ich sagen, sondern ein sehr, sehr schönes Nebenprodukt, dass ich
00:12:37: Ja, eigentlich war es fast berufsbegleitend gemacht, weil ich ja keine offizielle Qualistelle hatte, sondern immer im Projekten waren.
00:12:45: Und spannend ist auch so zu merken, was passiert eigentlich, wenn eine Person, im Ökosystem unterwegs ist und sich für ein Thema einsetzt, aber nicht promoviert ist, in dem
00:12:55: Augenblick, wenn die Promotion abgeschlossen ist.
00:12:57: auch das hat was mit, das kennst du vielleicht auch, ich weiß nicht, wie es dir ergangen ist, mit Legitimation auch der eigenen Kompetenzen anzutun.
00:13:06: Von daher war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, das dann doch zu verfolgen.
00:13:11: Sehr cool.
00:13:13: Und vielleicht jetzt noch zum Abschluss zu dem Thema Universität.
00:13:18: Was machst du jetzt konkret am Irrgstädtzentrum?
00:13:24: Du hast es vorhin angedeutet.
00:13:25: Es sind sehr viele unterschiedliche Aufgaben.
00:13:28: Aber ich würde mal sagen, es ist schon aufteilbar in Lehre, Forschung würde ich gerne mehr machen.
00:13:35: bleibt oft sehr wenig Zeit für und sehr viel Netzwerkarbeit, was dann eben letztlich in Richtung entrepreneurialen Ecosystem geht.
00:13:48: Also die Pflege mit unseren Kontakten im Land und ...
00:13:53: Projekte initiieren, Gründende zu unterstützen, immer wieder in den Austausch zu gehen.
00:13:59: brauchen die eigentlich gerade?
00:14:00: Wo stehen wir?
00:14:01: Wo können wir uns vielleicht auch noch mal verändern, ein besseres Unterstützungssystem auf die Beine zu stellen?
00:14:08: Dann lass uns den Begriff Ökosystem gleich einmal nehmen.
00:14:12: Finde ich super, dass du da für mich gleich die Brücke geschlagen hast zur nächsten Frage, die ich im Kopf hatte.
00:14:18: Und zwar, was gehört denn für dich eigentlich zu einem Ökosystem alles dazu?
00:14:23: Du bist ja sehr stark im Schleswig-Holstein unterwegs und hast ja auch gesagt Netzwerkpflege.
00:14:28: Aber was gehört denn zu so einem Start-up Ökosystem dazu?
00:14:32: Welche Elemente hat sowas?
00:14:33: Also da kann man ja durch unterschiedliche Brillen drauf gucken, was so ein Ökosystem braucht.
00:14:40: Ich würde erst mal sagen, also welchen so welchen Scope haben wir eigentlich im Blick.
00:14:45: Wir haben einmal das Ökosystem auf dem Campus, würde ich sagen.
00:14:48: Das ist so das Mikroökosystem für unsere Studierende.
00:14:51: Dann ist es
00:14:52: Interessant, wie ist der Campus verbunden mit den lokalen Institutionen, die wir brauchen?
00:15:00: so die Kammern, IHK, dann arbeiten wir mit der Wirtschaftsförderung zusammen und da wir eine Grenzstadt sind, mit unseren Partnern nach Dänemark hin und dann wiederum die
00:15:10: Einbettung dieses mesogroßen Ökosystems, würde ich mal sagen, in das Ökosystem des Landes, also wie diese einzelnen Standorte
00:15:20: Hochschulstandorte vor allen Dingen untereinander noch einmal vernetzt sind.
00:15:24: Und da auf diesen unterschiedlichen Ebenen oder in diesen unterschiedlichen Wirkungskreisen haben wir natürlich auch eine Vielfalt an Interessen und Ressourcenthemen,
00:15:35: die dort bearbeitet werden müssen.
00:15:37: Was ich total spannend fand, war, wie haben wir es überhaupt erst mal geschafft, dem Campus so ein kleines Ökosystem zu schaffen?
00:15:44: Denn wir arbeiten ja im Jagdstedtzentrum.
00:15:47: zusammen mit der Hochschule Flensburg, also die Europa-Universität und die Hochschule Teilsicher einen Campus.
00:15:54: Und da haben wir seit 2011 das Jagdstedt-Zentrum, das eben gefördert wurde in zwei Förderperioden von der Jagdstedt-Stiftung.
00:16:02: Und es war gar nicht so leicht, unterschiedlichen Interessenlagen auch allein von zwei Hochschulen zusammenzubringen.
00:16:10: Und das war so eine richtig schöne, wie ich sagen möchte.
00:16:14: Bottom-up-Initiative, weil es auf der Arbeitsebene, also die wissenschaftlichen Mitarbeitenden und die entsprechenden Professoren, daran geknüpft sind, wunderbar geklappt
00:16:22: hat.
00:16:22: Also auch da natürlich mit Reibungen, es ist unheimlich viel Kommunikation, es war unheimlich viel Erwartungsabgleich, wer bringt welche Ressourcen rein.
00:16:30: Aber dann, als diese Arbeitsebene erstmal funktionierte, nach ein paar Jahren dann wirklich auch auf dem Campus in die Breite gehen zu können, ein gemeinsames
00:16:39: Gründungszentrum zu haben.
00:16:42: dann über eine weitere Exist-Förderung eine gemeinsame tatsächlich auch in Bereiche reinzukommen.
00:16:47: Und das ist dann auch schon wieder etwas, was so dieses kleine Ökosystem ausmacht, die erstmal mit dem Thema gar nichts zu tun haben.
00:16:54: Also es geht immer viel darum, Stakeholder anzuwerben.
00:16:57: Auf Campus war es dann so professorale Stakeholder.
00:17:01: Wer hat Lust auf das Thema, wer kann sich das vorstellen?
00:17:04: Und so haben wir es dann geschafft.
00:17:06: Mittlerweile 20 Studiengänge.
00:17:09: haben, die mit uns da zusammengearbeitet haben und eine interdisziplinäre Entrepreneurship Education Veranstaltung eben mitzubefördern sozusagen.
00:17:21: Und so mit diesem Mindset, das wir dann auch versucht haben, nicht nur bei den Studierenden zu etablieren, sondern eben auch bei den einzelnen Interessierten, gehen wir
00:17:32: dann auch über die Unigrenzen hinaus.
00:17:34: Also wir wissen ja, im Ökosystem ist so das Vorhandensein von Unis ein wichtiger.
00:17:39: nicht unbedingt der essenziellste, aber ein wichtiger Punkt, Start-up Ökosystem aufzubauen.
00:17:45: Und dann was passiert mit den Gründungsprojekten, die vielleicht eine gewisse Reife haben, die dürfen ja dann auch nicht mehr auf dem Campus betreut werden.
00:17:54: Die gehen dann eben zu unseren anderen Kooperationspartnern.
00:17:57: Die können dann zu IHKen und Wirtschaftsförderungen oder was es mittlerweile eben auch gibt, Baltic Business Engine Netzwerk beispielsweise.
00:18:07: Also du hast jetzt
00:18:09: Das ist sehr schön am Beispiel der Uni und der Hochschule aufgezeigt, dass so dieses Mikrokosmos, Mesokosmos oder Ökosystem und dann halt Makro, wo die Universitäten selbst
00:18:20: tätig sind.
00:18:23: Ein wichtiger Faktor, wenn ich den rausgehört habe, ist anscheinend dieses ganze Stakeholder-Management und das Netzwerk.
00:18:29: Und das ist jetzt ja auch dein Job, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?
00:18:32: Ein Großteil besteht darin, genau.
00:18:35: Also man darf sich nicht erwarten, dass ein Ökosystem
00:18:39: ohne Aufwand entsteht, dass da sehr viel Arbeit drinsteckt, das auch aufzubauen.
00:18:45: Unbedingt.
00:18:46: Also ich habe vor kurzem ja tatsächlich auch noch mal so bisschen runtergebrochen, nachdem wir eine Veranstaltung hatten, eine gemeinsame Einmal im Jahr für ein Start-up Summit hier
00:18:57: im Netzwerk statt, was denn so die wichtigen Punkte sind und wenn es darum geht, das Netzwerk eben aufzubauen.
00:19:04: dann ist eben Kooperation ein extrem wichtiger Punkt.
00:19:08: Und Kooperationen entstehen ja nicht von jetzt auf gleich, sondern es sind immer noch Menschen, die da miteinander in Interaktion stehen, die in den Austausch gehen und die
00:19:17: versuchen, ihre eigenen Interessen zu wahren und gleichzeitig, da sind wir wieder so ein bisschen bei deiner Eingangsfrage auch, worauf bin ich bereit, individuell zu verzichten
00:19:25: vielleicht, auch möglicherweise als Hochschule, eben im Großen ein gutes Ökosystem auf die Beine zu stellen.
00:19:31: Und das ist ein
00:19:32: ständiger Verhandlungsprozess zwischen den einzelnen Akteuren auch im Ökosystem.
00:19:38: Und meiner Meinung nach erfordert das unheimlich viel Transparenz und ehrliche Kommunikation, die manchmal dann auch nicht ganz schmerzfrei vielleicht ist.
00:19:49: Ich würde sogar anschließen, auch noch die letzte Frage mit dem persönlichen Treffen, das, zumindest bin ich davon überzeugt, dass das halt dann beim Aufbauen von so Kooperationen
00:19:58: und Beziehungen dann auch nochmal massiv hilft.
00:20:02: anstatt nur Webbieter zu machen.
00:20:06: Ich habe es vorher gesagt, wir haben so bisschen auf die Universität geschaut und die Hochschule und das Ökosystem.
00:20:15: Was benötigt man denn noch alles dazu, ein erfolgreiches Ökosystem aufzubauen?
00:20:20: Weil ein Punkt fehlt mir oder vielleicht habe ich ihn nicht richtig gehört, das ganze Thema Unternehmen.
00:20:25: Ich habe jetzt eher so
00:20:27: öffentliche Hand und die Behörden und IHK rausgehört und Universitäten etc.
00:20:32: Aber wo docken denn dann auch die Unternehmen an oder sind die für so ein Ökosystem aus deiner Sicht spielen eine wichtige Rolle, ja.
00:20:42: Sie sind letztlich ja auch tatsächlich der Kern.
00:20:45: Einmal die neuen Unternehmen, klar für die wir das ja machen, die daraus entstehen und dann ist das Einbringen und das Einbinden von
00:20:54: regionalen Unternehmen auch extrem wichtig.
00:20:58: Und wir haben das institutionell geregelt für uns eben innerhalb des Zentrums und da finde ich auch sind die Grenzen zwischen was machen wir jetzt eigentlich fürs reine
00:21:08: Start-up-Ökosystem oder vielleicht auch für den Bereich KMU.
00:21:12: viele Unternehmen möchten ja irgendwann wachsen, also dann werden Start-ups vielleicht auch zu...
00:21:18: Kleinunternehmen, vielleicht auch mittelständische Unternehmen, das ist uns auch schon gelungen.
00:21:21: Und dafür brauchen wir eben auch den Austausch mit unseren regionalen Unternehmen.
00:21:25: Und nicht selten sind es auch Kooperationen, die dabei entstehen.
00:21:30: Das ist ja auch eine Aufgabe, die sich zumindest, und ich kann ja erst mal nur aus Hochschulperspektive sprechen, solche hochschulinitierten Ökosysteme als Aufgabe gegeben
00:21:40: haben.
00:21:41: Diese Vernetzung zwischen jungen Unternehmen und etablierten Unternehmen.
00:21:46: da auch für Mehrwerte zu sorgen.
00:21:49: Du wolltest gerade was sagen, das konnte ich dir ansprechen.
00:21:51: Alles gut.
00:21:55: Was mir jetzt auch noch in den Kopf kommt, und du hast das eh auch schon erwähnt, ich meine, wenn man sich die Stay-Call anschaut, du hast die Universitäten, du hast die
00:22:07: Start-ups, hast die etablierten Unternehmen, hast irgendwelche staatlichen Einrichtungen, Behörden etc.
00:22:13: Das ist ja eigentlich ein massiver Interessenskonflikt, ja da auch zu managen ist.
00:22:19: Was sind denn da so die Themen, die Herausforderungen, so ein Ökosystem dann auch aufzubauen?
00:22:25: Und vielleicht kann man sich auch anhand von Startup, ich habe euch mal irgendwie auch mal näher beschreiben, was ihr da gerade an welchen Themen ihr da immer wieder struggelt und
00:22:34: so oder wo sagt, das läuft richtig gut, das ist eher weniger ein Thema.
00:22:37: Ja, was sind denn da so die Herausforderungen, mit denen du als
00:22:43: Netzwerk, Ökosystem, Koordinatorin, Managerin, ich glaube, den richtigen Begriff gibt es dafür gar nicht, was du alles machst, umgehen musst.
00:22:55: Schweizer Taschenmesser wäre vielleicht ganz passend mit so ganz vielen Funktionen.
00:23:02: Ja, tatsächlich, es ist wirklich sehr vielfältig und etwas, was
00:23:08: ein Dauerthema ist und das gilt nicht nur für uns an den Hochschulen, sondern das gilt sicherlich auch für die jungen Unternehmen, ist ja das Thema der finanziellen
00:23:18: Unterstützung.
00:23:20: Alles was wir machen, ist ja gekoppelt an Personen, die sich im Laufe der Jahre da eine Expertise aufgebaut haben.
00:23:30: sollten irgendwann Finanzierungen, die ja meistens aus Projekten, also aus Drittmitteln kommen, wegfallen, dann
00:23:38: laufen wir einfach Gefahr, und das gilt jetzt für alle, das gilt glaube ich bundesweit für alle Hochschulen, die ja oft im Zentrum solcher Ökosysteme stecken, dass wir keine
00:23:48: Unterstützenden an den Hochschulen einfach mehr haben.
00:23:50: Das heißt, viele Aktivitäten werden irgendwann, im schlimmsten Fall, wirklich einschlafen.
00:23:56: Alles das, was wir aufgebaut haben.
00:23:58: Und das ist auch ein Thema für junge Gründende.
00:24:02: Wir haben ganz oft die Herausforderungen, und ich verstehe das.
00:24:06: absolut auch aus unternehmerischer Perspektive.
00:24:09: Sie sagen, ja, aber die sollen ja alleine fliegen, wir können nicht immer jedem Unternehmen irgendwie ein Stipendium geben und so weiter und so fort.
00:24:16: Und das passiert auch nicht, natürlich nicht.
00:24:18: Die müssen sich ja auch auf so etwas bewerben.
00:24:20: Und gleichzeitig ist es wichtig am Anfang, und das ist vielleicht eine luxuriöse Situation für Studierende, dass es das gibt, so eine Anschubfinanzierung zu geben.
00:24:31: Aber das bringt mich dann tatsächlich auch eher so zu dem Thema, wir haben auch mal über das Inclusive Entrepreneurship.
00:24:36: oder Entrepreneur-Ecosystem gesprochen, dass wir halt viele Gründungswillige einfach nicht erreichen aus der Perspektive, in der wir agieren, nämlich aus dem Hochschulkontext.
00:24:46: Es gibt ja auch viele Gründende.
00:24:48: Wir sind ein Flächenland, die nicht irgendwie eine Hochschulverbindung haben und auch irgendwie eine Form von Unterstützung brauchen.
00:24:56: Und ich glaube, diese kleinen Gründungsprojekte auch in irgendeiner Form besser berücksichtigen zu können, wobei ich keine allgemeinwürdig Antwort habe, auf was bedeutet
00:25:04: besser.
00:25:05: Das ist dann wiederum auch eine Aufgabe von innen Austausch, jenen was benötigen sie, ist eine riesen Aufgabe.
00:25:13: Und ich glaube, es fängt schon mit so etwas total einfachem an, wir schaffen, wie schaffen wir die Sichtbarkeit für die unterschiedlichen Unterstützungsangebote.
00:25:21: Ich habe ganz oft Gespräche mit oftens Gründerinnen tatsächlich, die sagen, ich wusste gar nicht, dass ich mich da und dahin wenden kann, ob es jetzt unser Netzwerk ist oder ob es
00:25:32: die IHK ist oder
00:25:34: in Kiel irgendein Unterstützungsnetzwerk ist.
00:25:37: Also da brauchen wir viel mehr Aufmerksamkeit für solche Angebote.
00:25:43: Jetzt hast du das Thema Diversität angesprochen, das würde ich ganz gerne noch packen und mit dir dann danach noch einmal tiefer einsteigen diesbezüglich.
00:25:51: Aber du hast auch noch den zweiten Aspekt, das Thema finanzielle Unterstützung und so weiter angesprochen.
00:25:58: Wie siehst denn du da die Situation?
00:26:00: Ist ja natürlich das Land, die Unternehmen,
00:26:05: Ja, geben Geld und wollen ja da auch was zurück haben, ist ja so ein Thema.
00:26:13: Wie ist denn da, was ist denn da wichtig, auch beim Aufbauen des Ökosystems zu wissen, weil es geht ja halt bei Startups teilweise nicht nach ein, zwei, drei Jahren, sondern das
00:26:25: ist ja eine langfristige Rechnicht, bis dann auch wirklich was zurückkommt.
00:26:29: Wie schafft man das in einem Ökosystem, da dieses Mindset zu schaffen, dass das
00:26:36: Ja, nicht gleich funktioniert.
00:26:39: Viel Dialog, viel Austausch.
00:26:43: Du hast gerade etwas Wichtiges angesprochen und vielleicht müssen wir da auch noch mal differenzieren.
00:26:48: Sprechen wir jetzt von finanzieller Unterstützung für die angehenden Start-ups oder Benutzprojekte oder etwas, was quasi so ins Ökosystem reinfließt für die unterstützenden
00:26:57: Institutionen, sprich Hochschulen an unserer Stelle.
00:27:01: Wir haben ganz oft schon gesprochen über das Thema KPI.
00:27:06: Ist ja immer wieder ein beliebtes Thema.
00:27:10: Wir geben euch Geld.
00:27:11: Wie viele Gründungen habt ihr denn am Ende raus?
00:27:14: Wir setzen uns sehr stark dafür ein, sagen, ja, Gründungen sind ein Output-Faktor.
00:27:21: Aber ich bin sehr dankbar, dass kürzlich Matthias Wallisch, den ich gerne noch mal namentlich erwähnen möchte, auch noch mal betont hat,
00:27:30: dass das auch eine Falle sein kann, wenn wir uns nur daran festhalten, weil dieses Thema der Mindset-Entwicklung sozusagen, gerade wenn wir sagen, wir gehen erstmal in die
00:27:43: Hochschullehre und sensibilisieren junge Leute dafür oder auch Gründungsprojekte unterstützen, die am Ende vielleicht nicht überleben, denn die wenigsten überleben ja im
00:27:52: Grunde genommen, haben ja eine mittel- bis langfristige Wirkung, denn auch diese Menschen
00:27:58: lernen ja etwas bei ihrer Reise, bei ihrer Gründungsreise und die nehmen eine Erfahrung mit in Unternehmen, die, ich sag mal, regionalen Mittelstand ja auch helfen kann.
00:28:07: Wir argumentieren dann eben über die Schiene, dass diese unternehmerischen Kompetenzen ja auch dieses Thema Intrapreneurship nach vorne bringen kann.
00:28:17: alle Unternehmen wollen sich ja weiterentwickeln, wollen wettbewerbsfähig bleiben und wenn ich dann Mitarbeitende habe, die eben über solche Erfahrungen in der Lage sind,
00:28:26: lösungsorientiert zu denken und zu agieren, ist das ja auch ein Mehrwert.
00:28:30: Das heißt, wir versuchen den Fokus von wir geben hier Geld rein, was kommt am Ende raus, bisschen mehr hinzulenken zu den mittel- bis langfristigen Effekten, die sich dann
00:28:41: hoffentlich in einer größeren Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen auch auswirken können.
00:28:46: Und eine Frage, die mir auch schon ganz oft gestellt wurde, weil ich in dem Thema Women sehr viel unterwegs bin,
00:28:53: Na ja, wir machen doch jetzt die Programme, wann haben wir denn endlich mehr Gründerinnen?
00:28:57: Und da kann ich eigentlich auch immer nur sagen, das wird noch bisschen dauern.
00:29:00: es gibt ja eine positive Entwicklung, aber es ist ja im Grunde genommen die Aufgabe, früh anzufangen, zu sensibilisieren und dann vielleicht in fünf bis zehn Jahren eben größeren
00:29:12: Anteil noch von Gründerinnen auch zu haben.
00:29:15: Das also mittelfristig.
00:29:18: Was mittelfristig ist, wie du sagst.
00:29:21: Und glaube ich aber auch sicherlich auch schwer messbar.
00:29:24: Wenn du jetzt sagst, wir haben mittel- und langfristig Unternehmen, die wettbewerbsfähiger sind, ist es tatsächlich der Faktor jetzt da, wir haben euch mehr Zeit gegeben bei den
00:29:35: Gründungen und dieses Mindset ist entstanden oder waren es andere Faktoren?
00:29:38: glaube, da kommen immer wieder Diskussionen auf wahrscheinlich.
00:29:42: Selbstverständlich.
00:29:44: also ich meine, es gibt einfach keine
00:29:47: Möglichkeit, das konkret zu messen und gleichzeitig, ich bin ja in einer Bildungsinstitution, Bildung ist halt einfach wichtig und wenn wir dieses Thema von
00:30:00: Entrepreneurship Education in die Breite bringen, ist es auf jeden Fall schon mal förderlich, weil wir dadurch einfach Kompetenzen schärfen, die viele in ihrer
00:30:08: Schullaufbahn so entweder noch nicht hatten oder die Gelegenheit hatten, das zu entwickeln oder
00:30:16: auch noch nie Bezüge zum Thema Unternehmertum familiär hatten.
00:30:20: Es ist einfach eine Möglichkeit, einen größeren Personenkreis zu erreichen, der über die eigene Biografie bisher noch keine Gelegenheit dafür hatte.
00:30:31: Spannend.
00:30:32: Ich bin gespannt, in welche Richtung das geht und ob da die Politik und so weiter diesen Atem hat, diesen langen Atem und nicht irgendwie einknickt.
00:30:46: Dann lass uns doch zum Thema Diversität mal schauen.
00:30:50: Du hast ja darüber geschrieben, es ist auch ein Thema von dir.
00:30:54: Was macht denn die Vielfalt aus in so einem Ökosystem?
00:31:00: Und wir haben kurz darüber gesprochen im Vorgespräch.
00:31:04: Es ist ja nicht nur Female Entrepreneurship, was unter dem Thema Diversität fällt.
00:31:11: Absolut richtig.
00:31:12: Das ist ja eine Dimension im Grunde genommen nur von Vielfalt.
00:31:15: Es gibt ja noch das Thema Alter, gibt das Thema Herkunft, sowohl kulturell als auch soziale Milieus.
00:31:26: Und ein diverses Ökosystem macht einfach aus, dass sich möglichst viele unterschiedliche Menschen mit ihren eigenen Ideen, denn auch in den Ideen zeigt sich ja die Vielfalt eines
00:31:38: entrepreneurialen Ecosystems.
00:31:40: gut aufgehoben fühlen und das Gefühl haben, ihre Projekte entwickeln zu können und auch auf eine Unterstützungslandschaft zu treffen, die wohlwollend dabei hilft, quasi
00:31:54: weiterzuentwickeln.
00:31:55: wir, also konkret gesprochen zum Beispiel so was wie Social Entrepreneurship-Projekte, die ja immer die Herausforderung haben, ordentliche Finanzierung, betragfähiges
00:32:05: Geschäftsmodell irgendwie aufzubauen.
00:32:07: Und da, finde ich, haben wir gemeinsam auch durch insbesondere Kieler Kollegen schon dazu beigetragen, dass es da in Schleswig-Holstein ein sehr gutes System schon gibt, also
00:32:21: Ökosystem, das sensibel dafür ist, dass Unterstützungsmechanismen dafür bereitgestellt hat.
00:32:30: Und dennoch erleben wir immer
00:32:33: Es ist ja keine Absicht, dass so etwas passiert, aber dass insbesondere junge Frauen oder auch Menschen, die vielleicht einen Migrationshintergrund haben, größere Herausforderungen
00:32:45: haben, ihre Projekte umzusetzen oder Finanzierungen auf die Beine zu stellen.
00:32:48: Vielleicht nicht unbedingt durch Dialoge mit unseren Partnern, weil da schon eine gewisse Sensibilität ist.
00:32:59: Ich habe es gerade zwei Masterarbeiten betreut, dazu, dass eine Thema ging Gründungen von Menschen mit Migrationshintergrund, was haben die so erlebt und dann auch nochmal das
00:33:10: Thema Frauen.
00:33:13: Also das sind halt nach wie vor, und ich mache das jetzt auch seit mehr als 15 Jahren wiederholt, ähnliche Themen, da auftreten, also dass Kompetenzen abgesprochen werden oder
00:33:24: für Menschen mit Migrationshintergrund.
00:33:26: gewisse Sprachbarrieren eben nach wie vor auch noch da sind.
00:33:29: Also es sind ja relativ simple Mittel, die wir vielleicht auch verwenden könnten, Barrieren zur unternehmerischen Selbstständigkeit zu senken und abzubauen oder hoher
00:33:42: Bürokratieaufwand.
00:33:44: Es gibt gewisse Ressentiments gegenüber Institutionen.
00:33:53: oft, weil das einfach nicht bekannt ist, dass man denen auch trauen kann zum Beispiel.
00:33:58: Das sind alles Themen, die jetzt natürlich erstmal sehr speziell klingen, nach Motto, na, ist ja vielleicht eine kleine Zahl, aber es gibt eben diese Menschen und diese
00:34:07: Personenkreise müssen einfach mit auf dem Zettel haben, wenn wir Ökosystem denken, Unterstützungssysteme.
00:34:13: Das ist jetzt die eine Sache, wir müssen sie mit am Zettel haben.
00:34:16: Jetzt würde es mich als Papa von zwei Mädels natürlich auch brennend interessieren.
00:34:21: ist ja nur ein Teil von dem Thema Diversität.
00:34:23: Aber was würdest du jetzt Mädels, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit körperlichen Einschränkungen, was auch immer, der Blumenstrauß ist ja vielfältig, raten
00:34:36: oder empfehlen, zu sagen, ok, passt auf, wie müsst ihr euch in so einem Ökosystem, das aktuell sich noch am entwickeln ist in die Richtung, wo wir versuchen, dieses Mindset zu
00:34:47: schaffen, aber wir müssen ehrlich sein, wir sind einfach noch nicht dort, wo wir hinwollen.
00:34:51: Wie müsst ihr am besten auftreten oder umgehen oder was hilft euch, dass ihr erfolgreich seid?
00:34:57: Hast du da ein paar Tipps?
00:35:00: Also ich würde immer sagen, bitte bleibt die, die ihr seid und das ziemlich stark und laut, weil ich ja eben verhindern möchte, dass wir Leute in irgendeine Form pressen, damit
00:35:12: sie irgendwo in das System passen.
00:35:15: ich weiß, dass es sehr idealistisch ist, so zu denken und gleichzeitig ist es
00:35:21: meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, einen Wandel im Ökosystem sozusagen nachhaltig zu schaffen.
00:35:28: ich kann meinen Gründen bestimmte Dinge mitgeben, sie für bestimmte Dinge sensibilisieren, dass sie einfach vorbereitet sind.
00:35:37: Das und das kann passieren, aber ich habe noch nie jemandem geraten, gib dich so und so, damit der dich gut, also jetzt nach Plump gesprochen, damit die dich toll finden oder
00:35:48: damit du den Geld, damit du
00:35:50: von ihnen eine Investition oder so bekommst.
00:35:54: Dass wir in Sachen Businessplan und Pitch und all diese Themen uns vorbereiten, das ist selbstredend.
00:36:01: Ich glaube, das meinst du vielleicht jetzt auch nicht, bestärke deine Töchter, zu machen, worauf sie Bock haben, so wie du das auch bei einem Sohn machen würdest.
00:36:11: Und ich glaube, dann sind sie ziemlich gut aufgestellt für die Zukunft.
00:36:16: Ist auch mein Plan.
00:36:17: Und zum Thema idealistisch gedacht, ohne Idealisten wird sich möglicherweise auch viel nicht ändern in der Welt.
00:36:22: Es ist auch gut, dass es die Idealisten gibt.
00:36:25: ja, ist auch wichtig.
00:36:27: Ich sehe das genauso.
00:36:31: Jetzt haben wir nochmal das Thema Ökosysteme aufgemacht und ich habe es schon nochmal angesprochen.
00:36:34: Ich würde jetzt gern so ein bisschen die Brücke schlagen.
00:36:36: Auch noch einmal ein bisschen zurück.
00:36:38: Noch einmal, wenn Unternehmen in so einem Ökosystem drinnen sind.
00:36:45: Was?
00:36:46: braucht es seitens der Unternehmen, dass so ein Ökosystem auch erfolgreich ist.
00:36:54: Meinst du jetzt junge Unternehmen oder etablierte Unternehmen?
00:36:57: Die etablierten Unternehmen.
00:36:58: sagen, habe, es gibt ja viele Unternehmen oder ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr viele ja Interesse haben, startup, dies und jenes, aber dann doch auch zurückschrecken,
00:37:09: sagen, bin mir nicht sicher, ob die das können.
00:37:12: Ich hatte erst jetzt auch wieder Gespräche mit einem Startup, sagen, wir wollen gar nicht so wahrgenommen werden, weil sonst glauben...
00:37:21: sind eher in konservativen Branchen unterwegs, sonst glauben die, wir können das nicht und so weiter und so fort.
00:37:28: Also auch da, wenn ich mir jetzt anschaue, wie das hier bei uns so gemacht wird, ist es eigentlich einfach wichtig, die Unternehmen mit reinzuholen und auch so eine Art
00:37:39: Leistungsschau mal zu machen.
00:37:41: Guck mal, was hier eigentlich so passiert in der Gründungslandschaft, was für Unternehmen wir hier so haben und
00:37:47: Manchmal bearbeiten Start-ups ja Themen, die für etablierte Unternehmen entweder noch gar nicht relevant sind, vielleicht auch niemals relevant werden, aber möglicherweise, wenn
00:37:56: sie es erstmal sehen, dass es das gibt, schon auch interessant sein können.
00:38:02: Und es muss ja auch nicht immer gleich beim ersten Netzwerk treffen, irgendetwas daraus entstehen.
00:38:06: Also du hattest mich ja auch gefragt, was sind so die wichtigen Faktoren im Ökosystem?
00:38:11: Diese Kooperation und diese Mindset-Entwicklung und auch dieser
00:38:17: Der politische Wille, das nach vorne zu bringen, der braucht halt einfach extrem viel Zeit.
00:38:23: ich finde auch dann diesem Netzwerk, ob das jetzt ein kleines oder ein großes ist, die Zeit zu geben, gemeinsame Ziele zu entwickeln.
00:38:31: Darum geht es ja auch.
00:38:32: Wenn wir unsere Region weiterentwickeln wollen, finde ich es extrem wichtig.
00:38:37: Und dann gibt es einfach die Aufgabe, diese unterschiedlichen Stakeholder, mehr ist es ja am Ende auch nicht, zusammenzubringen und so.
00:38:45: Wo sind denn unsere Schnittmengen?
00:38:46: Wo können wir denn Entwicklungspotenziale identifizieren, gemeinsame?
00:38:50: Und ob das Unternehmen A das Data gut findet oder B, ist ja dann vielleicht erst mal zweitrangig.
00:39:00: Und die Brücke ganz fertig zu bauen, siehst du da, wir sind ja beide im akademischen Umfeld unterwegs, siehst du aus deiner Sicht, dass die Schnittstelle zwischen
00:39:12: Wissenschaft und Wirtschaft, die ja vor allem in deinem Ökosystem ja auch extrem wichtig ist, dass die richtig ausgestaltet ist oder müssten wir da in unsere Gesellschaft auch
00:39:24: noch einmal ein bisschen nachschärfen, ändern, wie auch immer man es nennen mag?
00:39:31: immer, ich denke es gibt immer Verbesserungspotenzial und es hat immer wieder viel damit zu tun, also auch so zu verstehen.
00:39:41: Was ist die Denke des einen und was ist die Denke der anderen an der Stelle?
00:39:46: Also so ein gegenseitiges Verständnis auch zu schaffen.
00:39:49: dem akademischen Bereich wird ja auch vorgeworfen, wir würden in so einem Elfenbeinturm leben und arbeiten und nicht den Blick auf das wirkliche Leben zu haben.
00:40:03: Also ich kann jetzt ja wirklich nur für unseren Bereich sprechen.
00:40:06: Da gibt es auch noch Verbesserungspotenzial, aber im Bereich
00:40:10: Bei der KMU und Entrepreneurship erlebe ich den Austausch mit der regionalen Wirtschaft als sehr gut, konstruktiv, offen.
00:40:18: Wir haben ganz viele Unternehmenskooperationen.
00:40:21: haben Unternehmen, die zu unseren Veranstaltungen kommen, sich zeigen, immer wieder Studierende auch aufnehmen, auf den Campus Veranstaltungen machen wollen, einfach weil sie
00:40:30: auch merken, dass es ihren Teams auch was gibt, einfach aus ihrem ...
00:40:37: bei dem Bot zu bleiben, 11 bei Turm rauszukommen und auch nochmal neue Impulse vielleicht zu bekommen.
00:40:43: Ohne große KPIs.
00:40:47: Die kann man ja gemeinsam entwickeln dann oder das kann das Unternehmen ja dann.
00:40:50: ist ja auch nicht meine Aufgabe für das Unternehmen, die KPIs zu entwickeln.
00:40:56: Ich finde das ja tatsächlich, ich bin ja auch der Meinung, dass so ein Austausch ja immer wieder Impulse bringt.
00:41:02: ist ja auch der Grundsatz auch von dem Podcast, dass ich jetzt nicht nur in einem Bereich
00:41:07: Interviews für, sondern quer durch die Bank, weil ich über den Tellerrand schauen extrem wichtig finde und man da auch Impulse bekommt.
00:41:12: Deswegen gibt es ja ein Interview, so wie wir es jetzt führen, über das Thema Ökosysteme, aber genauso über eine Operations-Lösung im Supply-Gem-Management oder im FinTech und so
00:41:22: weiter.
00:41:22: Und ich finde das super spannend.
00:41:24: Und da gibt es halt manchmal halt keine KPIs.
00:41:29: Und dann ist es ein bisschen schwieriger.
00:41:31: Habe ich auch immer wieder im Thema Lean da mitzukämpfen, auch wenn man da gewisse Sachen...
00:41:35: natürlich irgendwie messen kann, es dauert halt.
00:41:41: Es ist halt meistens mal eine Zeit und da gibt es viele, da ein bisschen unentspannt sind, wenn es nicht gleich funktioniert.
00:41:50: Ich drücke es mal so aus.
00:41:54: Die letzte Frage, die ich allen stelle.
00:41:58: Drei Learnings, die du den Zuhörerinnen mitgeben?
00:42:04: Max, drei Learnings, können in privater Natur sein, die können in beruflicher Natur sein.
00:42:08: Du kannst es dir aussuchen.
00:42:13: drei Learnings aus meinen letzten Jahren.
00:42:18: Du kannst das ganze Leben herziehen.
00:42:21: Ich überlege jetzt gerade, welche Learnings kann ich mitgeben.
00:42:26: Also ich finde Kommunikation extrem wichtig für mich, wirklich Gemeinsamkeiten, aber möglicherweise auch Unterschiede zu erkennen.
00:42:43: Manchmal auch zu sagen, das passt vielleicht nicht, also den Mut haben auch mal Nein zu sagen, dass etwas nicht passt, ich sagen.
00:42:49: Das ist so ein Ergebnis aus guter Kommunikation.
00:42:53: Dann auf jeden Fall höre auf dein Bauchgefühl.
00:43:01: und
00:43:04: gibt für alles eine Lösung.
00:43:07: Okay, finde ich gut.
00:43:08: Finde ich gut.
00:43:09: Finde ich gute drei Learnings.
00:43:12: Sind schöne drei Learnings.
00:43:13: Ich habe auch einiges mitgenommen.
00:43:14: Ich habe es super spannend gefunden, auch wie du das Ökosystem so schön aufgezeichnet hast mit dem Mikroökosystem und dann das darum herum Mesaökosystem und dann noch das Makro.
00:43:26: Also, dass es jetzt nicht als Makro bezeichnet.
00:43:27: Ich gehe nun mal davon aus, dass es das Makroökosystem ist.
00:43:33: Das war das eine.
00:43:34: Das andere war für mich auch nochmal zum Thema Kooperation, die extrem wichtig ist in dem Ökosystem, dass die halt auch Zeit brauchen und dass so ein Aufbau von Ökosystemen Zeit
00:43:48: benötigen und dadurch auch, das wäre dann zu meinem dritten Learning ein bisschen, auch vielleicht ich nicht die klassischen KPIs ansetzen kann, von wegen wie viele Gründungen
00:44:00: kommen jetzt raus oder was auch immer.
00:44:02: sondern dass da auch bisschen Vertrauen da sein muss oder man überzeugt sein muss, dass es auch was bringt, weil die Effekte dann halt mittel- oder langfristig kommen werden.
00:44:22: durch, weil sie einfach dann Wirkung zeigen hinsichtlich besserer Ausbildung.
00:44:27: Leute werden ausgebildet, sehen Sachen anders, sehen sie strukturierter, systematischer.
00:44:30: So würde ich es jetzt reininterpretieren, dann auch nicht nur im Start-up-Bereich, sondern auch in anderen Unternehmen Wirkung zu zeigen.
00:44:41: Also, das hast total schön zusammengefasst und jetzt wunderbar natürlich auch aufs Ökosystem bezogen.
00:44:48: Also klar, ja.
00:44:50: Kooperation, Vertrauen, ganz wichtiger Punkt, den du da noch mal genannt hast, auch mal in den Vertrauensvorschuss zu gehen tatsächlich.
00:44:58: Das fände ich sehr schön, wenn das von anderen Seiten auch möglich wäre und das mit der Zeit.
00:45:04: Hab ich sonst was vergessen?
00:45:06: Oder haben wir was vergessen, eigentlich noch, das wir noch ansprechen hätten, sollen, müssen, tun, wie auch immer?
00:45:14: Also es klingt für mich doch rund.
00:45:16: Vielen Dank, dass du mich dazu...
00:45:19: befragt hast und eingeladen hast.
00:45:21: Ich sag danke, die Lieblingskisten.
00:45:23: Herzlichen Dank von meiner Seite, dass du dir Zeit genommen hast für den Podcast.
00:45:28: Herzlichen Dank für die Einblicke.
00:45:30: Ich freue mich, wenn wir es vielleicht tatsächlich an der Hafenkante schaffen, nochmal einen Podcast aufzutreten.
00:45:36: Wir könnten dann ein Trium machen.
00:45:38: Wir sind ja auch durch den Malte Krohn, der auch ja schon im Podcast war, der hat uns gegenseitig ja vorgestellt am Waterkant und
00:45:48: weiß zwar nicht, ob ich es dieses Jahr schaffen werde oder nächstes Jahr schaffen werde, weil es würde sich ganz gut anbieten, sind Pfingstferien in Bayern zu der Zeit.
00:45:59: Vielleicht schaffen wir es ja dann da auch noch eine Podcast-Folge aufzunehmen und dann könnten wir es zu dritt machen.
00:46:04: Schau mal, würde mich auf jeden Fall freuen, wenn wir uns dann irgendwo im Norden dann auch live sehen und treffen wieder.
00:46:11: Das wäre ganz wunderbar.
00:46:13: Und ansonsten hat Flensburg auch eine ganz tolle Waterkant.
00:46:18: Ich war tatsächlich noch nicht in Flensburg, muss, es steht noch aus.
00:46:22: Ich bin immer nur durchgefahren und wir haben gestern die Urlaubspläne besprochen.
00:46:26: Es geht wieder wahrscheinlich Richtung Norden.
00:46:30: Sehr gut.
00:46:32: Genau, super.
00:46:33: Du, dann Kirsten, herzlichen Dank.
00:46:35: Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in die Woche und ich freue mich, wenn wir uns mal wiedersehen.
00:46:41: Das wünsche ich dir auch, danke.
00:46:43: Das war das Interview mit Dr.
00:46:45: Kirsten Wichelsen.
00:46:46: Infos zu Kirsten, dem von ihr mit Annika Wolf geschriebenen Buch sowie dem Jagdstedt-Zentrum findet ihr in den Show Notes.
00:46:54: In zwei Wochen geht es dann weiter mit Folge 87.
00:46:57: Bis dahin alles Gute und eine wunderbare Adventszeit.
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