Max Meister - So geht Digitalisierung im Mittelstand #66

Shownotes

Meine Lieben, vor etwa zwei Jahren wurde ich von Max Meister in seinen Podcast "Max und die SupplyChainHelden" eingeladen und durfte über mein Herzensthema Lean sprechen. Jetzt haben wir die Situation umgekehrt, und Max war zu Gast bei mir in "Business Unplugged". Wir hatten dies schon damals kurz angesprochen, aber es hat dann doch ein wenig gedauert. Das war eigentlich auch ganz gut, denn in dieser Zeit hat sich bei Ludwig Meister, dem Unternehmen, das Max gemeinsam mit seiner Schwester Elisabeth in der dritten Generation führt, noch einiges in Bezug auf Digitalisierung getan. Ich hatte die Gelegenheit, mich vor Ort wieder davon zu überzeugen, und ich kann euch sagen, ich bin begeistert, wie Max und seine Schwester das Unternehmen in den letzten mehr als 10 Jahren mit Mut und Innovationsfreude fit für die digitalen Herausforderungen gemacht haben.

In dieser Folge verrät Max, welchen Stellenwert das Thema Digitalisierung für ihn und Ludwig Meister hat, was er darunter versteht und welche technologischen sowie organisatorischen Entwicklungen sie durchlaufen haben. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen übrigens gut mehr als 10 Mitarbeiter/Entwickler ausschließlich in der IT. Spannend fand ich auch, dass Max immer wieder sehr selbstkritisch auf bestimmte Themen geblickt hat und was er in dieser Zeit gelernt hat bzw. auch noch lernen muss. Für mich persönlich ist Ludwig Meister ein echtes Vorzeigeunternehmen, von dem sich einige eine dicke Scheibe abschneiden können, nicht nur in Bezug auf Digitalisierung, sondern auch hinsichtlich Führung und Change Management.

Takeaways

  • Die Digitalisierung ist ein Kernthema und eng mit Automatisierung und Prozessoptimierung verbunden.
  • Frühe Digitalisierungsprojekte können den Grundstein für den Erfolg legen.
  • Das Projektmanagement erfordert Disziplin und klare Prioritäten, um die Umsetzung von Projekten erfolgreich zu gestalten.
  • Die Personalentwicklung und Integration der Mitarbeiter sind entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung.
  • Eine klare Strategie und ein strukturiertes Vorgehen sind wichtig für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte.
  • Der Aufbau und die Pflege eines Ökosystems können die Digitalisierung unterstützen.
  • Erfolgsfaktoren bei Digitalisierungsprojekten sind die Einbindung der Mitarbeiter und die klare Definition von Zielen und Ressourcen.
  • Pionierarbeit und Innovation können den Erfolg der Digitalisierung unterstützen.
  • Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bietet Potenzial für weitere Verbesserungen und Innovationen.

Mein Gast:

Max Meister (LinkedIn)

Ludwig Meister

Max und die SupplyChainHelden

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PEOPEX GmbH

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00:00:01: Ich glaube, man muss zeigen und beweisen, dass Automatisierung und Digitalisierung

00:00:07: nicht heißt, wir bauen Jobs ab.

00:00:09: Das ist das eine.

00:00:11: Und das andere ist, dass man eben ausbildet und mitnimmt.

00:00:16: Die nachhaltige Personalentwicklung, das ist auf jeden Fall auch unsere größte

00:00:20: Aufgabe für die Zukunft.

00:00:21: Da bin ich fest davon überzeugt.

00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, meinem Interview -Podcast rund um das

00:00:33: Thema Digitalisierung.

00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl, ich bin Gründer der PEOPEX und ich spreche mit

00:00:38: Gründerinnen, Unternehmerinnen, Führungskräften und anderen Hellen des

00:00:41: Business Alltags über ihre Unternehmen, Visionen, Ideen und Herausforderungen.

00:00:46: Kurzum spannende Themen, spannende Menschen, von denen man lernen kann und

00:00:50: inspirieren.

00:00:53: Meine Lieben, vor circa zwei Jahren war ich bei Max Meister in seinem Podcast

00:00:57: Max und die Supply Chain Helden eingeladen und durfte über mein Herzensthema Lean

00:01:02: sprechen.

00:01:03: Jetzt haben wir die Situation umgedreht und Max war zu Gast bei mir in Business

00:01:06: Unplugged.

00:01:08: Dies zu tun haben wir damals schon mal ganz kurz angesprochen, aber es hat dann

00:01:11: doch jetzt ein wenig gedauert und es war eigentlich auch ganz gut, denn in dieser

00:01:15: Zeit hat sich bei Ludwig Meister, dem Unternehmen, das Max gemeinsam mit seiner

00:01:19: Schwester Elise bei den dritter Generation führt, nochmal einiges getan in Sachen

00:01:24: Digitalisierung.

00:01:26: Ich hatte die Gelegenheit mich vor Ort auch wieder davon zu überzeugen und kann

00:01:29: euch sagen, ich bin begeistert, wie Max und seine Schwester das Unternehmen in den

00:01:33: letzten mehr als zehn Jahren mit Mut und Innovationsfreude fit für die digitalen

00:01:40: Herausforderungen gemacht haben.

00:01:42: Diese Folge verrät auch Max, welchen Stellenwert für ihn und Ludwig Meister das

00:01:47: Thema Digitalisierung hat, was er darunter versteht und welche Entwicklungen sie

00:01:52: technologisch als auch organisatorisch durchlaufen sind.

00:01:55: Denn mittlerweile hat das Unternehmen übrigens gut mehr als zehn Mitarbeiter,

00:02:01: Schrägstrich Entwickler, rein in der IT beschäftigt.

00:02:05: Spannend fand ich auch im Gespräch, dass Max immer wieder sehr selbstkritisch auf

00:02:10: gewisse Themen geschaut hat und was er auch in dieser Zeit gelernt hat bzw.

00:02:14: er auch noch in Zukunft lernen muss.

00:02:17: Für mich persönlich ist Ludwig Meister ein echtes Vorzeigeunternehmen, von dem sich

00:02:21: einige eine dicke Scheibe abschneiden können.

00:02:23: nicht nur zum Thema Digitalisierung, sondern auch zu den Themen Führung und

00:02:28: Change Management.

00:02:30: Aber überzeugt euch selbst, denn jetzt geht es los mit der neuen Folge.

00:02:35: Lieber Max, ich freue mich heute da hier bei dir in der Firmenzentrale von Ludwig

00:02:39: Meister zu sein, um mit dir über das Thema Digitalisierung bei euch im Unternehmen zu

00:02:45: sprechen und vor allem auch aus deiner Sicht, wie du das Thema Digitalisierung

00:02:49: auch im Mittelstand möglicherweise siehst.

00:02:52: Herzlich willkommen.

00:02:53: Ja.

00:02:53: Danke für die Einladung.

00:02:54: Ich freue mich, hier zu sein.

00:02:55: Und schön, dass du da bist.

00:02:56: Ja, danke.

00:02:57: Es war auch schon die ersten Einblicke.

00:02:59: Ich habe mich sehr gefreut, dass ich wieder letzte Mal war, ich war vor zwei

00:03:01: Jahren da, wieder mal zu sehen.

00:03:03: Und da hat sich ja einiges getan und zwar auch zum Thema Digitalisierung.

00:03:08: Aber da werden wir dann nachher schon noch darauf zu sprechen kommen.

00:03:11: Du bist seit 2003 in das oder 2003 bist du ins Familienunternehmen eingetreten, das

00:03:19: es eigentlich seit 1939 auch schon gibt.

00:03:21: und führe es gemeinsam mit deiner Schwester Elisabeth, das Unternehmen in

00:03:25: der dritten Generation.

00:03:27: Und damit man sich auch vorstellen kann, was ihr als Ludwig Meister macht, ihr seid

00:03:31: im technischen Handel als Vollsortimentanbieter für Antriebstechnik

00:03:36: und Werkzeugtechnik und Fluidtechnik unterwegs und bietet mehr als zweieinhalb

00:03:42: Millionen Artikel, die ihr liefern könnt.

00:03:45: Und

00:03:47: Gemäß eurem Slogan aus Tradition Fortschrittlich hast du auch mit deiner

00:03:50: Schwester begonnen vor über zehn Jahren das Unternehmen neu auszurichten, um auf

00:03:56: die Herausforderungen der Digitalisierung oder diesen Herausforderungen begegnen zu

00:04:01: können und das Unternehmen fit zu machen für die Zukunft.

00:04:04: Ihr seid auch so, unter anderem kann man sagen, eigentlich der Pionier vom

00:04:10: AutoStore, von dem Lagersystem einer der ersten Kunden von AutoStore in

00:04:14: Deutschland.

00:04:15: Das ist ein automatisches Behälter -Lagersystem für die, die damit nichts zu

00:04:20: tun haben.

00:04:22: Ihr habt es 2014 in Betrieb genommen und ihr kooperiert auch sehr stark mit Start

00:04:27: -ups.

00:04:27: Wenn ich jetzt nur an Nimster denke oder Noyes, ist ja auch ein Start -up aus

00:04:33: München, mit dem ihr sehr stark arbeitet.

00:04:37: Neben dem Start -up -Welt habe ich gerade schon erwähnt.

00:04:40: Bist du da auch unterwegs?

00:04:42: Hast du auch mit deiner Schwester ein

00:04:44: eine Investmentfirma gegründet, mit der er in Start -ups auch im Supply -Jim -Bereich

00:04:49: unter anderem investiert.

00:04:51: Deine persönliche Philosophie ist ja auch dabei, it's all about sharing.

00:04:55: Schöne Philosophie finde ich super, ist genau das, was ich auch vertrete und

00:04:59: denke, warum, was geheim halten.

00:05:02: Wir wollen die Welt ja auch besser machen.

00:05:04: Und an der Stelle ...

00:05:06: möchte ich auch erwähnen, du hast einen Podcast deswegen auch ins Leben gerufen,

00:05:09: einen B2B -Podcast mit dem Namen Max und die Supply -Gen -Helden.

00:05:12: Ich hatte auch schon mal das Vergnügen dabei zu sein.

00:05:15: Heute ist es umgekehrt, heute bist du auf der anderen Seite des Mikros.

00:05:19: Ist auch immer eine spannende Erfahrung, so wie ich bei dir das machen durfte.

00:05:25: Und ja, meine erste Frage auch gleich an dich.

00:05:28: Welchen Stellenwert hat Digitalisierung für dich als Unternehmer und für Ludwig

00:05:33: Meister?

00:05:35: Vielen Dank für die Einleitung.

00:05:39: Dementsprechend sind wir schnell gebrieft.

00:05:43: Digitalisierung.

00:05:44: Wenn ich ehrlich bin, ich mache gerade einen Vortrag, den ich nächste Woche bei

00:05:47: einem Lieferanten halten werde.

00:05:50: Der heißt Beyond Digitalization.

00:05:52: Weil ich tatsächlich glaube, dass das heute eigentlich schon gar nicht mehr

00:05:56: ausreicht.

00:05:57: Weil ich kann nicht digitalisieren ohne ...

00:06:01: mit den Menschen zu arbeiten.

00:06:02: Ich kann nicht digitalisieren, ohne Prozesse zu automatisieren.

00:06:05: Das gehört einfach alles zusammen.

00:06:08: Und deswegen, um die Frage zu beantworten, ich glaube, Digitalisierung muss der Kern

00:06:13: sein für Unternehmen, wie es jetzt wir sind im Großhandel, weil das einfach

00:06:18: extrem wichtig ist.

00:06:19: Also das heißt, wir sind da all in und machen das schon lange.

00:06:22: Und ich glaube, dass es uns nicht so gut gehen würde heute, wenn wir das nicht

00:06:26: schon so lange so intensiv machen würden.

00:06:29: Ich habe schon erwähnt,

00:06:30: Seit über zehn Jahren seid ihr dabei.

00:06:32: Wie habt ihr euch denn da gewandelt?

00:06:34: Wo stand Ludwig Meister vor mehr als zehn Jahren und wo steht ihr heute?

00:06:39: Also, okay, das wird eine längere Antwort.

00:06:43: Wir können uns unterteilen.

00:06:44: Okay.

00:06:45: Also wir haben wirklich schon sehr früh angefangen zu digitalisieren.

00:06:50: Mein Vater hat zum Glück schon auch eine eigene RT -Abteilung gehabt und da rein

00:06:54: investiert.

00:06:55: Und wir haben, ich sage immer, eigentlich von hinten nach vorne digitalisiert.

00:06:58: Das heißt, wir haben im Einkauf angefangen, weil das damals in unserer ERP

00:07:03: -Lösung nicht gut war.

00:07:05: Und da war es wirklich, also ich würde sagen, das war nach der Krise 2009, haben

00:07:09: wir angefangen, ganz intensiv im Einkauf zu digitalisieren.

00:07:13: Und so haben wir uns eigentlich nach vorne gearbeitet.

00:07:16: Heute haben wir ein vollautomatisches Dispositionsprogramm, wo wir ...

00:07:21: mit nicht so vielen Vollzeitkräften eigentlich den gesamten Einkauf händeln.

00:07:27: Und dann ging es Schritt für Schritt nach vorne.

00:07:30: Also angefangen im Einkauf, dann kam die Logistik, dann kam E -Commerce, dann kam

00:07:35: ein eigenes CRM, dann kam eine eigene Preisbildung.

00:07:39: Und jetzt arbeiten wir gerade sehr intensiv auch an KI -Themen.

00:07:45: Du hast jetzt sehr viele Themen erwähnt, wie ...

00:07:49: hat sich da die Organisation gewandelt.

00:07:51: Es gab schon eine IT -Abteilung, aber die hat sich ja sicherlich auch vergrößert in

00:07:55: den zehn Jahren.

00:07:56: Ja, die hat sich deutlich vergrößert.

00:07:58: Also aus meiner Sicht ist eine der größten Erfolge unseres Unternehmens, dass wir

00:08:03: heute selber ausbilden in der IT -Entwicklung.

00:08:06: Also nicht nur in der Administration, sondern wirklich Softwareentwickler selber

00:08:10: ausbilden.

00:08:11: Und die bauen bei uns auch Software.

00:08:12: Und auch schon mal im zweiten oder ersten Lehrjahr.

00:08:16: Und ich weiß nicht genau, wie viele wir haben, aber ich würde mal sagen, wir sind

00:08:20: in der IT -Abteilung um die 12 Personen mittlerweile.

00:08:25: Nur damit man es einordnen kann, wie viele Seite insgesamt?

00:08:28: Wir haben, ich würde sagen, 300 FTEs, also Vollzeitkräfte.

00:08:33: Wir haben mehr Mitarbeiter, aber 300 Vollzeitkräfte.

00:08:36: Und 12 sind wirklich rein in der IT?

00:08:38: Richtig, genau.

00:08:39: Wenn ich ehrlich bin, ich weiß die Zahl ist nicht genau, aber wir haben...

00:08:43: mittlerweile mit Sicherheit um die vier, fünf reinen Softwareentwickler und davon

00:08:47: sind eben auch Azubis und das macht mir eigentlich am meisten Spaß, weil das ist

00:08:53: die Zukunft und die kommen zu uns, weil sie schöne Projekte bauen können.

00:08:58: Jetzt ist das eine die Organisation, das andere aber auch, du hast ja auch gerade

00:09:03: erwähnt, die 300 Mitarbeiter, auch der Mindset dieser Mitarbeiter, die ihr

00:09:07: mitnehmen müsst auf dieser Reise oder mitgenommen habt auf dieser Reise.

00:09:12: Zu sagen, wir wollen jetzt digital sein, wir wollen Digitalisierung ist für uns

00:09:16: Kern unserer Aufgabe.

00:09:17: Ansonsten können wir die Zukunft nicht bestreiten, ist ja das eine.

00:09:20: Das Ganze aber auch zu leben, ist ja das andere.

00:09:23: Wie habt ihr das geschafft, die Mitarbeiterinnen mitzunehmen und auch

00:09:27: dieses Digital -Mindset, wenn ich es jetzt so bezeichne, ja dann auch in den Köpfen

00:09:35: verankert?

00:09:37: Also ja, wie hat das funktioniert?

00:09:39: Also ich glaube,

00:09:41: Man muss die ersten Projekte anfangen und umsetzen.

00:09:45: Und dann muss man aber auch beweisen, dass sie wirklich funktionieren und eigentlich

00:09:49: das Leben leichter machen.

00:09:51: Und wenn man viele von den Projekten macht, dann kriegt man einen gewissen

00:09:54: Vertrauensvorschuss von den Kolleginnen und Kollegen.

00:09:57: Und dann sagen die auch, wenn die meinen, es geht in die richtige Richtung, also ich

00:10:01: sage jetzt zum Beispiel mal eine automatisierte Pricing Engine im ERP, dann

00:10:06: ist es auch nicht so schlimm, wenn die am ersten Tag nur nicht perfekt funktioniert,

00:10:09: sondern ...

00:10:10: ...

00:10:10: dann kann man loslegen.

00:10:12: Und dann ist es, glaube ich, das Wichtigste, ...

00:10:14: dass man jedem immer wieder erklärt, ...

00:10:17: warum man das macht, ...

00:10:18: ...

00:10:18: wofür das gut ist ...

00:10:19: und dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist, ...

00:10:22: ...

00:10:22: sondern dass es einen Kunden Nutzen haben muss ...

00:10:25: ...

00:10:25: oder dass es uns maßgeblich entlasten muss ...

00:10:27: oder dass es gilt, Fehler zu vermeiden.

00:10:29: Und wenn man das immer wieder erklärt ...

00:10:31: ...

00:10:31: und da reicht leider nicht nur eine E -Mail, ...

00:10:33: ...

00:10:33: das ist oft mein Fehler gewesen, ...

00:10:34: dass ich einfach habe gesagt, ...

00:10:36: ja, habe ich ja erklärt, ...

00:10:36: habe eine E -Mail geschrieben, ...

00:10:37: darum machen wir das.

00:10:38: Nee, das muss man jeden Tag immer wieder erklären und vorleben und mitmachen.

00:10:43: Und dann, glaub ich, kriegt man über die Zeit schon so ein digitales Mindset in die

00:10:48: Firma rein.

00:10:48: Aber es ist ein langer Weg.

00:10:49: Heute, wo wir jetzt den Rundgang gemacht haben, das sieht alles cool aus.

00:10:53: Und wir haben einen guten Spirit.

00:10:55: Aber das hat sehr lange gedauert, bis das natürlich da war.

00:10:59: Das möchte ich auch nicht verheimlichen, dass das schon ...

00:11:03: Blutschweiß und Tränen waren.

00:11:05: Das glaube ich gerne, vor allem sind es wahrscheinlich auch Ängste und Sorgen,

00:11:08: denen du begegnen musst von den Mitarbeiterinnen, die vielleicht auch bei

00:11:13: den Älteren, die sagen, komme ich überhaupt mit der Technologie mit und so

00:11:16: weiter und so fort.

00:11:17: Wie schaut es denn da aus?

00:11:18: Was habt ihr da unternommen, dass auch die Menschen nicht oft, ich sage es jetzt mal,

00:11:23: es klingt jetzt hart, aber auf der Strecke geblieben sind kompetenzmäßig, sondern

00:11:26: dass die auch mitgewachsen sind, jetzt nicht nur im Kopf.

00:11:29: Meint ihr, okay cool, wir probieren es, wir testen es, aber ...

00:11:31: dass Sie sagen, ich habe da auch noch eine Zukunft.

00:11:34: Also genau, das hat zwei Seiten dieses Thema.

00:11:38: Das eine ist, ich glaube, man muss zeigen und beweisen, dass Automatisierung und

00:11:44: Digitalisierung nicht heißt, wir bauen Jobs ab.

00:11:47: Das ist das eine.

00:11:49: Und das andere ist, dass man eben ausbildet und mitnimmt.

00:11:52: Jetzt sage ich vielleicht noch zum ersten was.

00:11:54: Also wir haben bei unseren Automatisierungsprojekten immer eine

00:11:58: Jobgarantie gegeben.

00:11:59: Also auch bei der Autostore -Einführung vor 10 Jahren haben wir allen Kollegen in

00:12:02: der Logistik Jobgarantie gegeben, haben gesagt, wir bauen eure Jobs garantiert

00:12:06: nicht ab, nur weil wir danach doppelt so schnell sind.

00:12:09: Und ich finde das auch einfach fair.

00:12:11: Heute war ich unten in der Logistik, weil wir gerade aktuell an einem

00:12:16: automatisierten Picking -Roboter arbeiten.

00:12:19: Und natürlich haben die Kolleginnen und Kollegen da unten Sorge und sehen, ui, das

00:12:23: ist ja ein Wettbewerber irgendwann von mir, der konkurriert um meinen Job.

00:12:27: Da habe ich auch ganz klar gesagt zu den Kollegen, ihr braucht sich überhaupt keine

00:12:30: Sorgen machen.

00:12:31: Es geht uns darum, dass wir mehr Umsatz machen und weniger Fehler und das mit

00:12:34: Unterstützung von Robotern.

00:12:36: Und wir wollen nicht neue Mitarbeiter einstellen oder halt möglichst wenig, aber

00:12:41: wir garantiert keine abbauen.

00:12:43: Und ich glaube, das ist die eine Seite, die ist extrem wichtig.

00:12:47: Und das andere ist das Thema Menschen mitnehmen.

00:12:52: und auch ausbilden und an die neuen Aufgaben gewöhnen.

00:12:58: Das ist ein Prozess, der dauert lange.

00:13:01: Da kann ich nur das Buch Leading Change von Cotta empfehlen.

00:13:05: Da stehen alle acht Schritte drinnen und die muss man bei jedem Projekt wieder

00:13:09: berücksichtigen.

00:13:11: Und hier ist es jetzt aber so, dass die nachhaltige Personalentwicklung ...

00:13:16: Das ist auf jeden Fall auch unsere größte Aufgabe für die Zukunft.

00:13:19: Da bin ich fest davon überzeugt.

00:13:20: Und das ist überhaupt nicht negativ, sondern ich sehe das positiv.

00:13:23: Weil wir haben die Chance, uns anzupassen, weil es gibt uns und wir sind erfolgreich.

00:13:28: Und jetzt geht es darum, wie wir möglichst gut mit den neuen Aufgaben zurechtkommen.

00:13:32: Aber es ist eine riesen Aufgabe, hast du vollkommen recht.

00:13:35: Und wie schaut für euch jetzt nachhaltige Personalentwicklung aus?

00:13:37: Die Konzepte, kannst du dazu was sagen?

00:13:39: Also da ist es so, wir haben ...

00:13:41: letztes Jahr ein Schulungsmodul eingeführt, wo wir über Inhalte, die wir

00:13:51: bereitstellen, individuelle Schulungen erstellen können.

00:13:56: Und das wird super gut angenommen.

00:13:58: Und da bin ich auch der festen Überzeugung, das ist extrem wichtig für

00:14:01: die Zukunft, weil viele Themen sich halt einfach so schnell ändern.

00:14:06: Und dadurch können wir uns schnell anpassen und keiner will heute in eine

00:14:10: Acht -Stunden -Schulung gehen.

00:14:11: Sondern das müssen irgendwie so kleine Nuggets sein.

00:14:13: Das muss mal eine halbe Stunde sein, wo man einfach sich ein Thema aneignen kann.

00:14:17: Und da habe ich schon viel Hoffnung, dass wir die Themen gut umgesetzt bekommen.

00:14:23: Weil so ehrlich muss man auch sein, die Informationsflut, die in so einem

00:14:27: Unternehmen wie es jetzt bei uns ist, herrscht, die ist schon überwältigend.

00:14:31: Das ist auch mit Sicherheit nicht gesund und sicher nicht gut.

00:14:34: Und deswegen hoffe ich, dass wir über dieses Schulungs, über die

00:14:38: Schulungssoftware oder Schulungsplattformen

00:14:40: dass wir da sinnvoll die Inhalte rüberbringen können, die wir rüberbringen

00:14:46: wollen.

00:14:47: Wir haben jetzt sehr viele Punkte angesprochen.

00:14:50: Das Mindset heißt Kompetenzentwicklung, Schulung und so weiter und so fort.

00:14:54: Und du hast auch schon sehr viele Themen, wie ihr dran gegangen seid, von hinten

00:14:59: nach vorne, vom Einkauf begonnen und so weiter.

00:15:02: Hattet ihr eigentlich eine Strategie oder habt ihr eine Digitalstrategie, wie ihr

00:15:07: Digitalisierung ...

00:15:08: vorantreiben wollt oder was für euch die Strategie ist diesbezüglich?

00:15:11: Also wir haben keine Digitalisierungsstrategie, weil ich der

00:15:15: festen Überzeugung bin, dass die halt einfach ein Teil der Unternehmensstrategie

00:15:19: sein muss und zwar ein ganz wichtiger Teil.

00:15:22: Vielleicht muss man das so beschreiben, wir hatten am Anfang, also heute würde ich

00:15:27: das geschwollen, engpassorientierte Strategie, würde ich es benennen, weil wir

00:15:32: waren halt einfach im Einkauf schlecht aufgestellt und deswegen haben wir uns

00:15:35: darum gekümmert.

00:15:37: Ehrliche Einschätzung war, wir haben am Anfang keine perfekte, ausgelegte

00:15:41: Strategie gehabt, wo ganz klar drin ist, wann wir uns um was kümmern, sondern wir

00:15:45: haben uns einfach um die Themen gekümmert, die auf der Agenda standen.

00:15:50: Heute haben wir Mission, Vision, wir haben vier Strategiefelder, so heißt das bei

00:15:56: uns, um die wir uns kümmern wollen.

00:15:58: Und von diesen einzelnen Feldern haben wir auch tatsächlich abgeleitete Midterm

00:16:04: Goals, heißt bei uns Moles.

00:16:05: Das sind Ziele für 18 Monate oder vielleicht auch 24 Monate und auf die

00:16:10: wollen wir uns konzentrieren.

00:16:11: Also ich glaube heute sind wir da gut aufgestellt, aber so sind wir garantiert

00:16:14: nicht gestartet.

00:16:15: Das war schon ziemlich MCM -lich.

00:16:16: Okay, alles klar.

00:16:20: Wenn man über Digitalisierung spricht, dann, du hast zwar schon erwähnt, ihr baut

00:16:24: selber Kompetenzen auf, IT -Kompetenzen und so weiter und so fort, aber man hört

00:16:29: ja immer wieder, man muss ein Ökosystem aufbauen, man kann das nicht alles alleine

00:16:33: schaffen und so weiter und so fort.

00:16:36: Wie schaut es bei euch aus?

00:16:37: Wie stark baut ihr euer Ökosystem auf?

00:16:40: Und wie pflegt ihr dieses Ökosystem auch?

00:16:43: Was meinst du mit Ökosystem in dem Zusammenhang?

00:16:46: Ja, in dem Fall, wenn du sagst, von der IT -Kompetenz, von den Möglichkeiten, die es

00:16:51: gibt.

00:16:51: Also ich kann jetzt vielleicht gut im Bereich KI sein, aber ich bin vielleicht

00:16:56: in anderen Bereichen der Digitalisierung nicht so gut aufgestellt, wenn es jetzt um

00:17:01: CRM -Systeme oder wie auch immer so.

00:17:03: Das eine ist halt sehr ...

00:17:05: konkret, dass ich nicht alles abdecken kann mit meiner IT -Abteilung und ich

00:17:09: dadurch zu kooperieren muss oder wie auch immer.

00:17:13: Okay, also da ist es grundsätzlich so, wir sind nicht dogmatisch, also wir sagen

00:17:16: nicht, wir müssen alles selber bauen oder wir wollen best of breed, immer die beste

00:17:21: Einzelkomponente.

00:17:23: Ich glaube,

00:17:25: Das Wichtigste ist, und da bin ich heute sehr dankbar dafür, dass unsere

00:17:28: Datenstruktur sehr klar ist.

00:17:30: Das heißt, wir haben nicht in 17 verschiedenen Systemen unsere Daten,

00:17:33: sondern wirklich in einer Datenbank, da ist alles drinnen und auf die können wir

00:17:36: zugreifen.

00:17:37: Und da kann ich dann ein CRM draufsetzen oder ein ERP oder eine

00:17:41: Lagerverwaltungssoftware selber bauen.

00:17:43: Also so sind wir aufgestellt.

00:17:46: Grundsätzlich ist es so, das Thema KI ändert natürlich jetzt viel, das muss man

00:17:50: klar sagen, weil da viele Kompetenzen gar nicht mehr ...

00:17:53: bei uns so aufgebaut werden können und vielleicht ist es auch nicht nötig.

00:17:58: Da machen wir es jetzt zum Beispiel so im Bereich Supply Chain Optimierung haben wir

00:18:03: uns jetzt mit einem Machine Learning Spezialisten zusammengetan, der aber als

00:18:07: Ziel eine, ich weiß nicht, wie man das Algorithmus nennt, zur automatisierten

00:18:12: Berechnung von Wiederbeschaffungszeiten so baut, dass wir den dann wieder in unsere

00:18:16: Einkaufs - und Dispositionssoftware integrieren können.

00:18:20: Also da holen wir uns jetzt dann schon externe Hilfe.

00:18:23: Tendenziell glaube ich aber, und merke das auch in vielen Logistikprojekten

00:18:28: beispielsweise, wenn du die IT wirklich selber machst und du baust die

00:18:32: Schnittstellen, die APIs selber und kannst darüber viel steuern, dann bringst du auch

00:18:37: am Ende mehr Leistung raus, als wenn du das für jede Anpassung in Consultant

00:18:43: brauchst.

00:18:44: Also den Roboter, den wir unten gerade angeschaut haben, da bin ich mir ganz

00:18:48: sicher, dass am Ende...

00:18:50: Die Vision, also die Darstellung oder die Erkennung von Objekten und das Greifen,

00:18:55: dass das nicht den größten Einfluss auf die Leistung von so einem System haben

00:18:59: wird, sondern die Software, die das auch ansteuert.

00:19:02: Also das ist schon ein ganz elementar wichtiger Teil.

00:19:05: Und wenn der so wichtig ist, dann will ich den auch selber machen.

00:19:08: Wenn wir jetzt schon in dem Thema auch Entwicklung drinnen sind, sonst der

00:19:14: nächste Satz, den ich jetzt einfach mal raushaue, den man ja auch immer wieder

00:19:16: gerne hört, ist digitalisierst du einen

00:19:19: Scheißprozess, hast du halt einen scheiß digitalen Prozess.

00:19:22: Wie vermeidet ihr so was?

00:19:24: Dass ihr sagt, okay, wir gehen jetzt nicht blind dran und digitalisieren einfach

00:19:29: alles, sondern dass wir da auch strukturiert dran gehen und auch diesen

00:19:33: Pitfall irgendwie entgehen.

00:19:35: Also, da muss ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, weil dieser Fehler

00:19:40: passiert mir persönlich oft.

00:19:41: Weil ich dann einfach sag, ich will das automatisieren oder digitalisieren.

00:19:45: Und da muss ich in dem Fall Shoutout zu meinem IT -Leiter, dem Stefan und seinem

00:19:50: Team.

00:19:51: Die haben das gelernt, immer Rückfragen zu stellen.

00:19:56: Und die sagen nicht, oh ja, super, genau so machen wir es, sondern die fragen,

00:20:00: warum willst du das machen?

00:20:01: Was willst du mit der Information anfangen?

00:20:04: Welche Prozesse möchtest du da hinten dran hängen?

00:20:07: Und durch diese Fragen ...

00:20:10: stellen wir aus meiner Sicht sicher, dass wir eben nicht einfach nur stumpf

00:20:13: irgendwas digitalisieren, sondern auch immer den Sinn hinterfragen.

00:20:17: Und auch wenn jetzt vielleicht das aus der IT -Abteilung der Wunsch ist, dass man

00:20:21: halt einfach das möglichst smart baut oder möglichst schlank baut, aber diese Fragen

00:20:26: helfen einfach.

00:20:28: Sind wir davor gefeit?

00:20:29: Mit Sicherheit haben wir bei uns auch irgendwelche digitalen Gurkenprozesse, da

00:20:32: bin ich mir sicher.

00:20:33: Aber in Summe gesehen bin ich da sehr zufrieden, weil das wirklich in

00:20:37: Zusammenarbeit

00:20:39: gute Projekte sind.

00:20:41: Und wenn ihr jetzt über die Digitalisierung redet oder sprecht, was

00:20:46: ist denn da, wenn du das rückblickend anschaust bei den ganzen Projekten, was

00:20:50: ist denn so der Success Factor, den ihr da immer habt?

00:20:54: Warum funktionieren Projekte gut und warum failen welche?

00:21:00: Also ich kann vielleicht mal anfangen mit einem Projekt, das ich persönlich zweimal

00:21:04: zum Scheitern gebracht habe und das war die Preisbildung.

00:21:08: Da haben wir einmal eine Software as a Service gekauft und dann eingebunden.

00:21:14: Und dann haben wir einmal, ich sag mal so, halbreverse -ingeniert zwei Jahre später

00:21:18: dieses Prinzip nachgebaut und bei uns im ERP integriert.

00:21:22: Und die Projekte sind beide gescheitert, weil ich nicht die Menschen mit an den

00:21:27: Tisch gebracht habe, die es benutzen sollen, die es bewerten müssen und die das

00:21:33: jeden Tag im Einsatz haben werden.

00:21:35: Und ...

00:21:36: Der Fehler ist mir da tatsächlich zweimal passiert und das, glaube ich, ist auch am

00:21:40: wichtigsten.

00:21:41: Das heißt, dass man vor so einem Projekt ganz klar sagt, was sind die Ziele, was

00:21:47: ist die Absicht, dann welche Ressourcen brauchen wir dafür und dann mit allen

00:21:53: Stakeholdern oder mit allen, die es betrifft, echte Runden dreht und schaut,

00:21:57: dass man auch das Richtige macht.

00:21:59: Und das, glaube ich, ist das Wichtigste bei solchen Projekten.

00:22:02: Okay, spannend.

00:22:05: Wenn man ...

00:22:06: Jetzt mal das anschaut, ich habe es kurz erwähnt, Autostore vor über zehn Jahren

00:22:11: eingeführt und so weiter, Pionier in dem Bereich.

00:22:15: Es wirkt so für mich, dass er oftmals auch so ein First Mover seid, dass er immer in

00:22:20: dieser Rolle gern unterwegs seid, Pionierarbeit leistet, Innovationen

00:22:25: vorantreibt.

00:22:26: Ist das ...

00:22:28: Unternehmen im Bereich Digitalisierung stärker werden wollen, wichtig oder ist

00:22:33: das jetzt ein Ludwig -Meister -Gen?

00:22:37: Also ich glaube das Wichtigste ist, dass man eine gute Leistung abliefert für die

00:22:44: Kunden.

00:22:44: Also das heißt, dass die Kunden einen Service oder eine Dienstleistung oder ein

00:22:48: Produkt bekommen, das wirklich gut ist und verlässlich ist.

00:22:52: Also es bringt nichts, wenn man First Mover ist und am Ende kommt Murks raus.

00:22:56: Also das darf man einfach nicht riskieren.

00:22:58: Also das ist auch unser Credo, sag ich mal.

00:23:02: Grundsätzlich glaube ich schon, dass es hilft, wenn man kreativ ist und dass es

00:23:08: hilft, wenn man auch Sachen neu denkt, weil man dann eher die Chance hat, was

00:23:12: wirklich auch dramatisch zu verbessern.

00:23:16: Und gelingt uns das immer mit Sicherheit nicht, aber in manchen Bereichen glaube

00:23:20: ich sehr gut.

00:23:22: Und deswegen, ich glaube, ist es eine Mischung.

00:23:24: Bei Ludwig Meister ist es einfach so, wir liefern ab, also unsere Performance ist

00:23:29: gut und wir versuchen trotzdem im Hintergrund immer besser zu werden.

00:23:32: Und das regt, glaube ich, schon an, neue Lösungen zu finden.

00:23:36: Und wenn ich ehrlich bin, meine Schwester und ich, wir können ja entscheiden, in

00:23:41: welcher Art von Firma wir unser Leben verbringen wollen.

00:23:44: Und ich möchte definitiv in einer erfolgreichen Firma arbeiten.

00:23:50: und da meine Zeit einbringen mit Kolleginnen und Kollegen, wo ich Bock

00:23:53: drauf habe und ich gestehe, ich möchte auch schöne Projekte umsetzen.

00:23:57: Also, das ist der Roboter da unten, da hätte ich mir auch ein Auto für kaufen

00:24:02: können und ich fahre gern Auto, aber ich fahre halt am Tag eine halbe Stunde und

00:24:07: der Roboter arbeitet 24 Stunden für uns.

00:24:10: Wenn wir uns jetzt auf den Reifegrad der Digitalisierung bei euch mal fokussieren

00:24:16: und euch dich fragt, wer...

00:24:18: Ja, wie digital seid ihr?

00:24:21: Wie würdest du das jetzt beschreiben?

00:24:24: Wir haben jetzt ganz viel drüber geredet, was sich geändert hat und wie ihr

00:24:28: entwickelt und so weiter und so fort.

00:24:30: Aber was ist jetzt wirklich, wo ist der Stand der Digitalisierung bei euch?

00:24:34: Kannst du das irgendwie beschreiben, dass man das greifbar macht für die

00:24:37: ZuhörerInnen?

00:24:38: Also, das tue ich mir schwer, aber ich glaube, dass wir Stand heute, aber da muss

00:24:44: man jetzt die ganze künstliche Intelligenz ...

00:24:47: Thematik ausnehmen.

00:24:50: Ansonsten würde ich uns auf jeden Fall vier von fünf Sternen geben in dem Bereich

00:24:56: Digitalisierung.

00:24:57: Ich glaube, da sind wir weit.

00:24:59: Nichtsdestotrotz haben wir genügend Baustellen überall.

00:25:02: Das will ich überhaupt nicht verheimlichen.

00:25:05: Aber ich glaube, dass wir in den wichtigen Prozessen schon wirklich weit sind.

00:25:09: Aber es gibt auch noch wichtige Prozesse wie beispielsweise ...

00:25:15: Rahmenaufträge, also nur um ein Beispiel zu nennen.

00:25:18: Da haben wir das ganze letzte Jahr rumentwickelt in unserem ERP, weil wir da

00:25:21: einfach noch besser werden wollen.

00:25:23: Und das ist ganz tief im Kern vom Unternehmen.

00:25:26: Das ist ganz, ganz wichtig.

00:25:28: Und deswegen, also man ist ja auch nie fertig in dem Sinn.

00:25:31: Aber ich glaube, wir sind schon wirklich gut.

00:25:34: Und zum Thema KI, du hast es jetzt ausgenommen.

00:25:36: Was macht ihr da?

00:25:38: Also da gibt es ein paar Sachen.

00:25:41: Da hat...

00:25:41: haben meine Kollegen gesagt, darf ich nichts dazu sagen, das fällt mir sehr

00:25:44: schwer.

00:25:46: Also wir haben eine Schnittstelle, eine API zur Open AI, da machen wir einiges.

00:25:54: Wir bauen jetzt das eigene Machine Learning Modell für unsere

00:25:57: Wiederbeschaffungszeiten, da wenn wir da erfolgreich sind, dass wir meiner Meinung

00:26:01: nach bahnbrechend für unsere Kunden in der wirklich in der Verbesserung der

00:26:05: Aussagequalität und in der Datenlandschaft und ansonsten

00:26:10: ist es tatsächlich so, wir gucken eigentlich in jedem Teil des Unternehmens,

00:26:17: wo können wir KI einsetzen.

00:26:19: Und das sind wirklich viele Teile.

00:26:22: Und ich bin mir aber ganz sicher, dass wir heute noch gar nicht abschätzen können,

00:26:28: was da in einem Jahr möglich ist.

00:26:30: Also ein Beispiel vielleicht, wir haben unsere internen Dokumente und ERP -Hilfe.

00:26:35: haben wir einen eigenen Chatbot gebaut, der heißt wikkal -gpt, also von Ludwig

00:26:40: Meister, also das ist der wikkal.

00:26:42: Und den kann ich einfach fragen, dann kann ich sagen, was muss ich beachten, wenn ich

00:26:45: einen Rahmenauftrag eingebe?

00:26:47: Was muss ich bei dem Logistikprozess, wie funktioniert eine Retoure?

00:26:51: Und alleine das ist aus meiner Sicht fantastisch, um das ganze Wissen, das in

00:26:57: allen unseren Köpfen steckt, wirklich zentral zu sammeln und dann mit Sprache

00:27:01: befragbar zu machen.

00:27:02: Also...

00:27:03: Wir nutzen es an vielen Stellen, aber auch hier ist es so, ich bin mir 100 Prozent

00:27:09: sicher, wenn du in einem Jahr kommst, dann sind das alles Prozesse, die ich mir heute

00:27:16: noch gar nicht vorstellen kann.

00:27:17: Da bin ich mir wirklich sicher.

00:27:18: Wie lange arbeitet ihr jetzt schon mit Künstliche Intelligenz?

00:27:22: Also ein Jahr, würde ich sagen, ungefähr.

00:27:24: Januar, genau.

00:27:25: Wir haben relativ früh schon angefangen, aber da merkt man auch, also ...

00:27:30: ChatGPT kam raus, und dann hab ich halt dem so Fragen gestellt wie, wie hieße der

00:27:34: Logistikchef bei Game of Thrones?

00:27:36: Und das wär dann der Maester of Goods and Ships.

00:27:41: Aber meine Kollegen haben sofort ganz andere Fragen gestellt.

00:27:46: Und da hab ich auch gesehen, dass das jetzt was ist, wo ich zum Beispiel jetzt

00:27:50: kein ...

00:27:51: Ich bin kein KI -Native.

00:27:53: Sondern für mich ist das harte Arbeit, darüber nachzudenken, um mich

00:27:55: reinzuarbeiten und das zu verstehen.

00:27:58: Weil ich gar nicht so ticke.

00:27:59: Und deswegen, wir haben früher angefangen und aus meiner Sicht mega spannend.

00:28:05: So Rahmenverträge hast du jetzt schon erwähnt.

00:28:07: Gibt es auch noch andere Bereiche, wo du was sagen darfst, wo du jetzt nicht von

00:28:11: der IT -Abteilung geköpft bist?

00:28:13: Also tatsächlich die internen Chatbots haben wir gebaut.

00:28:18: Wir experimentieren tatsächlich gerade mit LLMs in der Logistik.

00:28:24: Also das heißt, du arbeitest bei uns im wahren Eingang.

00:28:27: Du siehst diese Verpackung.

00:28:29: Unsere Lagerplätze sind fünfstellig.

00:28:32: Was würdest du tun?

00:28:34: Das sind aber jetzt gerade noch Tests.

00:28:36: Die mache ich einfach über ChatGPT.

00:28:39: Da sehe ich aber auch Riesenpotenzial.

00:28:41: Das Thema Fehlervermeidung, glaube ich, ist da eine Riesenchance.

00:28:46: Kannst du da Zahlen nennen, was die Digitalisierung über die Jahre euch

00:28:52: gebracht hat?

00:28:55: Zahlen nennen ...

00:28:56: Kann ich in dem Sinne nicht, aber ich kann vielleicht ein Gefühl äußern.

00:29:02: Wenn beispielsweise du heute bei uns ein Produkt kaufst, dann war mit allen

00:29:08: Schritten bei uns in der Logistik, dann war dieses Produkt zwischen 40 und 60

00:29:13: Sekunden in Menschenhand.

00:29:14: Heißt, von Identifikation, Zubuchen, Einlagern, Auslagern, Etikettieren,

00:29:20: Verpacken.

00:29:22: Und da haben wir früher ...

00:29:24: Ich würde sagen, die fünffache durchschnittliche Zeit gebraucht.

00:29:27: Okay.

00:29:28: Also ihr habt den Grad der Automatisierung extrem erhöht.

00:29:32: Du hast das ja auch erwähnt.

00:29:33: Das gehört für dich auch da zusammen.

00:29:37: Wie viel Prozent eurer Prozesse sind jetzt schon automatisiert?

00:29:40: Also wenn ich jetzt einen normalen Produktdurchlauf hernehme?

00:29:43: Also in dem Fall kann ich jetzt über die Logistik sagen.

00:29:47: Vielleicht fangen wir im Einkauf.

00:29:48: Oder im Einkauf disponieren wir, würde ich sagen ...

00:29:52: 65 Prozent vollautomatisch.

00:29:55: In der Logistik, im Wareneingang ist natürlich noch viel manuelle Arbeit, klar.

00:30:01: Aber das Kommissionieren und das Verpacken, also das Verpacken ist schon

00:30:05: automatisiert und am Kommissionieren arbeiten wir gerade.

00:30:09: Also, ich glaube ...

00:30:11: Vielleicht mach ich eine Prediction.

00:30:12: Ich glaube, dass wir in einem Jahr 20 Prozent unserer Aufträge vollautomatisch

00:30:17: kommissionieren und verpacken.

00:30:19: Okay, spannend.

00:30:21: Was würdest du auf der Digitalisierungsreise anders machen, wenn

00:30:26: du nochmal die Chance hättest, 10 Jahre zurückzudrehen?

00:30:32: Also ich würde mit Sicherheit früher ein System einführen, das ist jetzt leider

00:30:39: keine kurze Antwort, mit dem wir besser die Projekte planen und die Ressourcen

00:30:45: planen und dass wir das größere Bild noch besser im Blick haben.

00:30:51: Das funktioniert heute bei uns gut.

00:30:53: Wir arbeiten jetzt seit 2019 mit Objectives and Key Results und das hat die

00:30:58: Mitarbeiterzufriedenheit.

00:31:00: denke ich deutlich erhöht und es hat auch die Effizienz deutlich erhöht.

00:31:04: Und wenn ich überlege, wie viele Jahre für uns das klassische Projektmanagement, das

00:31:08: totale Bottle Neck in der Geschäftsleitung war, dann das hätte ich gerne früher

00:31:13: eingeführt.

00:31:14: Okay.

00:31:15: Sonst noch was?

00:31:19: Ne, ansonsten glaube ich, bin ich ziemlich zufrieden.

00:31:24: Sehr gut.

00:31:24: Das Projektmanagement ist tatsächlich auch aus meiner Erfahrung oftmals

00:31:29: Ein Thema, an dem viele, sag ich mal, hängen.

00:31:35: Ja, das ist auch wirklich nicht einfach.

00:31:37: Dann hat man so einen kreativen Kopf wie mich und ich hab immer 18 neue Ideen und

00:31:41: dann verunsicher ich alle.

00:31:42: Das ist auch was, das musste ich lernen, dass ich dann da eben nicht in das

00:31:46: Projektmanagement reinfummel.

00:31:48: Die sind in einem Projekt drin und ich fang das nächste an.

00:31:51: Diese Disziplin und so, das musste die ganze Firma lernen.

00:31:56: Und aus meiner Sicht, das hat auch lang gedauert.

00:31:59: Also 2019 und heute haben wir 2024.

00:32:01: Aber ist auch eine Frage der Unternehmenskultur und auch, ob man es als

00:32:06: Führungskraft überhaupt zulässt.

00:32:08: Du hast gerade vorhin das Beispiel gebracht, wo dich die IT fragt, brauchen

00:32:11: wir das wirklich?

00:32:12: Wofür ist das?

00:32:12: Und so weiter und so fort.

00:32:13: Es gibt ja auch andere, die da anders agieren und führen, sag ich jetzt einmal.

00:32:19: Ja, aber das ist, glaube ich, es ist mega wichtig, weil bei uns ...

00:32:24: Ich versuche überhaupt keine Politik zu machen, also dass ich jetzt mit dem zu

00:32:28: Mittagessen gehe und dann von irgendeinem Projekt überzeuge, damit er in irgendeiner

00:32:31: Sitzung mich unterstützt.

00:32:32: Sondern alle vier Monate werden die Ideen gepitcht und wenn sie nicht gut sind, dann

00:32:36: kommen sie halt nicht dran.

00:32:37: Und das passiert mir genauso wie einem anderen Kollegen oder einer anderen

00:32:40: Kollegin.

00:32:42: Und dafür ist aber dann so, dass die Prioritäten und Ressourcen danach klar

00:32:46: sind.

00:32:46: Und dann geht es einfach wirklich nur noch um die Sache.

00:32:49: Und das ist aus meiner Sicht mega cool, aber es macht nicht jedem Spaß.

00:32:52: Also mir am Anfang auch nicht.

00:32:53: Und wenn du jetzt gerade sagst, Pitch ist es wie ein Startup -Pitch, so eine Idee.

00:32:59: Also weil ich hatte ein Interview mit Linde, mit der Susanne von Linde und die

00:33:05: haben gesagt, die haben den Pitch eingeführt bei Linde, dass die Leute

00:33:08: Projektideen pitchen müssen, so wie Startups ihre Idee.

00:33:12: Ist das bei euch auch so ähnlich?

00:33:13: Genau, also wir machen alle vier Monate ein Management -Workshop und an dem ersten

00:33:17: Tag stellt jeder die Projekte vor, die er machen will.

00:33:21: Das heißt dann Objectives und Key Results, aber es ist wurscht, wie es heißt.

00:33:25: Und er muss also alle Projekte, die mehrere Abteilungen betreffen müssen,

00:33:30: vorgestellt werden.

00:33:31: Und dann wird entschieden am dritten Tag, also es sind drei halbe Tage, wenn die

00:33:36: Prioritäten überprüft sind, ob die realistisch sind, dann wird geschaut,

00:33:40: können wir alle machen oder müssen wir auch manche ablehnen.

00:33:42: Und ja, das ist wie ein kleiner Pitch, würde ich sagen.

00:33:46: Okay.

00:33:47: Cool.

00:33:48: Also kommt das jetzt auch so ein bisschen breiter an, das Thema Pitchen, dass die

00:33:54: Leute auch, sag ich mal, ihre Ideen vielleicht ein bisschen anders

00:33:56: präsentieren müssen als früher?

00:33:58: Ja, genau.

00:33:59: Also in dem Fall reicht auch keine E -Mail.

00:34:01: Sehr gut.

00:34:04: Was ist deine Vision von Ludwig Meister hinsichtlich Digitalisierung?

00:34:08: Du hast ein, zwei Sachen schon erwähnt, aber was kann ich bestaunen, wenn ich vor

00:34:12: zwei Jahren hier, jetzt in sechs Monaten oder in einem Jahr wieder da bin?

00:34:16: Was hat sich geändert?

00:34:18: Also Vision und was hat sich innerhalb von dem nächsten Jahr geändert?

00:34:23: Tatsächlich ist es so, wir haben aktuell eine Fehlerquote bei uns von 0 ,4 Promille

00:34:28: und wir kommen von 4 Promille ungefähr zehn Jahre her.

00:34:32: und wir haben noch mal das Ziel, das zu halbieren und alle Prozesse darauf

00:34:36: auszurichten.

00:34:37: Also das ist jetzt aktuell ganz konkret das Ziel.

00:34:40: Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass wir dahin kommen, weil wir da schon viele

00:34:45: Vorbereitungen getroffen haben.

00:34:48: Und ansonsten glaube ich, wirst du eine Firma sehen, die viele neue auch, sag ich

00:34:56: mal, Prozesse implementiert hat, die helfen, unseren Job zu erleichtern.

00:35:00: Ich glaube aber, dass wir weiterhin ein technischer Großhändler sind, dass unser

00:35:08: Fable die Supply Chain Optimierung ist.

00:35:11: Und ich vermute mal, das Jahr wird relativ schwer.

00:35:15: Letztes Jahr war fantastisch, haben wir über 130 Millionen Euro Umsatz gemacht.

00:35:19: Ich schätze, dass wir dieses Jahr leicht rückläufig sind.

00:35:24: Vielleicht...

00:35:25: Vielleicht hängt in einem Jahr schon hier in meinem Büro der fertige Plan von

00:35:30: unserem Neubau und wir haben uns getraut Ja zu sagen.

00:35:34: Okay, ich bin gespannt.

00:35:36: Ich komme auf jeden Fall wieder, weil es jedes Mal echt spannend ist bei euch auch

00:35:39: durch die Halle zu laufen.

00:35:40: Was sich geändert hat in den letzten fast zwei Jahren ist echt krass.

00:35:47: Es ist echt lässig.

00:35:50: Max zum Abschluss.

00:35:52: Drei Learnings.

00:35:53: Drei Learnings, die du ...

00:35:54: den Zuhörerinnen mitgeben möchtest.

00:35:57: Privater Natur, beruflicher Natur.

00:36:00: It's up to you.

00:36:01: Also ein Slogan von mir ist Get your shit straight.

00:36:06: Also ein Learning ist auf jeden Fall, es wird nichts von warten besser.

00:36:09: Man muss sich einfach um die Themen kümmern.

00:36:13: Das zweite, und das glaube ich ist privat wie beruflich, man sollte nicht zu viel

00:36:17: Angst davor haben, einfach anzufangen.

00:36:20: Also lieber anfangen und dann den Plan anpassen.

00:36:23: Und das Dritte ist tatsächlich das Thema Beharrlichkeit.

00:36:27: Das ist vielleicht auch was, was ich gerne früher gewusst hätte.

00:36:31: Weil manche Sachen brauchen einfach Zeit.

00:36:34: Und manche Sachen muss man lange machen, bis sie wirklich gut werden.

00:36:37: Und da hab ich mir wahrscheinlich auch ein gutes Learning zu den anderen Projekten,

00:36:42: da hab ich mir glaube ich teilweise das Leben zu schwer gemacht, weil ich da mit

00:36:45: manchen Sachen zu hart ins Gericht gegangen bin.

00:36:47: Also das wäre vielleicht so der dritte Teil.

00:36:49: Okay, super.

00:36:51: Schöne Learnings.

00:36:52: Ich habe auch einiges mitgenommen, ganz spannend, wenn die Projekte angeht, die

00:36:59: Jobgarantie auch zu geben und entsprechend die Kommunikation im Sinne des Change

00:37:04: -Managements massiv zu betreiben und nicht zu unterschätzen.

00:37:08: Ich drücke es jetzt mal so aus, dass ihr auch alle Prozesse hinsichtlich

00:37:12: künstlicher Intelligenz einmal auf den Prüfstand stellt und du stellst und du

00:37:18: auch noch nicht weißt, wie es da weitergeht, weil es sich irgendwie...

00:37:21: immer was Neues ergibt, finde ich super spannend.

00:37:26: Lieber Max, herzlichen Dank für deine Zeit.

00:37:27: Danke für deine Einblicke in das Thema Digitalisierung hier bei Ludwig Meister.

00:37:34: Ich bin jedes Mal sehr gerne da.

00:37:36: Es ist immer spannend zu sehen und ich finde das echt sehr spannend.

00:37:40: Ich verfolge dich auch sehr intensiv auf LinkedIn.

00:37:43: Die Innovationen, die ihr als Ludwig Meister vorantreibt, als technischer

00:37:49: Händler.

00:37:51: Und ich freue mich auf die nächsten Schritte, wenn wir den Roboter dann

00:37:57: nachher auch nochmal so richtig aktiv auch nochmal sehen da unten.

00:38:01: Ja, sehr gerne.

00:38:02: Also du bist jederzeit eingeladen und in dem Fall vielen Dank für die Einladung.

00:38:07: Und wenn es im Detail nochmal zu einzelnen Themen irgendwie Interesse besteht, können

00:38:13: wir auch gerne mal irgendwie einen Deep Dive ins CRM oder sonst irgendwo machen,

00:38:17: weil wir natürlich jetzt hier schon ein bisschen durchgeflogen sind.

00:38:20: Aber, nee, vielen Dank für die Einladung.

00:38:22: Hat mich gefreut und bis bald.

00:38:24: Gerne, ja, bis bald.

00:38:26: Das war das Interview mit Max Meister.

00:38:28: Infos zu Max Ludwig Meister als auch dem Podcast Max und die Supply -Gen -Helden

00:38:33: findet ihr wie immer in den Show -Notes.

00:38:36: Bis zum nächsten Mal.

00:38:37: Alles Liebe und vergesst nicht, in zwei Wochen geht die nächste Folge online.

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