Norman Koerschulte - Mit Drohnen können wir das schaffen, was wir mit KI verpasst haben #138

Shownotes

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Business unplugged.

Heute ist Norman Koerschulte bei mir zu Gast – Unternehmer in vierter Generation, Geschäftsführer im technischen Handel und Mitgründer von Morpheus Logistik, das Drohnenlogistik anbietet.

Wir haben ausführlich darüber gesprochen, wie Drohnenlogistik heute tatsächlich funktioniert, warum es dabei viel weniger um das reine Fliegen als um Regulierung, Infrastruktur und skalierbare Prozesse geht und in welchen Bereichen Drohnen wirtschaftlich schon heute Sinn ergeben können.

Besonders spannend fand ich aber die größere Frage dahinter: Haben wir in Deutschland und Europa eigentlich alles, was wir brauchen, um aus dieser Technologie eine relevante neue Industrie zu machen – und fehlt uns am Ende vor allem die Geschwindigkeit bei der Umsetzung? Und welche Rolle spielt dabei auch gesellschaftliche Akzeptanz, sowie der Umgang mit Ängsten vor dieser Technologie.

Für mich war das eine spannende Mischung aus Technologie, Unternehmertum und sehr klaren persönlichen Überzeugungen. Aber hört es euch am besten selbst an.

Mein Gast:

Norman Koerschulte (LinkedIn)

Morpheus Logistik GmbH

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00:00:01: KI haben wir schon vielfach, ich sag mal, anderen Ländern auf dieser Welt überlassen.

00:00:05: Das Thema Drohne, da sind wir Nummer eins und wir können auch Nummer eins bleiben, weil wir die ganze Zulieferindustrie, es ist nichts, was wir neu kreieren müssen.

00:00:13: Wir haben das noch auch hier.

00:00:15: Wir haben die Fachkräfte hier.

00:00:17: Wir haben die Produktionsanlagen noch hier.

00:00:19: Also wir könnten im Prinzip gedanklich umswitchen und Vollgas geben.

00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft.

00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl und ich spreche mit UnternehmerInnen, GründerInnen und stillen HeldInnen des Business Alltags, die unsere digitale Zukunft formen.

00:00:43: Business Unplugged ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bauen.

00:00:51: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.

00:00:55: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Business Unplugged.

00:00:59: Heute hatte ich Norman Koerschulte bei mir zu Gast.

00:01:02: Unternehmer in vierter Generation, Geschäftsführer im technischen Handel der Karl Koerschulte GmbH und Mitgründer von Morpheus Logistik, dem Drohnen Logistik Unternehmen.

00:01:15: in Nordrhein-Westfalen.

00:01:16: Wir haben ausführlich darüber gesprochen, wie Drohnenlogistik heute tatsächlich funktioniert, warum es dabei viel weniger das reine Fliegen als um Regulierung,

00:01:25: Infrastruktur und skalierbare Prozesse geht und in welchen Bereichen Drohnen wirtschaftlich schon heute Sinn ergeben.

00:01:34: Besonders spannend fand ich aber die größere Frage dahinter.

00:01:37: Haben wir in Deutschland und Europa eigentlich alles, was wir brauchen, aus dieser Technologie eine relevante neue Industrie zu machen?

00:01:45: Und fehlt uns am Ende vor allem die Geschwindigkeit bei der Umsetzung?

00:01:49: Und welche Rolle spielt dabei auch gesellschaftliche Akzeptanz sowie der Umgang mit Ängsten vor dieser Technologie?

00:01:55: Für mich war das eine spannende Mischung aus Technologie, Unternehmertum und sehr klaren persönlichen Überzeugungen.

00:02:02: Aber hört es euch am besten selbst an, jetzt geht's los mit Norman Koerschulte.

00:02:07: Lieber Norman, hallo und herzlich willkommen im Podcast.

00:02:12: Hallo zusammen!

00:02:14: Ich freue mich wirklich auf unser Gespräch, denn wenn man sich deinen Lebenslauf anschaut, dann könnte man fast den Eindruck bekommen, dass da auch jemand schon ziemlich früh

00:02:25: beschlossen hat, sich beruflich nicht unbedingt für den einfachsten Weg zu entscheiden, begonnen mit Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren, danach bei der damals noch jungen

00:02:36: Germanwings im Technik- und Logistikbereich angefangen.

00:02:39: auch dort festzustellen, dass an einigen Stellen digitale Schnittstellen fehlen und dann nicht einfach darüber schimpfen, sondern auch dabei zu helfen, diese aufzubauen.

00:02:47: Und eigentlich, wahrscheinlich hättest du da in der Luftfahrt auch schon eine schöne Karriere hinlegen können, bist aber dann doch 2011 zurück nach Lüdenscheid und damit

00:02:59: dorthin, wo deine Familie in Geschichte liegt, zur Karl-Kör-Schule GmbH, einem klassischen mittelständischen technischen Großhändler.

00:03:09: den du heute in vierter Generation führst.

00:03:14: jetzt könnte man natürlich auch denken vom jungen Luftfahrtunternehmen zurück in einen traditionellen technischen Großhandel.

00:03:22: Das klingt erst mal nach einem ziemlich deutlichen Tempowechsel.

00:03:26: Bei dir scheint aber das Gegenteil der Fall zu sein oder passiert zu sein, denn du hast angefangen genau

00:03:32: dieses traditionelle mittelständische Unternehmer ziemlich konsequent in Richtung Digitalisierung zu schieben, digitaler Vertrieb, E-Procurement, neue Arbeitsformen,

00:03:42: Coworking, Innovation Labs und so weiter und so fort.

00:03:45: Und irgendwann gemeinsam ging es dann auch mit anderen Unternehmern sogar nach San Francisco, aus denen dann auch ein Innovation Lab geworden ist oder eine Idee 2018 das P4H

00:03:59: Future Lab.

00:04:01: Und auf einmal habt ihr euch dann auch mit Themen wie künstliche Intelligenz und 3D-Druck und neuen digitalen Geschäftsmodellen beschäftigt.

00:04:11: ja, wenn man sich so, sag ich mal, Geschichte anschaut und zwar rückwärts anschaut, wirkt eigentlich vieles sehr erstaunlich logisch.

00:04:20: kann ich mir vorstellen, dass es in dem Moment nicht so der Fall war oder sich so angefühlt hat.

00:04:26: Und dann kam nämlich auch ein ganz entspannender

00:04:28: in deinem Leben und zwar der 11.

00:04:30: November 2020 und es war, ich glaube, Punkt 11 Uhr, als du in Lüdenscheid eine Drohne gestartet hast, beladen mit Schleifstiften und Wendeplatten, die rund einen Kilometer

00:04:45: später automatisiert bei einem Kunden gelandet ist.

00:04:50: Keine Ahnung, ob ich in Lüdenscheid auch eine gewisse Affinität zum 11.11.

00:04:54: habe, aber irgendwie gibt es nach einem guten Moment, wo auf einmal aus einem technischen Großhändler so eine kleine Airline wird, ist auf jeden Fall ein guter Zeitpunkt.

00:05:09: Und interessanterweise ist dieser Flug sogar vor dem Ereignis gelegen.

00:05:19: dass dann später eigentlich zum Beschleuniger eurer Drohnenidee werden sollte, nämlich die Sperrung der Rammedetalbrücke, weil plötzlich war in Lüdenscheid die Straße dicht und die

00:05:35: klassische Logistik hat nicht mehr funktioniert und irgendwie Wahn von A nach B zu bekommen und wenn am Boden halt nichts mehr geht.

00:05:45: war dein Ansatz, okay, gut, da müssen wir halt eben nach oben und das über die Luft machen.

00:05:50: Und aus diesem Gedanken ist dann schließlich auch ein eigenes Unternehmen geworden und zwar wieder ein Familienunternehmen und eine ganz schöne Pointe.

00:06:00: Du hast es gemeinsam mit deinem Vater gegründet und es ist so ein bisschen Familienunternehmen 2.0, nämlich die Morpheus Logistik und mit Morpheus macht ihr nicht

00:06:12: nur

00:06:12: Drohnenvideos oder macht ihr keine Drohnenvideos, sondern ihr habt wirklich die Drohne als Verkehrsträger in der Logistik etabliert.

00:06:21: Mit allem, was dazugehört, mit den Genehmigungen, Flugrouten, Operations etc.

00:06:25: pp.

00:06:27: Ich kann das gar nicht alles so wiedergeben im Detail.

00:06:30: Das darfst du dann aber auch gleich mehr dazu verraten.

00:06:33: Ich würde gerne zuvor jedoch mit dir zu den AB Fragen gehen.

00:06:39: Du weißt, was passiert, was auf dich zukommt.

00:06:43: Jawohl, freue mich schon.

00:06:47: Einmal nicken, dann starten wir rein mit der ersten Frage Bildung online oder offline?

00:06:54: online.

00:06:56: automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindung.

00:06:59: menschliche Entscheidungsfindung.

00:07:00: Stärke, Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen.

00:07:05: Mehr Freiheiten für Unternehmen.

00:07:06: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohlse allgemein.

00:07:13: der zweite Punkt, wobei mir natürlich der Datenschutz wichtig ist, man sieht schon, was möglich ist, wenn man das Ganze etwas fortschrittlicher gestaltet.

00:07:23: Okay, und last but not least, Web-Meetings oder persönliche Treffen.

00:07:28: persönliche Treffen.

00:07:29: Warum hast dich du für Onlinebildung entschieden?

00:07:32: glaube, dass wir deutlich fortschrittlicher unterwegs sind und viel mehr Geschwindigkeit aufnehmen, wenn wir das Thema besser spielen würden.

00:07:41: Ich habe selbst über eine Plattform 2017 damit angefangen, in den Bereichen Machine Learning, Neue und Anleitwerke, künstliche Intelligenz weiterzubilden.

00:07:51: Und das funktioniert supergut, wenn wir uns tatsächlich diese Hilfsmittel auch zu Nutze machen.

00:07:59: was menschliche Entscheidungsfindung

00:08:02: war eine menschliche Entscheidungsfindung, digital zu arbeiten.

00:08:08: Okay, und dann mehr Freiheiten für Unternehmen.

00:08:12: ist ganz klar, wir sind in einem hoch regulierten Umfeld, sowohl was die Luftfahrtbehörde angeht, was aber auch das Unternehmen an sich angeht.

00:08:21: Ich glaube, wir könnten deutlich mehr Geschwindigkeit in Deutschland und Europa aufnehmen, wenn wir uns mit dem Blick nach Amerika, mit dem Blick nach Asien, mit dem Blick nach

00:08:31: Afrika uns ein wenig mehr Freiheiten erkämpfen würden.

00:08:37: war es auch noch einmal das Thema weniger Datenschutz zur Wagen der Sicherheit und des Wohls.

00:08:43: Genau, der persönliche Datenschutz ist natürlich sehr, wichtig, wenn ich mir aber jetzt gerade im Bereich der KI überlege, wo unsere KI-Modelle in Deutschland und Europa an ihre

00:08:54: Grenzen stoßen.

00:08:56: Und wir sehen, was quasi überall auf der Welt machbar ist.

00:09:01: Also alleine aus dem Bereich Gesundheit können wir das, ich, schon sehr, gut sagen, wenn die KI durch genau eine offene Datenquelle lernt.

00:09:12: was man tatsächlich alles medizinisch machen kann, dann wird letzten Endes auch nicht nur die Betreuung, sondern die Analyse, was habe ich eigentlich, wie kann ich das vielleicht

00:09:22: auch kurieren, was für Medikamente werden gerade benötigt, deutlich besser und effektiver gestalten.

00:09:29: Muss dazu ja sein, gesundheitlich bin ich ja selber, was das Thema angeht, ein wenig vorbelastet, also mit Krebserkrankungen etc.

00:09:38: Kenne ich mich da leider Gottes auch einfach sehr gut aus.

00:09:40: Also alles, was

00:09:42: in dem Fall hilft und da würde ich sofort meine medizinischen Daten mit der Welt teilen.

00:09:46: Nicht, dass jeder weiß, was noch Koerschulter hat, sondern dass sämtliche Fortschritte, die wir vielleicht bei mir erzielt haben, ohne das jetzt genau zu wissen oder vielleicht auch

00:09:56: aus Fehlern zu lernen, natürlich allen anderen zur Verfügung gestellt werden, dass alle anderen nicht die gleichen Fehler machen oder wenn etwas besonders gut gelaufen ist, dort

00:10:04: sofort reagiert werden können.

00:10:08: Und ich glaube, da hilft der Datenschutz nicht.

00:10:11: sondern die Option zu lassen, pass auf, hier möchte man auch teilen und jeder, teilt, kann auch gleichzeitig davon profitieren.

00:10:20: Ich glaube, so frei nach dem Motto, wer gibt, bekommt auch viel.

00:10:26: Das wäre, glaube ich, der richtige Ansatz.

00:10:29: Und dann das letzte war persönliche Treffen.

00:10:33: Genau, persönliche Treffen an sich finde ich, also bei aller KI Mensch zu Mensch, Communication ist halt noch wichtiger in der heutigen Zeit.

00:10:43: Ich glaube, dass wir wahnsinnig viel automatisieren können, aber dass nichts das zwischenmenschliche wirklich ersetzen kann.

00:10:49: Und wenn man sich persönlich trifft, den Gegenüber einfach auch in seiner ganzen Persönlichkeit wahrnimmt.

00:10:58: Da kommt es ja nicht nur auf die Körpergröße, sondern mimi, giestig.

00:11:02: Geruch, also mit allen Sinnen den Gegenüber einfach auch wertschätzen kann.

00:11:08: Ich glaube, da entsteht total viel.

00:11:10: ist nicht, also manchmal auch im Negativen.

00:11:13: Das ist so, der erste Eindruck hat keine zweite Chance.

00:11:16: Aber ich glaube, da können wir noch viel mehr rausmachen.

00:11:20: Und je mehr wir in das Thema Robotik, KI und so weiter eintauchen, desto wichtiger ist, glaube ich, das menschliche Thema.

00:11:29: Sehr cool, danke schön.

00:11:30: Für deine Antworten starten wir rein in die anderen Fragen.

00:11:35: Ich habe schon erwähnt, du bist nach dem Studium nicht direkt ins Familienunternehmen gegangen, sondern zunächst in die Luft fort zu Germanwings, in den Bereich Logistik für

00:11:44: mich.

00:11:45: Klar, passt zusammen, Logistik und technischer Handel, müsst die Dinge verschicken und habt einen großen Logistikbereich.

00:11:54: Warum aber war für dich eine andere Industrie spannend?

00:11:59: Für mich war es vor allen Dingen wichtig, wenn ich mir überlege, irgendwann mal, also damals, in das Familienunternehmen einzusteigen, möchte ich das nicht.

00:12:09: Wie es häufig bei den Familienunternehmen ist, ist das Recht der Geburt.

00:12:13: Und dann ist man sofort irgendwo mit in der Geschäftsführung.

00:12:17: Das fand ich für mich nicht passend.

00:12:19: Ich wollte zumindest mal zeigen, dass ich es auch außerhalb von dem Protektionismus der Familie sozusagen schaffe und sagen kann, guck mal, ich...

00:12:28: fange hier ganz bewusst als Praktikant und Diplomant an und versuche mich hier hoch zu kämpfen und zu arbeiten und versuche eine entsprechende Position zu bekleiden.

00:12:38: Wenn ich das selber aus eigener Kraft nicht hin schaffe, warum sollte ich mich dann dazu befähigt fühlen, eigenes Unternehmen zuführen?

00:12:46: Das war für mich einfach ganz, ganz wichtig.

00:12:48: Erstmal zu zeigen, wenn ich es außerhalb der Koerschulte-Bubble sozusagen schaffe, dann kann ich mich auch bewusst da vorne hinstellen und sagen, so das ist mein Unternehmen.

00:12:57: Das kann ich auch führen.

00:12:59: Wenn ich das nicht schaffe, dann muss ich auch ehrlicherweise sagen, dann sollte ich mich vielleicht auch einfach nur bei unseren Familienunternehmen als Sachbearbeiter verdingen

00:13:07: und sollte mich nicht in die Geschäftsführung trauen.

00:13:09: Das war so der Hintergrund.

00:13:11: Deswegen nicht gesagt habe ich möchte auf jeden Fall erst mal außerhalb von Koerschulte mir meine Lobby verdienen und dann letzten Endes auch ganz selbstbewusst sein zu können, ja

00:13:20: ich bin hier richtig, ich bin.

00:13:22: Du bist ja dann zurück in die Koerschulterbubble, wie du sie genannt hast.

00:13:27: Was war denn da ausschlaggebend für dich?

00:13:29: Und jetzt ab zurück.

00:13:30: Und jetzt habe ich mir meine Lorbeeren verdient, jetzt gehe ich zurück.

00:13:34: Hätte ja auch sein können, dass du irgendwie Blut geleckt hättest und dann sagst du ja, alles schön und gut, ich bleibe weiterhin außerhalb dieser Bubble.

00:13:43: Das sind mehrere Gründe, tatsächlich der wichtigste Grund.

00:13:46: Für mich war tatsächlich, ich war in der Luftfahrt zum Schluss relativ viel international unterwegs.

00:13:52: Das heißt, sechs bis neun Monate im Jahr tatsächlich international an unseren diversen Außenstandorten der Jambings unterwegs.

00:14:01: Und da am 15.01.2011 mein erster Sohn das Licht der Welt erblickt hat, habe ich gesagt, na gut, ich möchte schon etwas

00:14:11: mit meinen Kindern unternehmen, ich möchte was von meinen Kindern haben.

00:14:14: Da sind ja mittlerweile auch noch zwei dazugekommen.

00:14:17: Also meine drei Kinder sind mir natürlich auch sehr, sehr wichtig.

00:14:19: Jetzt ist die Selbstständigkeit jetzt nicht unbedingt dafür prädestiniert, wahnsinnig viel Zeit mit der Familie zu verbringen.

00:14:25: Aber der Vorteil ist, ich bin halt in der Regel morgens und abends zu Hause.

00:14:29: Das heißt morgens die Kinder fertig zu machen, in den Kindergarten zu bringen, in die Schule zu bringen.

00:14:35: mit denen zu frühstücken, zu quatschen und abends vielleicht auch noch die Chance zu haben, sie ins Bett zu bringen, gute Nachtgüßchen zu geben oder eine Geschichte

00:14:42: vorzulesen, ist dann zumindest schon mal möglich.

00:14:46: Und das wäre definitiv nicht der Fall gewesen, wenn ich dreiviertel des Jahres irgendwo im Ausland unterwegs bin.

00:14:50: Klar, da gibt es auch wieder digitale Meetings.

00:14:52: hatten das Thema gerade.

00:14:54: Aber es ist natürlich viel, viel schöner, persönlich zu machen, damit die Kids auch noch was von ihrem Papa haben.

00:14:59: Und der Papa von Elchen an.

00:15:01: Und du warst dann bei Koerschulte und hast relativ früh auf das Thema Digitalisierung gesetzt oder nicht gesetzt, aber eingebracht.

00:15:13: Also e-Procurement habe ich genannt, neue Geschäftsmodelle usw.

00:15:16: usf.

00:15:18: Wie haben denn da auch die Mitarbeiter reagiert, wenn auf einmal die nächste Generation kommt und plötzlich sagt, wir müssen da Dinge anders machen.

00:15:25: Ist ja auch immer mal bisschen so skeptisch, jetzt war er draußen, jetzt glaubt er, er weiß wie es geht, aber er soll es

00:15:31: Ich kann mir gut vorstellen, wie war da die Situation?

00:15:35: Wie hast du das erlebt?

00:15:38: Das Schilde ist tatsächlich, dass die Affinität zum Thema Digitalisierung, Automatisierung und so weiter auch vorher schon immer da war.

00:15:47: Das heißt, die Generation von meinem Vater und von meinem Onkel haben dafür gesorgt, dass wir auch als Handelsunternehmen, einer der ersten Unternehmen, war in den 80ern schon, die

00:15:58: PCs eingesetzt haben, wo tatsächlich noch viele Industriebetriebe tatsächlich an Schreibmaschinen gearbeitet haben, etc.

00:16:06: haben wir.

00:16:07: tatsächlich schon mit zwei 86er und drei 86er in unterschiedlicher Konfiguration mit wahnsinnig viel Festplattenspeicher von 40 Megabyte gearbeitet.

00:16:20: Das war so der Punkt damals schon tatsächlich.

00:16:22: Und dann habe ich angefangen, wie man das irgendwo in den selbstständigen Familien dann tatsächlich auch häufiger hat, dass man schon mit elf, zwölf Jahren

00:16:33: den Papa mitbegleitet zur Arbeit und schon mal im Lager aushilft und irgendwie, ich sag mal, Hiwi-Tätigkeiten macht.

00:16:40: Aber natürlich ist das Teil irgendwie meiner Jugend gewesen.

00:16:44: Und insofern kannte ich oder kenne auch nach wie vor alle Mitarbeiter schon seit, ja, Dekaden letzten Endes.

00:16:54: Und ich fand das alle natürlich klasse, dass ich den Weg, die Generation vorher schon eingeschlagen hat, zum Thema Digitalisierung, Automatisierung.

00:17:02: Und was können wir eigentlich alles machen, dass wir den weiter einschlagen und weiterverfolgen.

00:17:08: Insofern war das Thema tatsächlich bei den Kolleginnen und Kollegen bei Körschul.de eher schön, dass du da bist, schön, dass du so viel Spirit und den da mitbringst und so viele

00:17:17: Ideen.

00:17:18: Da haben wir richtig Bock drauf.

00:17:21: Und es ist ja dann noch weitergegangen mit der PVH Future Lab oder mit dem PVH Future Lab, wo ihr dann auch versucht habt, Innovationen noch ganz gezielter voranzutreiben.

00:17:33: Genau, ich bin bei Koerschulte, also als klassischer Produktionsverbindungshandel, schrägsträg technischer Handel, ist Koerschulte Mitglied im EDE, ein großer banddeutscher

00:17:46: Alsthemaulernhändler in Zumphaltal.

00:17:48: da ich für mich gesehen habe, wir müssen, einfach auch als Koerschulte, als kleines Familienunternehmen unsere Kunden besser bedienen zu können, mit dem Verband einfach noch

00:18:00: mehr...

00:18:01: auseinandersetzen und identifizieren.

00:18:04: Mein Vater selber war schon davor, jahrelang im Beirat, das EDE und ich durfte mich dann ebenfalls zur Wahl stellen bei den Jungunternehmerinnen und Unternehmern.

00:18:14: Bin dann in den Beirat gewählt worden und dann haben wir uns im Beirat überlegt mit dem EDE gemeinsam, was ist jetzt eigentlich notwendig, damit wir mal so Impulse starten

00:18:23: können.

00:18:24: Und dann habe gesagt, naja, also was...

00:18:26: was wahnsinnig geholfen hat, vor vielen, vielen Jahren die erste Reise nach Amerika, nach Chicago, nach San Francisco.

00:18:34: Das war 1998.

00:18:36: Das war schon eine ganz andere Nummer.

00:18:38: Aber dann eben 2016, als es in die Planung ging, zu sagen, wenn wir jetzt mal den Blick Richtung San Francisco wenden würden, uns Unternehmen wie Google, Airbnb, Apple etc.

00:18:51: anschauen würden, da gibt es ja noch eine ganze Menge andere Unternehmen.

00:18:54: die Klein-, Mittel-, Groß- oder Einhorn-Status erreicht haben, dort zu verstehen, wie das Ganze denn funktioniert.

00:19:02: Also, welche Setup wird dort besonders gefördert?

00:19:05: Wie gehen Sie mit Technologien um?

00:19:07: Wie gehen Sie mit Wissenstransfer Wie gehen Sie mit dem Thema Ausbildung, Digitalisierung, Prozessautomatisation und so weiter um?

00:19:15: Und ja, dann haben wir im Beirat uns alle für diese Idee letzten Endes begeistern können und haben die Reise geplant.

00:19:23: haben letzten Endes 76 Unternehmen in 14 Tagen abgeklappert, in Chicago, San Francisco, Palo Alto etc.

00:19:31: Und das war wirklich extrem gut.

00:19:34: Also wirklich mal diese Welt für Aldemar zu erkunden und zu sagen, wie funktioniert denn Technologie, wenn du außerhalb dieser europäischen Datenschutzbubble dir mal anschaust.

00:19:46: Und das war ja damals schon Thema.

00:19:49: Europäische Gesetze sind grundsätzlich immer schon etwas anders gewesen als amerikanische Gesetze.

00:19:54: Amerikanische Möglichkeiten.

00:19:56: haben uns sehr früh schon mit unterschiedlichen Business Angel und VC-Netzwerken beschäftigt, haben dort auch welche kennengelernt.

00:20:05: Und es war der Wahnsinn.

00:20:07: Also wir sind zu einem Abendessen eingeladen worden.

00:20:09: Wie gesagt waren knapp 30 Jungunternehmerinnen und Unternehmer.

00:20:13: Alle irgendwo zwischen Anfang 20 und Anfang 30.

00:20:17: Dann gehen wir zu einem Business Angel Meeting hin, das stand bei einem Angel, einer Angel Investorin statt, grillen und Bier.

00:20:28: Und alle setzen sich draußen in den Garten und jeder pitched fünf Minuten lang seine Idee, seine Leidenschaft, seine Emotionen, was er möchte.

00:20:38: Und auf einmal waren da zum Beispiel der Gründer von Hotmail ist da gewesen, der Erfinder von diesem schönen Apple-Button.

00:20:47: Da gab es ja mal eine Zeit lang diesen Button.

00:20:50: Ich bei einigen iPhones gibt es den immer noch.

00:20:51: Ich komme gerade nicht drauf, wie der genaue Name heißt.

00:20:55: Also es waren mehrfache multimillionäre Milliardäre vor Ort und da waren wir alle sehr geflasht.

00:21:00: Was wollen die denn jetzt mit uns?

00:21:02: Also, die haben doch mit Sicherheit was besseres zu tun, als sich jetzt mit uns auseinanderzusetzen.

00:21:07: Ich sage mal, den kleinen Handelshäusern aus Deutschland und es war genau das, was letzten Endes ja auch diese

00:21:16: in Amerika ausmacht, diese Neugier.

00:21:20: Es ist eigentlich egal, du gerade finanziell oder sozial stehst, auf welcher Stufe.

00:21:25: Wir unterhalten uns grundsätzlich mit jedem, weil jeder kann eine gute Idee haben.

00:21:29: Und das war eigentlich das Schönste, was ja häufig Unternehmerinnen und Unternehmer, ich sag mal aus dem europäischen Mittelstand oder Konzern denken, die sich halt mit uns

00:21:40: kleinen Unternehmerinnen und Unternehmern gar nicht abgeben wollen.

00:21:45: kommt, er wird erst mal erwachsen so ungefähr.

00:21:47: Und da hast du ein komplett anderes Mindset.

00:21:50: Da gehst du hin und pitch vor Leuten, die halt ein Barvermögen haben, dass sie eigentlich nie wieder arbeiten müssen und ihre Generation danach auch nicht und sich trotzdem mit

00:22:01: jungen Menschen austauschen, immer wieder neugierig sind, immer nachfragen.

00:22:05: Und das ging dann bis vier Uhr morgens.

00:22:07: Und das waren wirklich Business Talks.

00:22:09: Und das war fundamental.

00:22:12: vom

00:22:13: Vom Mindset-Change her war das wirklich so, wow, die unterhalten sich jetzt hier mit uns.

00:22:18: Oder auch Google.

00:22:18: Wir waren einen ganzen Tag am Mountain View und Google hat sich wirklich Zeit für uns genommen, hat gezeigt, was sie für Ideen haben.

00:22:28: Damals waren alles das, was mit Google Cloud und mit künstlicher Intelligenz, was so gerade gestartet ist, haben uns alles vorgestellt, haben uns nach unserer Meinung gefragt,

00:22:39: haben uns zu Tests eingeladen.

00:22:43: haben uns da auch schon eingeladen, e-Learning-Tools uns mit den Themen vertrauter zu machen.

00:22:50: Ich fand das großartig, aus Deutschland heraus diese ganzen e-Learnings mitzunehmen und wiederzulernen, was kann ich besser machen, was kann ich schneller machen.

00:22:59: Dieses Thema Sharing is Caring, nicht nur eine Worthülse sein zu lassen, sondern wirklich zu leben und zu sagen, so können wir alle besser werden.

00:23:08: Da haben uns auch Google-Mitarbeiter gesagt, na ja...

00:23:11: Wir haben vorher bei Apple gearbeitet und wir haben vorher bei Airbnb gearbeitet oder wir haben eigentlich schon gekündigt, wir gehen jetzt nach Google oder wir gehen zu Airbnb

00:23:19: zurück und dass sich innerhalb dieser San Francisco Bubble halt wirklich viel auch, naja, sozusagen Mitarbeiter-Hopping betrieben wird.

00:23:30: Natürlich immer alles datenschutzkonform und so weiter und Geheimnisträger etc.

00:23:35: Aber grundsätzlich, dass dieser Austausch auf diesem Niveau absolut gewollt ist.

00:23:41: Also dass man hier die Themen auch ganz anders vorantreibt.

00:23:44: Ich habe immer das Gefühl, vielleicht ist es auch in meiner persönlichen Bubble das Thema, wenn jetzt irgendein Mitarbeiter zu einem Wettbewerb geht, dann ist man vielleicht eher

00:23:56: persönlich betroffen, dann hat man irgendwie eine schlechte Laune, dann gönnt man es beiden Seiten irgendwie nicht.

00:24:03: da habe ich immer so das Gefühl, nee, das ist doch super.

00:24:07: Vielleicht kommt es ja auch hinterher wieder zurück.

00:24:09: Und so in diesem

00:24:11: guten Business Talks so zu wahren.

00:24:13: Hey, wir werden uns immer 2, 3, 4, 5 Mal im Leben begegnen.

00:24:16: Und ja, jetzt gehst du den nächsten Schritt, 3, 4, 5 Jahre, vielleicht kommst du dann wieder.

00:24:22: Das ist halt einfach vom Mindset her was völlig anderes.

00:24:25: Ob ich jetzt sage, guck mal, die Mitarbeiter, die ich jetzt hier halte, bleiben am besten auch bis zur Rente bei mir.

00:24:30: Oder nee, ich möchte eigentlich, dass sie alle 2, 3, 4, 5 Jahre wechseln, sich weiterentwickeln, immer wieder zurückkommen.

00:24:36: dass das Ökosystem dadurch viel mehr profitiert und weiter wächst und alle was davon haben.

00:24:42: Letzten Endes so entsteht ja auch eine gewisse Dynamik.

00:24:46: Und hey, das was ich hier richtig gut fand, nehme ich wieder mit ins nächste Unternehmen.

00:24:50: Aber das was ich schlecht fand, nehme ich auch mit ins Unternehmen.

00:24:52: Und kann es eigentlich nicht funktionieren.

00:24:54: Und umgekehrt natürlich auch.

00:24:56: Jetzt kommen vielleicht neue Kolleginnen und Kollegen aus der gleichen Branche und sagen, guck mal, das was ihr hier macht ist toll, aber wäre nicht das und das noch viel besser

00:25:04: für euch geeignet.

00:25:06: Und so diesen Schmelztiegel an Talenten, und das ist ja wirklich fast einzigartig im Silicon Valley, einfach auch zu sehen, wie sie miteinander umgehen.

00:25:14: Und trotz dessen, dass sie vor, wie gesagt, bei Google, Microsoft oder Apple waren, die ja letzten Endes auch alles wieder Konkurrenten untereinander sind, aber auch da wieder

00:25:24: untereinander sozusagen wechseln und sich dafür begeistern können und keiner dem anderen sozusagen böse ist, alle sagen, hey, wir wollen nach vorne gehen, technologisch vor allen

00:25:33: Dingen.

00:25:34: Das war schon einzigartig.

00:25:36: Es klingt nach einer Business Life Changing Experience.

00:25:41: Und anscheinend hast du auch gesagt, guter Ideen, jeder kann gute Ideen haben und da war ja auch eine gute Idee auch in den Jahren dabei.

00:25:48: Ich habe den 11.11.2020 schon genannt.

00:25:52: Wie kam es zu dieser Idee?

00:25:54: Ich meine, die Brücke wurde erst später gesperrt.

00:25:57: So was starte ich ja auch nicht einfach von heute auf morgen so, wir probieren es einfach mal, also gehe ich mal davon aus, sondern da habt ihr sicher auch irgendwie eine Idee

00:26:05: dahinter gehabt, einen Plan dahinter gehabt, wie es ist zum 11.11.

00:26:09: gekommen.

00:26:10: Ja, tatsächlich eine der ersten Ideen, die wir aus dem Silicon Valley mitgenommen haben und die wir als Gründungsidee für das PVH Future Lab auch mitgenommen haben, war das Thema

00:26:21: 3D Druck.

00:26:22: Also wie können wir mit dem Thema 3D Druck auch nicht nur die Produktionsunternehmen in Deutschland und Europa tatsächlich mit positiv beeinflussen, sondern wie können wir über

00:26:33: die Plattform IDE sozusagen ein neues Geschäftsmodell kreieren.

00:26:37: Und damit haben wir dann im Future Lab

00:26:39: einer der ersten 3D-Druckplattformen der Welt kreiert, aber vor allen Dingen auch wirklich die erste marktreife 3D-Druckplattform in Europa an den Start gebracht.

00:26:49: Und ja, Koerschulte hat es, wie die anderen Händlerkollegen auch eingesetzt und einer der ersten Kunden tatsächlich, der bei uns Ersatzteile bestellt hat über die

00:26:58: 3D-Druckplattform, war eine Drohnenfirma aus Nordrhein-Westfalen, aus Bielefeld, Third Element Aviation und

00:27:08: haben Teile bei uns bestellt.

00:27:10: Und dann kommt es wieder das, was mein Chef bei der Germanwings damals schon gesagt hat, einmal Luftfahrt, immer Luftfahrt, kommt wieder zum Tragen und ich fühlte mich sofort

00:27:19: angefixt und dachte, wie cool ist das denn?

00:27:22: Ein Drohnenunternehmen aus Deutschland.

00:27:25: Und da war sofort wieder, das musst du dir anschauen.

00:27:28: Und dann habe ich Mario Schröder, den Geschäftsführer und Inhaber damals angeschrieben, da fragt Marius, können wir uns nicht vielleicht mal treffen?

00:27:35: Ich finde es super spannend, was jeder macht.

00:27:37: Und ja, wir haben uns getroffen, wir haben unsere Ideen ausgetauscht.

00:27:42: habe so erzählt, was ich vor, bei der Luft oder in der Luftfahrt bei der Germanwings Euro Wings gemacht habe.

00:27:48: Na sagt ihr, das wird ja super zu uns passen.

00:27:53: Jetzt finde ich Lust, dass wir da gemeinsam in das Thema einsteigen.

00:27:56: Und so ist es im Prinzip ist aus aus diesem kleinen Funken letzten Endes viel, viel mehr geworden.

00:28:02: Meine Idee war an der Stelle zu sagen, guck mal, die Drohnen sind schon super genial.

00:28:07: Aber mit einer Funktfernenbedienung in der Hand passt es halt auch nicht wirklich daraus, skalierendes Geschäftsmodell zu machen.

00:28:15: Und Marius hat dann den Kontakt zu Hala Sky aufgebaut, zu dem damaligen Geschäftsführer Matthias Gronstedt.

00:28:23: Und dann haben wir uns zu dritt in Hamburg getroffen.

00:28:25: Und jeder hat mal, also so ein bisschen klassisch Silicon Valley, jeder hat mal so seine Vision von der unbewandten Luftfahrt für die nächsten Jahre für Deutschland und Europa

00:28:34: skizziert.

00:28:36: Da hatten wir sehr viel Übereinstimmung.

00:28:37: Dann habe gesagt, das Thema ist halt nie Technik.

00:28:40: Die HLA Sky steht für Software, Third Element Aviation für Hardware.

00:28:45: Und ich habe gesagt, das ist alles super toll, aber es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht regulatorisch da ganz anders unterwegs sind.

00:28:53: Und so haben wir dann tatsächlich, dass die erste Idee oder ich habe die erste Idee genommen und habe anhand eines

00:29:01: Luftfahrt typischen EOCs, also einer Betriebsgenehmigung für die bemannte Luftfahrt.

00:29:06: Das alles runtergeschrieben auf 60 Seiten, was letzten Endes eine Betriebsgenehmigung für die unbemannte Luftfahrt entspricht.

00:29:13: Damals gab es noch nicht das Europäische Drohnengesetz.

00:29:16: Das trat ja erst zum 1.1.21 in Kraft.

00:29:20: Und dann haben wir das bei der Landesluftfahrtbehörde NRW gepitcht.

00:29:23: Und die waren ziemlich aus einem Häuschen, weil sie gesagt haben, endlich mal kein Techie, der vor uns steht, sondern jemand, der die Luftfahrt versteht.

00:29:32: Das ist sensationell gut, weil wir jetzt natürlich auch mal wieder, ich sage mal richtig, ins Doing gekommen sind, sondern aus einer Idee heraus tatsächlich mehr zu machen und zu

00:29:42: sagen, wie können wir denn wirklich drohen und die Luft bekommen.

00:29:45: Weil das Problem, das wir damals schon bei Koerschulte gesehen haben, ist, nach und nach werden uns die Fahrerinnen und Fahrer leider einfach altersbelingend auch verlassen und es

00:29:56: ist super schwierig für diese Berufe Nachwuchs zu finden, junge Menschen zu begeistern.

00:30:01: ist halt gerade für den Beruf wirklich sehr, schwierig.

00:30:04: Dann haben gesagt, okay, wenn wir das jetzt robotisieren und automatisieren können, wäre das supergenial.

00:30:11: Kommt wahrscheinlich auch eher als das autonome Fahrzeug.

00:30:14: Wir sollten Recht behalten.

00:30:17: dann haben gesagt, okay, dann lass uns doch diesen Weg beschreiten.

00:30:21: Und die Landesluftfahrtbehörde NRB war sehr, sehr aufgeschlossen, was das Thema anging.

00:30:26: Und so haben wir tatsächlich den ersten Drohnenbetrieb.

00:30:30: in Europa in einer Innenstadt, naja, Großstadt ist Lügenstadt auch nicht, aber in einer relevanten deutschen Innenstadt dargestellt und durften dann fliegen und haben uns dann

00:30:42: irgendwo auch regulatorisch an die Spitze Europas katapultiert, was dann letzten Endes ja auch dazu geführt hat, dass wir daraus viel, mehr gemacht haben, als man vielleicht noch

00:30:53: 2020 vielleicht noch gedacht hatte.

00:30:57: Ja, vor allem, ihr habt's gegründet und zwar du mit deinem Vater gemeinsam.

00:31:01: Warum war denn dein Papa der richtige Mitgründer?

00:31:05: Also das ist vielleicht auch so ein bisschen Familien-DNA, aber ich habe schon immer früher auch genossen, am Frühstückstisch sonntags die typischen Unternehmergespräche zu

00:31:24: führen.

00:31:24: Also wie läuft es bei dir, Papst?

00:31:26: Was treiben dich gerade für Themen voran?

00:31:30: Und wir haben immer ein sehr, sehr gutes und offenes Verhältnis gehabt.

00:31:34: persönlich, businessmäßig und ehrlicherweise konnte ich mir auch keinen besseren Geschäftspartner vorstellen als mein Vater, der aus meiner Sicht halt einfach einen super

00:31:45: Blick auf das Thema Business hat, aber auch mich persönlich gut einschätzen kann.

00:31:50: Und wenn ich meinen eigenen Paps nicht davon überzeugen kann, mir ein Business aufzubauen, dann brauche ich mich gar nicht auf die Suche Investoren zu machen.

00:32:02: sondern muss erst mal gucken, ok, passt das tatsächlich?

00:32:05: Und dann habe ich ihm die Idee erzählt und er fand die Idee großartig zu sagen, ja stimmt, aus dem USP, den wir gerade irgendwie geschaffen haben, Drohnen fliegen zu lassen, da

00:32:18: sollten wir wirklich mehr machen.

00:32:20: dann haben wir gesagt, gut, dann lass uns zum Notar gehen und die Morpheus Logistik GmbH gut.

00:32:27: Und das war ja ein ganz, ganz wundervolles

00:32:32: Vater-Sohn-Gespräch oder besser gesagt mehrere, die wir da hatten und kleine Workshops, wir für uns zwei organisiert haben, überlegt, welche Ideen wir mit reinnehmen können, wie

00:32:44: das Ganze ausgebaut werden kann, welche Schritte jetzt als nächstes erfolgen müssen.

00:32:49: wir jetzt in der Größenordnung ja auch, klar sind wir Gründer und Unternehmer, aber ein eigenes Start-up mit Fremdinvestoren etc.

00:33:00: aufzubauen.

00:33:00: haben wir halt vorher auch noch nicht gemacht.

00:33:02: Also es war eine spannende Situation.

00:33:06: Und wenn ich jetzt zu euch komme, was kann ich bei euch kaufen?

00:33:09: Welche Dienstleistung?

00:33:10: Wie darf man sich das vorstellen, Morpheus Logistik?

00:33:12: Ist es so, wie dass ich sage, okay, lieber Spedition, ich brauch dieses und jenes und das ist es oder?

00:33:18: Ja.

00:33:20: Genau, also tatsächlich kannst du mehrere Dienstleistungen bei uns einkaufen.

00:33:24: Kommst du bisschen darauf an, was du für ein Problem mit Drohnen lösen möchtest.

00:33:29: Also auf der einen Seite ganz klassisch die Logistik in die Luft zu heben, ist natürlich einer unserer Fokuspunkte.

00:33:36: Das heißt, egal ob du jetzt ein Labor, ein Krankenhaus, einen Industriebetrieb, ein Handelshaus oder was auch immer bist, du sagst, okay, ich brauche hier eine

00:33:44: Logistiklösung, die schnell und smart und zukunftsorientiert ist.

00:33:51: Dann können wir da genauso drüber reden, wie zum Thema als Beispiel Ausbildung.

00:33:57: Ich bin vielleicht ein BOS-Betrieb, Freiwillige Feuerwehr.

00:34:02: Ich bräuchte jemanden, der mir hilft meine Pilotinnen und Piloten auszubilden.

00:34:08: sind halt als MOFA auch ein offiziell zertifizierter Drohnen-Schulungsbetrieb.

00:34:13: Das heißt, da gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, tatsächlich mit uns da in Kontakt zu treten.

00:34:18: Und der Fokus ist halt alles das, was die Luftfahrt angeht, also wirklich das Thema Airline von A bis Z zu denken.

00:34:25: Also das, was ich sozusagen bei Germanwings und Eurowings über Jahre gemacht und gelernt habe, das wirklich für die unbemannte Luftfahrt umzusetzen und umzudenken.

00:34:35: Das heißt, nicht nur von den kleinen Drohnen,

00:34:39: Jeder im Privatleben mittlerweile wahrscheinlich auch kennt die kleinen Mini-Drohnen, denen ich schöne Kameraaufnahmen machen kann.

00:34:46: Bis hin zu unserer größte Drohne hat aktuell einen Durchmesser von drei Metern.

00:34:52: Und die, mit denen wir jetzt näher im Gespräch sind, gehen bis zu acht Meter, beziehungsweise 18 Meter Durchmesser.

00:34:58: Sind also eigentlich schon eher Richtung unbemannter Helikopter von der größten Klasse.

00:35:05: Also da wirklich zu sagen, welchen Use-Case habe ich?

00:35:08: Einziges Spektrum habe ich, muss es natürlich physikalisch auch machbar sein, also es wird sich jetzt nicht anbieten, wenn ich sagen würde, ich habe jetzt hier Schüttgut, sind immer

00:35:17: 2,5 Tonnen, kannst du die von A B transportieren?

00:35:20: Nein, das geht jetzt natürlich noch nicht.

00:35:23: Aber wir haben Drohnenklassen, die bis zu 200 Kilo transportieren können auf einer kurzen Strecke oder eben leichte Güter bis 5 Kilo, die wir bis zu 600 Kilometer weit

00:35:35: transportieren können.

00:35:36: Also von bis ist es natürlich dann auch use case abhängig, aber genau da können wir einen absoluten Mehrwert bieten.

00:35:43: Jetzt wollte ich gerade fragen, wo ist der wirtschaftliche Nutzen, auch verglichen zum Auto oder Kurier, wenn ihr das da macht, wo ist so der Sweetsport, wo ich sage, ok, gut,

00:35:53: da macht die Drohne mehr Sinn.

00:35:56: Also, du musst dir vorstellen, dadurch, dass wir multi-crew operational sind, das heißt, ein Pilotenteam kann mehrere Drohnen gleichzeitig steuern.

00:36:04: Hast du immer den Vorteil, selbst wenn die Drohne das gleiche kosten würde, wie ein Auto, was sie nicht tut, und wenn sie genauso viele Spritkosten verursachen würde, wie ein Auto,

00:36:14: was sie auch nicht tut, sondern günstiger ist, hätten wir da allein schon den Vorteil, dass wir nicht für jedes Fahrzeug einen eigenen Fahrer brauchen, sondern tatsächlich mit

00:36:23: einem Pilotenteam.

00:36:25: aktuell bis zu fünf Tonnen operieren können.

00:36:28: Das heißt, allein schon von den Personalkosten sind wir deutlich günstiger.

00:36:32: Dann kommt noch natürlich hinzu, dass wir voll elektrisch unterwegs sind.

00:36:35: Das heißt, wenn ihr zum Beispiel einen Solarpanel, eine PV-Anlage auf dem Dach hast, können wir die ganzen Batterien quasi über die eigenen Photovoltaikanlagen komplett

00:36:46: aufladen lassen, was natürlich auch für den wirtschaftlichen Faktor spricht.

00:36:51: Und natürlich ist die Schnelligkeit ein ganz, ganz wichtiges Thema.

00:36:54: Wenn ich mir die Infrastruktur in Europa anschaue, die vielen Baustellen, dort ist das Thema Brücke ja gerade angesprochen, gibt es ja ganz, ganz viele Herausforderungen und

00:37:03: Verkehrsknotenpunkte, wo wir uns jeden Tag darüber ärgern, dass wir gerade mal wieder im Schau stehen, wenn wir dann ins Office müssen oder wohin auch immer.

00:37:12: Wenn wir das natürlich mit der Drohne umfliegen können und an der Stelle sagen können, okay, für eine Strecke von 10 Kilometer, von 20 Kilometer, brauche ich leider mit dem Auto

00:37:20: gerade eine Stunde oder noch länger.

00:37:23: kann ich die natürlich mit der Drohne in wesentlich kürzerer Zeit zurücklegen und spare gerade in dem Bereich richtig viel Zeit und an vielen Punkten damit auch richtig viel

00:37:31: Geld.

00:37:33: Es sind zwei Punkte, mir gerade so in den Kopf kommen.

00:37:35: Erst einmal, wie schaut das aus, wenn du sagst, Team kann bis zu fünf Drohnen steuern?

00:37:40: Darf man sich vorstellen, ihr habt so einen riesigen Kommandoraum, wo ich weiß nicht, wie viele Bildschirme sind und dann die verschiedensten Teams sind, so wie in den Filmen, wenn

00:37:48: es Apollo 13 geht und alle stehen da und schauen drauf oder wie darf man sich das vorstellen, wie ihr das steuert und kontrolliert.

00:37:56: Genau, diese ganze Flotte an Drohnen.

00:37:59: Ich weiß nicht, wie groß eure Flotte auch mittlerweile ist.

00:38:03: Ja, absolut.

00:38:04: Aktuell sind 13 der Riesendrohnen von uns aktuell in der Luft.

00:38:09: Und es sieht tatsächlich ähnlich aus wie bei der NASA.

00:38:13: ist nicht ganz so opulent.

00:38:15: Es ist dann doch ein bisschen Start-up-like, aber die Bildschirme sind schon groß.

00:38:19: Und wir reden natürlich über unser Operation Control Center.

00:38:24: Das ist ähnlich, wenn man es aus der Luftfahrt kennt, wie ähnlich wie ein OCC angelegt.

00:38:29: Das heißt, ich habe immer ein Pilotenteam.

00:38:32: aus Piloting Command und Co-PIC, die sich beide darum kümmern, die Drohnen zu operieren, nicht zu fliegen.

00:38:41: Das ist der entscheidende Unterschied.

00:38:43: Also die Drohnen fliegen halt voll automatisiert von A nach B und der Pilot und sein Co-Pilot überwachen sozusagen diese Operation und müssen dann auch nur eingreifen, wenn

00:38:53: zum Beispiel, ich sag mal, zwei Kilometer wird sich das Wetter jetzt nicht ändern.

00:38:58: Aber wenn ich eine Strecke von drei, vier, 500 Kilometern habe,

00:39:02: dann ist ja die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwischendurch vielleicht mal das Wetter ändert oder dass ein Verkehrsunfall sozusagen auf der Strecke irgendwo passiert und der

00:39:11: Luftraum gesperrt wird, weil ein ADAC-Rettungshubschrauber zum Beispiel irgendwo in unsere Flugzone eindringen würde, dann bekommen wir diese Information natürlich auch.

00:39:20: Und dann müssen wir agieren und müssen die Route vielleicht entsprechend pausieren oder umhalten oder sonstiges.

00:39:26: Und das ist letzten Endes der Hauptjob unserer Piloten oder unserer Operator.

00:39:32: die das dann managen an sich schliegen die Drohnen voll automatisiert ihre Strecke von A nach B und es sieht wirklich sehr schön aus hier bei uns in Dortmund muss man wirklich

00:39:42: sagen es ist ein richtig schöner großer Bereich den wir hier auch abgetrennt haben unser Flight Desk wo die Piloten dann konzentriert über 24 Stunden ihrer Arbeit nachgehen

00:39:53: können.

00:39:55: Also habt ihr die Zulassung in Nordrhein-Westfalen oder ist deutschlandweit, europaweit?

00:40:01: Wenn ich jetzt zu euch komme und sage, ich habe jetzt ganz was Dringendes, das muss jetzt von Bayern nach Hamburg oder ich sage mal von München nach Wien und solche Sachen.

00:40:12: Wo dürft ihr fliegen?

00:40:14: Was ist da so euer Einzugsgebiet?

00:40:18: Man kann sich das so vorstellen, als am 1.1.2021 das Europäische Drohnengesetz in Kraft getreten ist, weil es auch gleichzeitig der Zeitpunkt, als die Landesluftfahrtbehörde NAV

00:40:29: ihre ganzen Kompetenzen ans Luftfahrtbundesamt abgegeben hat.

00:40:32: Das heißt, wie häufig das leider bei Behörden dann der Fall ist, ist alles das, was gestern noch gültig war, ist heute nicht mehr gültig.

00:40:40: Das heißt, wir mussten alle Anträge etc.

00:40:42: nochmal komplett neu fassen und zwar auf Basis Nr.

00:40:45: 1 des Ersten.

00:40:46: europäischen Drohnengesetzes und Nummer zwei auf Basis der Vorgaben des Luftfahrtbundesamtes.

00:40:52: Dadurch, dass wir europäischen Raum fliegen, also im EASA-Luftraum, ist das Luftfahrtbundesamt quasi der Erfüllungsgil für sozusagen der EASA.

00:41:03: Das heißt, wir mussten uns erstmal mit dem Luftfahrtbundesamt beschäftigen und sagen, nach welchen Standards wollen wir eigentlich fliegen.

00:41:12: Der Vorteil an der Stelle, wenn man sagt, Gott,

00:41:15: Es war jetzt eure ganze Arbeit umsonst.

00:41:17: Nein, war sie Gott sei Dank nicht.

00:41:19: Nicht nur, dass die Arbeit nicht umsonst war, sondern auch, dass wir auf einmal die Möglichkeit hatten, unserer Idee europaweit komplett fliegen zu können.

00:41:28: Das heißt, wir sind erst mit dem Luftfahrtbundesamt in den Austausch gegangen, haben gesagt, okay, was brauchen wir für unsere entsprechenden Genehmigungen und sind dann,

00:41:36: dadurch, dass das Luftfahrtbundesamt uns ebenfalls auch für den kompletten IASA luftfrei gibt, heute in der Lage, wirklich europaweit fliegen zu dürfen.

00:41:47: Jetzt ist es ein spannender Punkt, das Thema Infrastruktur nachher auch.

00:41:53: Wenn du jetzt fliegst, es ist wie mit E-Autos, wenn ich keine Ladesäulen habe, funktioniert es nicht, eure Drohnen fliegen, ich weiß jetzt fliegen die auch elektrisch,

00:42:04: 900 oder wie viele Kilometer?

00:42:06: 600 bis 900?

00:42:09: Okay gut, dann werden die auch irgendwie laden müssen und so weiter und so fort.

00:42:16: Stellt ihr das sicher oder bietet ihr nur Flugrouten an, die ihr mit Einmal-Hin-und-Retour bewältigen könnt oder habt ihr so Punkte, auf denen ihr auch laden könnt?

00:42:27: Sowohl als auch.

00:42:28: Normalerweise haben wir einen Vertragspartner.

00:42:32: Als Beispiel eine Laborkette.

00:42:35: Ich dann sage, ich möchte gerne von unseren Laborscheinpunkten aus unterschiedliche Kliniken bedienen.

00:42:42: Dann sagen wir, okay, super, gucken uns genau die Route an und schauen dann, okay, für die und die Routen als Beispiel bräuchten wir noch eine entsprechende Ladeinfrastruktur bei

00:42:53: den Kunden.

00:42:54: können wir mit den Kunden sprechen oder wie können wir das Handling dann tatsächlich wahrnehmen.

00:42:58: Und dann ist es quasi eine Zusammenarbeit zwischen uns, Kunden und seinen Kunden.

00:43:03: Es gibt aber auch durchaus Möglichkeiten, wie jetzt, als Beispiel vor zwei Wochen sind wir auf Sylt geflogen.

00:43:10: Wir haben dort mit dem Flughafen Sylt und mit dem Flughafen in Leck tatsächlich genau das Thema auch besprochen und gesagt, wie können zukünftige Ground Handling Themen tatsächlich

00:43:20: auch vor Ort

00:43:22: gelöst werden.

00:43:22: Das heißt, wir bauen sogenannte Logistik-Caps an den jeweiligen Standorten aus, letzten Endes mehreren Unternehmern, Unternehmerinnen und Unternehmern sozusagen dieses Thema

00:43:32: voranzubringen und sagen, okay, hier an diesem Logistik-Cap fliegen jetzt als Beispiel schon mal sechs Drohnen.

00:43:38: Die haben aber eine Auslastung von zum Beispiel 60, 70 Prozent.

00:43:41: Habt ihr noch Themen, die ihr quasi noch mit reinbringen könnt, dann können wir das Thema auch weiter forcieren und euch sozusagen mit reinnehmen.

00:43:48: Aber grundsätzlich gebe ich da völlig recht, es wäre schön, wenn wir auch das irgendwo in der Politik wiederfinden würden.

00:43:56: Weil momentan haben wir diese Point-to-Point-Logistik, wo wir sagen, okay, das macht schon für die Kunden Sinn.

00:44:02: Aber jetzt Drohnenlogistik einfach auch außerhalb von Morpheus generell für die Industrie zur Verfügung zu stellen, würde es ja Sinn machen, ähnlich wie wir haben Autobahnen

00:44:11: gebaut, wir haben E-Ladesäulen gebaut.

00:44:14: Wie wir zukünftige Drohneninfrastruktur tatsächlich auch denken und ausbauen wollen.

00:44:18: Also wenn wir, und das steht ja sozusagen auf der Hightech-Agenda für den Bund und auch auf der Agenda vom Land NRW ganz vorne, wenn wir Drohnenland Nummer eins werden wollen in

00:44:29: Europa, da muss ja dahinter eigentlich auch die Idee stehen, wie bauen wir denn die Logistik, also nicht nur die Drohnenlogistik, sondern die logistischen Prozesse, wie

00:44:39: werden Drohnen B und N entladen, sowohl von der Payload als auch von der Batterieseite, wenn wir über elektrische Drohnen sprechen, dann gibt es ja noch Themen wie hybride

00:44:46: Drohnen, die dann

00:44:48: entsprechend anders betankt werden in unterschiedlichen Modellen.

00:44:52: Die stellen wir uns das in Zukunft vor.

00:44:54: Das muss natürlich entsprechend mitgedacht werden.

00:44:56: genau.

00:44:59: Begiert ihr eigentlich als eigener Logistik-Dienstleister oder bietet ihr eure Dienstleistung jetzt DHL an, wie sie auch alle heißen?

00:45:09: Da sagst du, okay, gut, wir müssten eigentlich diese ganzen Logistikkaps nicht selber bauen, sondern wir können auf bestehende Infrastruktur zurückgreifen und machen halt für

00:45:19: alle, zeig mal, die Drohnenlogistik, überwachen die.

00:45:24: Wir bieten natürlich die Logistik selbstständig an, aber wir haben auch Kooperationspartner in dem Bereich, den du gerade angesprochen hast, dass wir ganz

00:45:33: klassische Logistikunternehmen, die jetzt nicht unbedingt ihre Gernkompetenz sehen, jetzt eine eigene Airline aufzubauen, die jetzt nicht sagen, ich brauche eigentlich keine

00:45:42: Piloten, ich brauche keine Luftfahrtspezialisten, das möchte ich alles gar nicht haben, ich brauche diesen ganzen Kostenaufwand eigentlich, möchte eigentlich...

00:45:50: Drone is a Service, das ist ja unser Produkt.

00:45:53: einfach einkaufen und sagen, habe für die und die Bereiche habe ich mir Folgendes vorgestellt.

00:45:57: Ich brauche für Offshore, brauche ich die Payload und die Reichweite.

00:46:01: Für B2B habe ich eher größere Drohnen, aber auf einer kurzen Strecke.

00:46:07: Für Intralogistik, die ja auch häufig von den Logistikdienstleistern mit dargestellt werden bei großen Werken, in der Regel Automobil und Automobil Zulieferindustrie, haben

00:46:15: wir die und die Themen, was können die uns so darstellen.

00:46:18: Das ist genau unser Punkt dann zu sagen, guck mal, hier kriegst du alles aus einer Hand.

00:46:22: Hier kannst du sozusagen deine eigene Drohnenflotte operieren, ohne selber das ganze Drumherum aufbauen zu müssen, sondern wirklich Drones to Service komplett einkaufen zu

00:46:32: können.

00:46:33: Wenn diese Infrastruktur vorhanden wäre, voll ausgebaut und so weiter und so fort, würde das ja bedeuten, es fliegen ganz viele Drohnen in der Luft herum.

00:46:43: Also wir kennen alle Hubschrauber, kennen Flugzeuge und so weiter und so fort.

00:46:47: Drohnen ist ja so ein Ding, ja in, also ich...

00:46:51: Selbst so eine kleine, aber wenn man dann fliegt, dann sieht man dann auch Leute, die dann schauen und sagen, was macht der, beobachtet der mich, filmt der mich, was auch immer.

00:47:00: Diese Themen sind immer da und wir haben auch in der Öffentlichkeit hat dieses Bild der Throne ja auch unter anderem durch den Vorfall am Flughafen Leipzig sehr stark gelitten.

00:47:11: Also die Throne hat halt ein Bild vom Spielzeug bis hin zu einem militärischen Objekt.

00:47:19: Was bedeutet denn

00:47:21: Das für euch, wenn die Gesellschaft, also ist das akzeptiert, dass dann viele Drohnen fliegen?

00:47:27: es gibt ja auch diese Visionen, dass dann irgendwie die Drohne kommt mitten in der Stadt und dann dir die Pizza runterlässt, so auf der Art.

00:47:34: Ganz simpel, habe ich erst unlängst wieder ein Video gesehen.

00:47:37: Was macht das mit euch?

00:47:40: Wie beeinflusst das euer Business?

00:47:43: Also ganz massiv beeinflusst die Denkweise der Gesellschaft unser Business, weil es natürlich wieder was völlig Neues ist.

00:47:52: mal gerne die Parallele vom Wechsel der Pferdekutsche hin zum Automobil.

00:47:59: Natürlich brauchen wir auf einmal irgendwann Straßen, irgendwann Autobahnen.

00:48:03: Die Menschen haben sich natürlich vorher auch gefragt, was passiert denn mit den ganzen Kutschern?

00:48:08: Wie entstehen neue Berufsbilder etc.?

00:48:11: Und das wird im Bereich der Drohnen natürlich genauso sein.

00:48:14: Wichtig ist, dass wir die Ängste aller Beteiligten einfach ernst nehmen.

00:48:19: Und das Hauptthema aus meiner Sicht ist einfach die Sichtbarkeit.

00:48:24: Es muss ganz klar sein, dass wir hier überall zu sehen sind.

00:48:29: Als Beispiel, wir haben unsere Drohnen mit ADSB und FLAMM ausgestattet.

00:48:33: Das heißt, die Zuschauerinnen und Zuschauer auf Sylt konnten einfach über Flightradar 24

00:48:40: neben den ganzen bemannten Flugzeugen auch unsere Drohnen Das sorgt natürlich für wahnsinnig viel Vertrauen, weil ich muss mich nicht mehr fragen, was ist das gerade für

00:48:49: eine Drohne, sondern ich mache mein Handy, ich nehme mein Handy, mache die App auf und gucke einfach, nun ist das ja nur ein Beispiel für eine kostenlose App, sondern dann für

00:49:00: maximale Transparenz zu sorgen und wirklich zu zeigen, guck mal, da ist jemand unterwegs und im Idealfall haben wir vielleicht noch das Thema, dass man auch den

00:49:09: den Zweck der Reise sozusagen vielleicht noch irgendwie mit unterbringen kann.

00:49:13: Da sind wir heute noch nicht.

00:49:14: Technologisch wäre das überhaupt kein Problem zu sagen.

00:49:17: Medizintransporte, da muss ja jetzt auch datenschutztechnisch nicht genau erzählt werden, was dort geflogen wird.

00:49:25: Aber wenn man dann schon mal klassifizieren kann, ach guck mal, das sind wieder Drohnen mit Medizintransporten unterwegs.

00:49:30: Das kann ja mannigfaltig sein.

00:49:32: kann Blutkonserven, Medikamente, Schnellstädte etc.

00:49:36: sein.

00:49:37: Dann haben die Menschen natürlich auch schon mal ein ganz, ganz anderes Bild davon, weil es könnte ja auch, vielleicht im Zweifel, fliegt die nächste Drohne leider für mich, weil

00:49:46: ich irgendetwas brauche, weil ich gerade im Krankenhaus liege oder einer meiner Familienangehörigen im Krankenhaus liegt und gerade genau etwas schnell brauche, eine

00:49:54: schnelle Blutprobe brauche und gerade froh ist, dass er die innerhalb von Minuten bekommt, weil die Drohne so schnell ist und eben nicht Stunden, weil man sich leider durch die

00:50:04: Verkehrsknotenpunkte kämpfen muss.

00:50:06: Also das ist schon super, super wichtig.

00:50:08: Wenn man jetzt die Diskussion mit Leipzig sieht, ist es ja genau die Frage, was hätte vermieden werden können?

00:50:14: Auch zuallererst, wenn die Menschen schon mal wissen, pass mal auf, das ist eine Drohne, die kann ich hier auf meiner App nicht sehen und die ist auch nicht klar erkennbar als,

00:50:25: also bei uns steht ja zum Beispiel, das ist eine große rote Drohne, da steht ganz dick Morpheus drauf.

00:50:30: Wenn man sich also klar sichtbar macht, dann wissen die Leute auch, alles klar, das

00:50:36: wird wahrscheinlich schon mal was Gutes sein.

00:50:38: Oder zumindest neutral zu sehen, es wird wahrscheinlich zugelassen sein mit allen Procedures, dahinterstecken.

00:50:44: Wenn ich jetzt eine Drohne sehe, wo überhaupt nichts drauf steht, die vielleicht auch eher so Marke Eigenbau aussieht, dann ist es viel berechtigter, dann die Polizei oder die

00:50:53: Ordnungskräfte anzurufen und sich dagegen dann zu schützen.

00:50:58: Ich glaube, das wird wahnsinnig viel helfen.

00:51:00: In welcher Höhe fliegt ihr?

00:51:02: Weil die einzelnen Flugobjekte, also Hubschrauber fliegt ja auch in einer anderen Höhe als jetzt Flugzeuge und so weiter und so fort.

00:51:08: welcher Höhenlage, von welcher Höhenlage sprechen wir bei Drohnen?

00:51:12: Kann ich das überhaupt erkennen?

00:51:14: Ich sag ja, ist ja schön, dass du auf Drohnen fliegt und dass die vielleicht rot ist.

00:51:18: Aber erkenne ich, das ist ja eine Morpheusdrohne oder ist das, schön muss ich das Handy rausnehmen.

00:51:24: Man muss ja auch ehrlich sagen, wie viele haben Flightradar 24 oder was ähnliches auf dem

00:51:29: auf dem Handy und schon nach, wenn jetzt ein Flugzeug oder ein Hubschrauber drüber fliegt, was es tatsächlich ist.

00:51:35: Ja, also mehrere Fragen.

00:51:39: Zuerst, 50 bis 120 Meter ist so unsere Flughöhe, in der wir operieren, im Standard.

00:51:49: Also auch schon erkennbar, vor allen Dingen mit dem Augengriff zu erkennen.

00:51:55: Das andere ist natürlich klar, wenn ich jetzt die Flightradar 24 oder ähnliches habe.

00:52:01: Es ist ja auch die Frage, wie viele

00:52:04: Menschen gibt es wirklich, die sich an dem Thema stören, also prozentual von der Bevölkerung her.

00:52:11: Und wie viele finden das wirklich gut?

00:52:13: ist wie so häufig leider, die Stimmen der Kritiker sind sehr, laut und verschaffen häufig den Eindruck, dass doch alle irgendwie sich mit dem Thema negativ beschäftigen.

00:52:26: Wenn wir taten, also wir machen bei jedem Kunden ein Kick-Off-Event und zwar laden wir alle

00:52:32: Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung damit ein.

00:52:35: Wir machen eigene Stadtprojekte und tauschen uns halt vor Ort mit den Leuten direkt aus.

00:52:41: wenn wir vor Ort mit den Leuten das Gespräch suchen, da sind wir wieder bei persönlichen Begegnungen, die Drohnen erklären, die Technik erklären, das erklären, was wir auch hier

00:52:49: vorhaben, dann ist die, Feedback ist überwältigend positiv.

00:52:54: Also es geht ja dann auch wirklich darum, den muss ich eigentlich jetzt auch abholen, thematisch gesehen, damit sich, ich sag mal,

00:53:02: Die Kritiker, die brauchen wir tatsächlich dann, damit sie sich wohlfühlen.

00:53:07: Weil da sind irgendwelche Ängste, die sie haben, ob sie jetzt eingebildet sind oder nicht, ist ja völlig egal.

00:53:14: Es sind Ängste und wir müssen gucken, dass wir mit den Ängsten, dass wir die Ängste bekämpfen können und sagen, guck mal, du hast vielleicht berechtigte Angst, dass irgendwas

00:53:22: mit der Drohne und dir passiert.

00:53:24: Entweder wegen Videoaufnahmen oder dass es vielleicht doch eine böse Drohne ist, die irgendwas vor hat, etc.

00:53:31: Dafür maximale Transparenz zu sorgen.

00:53:33: Das ist, glaube ich, super wichtig.

00:53:35: Dann gibt es aber vielleicht auch noch eine hohe zweistellige Prozentzahl an Menschen, die einfach sagen, du, ich bin völlig fein damit.

00:53:41: Wenn das hier in dem Umfeld, guck mal, es wird groß announced, hier fliegen jetzt Drohnen, die helfen Menschen, die retten Menschen, damit bin ich völlig fein, da muss ich gar nicht

00:53:53: mehr darüber wissen, dann ist es ja auch völlig fein.

00:53:56: Sondern nur Menschen die Möglichkeit zu geben.

00:53:59: Zugang zu dieser Technologie zu finden und im Zweifel, wenn sie Ängste haben, diese Ängste selber reduzieren zu können.

00:54:08: Also jetzt habt ihr 13 Drohnen gerade aktuell in der Luft, hast du gesagt.

00:54:13: Wenn das Ding jetzt skaliert, dann werden sie ja wesentlich mehr.

00:54:17: Und wenn ich dann gewisse Transporte vielleicht generell auf Drohne verlager, könnte ich mir ja auch vorstellen, dass dann einfach vielleicht auch Bedenken sind, dass dann

00:54:26: einfach...

00:54:27: über dem Kopf einfach die ganze Zeit das WUWUWU drüber fliegt, ja du weißt das, Jörn.

00:54:32: Ist das auch ein Thema, dem man, weil aktuell seid ihr ja relativ, ok, lokal unterwegs oder habt Aufklärungsgespräche und so weiter und so fort, aber wenn das jetzt irgendwie,

00:54:41: ja, sag mal schnell in die breite Masse geht, dass dann viele vielleicht auch Angst haben, dass das, auf der Straße ist, nicht, dass das nicht belästigend ist auf der Straße, ja,

00:54:51: aber es ist halt schon als Alltag wahrgenommen oder als normal

00:54:57: zeptiert, sage ich jetzt einmal, und die Drohne noch nicht.

00:54:59: Was bedeutet denn vielleicht, wie viel kann man sich denn einstellen, wie viel auf einmal dann in der Luft fliegt?

00:55:07: Also wie viel ist unterwegs, wie viele Fahrten ersetze ich denn mit Drohnen im Idealfall?

00:55:17: Genau, um mal so einen Ausblick zu geben.

00:55:20: Also grundsätzlich der Himmel ist ja noch wahnsinnig frei.

00:55:26: Bis wir relevant viel Drohnenverkehr in der Luft sehen, würde ich eher sagen, dann sind schon hunderttausende, wenn nicht Millionen Drohnen am Himmel notwendig, dass wir sagen,

00:55:38: jetzt haben wir hier Wolken von Drohnen über Deutschland und Europa.

00:55:44: Also das wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern.

00:55:47: Auf der anderen Seite, von der Lautstärke her, ich kann mich noch an die Diskussion in meiner Kindheit dran erinnern, wie viele sich gegen die Autos gewehrt haben, weil sie doch

00:56:01: zu laut sind, weil sie stinken, etc.

00:56:04: Da gab es...

00:56:06: E-Autos, die dann zu leise waren, ja.

00:56:09: Ja, ja.

00:56:13: Und jedes Mal, wenn eine neue Technologie wieder ins Feld geführt wird oder neue Innovationen erbracht werden, dann wird es immer wieder Menschen geben, die mit diesem

00:56:23: Change-Prozess ein Thema haben.

00:56:27: Ich glaube, dadurch, weil wir auch wahnsinnig viele Schülerinnen und Schüler hier haben, von der achten Klasse bis zum Abschluss-Abi-Jahrgang, Studentinnen und Studenten,

00:56:39: die alle hier mit strahlenden Augen das Gelände wieder verlassen und da richtig Lust drauf haben.

00:56:45: Also es ist natürlich auch eine Generationenfrage ohne Frage mit dieser Technologie umzugehen.

00:56:51: Aber rein von der Lautstärke her liegt man eher beim ganz normalen Automobilverkehr.

00:56:59: Wenn ich jetzt natürlich die unterschiedlichen Drohentypen, ich nehme jetzt wieder die kleine Privatdrohne, die dieses hohe, sirrende Geräusch hat.

00:57:08: Das ist natürlich viel, unangenehmer, als wenn ich jetzt unsere Standardlogistik-Drohnen nehme, die ein sehr, sehr tiefes Bogen haben, wo man eher sagt, okay, das ist viel,

00:57:18: angenehmer.

00:57:19: Aber alle haben nur diesen hohen Frequenzzonen der kleinen Videodrohnen im Kopf.

00:57:25: Aber auch da wird man sich wahrscheinlich mit der Zeit, wie sagt man, 30 Tage, bis der Mensch sich an etwas Neues gewöhnt hat.

00:57:32: Und wenn ich hier unsere Pilotinnen und Piloten frage, die ja tagtäglich mit den Drohnen.

00:57:37: im Einsatz sind, die hören diese Geräusche schon gar nicht mehr.

00:57:39: Das ist ähnlich wie mit Berufskraftfahrern.

00:57:42: Dem muss man glaube ich auch nicht mehr sagen, dass der LKW doch schon ziemlich laut ist, der menschliche Körper sich dementsprechend auch schnell wieder anpasst.

00:57:51: Also rein von der Dezibel, und das ist natürlich auch einfach messbar, von der Dezibelanzahl her sind wir im Bereich des Berufskraftfahrers, also irgendwo zwischen der

00:58:03: Größenklasse der Drohne und des Autos sind wir

00:58:07: irgendwo zwischen meinem ganz normalen E-Fahrzeug und einem 7,5 Tonnen.

00:58:12: Je nachdem ist natürlich was anderes, ob ich jetzt eine kleine Logistik-Drohne mit 20 Kilo daher schicke oder eine große Logistik-Drohne mit 200 Kilo Payload.

00:58:22: Das sind natürlich zwei unterschiedliche Welten.

00:58:25: Lass uns mal annehmen, die Akzeptanz ist da und so weiter und so fort.

00:58:29: Das Thema Infrastruktur ist auch im Kommen oder setzt auf den Markt.

00:58:36: diese ganze Drohnenindustrie, die ja dann entstehen würde, ein relevanter industrieller Zukunftsmarkt für Deutschland werden?

00:58:49: Oder ist das nur ein Wunschdenken einer jungen Branche?

00:58:53: Wenn man sich die Industrie, vor allem die Drohnenindustrie, heute anschaut, gibt es eigentlich keine relevanten Serienfertiger in dem Bereich.

00:59:03: Das ist viel Manufaktur oder Kleinserienfertigung.

00:59:08: Wenn wir jetzt diese Chance nutzen würden und das, was du gerade gesagt hast, wir haben eine bestehende Infrastruktur, haben eine einfache Genehmigungslage etc.

00:59:17: und wir würden jetzt überall da, wo wir Drohnen wirtschaftlich heute einsetzen können.

00:59:22: überall einsetzen, dann würden natürlich auch die entsprechenden Produktionszahlen steigen.

00:59:28: Und dann ist das, was momentan in Deutschland passiert, dass viele aus der Automobil-Zulieferindustrie entweder leider Gottes kleiner werden oder ganz vom Markt

00:59:36: verschwinden, genau die Technologien bräuchten wir eigentlich für die Skalierung der Drohnenindustrie.

00:59:42: Das heißt, das, was wir heute sehen,

00:59:45: Automobilzuliefer im Elektronikbereich, im sensorischen Bereich, Kunststoffspritzereien etc.

00:59:50: Das sind ja alles Themen, die wir in dem Drohnenbereich natürlich auch benötigen.

00:59:54: Je schneller wir, ich sag mal, die Drohnenindustrie nach vorne bringen können, desto eher bräuchten wir natürlich auch die ganzen Automobilzulieferer, die es gerade noch in

01:00:03: Deutschland gibt, die auch auf diesen Zug genauso umspringen können.

01:00:08: Und gemeinsam könnten wir wirklich eine komplett neue Wirtschaftssäule für Deutschland kreieren.

01:00:12: Weil so eine fundamental gut ausgestattete Zulieferindustrie haben wir fast weltweit gar nicht.

01:00:19: Hier sind ja die ganzen führenden Automobilzulieferer, die überall in fast allen Autos, sowohl in chinesischen als auch amerikanischen und natürlich europäischen Autos mit drin

01:00:29: sind.

01:00:30: Sie könnten natürlich ihr Know-how nutzen, jetzt diesen ganzen neuen Bereich der Drohnenindustrie für sich nutzbar zu machen und letzten Endes für uns alle

01:00:39: kostengünstigere.

01:00:41: und auf der anderen Seite viel zuverlässiger drohen, auch in die Luft zu bekommen.

01:00:46: Plus das Thema Ausbildung, also ich sehe da ganz viel viel vielfältige Möglichkeiten, sowohl industriell als auch Bildungsmaßnahmen etc.

01:00:55: Das bedeutet, dass man politisch aktiv werden muss, die Dinge anzuschieben, dass sich sie in diese Richtung treten.

01:01:03: Ich schätze mal, das schlag dir auch genau deine These, die du im Vorgespräch gebracht hast, dass Europa technologisch gut ist.

01:01:10: Und du sprichst auch von europäischen Drohnen und dass da sehr viel Technologie da ist.

01:01:15: Ihr selber nutzt ja auch welche europäischen Drohnen.

01:01:19: Aber das Europa ist halt oft

01:01:20: nicht schafft diese Technologie schnell in ein großes Geschäft umzuwandeln oder in die Industrialisierung zu bringen.

01:01:29: Das ist ja genau dieses Thema.

01:01:32: Europa ist sensationell gut, es das Thema Entwicklung geht, und auch ganz speziell Deutschland.

01:01:38: Also was wir entwickeln, was wir für kreative Ideen haben, etc.

01:01:43: Sehr, sehr gut.

01:01:45: Wenn es dann in die Umsetzung geht und sagen, wir bauen jetzt skalierende Geschäftsmodelle daraus, dann sind wir auch wieder behördliche Meister und meisterlos blockierend.

01:01:56: Das geht woanders dann tatsächlich einfacher.

01:01:59: Wenn man im asiatischen oder amerikanischen Raum eine Chance sieht, groß zu machen, was möglicherweise Tausende von neuen Arbeitsplätzen schafft, was sowohl die Volkswirtschaften

01:02:11: als auch viele andere Bereiche maßgeblich nach vorne bringt, dann wird halt einfach gemacht.

01:02:16: Ich sage jetzt nicht, dass das immer clever ist und unbedingt super gut ist, aber der Vorteil ist, wenn man es einfach macht, dass man auch relativ schnell ein Erkenntnis

01:02:23: bekommt, was brauchen wir jetzt eigentlich noch?

01:02:26: Und wir sind halt Meister darin, eine nahezu 100 % Lösung irgendwie immer auf den Markt zu bringen.

01:02:33: Den Anspruch haben wir nicht bei den Prototypen und bei den Entwicklungs-Serien, also in Manufaktur und Kleinserien-Bereich.

01:02:39: Dann kommt was auf den Markt, also ja, damit können wir schon mal arbeiten und super.

01:02:43: Den Schritt haben wir jetzt schon hinter uns gebracht.

01:02:45: Wenn wir jetzt sagen, also jetzt können wir in die Skalierung gehen.

01:02:48: Jetzt könnten wir als Beispiel nächstes Jahr 100.000 Drohnen in die Luft bekommen.

01:02:52: Wenn ich überlege, dass ...

01:02:54: die Drohnen irgendwo alle zwischen 60 und 100.000 Euro kosten.

01:02:59: Wären 100.000 von denen, ich sag mal schon, auch steuerrechtlich natürlich eine relevante Größe, wo sich jeder darüber freuen würde, die ganzen Mitarbeiter, die dafür benötigt

01:03:09: werden, in der Produktion, in der Entwicklung etc., die alle an diesen Drohnen arbeiten würden, das wäre eine relevante Größe.

01:03:16: Dann hätten wir natürlich auch die Dienstleister wie uns, die davon profitieren würden, diese Drohnen mit einzusetzen.

01:03:23: Serie in Produktion bietet natürlich immer wieder Vorteile, was die Qualität angeht, was die Auswahlsicherheit angeht.

01:03:29: Auf einmal hat eine Industrie eine relevante Chance, auch durch dieses Kapital neue Entwicklungen anzustoßen und zu sagen, okay, das was du gerade sagt Thema Lautstärke, wie

01:03:41: können wir denn, naja, Physik bleibt die Physik, aber wie können wir trotzdem vielleicht die Geräuschspiele reduzieren?

01:03:47: Wie können wir mit Sensorik noch anders arbeiten?

01:03:49: Wie können wir das Thema Künstliche Intelligenz vielleicht auch so

01:03:53: einbringen, dass die Drohnen tatsächlich nicht nur automatisiert, sondern in Zukunft vielleicht voll autonom unterwegs sein können.

01:04:00: In den unterschiedlichen Autonomisierungsgraden, die wir aus der Autoindustrie auch schon kennen.

01:04:06: auch da wieder, es gibt so viele relevante Möglichkeiten und ich sehe, dass immer die Drohnen, die wir aus Deutschland hier einsetzen, werden zum Beispiel in Shenzhen auch

01:04:17: eingesetzt.

01:04:18: Ja, also es sind wieder deutsche Drohnen, die in China fliegen.

01:04:21: einfach sagt, guck mal, wir haben alle Technologie, die wir brauchen.

01:04:25: Wir haben das Know-how, wir haben die guten Ingenieure, wir haben die Use-Cases.

01:04:31: Lasst uns doch bitte nicht warten, sondern lasst uns genau diesen Zug aufspringen.

01:04:36: Wir reden immer darüber, hey, warum geht es denn Deutschland gerade so schlecht?

01:04:40: Was können wir denn tun, diesen Negativ-Trend sozusagen umzukehren?

01:04:44: Und KI haben wir schon vielfach, ich sag mal, anderen Ländern auf dieser Welt überlassen.

01:04:51: Das Thema Drohne, da sind wir Nummer eins und wir können auch Nummer eins bleiben, weil wir die ganze Zulieferindustrie, es ist nichts, was wir neu kreieren müssen.

01:05:00: Wir haben das noch auch hier.

01:05:02: Wir haben die Fachkräfte hier.

01:05:04: Wir haben die Produktionsanlagen noch hier.

01:05:06: Also wir könnten im Prinzip gedanklich umswitchen und Vollgas geben.

01:05:10: Die Use Cases sind hier mannigfaltig nicht nur im Metallog Bereich, sondern auch in der Industrie etc.

01:05:16: Und wir hätten natürlich auch endlich mal die Möglichkeit, die Infrastruktur auszubessern.

01:05:20: weil es deutlich weniger Frachtverkehr auf den Straßen geben würde, weil sie relevant vielleicht in der Luft wären.

01:05:26: Was müsste Europa jetzt richtig machen, damit Europa da nicht in dieses Dilemma läuft und das Feld China, Amerika oder vielleicht sogar auch Afrika überlässt?

01:05:37: Also es reicht halt nicht einfach, Agenda aufzusetzen und sagen, wollen die Drohnennation der Drohnen-Kontinent Nummer eins sein, sondern auch tatsächlich Handlungsfelder ausfüllen

01:05:50: und sagen, okay, was braucht es eigentlich jetzt?

01:05:52: Da sind wir regulatorisch, geht es schon besser nach vorne, aber ich, das letzte gute Beispiel von Mannau aus Irland, also Dublin.

01:06:03: die dort in Dublin geflogen sind, viele Jahre hinweg Millionen eingesammelt haben und dann gesagt haben, das geht regulatorisch nicht schnell genug, wir ziehen jetzt von Irland aus

01:06:12: in die USA und dort die nächsten Arbeitsplätze für über 1000 Mitarbeiter geschaffen haben.

01:06:19: Das sind einfach nur Zeichen, wo man sagen kann, ja, wir sind für unsere Verhältnisse hier schon gut unterwegs und alle, die an diesem Thema zusammenarbeiten haben, auch los, sind

01:06:28: willig, es mangelt auch nicht an Motivation.

01:06:32: Aber zu sagen, naja, eine gemeinschaftliche Aktion, jetzt mal zu sagen, so, wie sieht denn jetzt mal, ich sag mal im Business, sagst du doch auch nicht so, wir schaffen das jetzt,

01:06:42: sondern du machst einen Plan.

01:06:45: Wann wollen wir denn wo stehen?

01:06:46: Wann wollen wir denn, dass 100.000 Drohnen in der Luft sind, die Logistik machen?

01:06:51: Wir haben die Anbieter, die es können.

01:06:53: Haben wir denn die städtische Infrastruktur?

01:06:55: Nein, also dann wirklich mal zu sagen, nicht nur

01:06:58: auf die Agenda setzen, sondern eine Anflugsempfehlung.

01:07:01: Bis wann wollen wir das erreichen?

01:07:02: Dann haben wir vielleicht jetzt noch ein Zeitfenster von zwei, drei Jahren, damit uns die anderen nicht überholen.

01:07:08: Und dann zu sagen, im dritten Jahr sollen bitte X Prozent der Bevölkerung sich mit Drohnen auskennen.

01:07:17: Dann gibt es Drohnenschulungen, dann gibt es Öffentlichkeitsthemen, damit wir die Ängste reduzieren können.

01:07:22: ist das eine.

01:07:23: Auf der anderen Seite müssen natürlich diese ganzen Bereiche wie Infrastruktur hochgefahren werden.

01:07:28: Was sind das für Kolumina?

01:07:29: Wer sollte das bezahlen?

01:07:30: Müssen wir die Industrie mit reinnehmen?

01:07:32: Oder muss es der Kunde bezahlen?

01:07:33: Muss es die Regierung bezahlen?

01:07:35: Muss es die EU bezahlen?

01:07:36: Etc.

01:07:36: Aber eine Roadmap zu machen und daran sich dann tatsächlich auch messen zu lassen, das wäre mit Sicherheit sehr, hilfreich.

01:07:44: Eine spannende Frage, bevor wir dann irgendwie Zielgerader einbiegen.

01:07:49: hast ja schon erwähnt, ein Unternehmen, das in Irland fliegt und dann abgewandert ist nach Amerika.

01:07:54: Habt ihr vor auch abzuwandern oder bleibt ihr in Deutschland?

01:07:57: Weil das ist ja auch ein Thema.

01:07:58: Ihr agiert ja in einem Markt, wenn sich der nicht wandelt.

01:08:01: Kann das ja auch für euch wirklich spannend sein, sich zu überlegen, ja und so weiter.

01:08:08: Habt ihr diese Überlegungen oder ja?

01:08:11: Das kann ich ganz klar und schnell beantworten.

01:08:13: Überlegungen haben wir definitiv nicht.

01:08:15: Also ich bin eingefleischter Europäer und sehe die Zukunft für diesen Markt und für uns auch ganz klar hier.

01:08:23: Zumal ich auch dreifacher Familienvater bin und mich sehr, sehr freuen würde, wenn wir die Zukunft möglichst nahe hier auch bei uns wirklich weiterentwickeln könnten.

01:08:33: Dass ich meine Kinder nicht irgendwo in Amerika oder Asien besucht muss, wenn ich sie sehen möchte.

01:08:37: Also rein physisch gesehen.

01:08:40: Das ist für uns ganz klar.

01:08:42: Wir wollen die Zukunft hier in Deutschland, hier für Europa gestalten und aufbauen und nach vorne bringen.

01:08:48: insofern ist für uns die Möglichkeit, klar, dass wir in Amerika Geschäft machen, dass wir in Afrika und Asien Geschäfte machen, klar, aber mit der Operation ganz klar hier in

01:08:59: Europa und hier in Deutschland.

01:09:01: Okay, super.

01:09:02: Sehr gut.

01:09:03: Dann, Norman, die letzte Frage.

01:09:06: Drei Learnings, die du den Zuhörerinnen mitgeben möchtest.

01:09:10: Die können beruflicher Natur sein oder aber auch privater Natur.

01:09:14: Du kannst es dir aussuchen.

01:09:18: Drei Learnings.

01:09:19: Das erste Learning, glaube ich, geht an alle Gründerinnen und Gründer.

01:09:27: Augenauf bei der Partnerwahl gilt ganz besonders beim Thema Investoren.

01:09:31: Es hilft wahnsinnig, wenn man am Cap-Table Menschen sitzen hat, denen man persönlich vertraut.

01:09:39: Das muss nicht immer der eigene Vater sein und das ist auch tatsächlich der

01:09:45: der einzige Familie, das einzige Familienmitglied an unserem Cap-Table.

01:09:49: Viele andere Unternehmerinnen und Unternehmer, die am Cap-Table sind, haben aber das Mindset, was wir für Morpheus brauchen.

01:09:56: Und das ist, glaube ich, total entscheidend.

01:09:58: Nicht, wenn man denkt, das vermeintlich große Geld sitzt jetzt am Tisch, ist das unbedingt gut fürs Unternehmen, sondern da tatsächlich sich bewusst zu machen, wen brauche ich

01:10:08: eigentlich.

01:10:10: am Cap Table und kann ich da auch jeden Tag mit gutem Gewissens aufstehen und habe Bauchschmerzen, weil ich denke, Gott, welcher Heuschreck habe ich denn jetzt am Tisch

01:10:18: sitzen.

01:10:20: Das ist auf jeden Fall, finde ich, das Wichtigste und das waren auch die schmerzhaften Learnings an der Stelle, die mich zum Teil Monate gekostet haben, aber jetzt sind wir da

01:10:32: gut aufgestellt, aber das war nochmal ganz, ganz wichtig.

01:10:36: Das Zweite ist,

01:10:39: Das wollte ich mit 20 und mit 30 auch nicht hören, aber Gesundheit schlägt halt auch alles.

01:10:45: Und bin ich nicht gesund, kann ich mein Unternehmen nicht voranbringen, kann ich nicht für meine Familie da sein?

01:10:51: Sich also regelmäßigen Check-ups zu unterziehen, gerade wenn man ganz klassisch 80 bis 100 Stunden die Woche arbeitet, der eine oder andere fragt sich, das ist aber viel, aber jeder

01:11:03: Gründer, jede Gründerin kennt das, wenn man für sein Unternehmen, für sich selber brennt, dann ach ja.

01:11:09: Also ich sitze doch jetzt hier zu Hause am Schreibtisch, also eigentlich ist es ja eigentlich keine Arbeitszeit.

01:11:13: Und ich jetzt nur eine Präsentation oder bereite dann einen kurzen Podcast vor oder sonstiges.

01:11:19: Das ist doch eigentlich keine Arbeitszeit.

01:11:21: Wenn ich das aber mal auf die Woche runterbreche, dann ist es halt schon wieder Raubbau an meinem Körper.

01:11:27: Und sich dem einfach bewusst zu sein und an der Stelle, und sei es nur einmal im Jahr zum Checkup zu gehen, alles böse ausschließen zu lassen, hinterher nicht rüberzufallen.

01:11:37: und in unangenehme Situationen zu kommen, ist, glaube ich, eine ganz andere Geschichte.

01:11:44: Und der dritte Punkt ist so rein persönlicher Natur.

01:11:48: hat ein folgender Unternehmer mal gesagt, in der Selbstständigkeit, als erfolgreicher Unternehmer, Unternehmerin wirst du eins von drei Sachen auf jeden Fall verlieren.

01:11:58: Entweder den Führerschein, dein Unternehmen oder die Familie.

01:12:05: Da hat er nicht ganz unrecht.

01:12:07: Ich hoffe, für jeden ist es immer nur der Führerschein.

01:12:12: Alles andere muss man sich wirklich dann auch, glaube ich, sehr transparent vor Augen führen.

01:12:17: Was möchte ich denn?

01:12:18: Weil es gibt sicher Situationen, gerade wenn vielleicht die Finanzierung irgendwie schwierig wird, dann habe ich auf einmal klar Fokus auf das Unternehmen, unabhängig davon,

01:12:27: wie es lange privat läuft.

01:12:30: Wenn was mit der Familie ist, hat es auf einmal auch Prio 1, unabhängig was für Unternehmen.

01:12:36: gerade passiert oder sonstiges.

01:12:38: Wenn viele Themen auf einmal kommen, muss ich mich im Zweifel entscheiden.

01:12:43: Und wir hatten gerade das Thema, es gibt durchaus noch Menschen, die sich sehr jung füreinander entscheiden und vielleicht mit in frühen Jahren schon zueinander finden und

01:12:53: dann gemeinsam sagen, so jetzt gehen wir den Rest unseres Lebens diesen Weg gemeinsam.

01:12:59: Ganz klar zu sagen, das heißt aber auch, in der und der Situation müssen wir jetzt die Prio ganz klar setzen.

01:13:06: und sich das, bevor ich mich selbstständig mache, bevor ich mich auf diesen Weg mache, gut zu überlegen, was es vielleicht mich privat auch kosten mag.

01:13:18: Ich sage nicht umsonst, leider Gottes hat mich das Thema ja auch häufiger getroffen.

01:13:25: Aber das sind Themen, die würde ich schon jedem sehr ans Herz legen wollen, zu sagen, da sich vor Gedanken drüber zu machen, das hilft schon.

01:13:34: Super, danke für diese persönlichen Learnings auch.

01:13:39: Norman, hat's großen Spaß gemacht, das Gespräch.

01:13:41: Ich habe einiges lernen dürfen, überthronen, das Thema Infrastruktur, was so die Knackpunkte sind, zum Thema Akzeptanz und dass du auch überzeugter Europäer bist, was ich

01:13:55: sehr gut finde und der Meinung bist, hey, wir können's, wir haben eigentlich alles da.

01:14:01: Wir müssen nur jetzt mal

01:14:02: Plan machen, den zügig und fix und dann einfach uns mal die Ärmel hochkrempeln und dann auch mal machen und nicht nur abwarten finde ich super, sehr cool.

01:14:16: Ich sage danke fürs Gespräch, hat großen Spaß gemacht und ich freue mich, wenn wir uns vielleicht dann auch dieses persönliche Treffen nachholen können, nicht nur virtuell wie

01:14:25: es jetzt oder online ist, wie es jetzt ist, die Aufnahme, sondern dass wir vielleicht da uns auch mal sehen.

01:14:32: Mich würde das spannend interessieren, wie das bei euch ausschaut.

01:14:34: Als Hobby-Drohnen-Pilot ist das natürlich immer etwas Spannendes, so große Dinge zu sehen.

01:14:41: Ja, dann wünsche ich dir von meiner Seite auch noch alles Gute und einen guten Start in die Woche.

01:14:48: nehmen an einem Montag Vormittag auf und bis bald.

01:14:53: Vielen lieben Dank, Johannes.

01:14:56: Ich fand es sehr, kurzweilig und die Einladung geht natürlich raus.

01:14:59: Du bist herzlich willkommen jederzeit uns hier in Dortmund besucht zu dürfen und würde mich sehr freuen, dich hier ein paar Einblicke geben zu können.

01:15:07: Vielleicht auch für das nächste Mal.

01:15:08: Vielen lieben Dank.

01:15:12: Bis bald.

01:15:14: Das war die Folge mit Norman Koerschulte.

01:15:16: Infos zu Norman, der Karl Koerschulte GmbH sowie Morpheus Logistik findet ihr in den Show Notes.

01:15:22: Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal wieder mit am Start seid.

01:15:25: dahin alles Liebe und genießt den Herbst.

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