Gerdt Fehrle - PR ist die Vertrauensarchitektur in Zeiten von KI #133
Shownotes
Hallo zur neuen Folge von „Business Unplugged“, in der Gerdt Fehrle, Gründer der PR-Agentur Prospero PR, bei mir zu Gast war.
Gerdt und ich haben uns intensiv über die Rolle und den Wert guter PR-Arbeit im B2B-Bereich in Zeiten von KI-Content-Schlachten unterhalten. Im Gespräch hat er sowohl einen Blick auf die bevorstehenden Veränderungen geworfen als auch auf das, was sich nicht ändern wird. Dabei dreht sich vieles um das Thema Vertrauen.
Es war ein erfrischendes Gespräch und für mich eine gewisse Abwechslung, denn Gerdt hat unter anderem Philosophie studiert. Entsprechend unterscheidet sich sein Blickwinkel auf Themen wie die Digitalisierung von dem der meisten meiner Gäste.
Hört rein und genießt die Folge!
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Über mich:
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00:00:01: Also die Perspektive der Unternehmen muss sich ändern.
00:00:06: Und zwar dahingehend, dass PR nicht mehr ausschließlich Versichtbarkeit sorgt sondern Kommunikation eine tatsächliche Infrastruktur wird die für und eine Unternehmensinfrastruktur die praktisch unterhalb der Kommunikations liegt.
00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft!
00:00:34: Mein Name ist Johannes Pol Und ich spreche mit Unternehmerinnen, RünderInnen und stillen Held-Innen des Business Alltags die unsere digitale Zukunft formen.
00:00:43: Business Amplakt ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Startups und etablierten Unternehmen bauen.
00:00:50: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration!
00:00:54: Hallo zur neuen Folge vom Business Amplekt in der Gerd Ferle Gründer der PR-Agentur Prospero bei mir zu Gast war.
00:01:03: Gerd und ich haben uns intensiv über die Rolle und den Wert von guter BR Arbeit im BtoB-Bereich in Zeiten von KI-Contentschlachten unterhalten.
00:01:14: Im Gespräch hat es seinen Blick auf die bevorstehenden Veränderungen geworfen als auch auf das, was sich nicht ändern wird.
00:01:21: Dabei dreht es sich ganz viel um das Thema Vertrauen.
00:01:24: Es war ein erfrischendes Gespräch, das für mich eine gewisse Abwechslung war.
00:01:28: Denn Gerd hat unter anderem auch Philosophie studiert und entsprechend anders ist sein Blickwinkel wenn ihr auf Themen wie die Digitalisierung schaut als er sonst beim Großteil meiner Gäste ist.
00:01:41: Hört rein und genießt die Folge!
00:01:45: Lieber Gerd ich freue mich dich heute bei mir im Studio willkommen zu heißen und dass wir heute das in deinem Podcast von mir angekündigte Interview mit dir führen.
00:01:56: Hallo und herzlich willkommen bei Business Unplugged.
00:01:59: Ja,
00:02:02: du bist in Stuttgart geboren aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb wenn ich richtig recherchiert habe und offenbar war auch schon relativ früh klar das Sprache bei dir nicht nur dazu dient sich beim Bäcker verständlich zu machen denn mit Anfang zwanzig hattest du bereits deinen ersten Gedichtband veröffentlicht.
00:02:21: Zwei Jahre später folgte ein weiterer Lyrikband und dein erster Roman.
00:02:27: Und das alles wohlgemerkt, doch bevor du überhaupt deinen Studium der neuen deutschen Literatur und Philosophie an der Uni Konstanz begonnen hattest.
00:02:37: In Konstant kam dann auch noch zum Schreiben der Journalismus dazu.
00:02:42: Du warst Freier Redakteur für Literatur und Kunst, hast beim damaligen Südwestfunk voluntiert und später Radiobeiträge über Literatur produziert?
00:02:52: Bevor es dich nach München und zum Karl-Hanser Verlag führte wo du auch das Lektorat von innen kennen lernen durftest.
00:03:02: Für deinen Roman Milan bekamst du übrigens auch Anfang der neunziger Jahre den Literaturförderpreis der Stadt Konstanz.
00:03:10: Und spätestens da hätte man vermuten können, dass dein Weg ganz geradlinig in die Richtung Schriftsteller und Verlag führt.
00:03:18: aber Geradlinik macht ja oft keinen Spaß!
00:03:21: Und so kam es dazu, dass du – ich möchte jetzt nicht unterstellen, dass das kein Spaß gemacht hat aber gerade Linik.
00:03:29: Dass du dann Ende der neunziger Jahre Prospero gegründet hast und in die Kommunikationswelt eingestiegen bist, die auf den ersten Blick ziemlich weit von Gedichten- und historischen Romanen entfernt wirkt technische Fachpressearbeit, Maschinen- und Anlagenbau, komplexe BtoB Themen und Unternehmen, deren Produkte sich nicht unbedingt in einem spontanen drei Wort-Slogan erklären lassen.
00:03:57: Wobei man bei genauem Hinsinn merkt dass es immer um dieselbe Aufgabe ging eigentlich bei dir auch komplizierte Gedanken so zu erzählen das Menschen sie verstehen ihnen vertrauen und sich im besten Fall sogar dafür interessieren.
00:04:11: ich könnte jetzt Ewig fortfahren mit deiner Tätigkeiten als Verleger sprechen oder dann ein Podcast Business Spätzle, den ich an dieser Stelle nochmal sehr hervorheben möchte und jedem empfehlen kann.
00:04:22: Indem ich auch schon zu Gast sein durfte wo du auch immer spannende Persönlichkeiten sehr kurzweilig in fünfundzwanzig Minuten glaube ich waren es ja mit denen Interview fürst sehr persönliche was ich wirklich super finde.
00:04:39: Es gibt aber zwei Dinge, die möchte ich noch erwähnen.
00:04:41: Die glaube ich auch wichtig sind zu erwähnern einerseits natürlich auch dein aktuelles Buch in dem du über das von dir aus mehr als drei Jahrzehnten Führungserfahrung entwickelte da Vinci Prinzip schreibst und andererseits das Thema dass uns heute besonders interessiert die Verbindung von KI Digitalisierung PR, denn du hast schon im Jahr zweizehnt neunzehn gefragt warum künstliche Intelligenz eigentlich Intelligenz heißt und vertritt heute die spannende These des professionelle PR in einer KI-Welt nicht etwa unwichtiger sondern strategisch noch relevanter wird.
00:05:18: Jetzt habe ich natürlich den Knochen für alle Zuhörerinnen bereits hingeworfen und alle neugierig gemacht wie es da jetzt weitergeht.
00:05:24: bevor wir aber im Titel darüber sprechen Würde ich gern mit dir über die ab fragen und nicht über die ap fragen sprechen Sondern dir die ap Fragen stellen.
00:05:33: Du weißt was auf dich zukommt
00:05:35: Nicht so ganz ehrlich gesagt.
00:05:36: also es gibt jetzt fünf kurze fragen Mit jeweils zwei antwortmöglichkeiten.
00:05:41: du musst dich für eine entscheiden.
00:05:42: Es dreht sich um das thema digitalisierung Und er soll den zuhören ihnen helfen vielleicht die ein oder andere Die ein oder andere Antwort von dir spielt dann auch noch mal in den Kontext zu setzen, vielleicht auch einordnen zu können.
00:05:57: Wir starten mit Bildung online oder offline?
00:06:01: Offline.
00:06:02: Automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindungen?
00:06:05: Menschlich.
00:06:06: Stärkere Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen?
00:06:10: Mehr Freiheit.
00:06:11: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohlste allgemeinheitens?
00:06:17: Ein langer Satz ich weiß!
00:06:20: Vollkommen ein Schutz.
00:06:21: Und Webmeetings oder persönliche Treffen?
00:06:23: Persönliche Treffen!
00:06:25: Du warst super schnell, warum hast du dich für offline Bildung entschieden?
00:06:30: Man merkt ja z.B.
00:06:31: Schweden hat die Bildung sehr digitalisiert und merkt jetzt dass man übers Digitale eigentlich nicht wirklich lernen kann.
00:06:38: Da bin ich ein großer Purist.
00:06:39: wir werden im Laufe des Gesprächs feststellen das ich ja wirklich einen Fable habe für KI.
00:06:44: aber Bildung Lernen und Digitalisierung geht nicht wirklich zusammen.
00:06:49: Okay, dann war es auch die menschliche Entscheidungsfindung?
00:06:53: Ja.
00:06:55: Die eigentliche Entscheidung in letzter Konsequenz muss immer der Mensch haben.
00:06:59: Das kommt jetzt darauf an auf welchem Level wir uns bewegen.
00:07:02: Es darf durchaus bis zum einem gewissen Grad automatisierte Entscheidungen geben.
00:07:07: kein Problem Also zB wenn ich eine Tonspur habe und möchte die geklärt haben Dann muss der Mensch keine Instanz haben.
00:07:15: das können die KI oder die Technik automatisch durchführen.
00:07:19: Aber in letzter Konsequenz muss immer der Mensch den Knopf drücken, beziehungsweise den Prozess anhalten
00:07:24: können.".
00:07:26: Dann warst du für Mehrfreiheiten für Unternehmen?
00:07:30: Ja ich weiß aber nicht mehr ganz den Zusammenhang.
00:07:32: also ja ich bin schon stärkerere
00:07:33: Regulierung oder Mehrfreiheit?
00:07:35: Na ja Mehrfreikeit für Unternehmen absolut!
00:07:38: Was machen wir?
00:07:39: Wir sind eine Wirtschaftsgetriebene Gesellschaft.
00:07:42: Wir befinden uns eben nicht im Zustand des Agrarzeitalters.
00:07:47: Wir brauchen, wir müssen alle unser Geld verdienen und wollen Unternehmen haben.
00:07:51: Alle möchten Arbeitsplätze, möchten ihr Geld verdienten und gleichzeitig wird die Regulierung immer strenger und schwieriger.
00:07:58: Unternehmen müssen bis zu einem gewissen Grad reguliert werden vor allem die großen Unternehmen.
00:08:03: aber insgesamt braucht Unternehmertum auch Freiheit sonst kann es ja kein Unterneemerturm geben.
00:08:10: Und parallel bist du auch für vollkommuner Datenschutz.
00:08:15: Na ja, dieses Vollkommen der Datenschutze hast Du so gefragt richtig?
00:08:19: Also eine Absolutheit ist in meinem Weltbild ohnehin schwierig.
00:08:23: Ich gucke mir die Dinge eigentlich an und alles ist in letzter Konsequenz bis auf die aller... krassesten Werte ist relativ, ist abhängig von der Perspektive.
00:08:37: Also absoluter Datenschutz das ist jetzt schwierig.
00:08:40: ich muss auch sagen ich bin kein so ein Datenschurz-Fan.
00:08:42: warum?
00:08:42: Weil es eigentlich feststelle dass auf der einen Seite euch gehandhabt wird wie's den Verantwortlichen passt.
00:08:51: ja überall sind Lücken überall wirds gedehnt und gebogen.
00:08:55: also das ist für mich ein schwieriges Thema.
00:08:58: Und dann lasst man noch least persönliche treffen.
00:09:00: Ja, also ich kann natürlich über Teams konferieren das oder über ein ähnliches Tool.
00:09:06: Das haben wir alle gelernt mittlerweile.
00:09:08: aber die eigentliche Information ist ja zwischen den Zeilen wenn ich das mal so sagen darf.
00:09:14: Es gibt ja die These der Informationsgehalt oder die Wahrheit liegt immer in der Lücke des Texts.
00:09:20: Ich glaube Lacan hat es gesagt Die Wahrheit liegt in der Lücke des Texts, also zwischen den Worten.
00:09:26: Und genau so ist natürlich in den persönlichen Begegnungen... Ich krieg ganz viel mit, indem was nicht gesagt wird!
00:09:31: In dem was ausgedrückt wird NICHT überwortet.
00:09:34: Jetzt bin ich ein Wortmensch aber ich bin auch ein Mensch und deswegen das menschliche Begegne, dass wenn menschlich miteinander im Raum ist für mich meiner Meinung nach immer besser.
00:09:42: Also zwischen den Zeilen lesen?
00:09:45: Zwischen den Zeiln lesen Körpersprache lesen Ganzheitlich eigentlich Das Stichwort.
00:09:51: Ganzheitliche Kommunikation durch den ganzen Menschen.
00:09:54: Ja ja, cool!
00:09:55: Super!
00:09:56: Dann lieber Gerd du hast schon sehr früh Gedichte und Romane veröffentlicht.
00:10:02: Erinnerst Du Dich eigentlich noch an den ersten Text bei dem Du gespürt hast?
00:10:06: Sprache kann nicht nur schön klingen sondern tatsächlich etwas bei Menschen verändern.
00:10:11: Also bevor wir zur Sprache gehen möchte ich noch ein Geheimnis lüften nämlich tatsächlich ist meine ursprüngliche Intention gar nicht der Text gewesen.
00:10:19: Konzertgitarre gelernt und zwar so intensiv, dass ich mich entscheiden musste.
00:10:24: Gehe jetzt ins Musikstudium oder gehe jetzt den Weg der Literatur und der Philosophie?
00:10:29: Das war gar nicht so einfach!
00:10:31: Und das war sozusagen das textliche Vorspiel.
00:10:35: Dann kann ich mich daran erinnern, dass der erste Text, der mich richtig betroffen hat ja in mir eine persönliche Krise ausgelöst hat geradezu Das war Nazis und Goldman von Hermann Hesse im zarten Alter von vierzehn.
00:10:49: Also für alle die es kennen, Nazis und Goldmund und nicht das Nicht-Kennen natürlich.
00:10:53: Nazis und goldmund ist vor allem ein Roman von zwei Freunden, sehr unterschiedlichen Freunden und deren gesamter Lebensweg wird in diesem Buch beschrieben.
00:11:03: Goldmund stirbt noch im Buch, Nazis ist alt und stirbt auch noch nicht aber ich habe mit vierzehnt zum ersten Mal begriffen oh mein Gott das Leben ist endlich!
00:11:13: Das hört ja mal auf und das hat in mir wirklich eine Krise ausgelöst.
00:11:18: Okay, spannend!
00:11:20: Ja es ist interessant, die Date sind auch von Hermann Hessein?
00:11:23: Auch, ja.
00:11:23: Das habe ich auch verschlungen, der hat echt gute Bücher geschrieben.
00:11:29: Wenn wir jetzt bei Autoren sind du liest auch gern Autorinnen und Autoren, die etwas kontrovers diskutiert werden haben wir im Vorgespräch kurz besprochen Zum Beispiel Peter Thies, Zero to One.
00:11:44: Ja Peter Thiel ist ja jetzt auch so eine Person die unterschiedlich gesehen wird in der Öffentlichkeit.
00:11:52: Was reizt sich denn da an solchen Themen?
00:11:54: Dass du solche Autoren noch liest und Bücher von solchen Autoren liest
00:11:58: Das ist ne wunderbare Frage.
00:11:59: also es ist so ein Peter Thiehl bin ich rangekommen.
00:12:01: erstens mal kommt... Dialogthematik, wenn man über Programme redet.
00:12:07: Über Digitalisierung auch über nationale Sicherheit oder IT-Sicherheit dieser Peter Thiel einfach ein Name um den man kaum rumkommt aber auch bei mir sehr viel persönlich motiviert.
00:12:17: ich habe einen Nachbarn der ist sehr gebildet und wir besuchen.
00:12:22: er besucht mich ab und zu eigentlich und das ist ein sehr polarisierender Mensch und er hat euch über Peter Thil immer nur geschimpft ja immer auf ihn eingedroschen.
00:12:31: Und dann gibt es so einen Moment wo ich mir denke So, jetzt muss ich mir das mal genauer angucken.
00:12:37: Und dann denke ich, was mache ich?
00:12:38: Das habe ich gelernt in Konstanz.
00:12:40: Dieses Studium hat immer den Text genommen.
00:12:46: Wir haben keine Philosophie oder Literaturgeschichte studiert sondern wir haben immer Texte studiert.
00:12:50: Wenn man also über einen Menschen wie Peter Thiel spricht... ...dann hatten wir den originären Zugang indem er seine Bücher liest Und es ist also eine Persönlichung, deine Frage direkt zu beantworten.
00:13:01: Das ist eine persönliche Motivation.
00:13:03: Kontroverse Autorinnen und Autoren dann tatsächlich im Original – das habe ich auch auf Englisch gelesen, Englische lese ich immer im original – zu lesen und mir dann meine eigene Meinung zu bilden.
00:13:16: Peter Thiel, der muss ja mir nicht sympathisch sein.
00:13:19: Aber er kommt auf jeden Fall in dem was er schreibt zero to one ist das ein ganz anderes Buch als jetzt zum Beispiel mein Nachbar, das kolpertiert hat.
00:13:29: und dass diese Überprüfung die finde ich ganz wunderbar.
00:13:34: Gibt es da für dich auch Grenzen ab dem man auch irgendwie wo es dann noch schwierig wird Werk- und Autor sinnvoll voneinander zu trennen?
00:13:43: Das ist auch eine spannende Frage.
00:13:46: Nein, eigentlich habe ich da keine Probleme.
00:13:48: Das liegt auch an meiner Ausbildung in Konstanz indem man den Text anguckt und der Autor oder die Autorin dritt dann zurück.
00:13:57: es gibt natürlich schon, sagen wir mal Figuren jetzt Gegenwartfiguren Und auch Vergangenheitsfiguren, die sind wirklich... Die würde ich jetzt einfach nicht lesen können.
00:14:07: Zum Beispiel könnte ich einfach meinen Kampf nicht lesenn' Ja?
00:14:10: Auch nicht unter dem Aspekt ist es ja nur ein Text.
00:14:13: Also das hat dann tatsächlich schon Grenzen.
00:14:16: Okay Jetzt würde ich gerne noch eine Sache klären bevor wir da noch reinkommen in Richtung.
00:14:21: warum ging's dann zu Prospero und so weiter?
00:14:23: Du hast im Vorgespräch einer Sache gesagt Der Mensch sei Kommunikation und Kommunikations sei menschlich.
00:14:31: Das ist eine Aussage, die ich sehr spannend finde und die glaube ich auch wert ist einmal noch von dir erklärt zu werden weil das auch vielleicht die ein oder andere antwort dann auch mal leichter einordnen lässt.
00:14:43: Also ich merke dass es vorgesprächere Herausforderungen hat weil ich das ganze nicht mehr weiß während du hast aufgeschrieben aber sie so der mensches kommunikationen und kommunikationsmenschlich.
00:14:54: Ich habe auch mal im Studium gesagt, der Mensch ist text und der Text ist menschlich.
00:14:59: Der Mensch kann nicht anders als kommunizieren – das geht nicht!
00:15:02: Was immer wir tun, ob wir weggucken oder hingucken, wie wir gucken?
00:15:06: Was wir sagen, was wir nicht sagen.
00:15:07: Deswegen auch Begegnungen im Raum, im tatsächlichen Raum ist immer viel spannender auf der Matscheibe sozusagen.
00:15:16: Das ist für mich eine anthropologische Grundkonstante, dass wir eigentlich Kommunikation sind.
00:15:21: Wir sind auch ein Gemeinschaftswesen.
00:15:22: Wir reden.
00:15:24: ja im Westen, im Gegensatz zu Fernost oder so, reden wir ja ständig von Individuum.
00:15:29: bei uns ist das Individium gut an sich aber in Wirklichkeit ist es natürlich so.
00:15:36: der Mensch geht ein allein und zwar ziemlich schnell.
00:15:39: Isolationshaft ist folter und Isolation selbst ist sehr gefährlich.
00:15:43: Silence like a cancer grows.
00:15:46: wer hat's gesungen?
00:15:47: und Simon in den Kfange war es.
00:15:49: Das ist auch eine Tatsache, das heißt wir müssen immer kommunizieren und Kommunikation ist immer menschlich weil die Instanz ist immer der Mensch.
00:16:03: Natürlich können auch Maschinen miteinander kommunizierend.
00:16:05: klar.
00:16:05: dann ist die Frage in welcher Form ist das Kommunikations- und in welchen Form hat es eine Relevanz?
00:16:11: Okay super!
00:16:13: Dann kommen wir zu dem Punkt.
00:16:15: In den Neunzigerjahren wurde Prospero gegründet.
00:16:18: Was war denn da, dass du die Initiale Erzündung dafür hast?
00:16:20: Dass du sagst okay ich jetzt geht's in die PR-Welt.
00:16:24: Ich wollte weder Journalist werden noch PR'ler.
00:16:28: Das war auch im Vorgespräch.
00:16:29: Jetzt erinnere ich mich Genau.
00:16:32: Also das ist jetzt was...ich genier mich fast das zu sagen.
00:16:35: Ich sage es aber trotzdem Ich habe diese Firma gegründen weil So weltfremd war, als Philosoph da aus Konstanz aus dieser Blase raus, dass ich wirklich nicht wusste wie man sich bewirbt.
00:16:49: Ich hatte keine Ahnung was ich machen soll.
00:16:52: also habe gedacht grünst eine Firma.
00:16:56: Dann braucht man sich nicht bewerben.
00:16:57: Wichtig!
00:17:00: Smarter Move
00:17:01: Im Grunde im dekwemer Weg ja.
00:17:03: Ja
00:17:04: okay das ist natürlich spannend und ihr seid sehr... vor allem im technischen BtoB-Bereich unterwegs.
00:17:13: Aber nicht immer!
00:17:14: Nicht
00:17:14: immer, aber was genau deswegen?
00:17:16: Was macht ihr konkret bei Prospero?
00:17:19: Wie groß ist euer Leistungsportfolio?
00:17:21: Wo seid ihr denn unterwegs?
00:17:22: Also von der Historie her ist so dass es tatsächlich eine Verlagspr überhang gab weil ich war beinahe... Ich bin sozusagen über Beziehungen direkt nach dem Studium zu einer PR Agentur gekommen die rein Verlags-PR getrieben hat, die übrigens auch nur Frauen angestellt haben.
00:17:41: Ich war da der erste und einzige Mann dort.
00:17:44: Und das sage ich auch gleichmals.
00:17:45: zwar ein anderes Thema aber Sexismus ist eine Frage der Überzahl.
00:17:50: Nur so nebenbei bemerkt!
00:17:52: Und diese PR-Agentur, die es auch längst nicht mehr gibt, die war auf Verlachs-PR spezialisiert.
00:17:57: Die haben nur Verlachts-PR gemacht und das hat mir natürlich getaugt.
00:18:03: Allerdings zum Stand, ein Jahrhundert bis neunzehnundneinzig in und auswendig kennen gelernt alle großen Verlage.
00:18:09: Viele großen Verleger habe ich da kennengelernt.
00:18:12: Okay!
00:18:13: Und dies das war sozusagen der Anfang auch von Prospo weil ich mich mit zwei Verlagskunden die ich böserweise ja mitgenommen hab als ich mich selbstständig gemacht habe.
00:18:24: Mit denen habe ich dann sozusagen gestartet und ich hatte das ganz große Glück dass ich gleich zu Beginn, also vielleicht ein halbes Jahr nach dem Brossbüro gegründet war, habe ich über Kontakte... bin ich zu Siemens gekommen und da hab' ich gedacht, wow!
00:18:39: Siemens ist ja jetzt kein kleiner Name.
00:18:42: Und da bewerbe ich mich und das hat geklappt.
00:18:46: und im Grunde hat mit diesen Kunden die Spezialisierung auf technische Fachpressearbeit begonnen.
00:18:54: Was machen wir genau?
00:18:54: Hast du auch gefragt.
00:18:56: Ja, es ist ja so.
00:18:57: Kommunikation funktioniert im Grunde immer gleich.
00:19:00: Es gibt eine Nachricht, es gibt einen Sender und empfänger Der Inhalt ob das jetzt ein Gedichtband ist oder was bei sich eine Schleifmaschine Das ist in Wirklichkeit von der kommunikativen Herausforderung immer das Gleiche Und der Rest ist Übung sozusagen Und Spezialisierung im Doing.
00:19:23: Ein Leistungspartfolio von der klassischen Presse-Agentur, jetzt mittlerweile eigentlich erweitert auf eine richtige Marketingagentur.
00:19:35: Wir sind eigentlich der Sprachhof für unsere Kunden in die Fachmedienlandschaft.
00:19:40: Wir machen Fachpresse-Texte, wir machen Pressemeldungen und wir launchen Produktneuheiten.
00:19:46: Wir erstellen Interviews und bringen sie in die Medien.
00:19:50: Aber auch Fachbücher.
00:19:52: Wir haben Internetzeiten schon erstellt.
00:20:01: Aber du würdest sagen, einen philosophischen Gedanken einfach zu formulieren ist das gleiche wie jetzt eine komplexen Maschine zu erklären.
00:20:10: Einfach!
00:20:11: Na ja, das ist auch wieder ne sehr gute Frage Johannes.
00:20:17: Unsere Aufgabe ist die Komplexität im Hintergrund zu verstehen und es einfach zu kommunizieren.
00:20:23: Also es gibt natürlich dann schon sozusagen ein Komplexitätstransfer.
00:20:27: Das gibt es schon ist aber weniger, es auch das Verständnis dessen was der Kunde macht.
00:20:35: Es ist aber vor allem zu wissen, was der Kunden vom Kunden versteht.
00:20:40: Das ist die Übersetzungsleistung.
00:20:42: Okay.
00:20:43: Super!
00:20:44: Keep it simple.
00:20:45: Sagt es, aber sage es einfach.
00:20:47: oder sag es einfach, aber sag's einfach.
00:20:50: Ja und da tun sich viele schwer natürlich auf den Punkt zu bringen.
00:20:53: Das mit des herausforderndste Wie sagt der Karl Valentin?
00:20:58: Schwer ist leicht, was?
00:21:01: Ich sehe schon.
00:21:02: Wir werden hier mit Zitaten durch dieses Interview kommen.
00:21:05: Ist das so?
00:21:06: Finde ich gut!
00:21:08: Ich finde es gut.
00:21:10: Ich bin da eh nicht zu stark drinnen und lerne noch einmal mehr Zitate.
00:21:15: Komm mal zum Thema Digitalisierung und zu dir.
00:21:19: Du bezeichnest... oder bezeichnest dich selbst als Bildungskonservativ, war auch im Vorgespräch übrigens.
00:21:26: Und als ehemaligen Last Adopter bist aber heute ein deutlicher Befürworter digitaler Werkzeuge.
00:21:35: Was hat... Sehen wir mal was ist vielleicht?
00:21:38: Das konservative dann noch?
00:21:40: und was hat sich bei dir geändert auch haltungsmäßig?
00:21:43: Ich glaube ich habe gesagt Late Adopter, nicht Last Adopters wenn mir nicht alles täuscht.
00:21:47: Also der Letzte muss ich nicht immer unbedingt sein aber es gibt ja die Unterscheidung.
00:21:51: also früher hat man gesagt Menschen die Landbevölkerung ist mathematisch begabt und early adopter Abkömmlinge aus Mittelschicht, bürgerlichen Familien die sind eher so bisschen wertekonservativ und brauchen relativ lang um sich mit neuen Technologien usw.
00:22:11: zu beschäftigen.
00:22:12: Naja ich habe ja auch relativ lange gebraucht muss ich sagen aber ich bin aufmerksam Ich bin immer neugierig.
00:22:20: Und ein Late Adopter zu sein heißt nicht dass man nicht mitkriegt was los ist und sozusagen aktiv wird Wenn es an der Zeit ist, übrigens das Prinzip des Huawei handeln durch Nicht-Handeln.
00:22:33: Handeln durch nichthandeln bedeutet er nicht niemals nichts tun sondern bedeutet ja Handeln im richtigen Augenblick.
00:22:40: und ich habe den Eindruck dass für Prospero vor allem jetzt in Bezug auf Digitalisierung und speziell KI der Zeitpunkt absolut gekommen ist weil die KI jetzt präsent ist Naja, und es setzt sich die Erkenntnis durch das KI-Content braucht.
00:23:00: Sonst geht's ja nicht!
00:23:01: Und dieses Zusammenwirken... Ich hab ja auch eruptiv Spaß an Neuem.
00:23:07: Also konservativ sein heißt da nicht, dass man permanent auf dem Status quo beharrt sondern weise wählt in welche Richtung man dann geht.
00:23:18: Jetzt ist der Zeitpunkt da sich damit auseinanderzusetzen und wir von Boss Bro haben hier ein ganz klares Konzept Und entwickeln das gerade und ich schreibe auch ein Buch darüber im Moment, dass vielleicht in der ersten Phase im September fertig wird.
00:23:34: Welche Rolle PR für KI spielt und KI für PR?
00:23:39: Das ist eine erstaunlich fruchtbare produktive Verbindung die ich sozusagen heurikamäßig erkannt habe und jetzt ausarbeite und nütze, also im Team natürlich und kommuniziere – und durchdenke ja!
00:23:56: Zu dem Punkt möchte ich gleich als nächstes kommen, zuerst noch weil du auch das jetzt schon so schön dargestellt hast.
00:24:05: Wie wird es denn du dein Verhältnis zum Thema künstliche Intelligenz beschreiben?
00:24:09: Wie ist es am besten?
00:24:09: Faszinationen, Misstrauen, Nützlichkeit über Forderungen... wie siehst Du
00:24:13: das?!
00:24:14: Na, ich würde sagen arrogant am ehesten.
00:24:16: Also es ist natürlich so... Ich habe ja ganz früh, also wenn künstliche Intelligenz im Begriff, der geistert das schon länger rum, ich weiß nicht mehr wann das war, ob das schon in den Nullerjahren war oder noch, neunundneinzig, hab' ich eine Firma besuchen dürfen die sozusagen, ich weiss die Name nicht mehr von der Firma, die saß in Berlin, natürlich wo sonst?
00:24:36: Eine KI Klitsche, wollte ich schon fast sagen.
00:24:44: Die Experten haben dort gesagt was ich auch sage KI ist Null und Eins, Eins und Null, Null & Eins.
00:24:51: Strom fließt, Strom fließt nicht.
00:24:53: Ob das so noch stimmt?
00:24:55: Das weiß ich nicht.
00:24:56: da bin ich auch nicht der Experte dazu.
00:24:59: Ich würde mich gern aufklären lassen aber in letzter Konsequenz ist halt Strom fliest und Strom fliesst nicht.
00:25:04: Und dann, da kann ich aber die Quelle dazu nicht angeben habe ich gelesen dass das Wort Intelligenz in KI also künstliche Intelligenzen zufällig entstanden ist ja wenn man keinen anderen Begriff hatte und für mich ist es so der Künstliche Intelligence hat einfach mit Intelligenze überhaupt nichts zu tun.
00:25:21: Das ist eine geniale Marketing.
00:25:25: vielleicht Zufälligkeit weiß ich nicht dass das jetzt künstlische Intelligenzem heißt.
00:25:30: Insofern, da ich mich ja auch sozusagen von meiner Ausbildung her um Wissen und um Information.
00:25:36: Und um die Unterscheidung von Wissen-und Informationen drehe würde ich sagen KI ist wirklich das oder das was KI sehr vielseitig und ich kriege nur einen ganz wenigen Ausschnitt mit.
00:25:48: Das ist ein ganz tolles Tool.
00:25:50: Ja dass mich mehr und mehr begeistert aber es ist ein Tool.
00:25:54: Und jetzt kommen wir zum Buch.
00:25:56: Jetzt wurde schon über Emotional im Thema KI drinnen bist, auch das Buch dass du schreibst.
00:26:02: KIPR wie das zusammenhängt die Synergieeffekte es geht ein Bündnis ein.
00:26:09: Was bekommt die PR von der KI und umgekehrt?
00:26:15: Also ich fange mit der KI an.
00:26:16: Die KI bekommt den dringend notwendigen Content weil KI Schafft ja keine Welten.
00:26:24: KI kann nur abbildend was geschaffen wurde vorher.
00:26:28: Auch wenn dann die Kombination scheinbar neues oder vielleicht auch tatsächlich Neues erzeugt, kann die KI Das ist jetzt mein Wissensstand, ich bin ja kein KI-Experte.
00:26:40: Aber ich arbeite damit nichts Neues generieren.
00:26:42: das heißt wir sind in der glücklichen Situation.
00:26:45: also die PR und sie werdet natürlich nach Relevanzkriterien, sagen wir mal so diese Relevanskriterie der KI die sind auch reingegeben in die KI Blase aber sie kann.
00:27:04: die KI sucht nach relevanten Inhalten.
00:27:07: Das ist eigentlich, die Lös.
00:27:09: zum Beispiel redet vom Rizom ja von vom Netzwerk Ja.
00:27:12: im Grunde ist KI ein Informationsnetzwerk und je stärker dieses Netzwerks wie bei Nerven auch, je stärkert dieses Netzwerk gefüttert wird.
00:27:21: also je mehr Informationen relevante oder Informationen bleiben wir mal dabei Je mehr Informationen zu sagen wir mal Brandmelder Brandmeldervon Im Netz sind Die stärker nimmt die KI, das als bedeutsam war.
00:27:38: Wenn das dann sozusagen noch durch andere Expertisen und Expertennamen usw.
00:27:45: aufgeladen wird, je mehr das aufgeladene wird, desto mehr erkennt die KI das als relevant.
00:27:50: Und spuckt es bei Recherchen wieder aus.
00:27:53: Die Zolligung, die PR füttert so zu sagen diese Blase mit Inhalt.
00:28:00: Das macht die PR natürlich nicht einfach so, sondern die PR ist ja angewiesen auf Fachmedien.
00:28:06: Die PR ist ein Partner von Fachzeitschriften
00:28:10: usw.,
00:28:11: die dann digital im Netz sind.
00:28:13: und mit dieser Aufladung durch die Fachmedie, die Redakteure gelten da als Gatekeeper, die sorgen dafür dass das auch relevant ist.
00:28:25: Diese Verbindung geht.
00:28:28: Dadurch entsteht eine Verbindung, die sehr fruchtbar ist.
00:28:32: Also die PR-Trivial gesagt füttert die KI mit bedeutsamem Content.
00:28:38: Jetzt ist ja folgendes... Durch KI kann ich ja Content relativ einfach erstellen.
00:28:43: Ich könnte auch das Netz überschwimmen mit Content von FireMelder der Firma XY.
00:28:51: Wie stellt ihr sicher dass die KI nicht nur die Menge sieht und sagt okay ich wusste, ich kann mich erinnern einer meiner früheren Schrefs hat mir gesagt Johannes es ist egal was eigentlich an qualitativ in diesem Artikel drin steht.
00:29:05: Hauptsache wir veröffentlichen viel.
00:29:07: je mehr du veröffentlichtest du eher wirst du als Experte wahrgenommen.
00:29:10: das war die Aussage damals.
00:29:13: Und wenn die KI ja genauso tickt dann kann ich ja theoretisch das Netz sehr auch mit KI generiertem Content fluten und hoffen dass der Brandmelder von der Firma XY als der relevanteste gesehen wird.
00:29:29: Wie stellt ihr sicher, dass die PR oder wo ist diese Dinge?
00:29:33: Ich komme richtig in die Relevanz hinein.
00:29:35: Prinzip Hoffnung!
00:29:36: Also tatsächlich ist es so, dass es ja genau nicht so ist und heute habe ich ein Post auf LinkedIn und auch einen sehr schönen Kommentar gekriegt von einem Fachredakteur genau zu diesem Thema.
00:29:48: also nochmal das habe ich vorhin gesagt ging aber wahrscheinlich unter.
00:29:52: Es bringt nichts, KI-generierten Inhalt der KI zur Verfügung zu stellen.
00:29:58: Warum?
00:29:58: Weil sie diesen erkennt!
00:30:01: Das Entscheidende ist, dass die Perarbeit nach wie vor genau gleich funktioniert.
00:30:06: Das heißt wir können den sogenannten Gatekeeper, den Redakteur und das Fachmedium, das für Qualität steht, können und wollen wir nicht umgehen.
00:30:15: Das heisst wir als PR'ler füttern zunächst die Fachmedien Und diese Fachmedien sind mit Bedeutung aufgeladen, also zum Beispiel im Maschinenmarkt.
00:30:29: Ein anerkanntes großartiges Medium oder süddeutsche Zeitung Wirtschaftsteil oder Technikteil.
00:30:37: Also diese Medien haben Evidenz.
00:30:40: Die Evidenzen kennt die KI.
00:30:42: Wir müssen als PR-Lad, deswegen an unserem Job hat sich eigentlich nichts geändert!
00:30:46: Wir füttern zunächst mal die Medien und die Medien sind ja alle online Das sind ja alle digital.
00:30:53: Und die KI sucht nach relevanten geprüften Inhalten und eben nicht nach einer Flut quantitativer Texte, deswegen fällt auch sozusagen die reine Social Media Reichweite fällt dann bei dieser relevanten Recherche durch KI runter.
00:31:15: Das wird nicht recherchiert, da gibt es Studien über uns dazu und das habe ich jetzt nicht einfach erfunden.
00:31:20: Ich bin auf dieses Thema gekommen weil ich eine Studie gelesen habe und haben gesagt wow!
00:31:24: Das ist ja sozusagen der Stein des Weißen.
00:31:28: Und das ist das Entscheidende.
00:31:30: wir garantieren die Relevanz dadurch dass wir über anerkannte Fachmedien in den digital oder in den Raum der KI reinkommen Und dann kommt dazu, dass das Rechercheverhalten sich verändert.
00:31:43: Also Kunden von unseren Kunden, die recherchieren mittlerweile über KI – also man googelt ja nicht mehr und die Links nehmen an Bedeutung auch ab.
00:31:53: Das heißt wir kriegen jetzt...also uns ...die Kunden unserer Kunden kriegen durch KI vorgefertigte Texte und Empfehlungen.
00:31:59: und das Verhalten da gibt es auch Studien dazu…das Verhalten der Leute, die recherchieren geht eben dahin gehend die Menschen diese Ergebnisse von KI nicht mehr wirklich kontrollieren, sondern das ist dann so.
00:32:18: Also Intertendenz natürlich ja und dadurch wird die direkte Verbindung von PR geschaffenem über Gatekeeper geprüften Content der bei KI als bedeutend erkannt wird und in einer Recherche ausgespielt gewinnt an Bedeutung.
00:32:38: Jetzt würde ich jetzt mal die Hypothese in den Raum stellen, dass ihr in Zeitschriften, die du erwähnt hast ja auch schon vorher aktiv drinnen seid um da die Kunden und Kundinnen zu platzieren.
00:32:49: Was ändert sich denn konkret für euch?
00:32:52: In der Arbeit wenn du jetzt dieses Thema KI im Hinterkopf hast?
00:32:57: was muss ich ändern?
00:32:58: kommunikativ oder Ja wie gesagt weil mm.
00:33:03: süddeutsche technik etc.
00:33:05: Seid ihr jetzt auch schon drin weil es ist anerkannt und die Leute, die noch irgendwie mit Papier arbeiten und Bücher lesen, Zeitschriften lesen was auch immer nicht online lesen.
00:33:15: Die nehmen ja auch diese Zeitsschriften und lesen da durch.
00:33:18: Was muss sich aber ändern?
00:33:19: Wenn ich das jetzt vor dem Hintergrund von KI sehe
00:33:23: Also von unserer Arbeit aus muss ich gar nichts ändern.
00:33:27: Das Entscheidende ist dass sich die Perspektive bei den Unternehmen ändern muss.
00:33:32: Es ist so, dass wir genau gleich arbeiten.
00:33:36: Wir merken aber, dass unsere Kunden zunehmend dadurch, dass die Recherchen natürlich über die KI viel schneller werden an Sichtbarkeit und an Bedeutung verlieren wenn sie keine Fachpr mehr machen weil die Fachpr dafür sorgt.
00:33:52: das über diese Gatekeeper Geschichte oder weit das was ich gerade erzählt habe.
00:33:55: Dass die in den KI Recherche gefunden wird also die Perspektive der Unternehmen muss sich ändern und zwar dahingehend, dass PR nicht mehr ausschließlich Versichtbarkeit sorgt.
00:34:07: Sondern Kommunikation eine tatsächliche Infrastruktur wird die für und eine Unternehmensinfrastruktur, die praktisch unterhalb der Kommunikations liegt.
00:34:21: Also im Prinzip ist es nur zu sagen Liebe Unternehmen.
00:34:25: also ich versuche jetzt mal einfach runterzubrechen Sachen einfach einfach zu sagen.
00:34:30: Sag's einfach aber sag's einfach!
00:34:34: Auch wenn ihr mit KI sehr viel eigenen Content produzieren könnt, der wird euch nicht nach oben spülen.
00:34:40: Weil ihr werdet in den Fachmedien drinnen bleiben müssen.
00:34:43: Richtig!
00:34:44: Das bedeutet also das Stichwort ist Kompetenz und Evidenz.
00:34:47: Über selbst erzeugt über KI generierten Inhalt wird man in der KI nicht gefunden weil die KI die KI produzierten Inhalte erkennt.
00:34:58: Und das ist eigentlich das Entscheidende
00:35:01: Wie tief seid ihr da drinnen?
00:35:03: Also ich meine es gibt ja verschiedene.
00:35:04: wenn wir uns jetzt Jennyi hernehmen, wenn wir mit Chachi Bidi hernehmen.
00:35:07: Gemina hernehmen Claude wie sie alle heißen wo hier wisst ihr dass die da ganz intensiv dieses Vertrauen in diesen Medien sehen.
00:35:22: Oder gibt es auch Unterschiede, wo sie sagen okay gut mm.
00:35:24: ist zwar schön aber eigentlich ist Süddeutsche besser und so weiter und sofort arbeitet ihr doch systematisch dran zu sein?
00:35:29: Gut wir wissen wo wir idealerweise platzieren damit ihr dann auch bei euren Kunden die jetzt mit AI suchen oben platziert wird.
00:35:38: das wissen wir natürlich weil die Bedeutung der Medien die ja dann sozusagen die Kompetenz unsere Nachricht mit Bedeutung aufladen, die kennen wir natürlich seit dreißig Jahren.
00:35:52: Das hat sich im Wesentlichen nicht geändert.
00:35:55: also MMM ist immer noch der eines der führenden Magazine Die Süddeutsche ist immernoch eins der führender Zeitungen.
00:36:02: Also wie gesagt die Arbeit von auf unserer Seite ändert sich nicht wirklich.
00:36:08: aber wir haben plötzlich KI als einen starken Verbündeten und Die KI hat PR als einen notwendigen Content-Lieferanten, der wiederum für die zukünftige Sichtbarkeit unserer Kunden überlebenswichtig ist.
00:36:28: Und wenn wir jetzt aber trotzdem noch mal auf die Contentproduktion gehen... Wie stark nutzt ihr KI für die Produktion eures Inhaltes?
00:36:38: Weil KI kann ja auch helfen, dann sage ich mal KI-gerecht zu formulieren.
00:36:44: Ich drück's mal so aus, oder sagt ihr ne?
00:36:46: Wir schauen schon eher das wir es aufs Fachpublikum zielen.
00:36:50: Also tatsächlich benutzen wir KI nicht so stark um die Texte selber zu produzieren.
00:36:56: ich sage immer.
00:36:57: KI.
00:36:58: für uns jetzt als im Grunde Fachjournalisten fachperler ist die KI wirklich ein fantastischer Assistent!
00:37:07: Wir texten aber tatsächlich Wir diskutieren auch die Anteile, die KI hat.
00:37:13: KI macht bei uns Vorschläge aber wir bei Prospo wir Texten.
00:37:20: wie gesagt das Entscheidende ist dass sich und es hilft auch ja wir sind tatsächlich durch KI schneller.
00:37:26: ich bin ja auch begeistert oder verhalten begeisterd was KI für uns bieten kann und was KI auch unseren Kunden bieten von den Kunden selbst dann gefunden zu werden.
00:37:39: Aber bei uns hat die KI, die Abläufe effizienter gemacht, schneller aber nicht anders und das würde ich auch dringend empfehlen als Texture.
00:37:50: Das wäre so.
00:37:50: meine Frage!
00:37:51: Wieso würdest du das jetzt dringende empfehle?
00:37:55: Man merkt ja... In gewisser Hinsicht.
00:37:58: Wenn ich jetzt KI generierte Texte habe, die wirken alle irgendwo man erkennt sie.
00:38:03: Ich sag es mal so gefühlt ein bisschen wenn man sich damit beschäftigt hat man so einen Gefühl sagt okay das scheint KI generiert zu sein und da geht's mir nicht um die emojis sondern von der Formulierung her vom Aufbauherr und so weiter und sofort.
00:38:18: Jetzt nochmal aus der Sicht des Profis Warum empfielst du
00:38:21: es?
00:38:22: Nein, das ist was wir eingangs gesprochen haben.
00:38:24: Das ist der Faktor Mensch.
00:38:25: Der Menschen interessiert sich in letzter Konsequenz nur für den Menschen und das wird sich auch niemals ändern.
00:38:30: Und die alle wollen... Also es geht ja bei der Fachbühne immer auch um Storytelling.
00:38:35: Ja, um das gute alte Storyteling.
00:38:37: Alle, die Menschen sind süchtig nach Geschichten.
00:38:39: Das liegt an der... Das ist anthropologisch bedingt weil wir zum Überleben immer Pattern gebraucht haben.
00:38:44: Wir haben immer Muster erkennen müssen und Geschichten, Stories erzählen Muster oder Verschiebung von Mustern.
00:38:51: Und das ist etwas nach dem sind wir süchtig!
00:38:53: Deswegen funktioniert PR, deswegen gehen wir ins Kino, deswegen hören wir auch Musikstücke, Musikstüge sind auch Geschichten.
00:39:00: wenn sie keine Geschichten sind, sind die totlangweilig.
00:39:03: Und diese Qualität bietet zumindest bis jetzt, sagen wir mal, bietet nur der Mensch.
00:39:10: Die KI hilft, deswegen sage ich immer KI ist ein großartiges Tool.
00:39:14: Digitalisierung hat ja mir auch mit dem E-Mail angefangen.
00:39:17: Ich meine ich habe PR gemacht in der Zeit in der Journalisten bei mir angerufen haben.
00:39:22: sie mögen bitte keine E-mails.
00:39:24: Sie möchten angerufen werden oder einen Brief und das ist noch gar nicht so eine Generation her aber das ist so lange auch wieder nicht.
00:39:33: Und wir haben grundsätzlich immer die digitalen Tools benützt, die unsere Arbeit für unsere Kunden genutzt haben.
00:39:43: Der Faktor Mensch ist eben wie gerade erklärt unabdingbar.
00:39:47: Der Mensch langweilt sich sofort.
00:39:50: wenn der Faktore Mensch fehlt, langweilht sich der Mensch.
00:39:56: Da kommt ganz stark deine Menschenzentrierung raus, die du ja auch im Buch drinnen hast.
00:40:03: Kann ich davon auch ausgehen, dass du dann wahrscheinlich der feste Überzeugung bist.
00:40:07: Fachmessen, persönliche Treffen haben wir ja auch schon besprochen.
00:40:12: Dass das weiterhin extrem wichtig sein wird, weil du auch sagst Menschen kaufen von Menschen, Menschen brauchen Menschen und so weiter und sofort, dass das weiterhin an Bedeutung bleiben wird und es nicht ins virtuelle rutschen wird?
00:40:25: Also das Wort extrem finde ich schwierig.
00:40:27: Ob es jetzt extrem wichtig ist, das weiß ich nicht.
00:40:30: Es hängt sicherlich auch... Ich gucke da auch differenziert hin.
00:40:33: Ich bin ein Mensch und ich möchte den Menschen immer in den Vordergrund rücken.
00:40:37: Aber natürlich gibt es Branchen, die auf Messen verzichten können, schätze ich mal.
00:40:42: Es ist so dass ich Messen eigentlich als ein Bestandteil des Marketing-Mix sehe.
00:40:47: Und auch Meetings kann man halten, wo kann sie effektiv halten?
00:40:53: Sie können auch Produktivitätskiller sein oder messen können rein theoretisch natürlich auch Aktionismus sein wenn sie nicht richtig organisiert sind.
00:41:02: grundsätzlich und ich muss auch sagen, dass digitale also zum Beispiel Konferenzen über Teams fallen mir immer leichter.
00:41:12: Also das ist kein Problem!
00:41:14: Ich stelle aber auch gleichzeitig fest, dass es leichter fällt sich mit Menschen im digitalen Raum zu treffen die man kennt, die man also schon mal getroffen hat.
00:41:23: Und dann ist es eine relativ komfortable Sache.
00:41:27: Also ich würde schon sagen, den Faktor Mensch kann man einfach nicht außer Acht lassen und warum sollte man ihn übrigens auch?
00:41:33: Das ist ja völlig absurd wenn der Mensch den Faktor Mensch außer Achte lassen will.
00:41:38: Aber Digitalisierung ist auch oder wie immer das man jetzt nennen will, der digitale Raum ist natürlich schon immer ein Angebot, eine mögliche Alternative die es aus betriebswirtschaftlichen Gründen anzukurge gilt.
00:41:54: Wenn wir jetzt auf dem Buch kommen Welche Rolle spielt da auch der Mensch danach nochmal für dich drinnen?
00:42:01: Aber du beschäftigst dich ja genau, also hast es jetzt sehr stark betont wie wichtig der Mensch ist und die Rolle des Menschen.
00:42:09: Wie stark bist du im Buch drauf eingehen?
00:42:12: Naja!
00:42:13: Eigentlich gar nicht.
00:42:14: Also im neuen, das ist ja so, da ist es jetzt tatsächlich ja... Das Thema ist ja tatsächlich KI und PR und FachPR und wie die sich gegenseitig befruchtet und dass eine ohne das andere eigentlich schwer denkbar ist.
00:42:29: und abgesehen davon, dass natürlich die Kommunikation auch in letzter Instanz sozusagen vom Menschen gemacht ist und gewollt und bezahlt ja übrigens auch ist sozusagen der Faktor Mensch da kein Thema.
00:42:45: Das wird ein Fachbuch, ich hoffe locker geschrieben und gut lesbar.
00:42:49: aber es ist ein Fachbuch das wirklich das Thema hat KI und PR.
00:42:55: Aber im Da Vinci?
00:42:56: Im Da Vinci Prinzip
00:42:57: ist es
00:42:59: stark vertreten, klar.
00:43:00: Sonst können sie auch nicht da Vinci heißen.
00:43:02: also Leonardo da Vincy hat ja den Menschen selbst in den Mittelpunkt gestellt.
00:43:06: deswegen habe ich mich dann auch als Bruder im Geiste erlebt und den Titel auch so gewählt.
00:43:13: eben da geht's auch um menschliche Teams und Unternehmensführung Und da steht er im Titel, im Untertitel ist ja schon das Wort menschlich drin und führen.
00:43:23: Ja man kann vielleicht auch oder man muss vielleicht auch KI führen aber dass Da Vinci-Prinzip ist im Gegensatz zu dem Buch der sich jetzt schreibt, da steht nur kein Titel fest.
00:43:34: Da geht es tatsächlich um den Menschen, um das menschliche Miteinander, um Team und Unternehmensführung.
00:43:41: der zentrale Fokus möchte ich mal sagen.
00:43:43: Jetzt
00:43:43: hast du dich da ja sehr intensiv mit Unternehmensführung beschäftigt, jetzt habe ich in vielen Podcast auch schon Leute zu Gast gehabt wo es dann darum ging.
00:43:53: die Führung wird sich ändern.
00:43:57: Die Führungen werden sich dahin gehen ändern dass ich hybride Teams habe zukünftig Menschen als auch Agenten.
00:44:04: Wie
00:44:05: siehst Du als Experte beim Thema Unternehmensführung?
00:44:09: Passieren doch vielleicht auf dem was du geschrieben hast, der Winchi-Prinzip mit dem Buch.
00:44:16: Wie siehst Du die Führung sich verändern durch Digitalisierung?
00:44:20: Das ist interessant weil ich lese gerade das Buch von Partner von Peter Thiel.
00:44:24: Alexander Karche heißt da glaube ich komisch aber ich habe einen Namensgedächtnis Problem dass er ich glaub Alexander Kartsches es Und er spricht, das ist ja auch so eine Unfigur und der sagt viel böses.
00:44:38: Aber in seinem Buch spricht er genau eben von der Kooperation von Mensch und Maschine.
00:44:43: Er spricht von der Koperation von Computern und Menschen und dass Computer die Menschen ergänzen sollen da wo sie besser sind und dass natürlich sozusagen die Priorität immer der Mensch hat.
00:44:58: Jetzt zu deiner Frage.
00:45:00: Ich sehe nicht, dass man KI oder Computer führt immer klassische Sinne die muss man bedienen.
00:45:06: Die programmiert man das ist dann auch eine Bedienung.
00:45:09: also für mich gehört Führung zum Faktor Mensch.
00:45:13: aber dass eine das sind wir das hybride Teams auf eine bestimmte Art ne andere Führungen brauchen.
00:45:21: Das merkt man euch jetzt schon ja z.B.
00:45:23: Ist ja eine Folge von Digitalisierung is Home Office.
00:45:27: Mit Homeoffice sind die Teams schon etwas verändert.
00:45:31: Die Dynamik, der Zugriff des Vertrauenes ist alles ein bisschen anders und das Homeoffices in der Art ist ja nur möglich weil es die digitale Struktur gibt.
00:45:42: also ist da schon so dass man als Führungskraft andere Anforderungen mobilisieren muss zum Beispiel eben Geduld oder Vertrauen aushalten können von mangelhaften direkten Zugriff oder so irgendwas.
00:46:02: Und insofern denke ich, meint der Mensch wie lange gibt es den Menschen jetzt schon?
00:46:07: eine Million Jahre und uns in dieser Form vielleicht vierzig tausend Jahre?
00:46:11: Das ist doch ne geraume Zeit!
00:46:13: Was ich so beobachte ist dass sich der Mensch eben Gott sei Dank oder leider kaum verändert.
00:46:20: ja im Grunde leben wir immer noch in der Steppe.
00:46:23: diese Grundprinzipien schlagen immer dann durch, wenn es kritisch wird.
00:46:28: Dann beißen wir plötzlich wieder zu übertragen oder tatsächlich.
00:46:34: Das heißt in so lang ich mit Menschen zu tun habe... Ich war jetzt hier so zum Prediger des Menschen und eigentlich hab' ich das gar nicht so groß auf der Pfanne aber es entspricht doch meinem ethischen Weltbild und meiner Ausbildung und meiner Erfahrung auch also nicht wirklich ändern.
00:46:53: Es ist auch so, Johannes mit angekündigten Veränderungen und mit ange kündigen Verkomplizierungen verdient man auch Geld!
00:47:02: Das heißt, man muss immer gucken wer sagt denn eigentlich dass sich Führung verändert wird.
00:47:07: Sind es Berater?
00:47:08: Sind das Eithieler?
00:47:10: Sind es Anthroposofen?
00:47:11: Es kommt immer darauf an wer das eigentlich in die Welt setzt und zwar nicht Werten sondern einfach als Information.
00:47:17: Wer sagt das eigentlich?
00:47:20: Und dann kann man erkennen was gibt es eigentlich für eine Grundmotivation, die jetzt nicht gut oder schlecht ist sondern jeder hat eben aus seiner Lebenserfahrung und seiner Ausbildung heraus eine bestimmte Perspektive.
00:47:33: Und deswegen würde ich jetzt mal sagen aus meiner Erfahrung heraus, die begrenzt ist, die Führung wird sich nicht großartig ändern.
00:47:43: Okay super cool Gerd danke für deine Einblicke da.
00:47:48: Jetzt kommt die obligatorisch letzte Frage Drei Learnings.
00:47:53: Drei Learnings, die du den Zuhörerinnen mitgeben möchtest?
00:47:56: Die können private Natur sein oder aber auch beruflich.
00:47:59: Du kannst es dir aussuchen!
00:48:01: Drei learnings sind natürlich schon ganz schön viel.
00:48:04: also ein etwas was ich mit geben will ist tatsächlich etwas das mir schwer gefallen ist sei technik offen.
00:48:13: hab keine angst ja.
00:48:15: dann zum Beispiel beim zweiter learning lasst ihr von nichts Angst einjagen schau dir die Dinge an die da auf dich zukommen.
00:48:22: Und das dritte Learning ist hab Geduld mit dir selbst und mit anderen.
00:48:28: Okay, cool!
00:48:30: Herzlichen Dank die waren ja schnell beantwortet.
00:48:32: meistens ist das die schwierigste Frage bei dem meisten.
00:48:35: Ist auch schwierig Johannes
00:48:38: aber sehr souverän geantwortet.
00:48:41: Danke
00:48:42: ich möchte mich bedanken für deine Zeit.
00:48:44: auch fürs herkommen war super spannend.
00:48:46: Ich habe das super interessant gefunden, auch deinem Blick auf wie sich die PR-Welt verändern wird, welche Wichtigkeit die PR weiterhin haben wird um in einer Welt voller KI Aufmerksamkeit zu generieren für Unternehmen und auch die guten Unternehmen nach vorne zu stellen dass die Fachpresse weiterhin ein wichtiger Bestandteil sein wird Weil KI entsprechend sucht, dass ihr da auch da entsprechend bedient.
00:49:18: Auch das Thema Mensch, dass der Mensch ganz wichtig ist in dem ganzen Kommunikationsthema.
00:49:24: Wir haben jetzt sehr viel darüber gesprochen was ich super spannend finde weil Ich bin auch der Meinung Es war alles schon gut.
00:49:30: aber wir müssen die Menschen mitnehmen und der mensch wird weiter in eine entscheidende Rolle spielen Und ich habe auch schon einige Gäste Hier gehabt Die genau das auch.
00:49:40: sag ich mal wo du in die gleiche Kerbe schlägst so ist ein okay vor allem dieses persönliche, dieses Miteinander.
00:49:45: Das zwischen den Zeilen, ja das Zwischenmenschliche... ...das wird KI nicht ersetzen!
00:49:51: Das wird menschlich bleiben und da werden wir dem Mensch brauchen und es ist wichtig so dass wir da auch entsprechend Beziehungen aufbauen von denen unsere Gesellschaft der eigentlich auch lebt.
00:50:06: Ich habe noch eins überlegt so wie ich euch sehe als PR.
00:50:10: ihr werdet eigentlich sage ich mal von diesem klassischen Texte und Medienvermittler eigentlich so Richtung Vertrauensarchitekten.
00:50:17: Er baut ja Vertrauen auf, er braucht die Architektur auf das Leute in dieser sich immer schneller drehenden Welt und... ...undurchsichtigeren Entscheidungen manchmal auch wenn wir sagen es ist dann klarer und transparenter aber doch dadurch dass ich sehr viel für viele Menschen ist das nicht mehr nachvollziehbar.
00:50:36: Ihr seid dann doch die, die dann auch die Architekten des Vertrauens sind zukünftig?
00:50:41: Das ist ganz toll!
00:50:41: Es war als eigentlich ein wunderbares Schlusswort.
00:50:43: Johann, es war schon aber nochmal angefangen mit dem Stichwort Vertrauenserchitektur.
00:50:48: Ganz großartiger Begriff.
00:50:50: den klau ich auch mit deiner Erlaubnis.
00:50:53: und jetzt muss ich sagen... Ich habe es wirklich sehr genossen.
00:50:56: Vielen Dank dass ich hier sein durfte.
00:50:58: Es war ein ganz tolles Gespräch, hab mich sehr wohl gefühlt.
00:51:01: Das freut mich.
00:51:01: zu einem herzlichen Danke Bis
00:51:04: bald,
00:51:11: bis bald.
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