Christian Schmehl - Die Rolle der Digitalisierung in der Restrukturierung #126
Shownotes
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Business Unplugged, in der Christian Schmehl, Co-Founder der Investmentgesellschaft HYPAX, bei mir zu Gast war – beziehungsweise besser gesagt: ich bei ihm. Denn wir haben uns im Berliner Büro von HYPAX getroffen.
Christian und ich teilen eine gemeinsame Aurelius-Vergangenheit, und genau deshalb war das Gespräch für mich auch persönlich sehr spannend. Denn wir sprechen nicht nur theoretisch über Restrukturierung, sondern sehr konkret darüber, wie Digitalisierung das Restrukturierungsgeschäft verändert. Es geht darum, wann digitale Rückständigkeit nicht nur ein Symptom, sondern tatsächlich ein Restrukturierungsgrund sein kann, warum klassische Werkzeuge allein oft nicht mehr reichen und wie Daten, Analytics, Predictive Maintenance, KI oder auch ein IT-Carve-out ganz praktische Hebel in der Transformation werden können.
Für mich war besonders spannend, wie klar Christian immer wieder den Fokus betont: Digitalisierung nicht als Selbstzweck, nicht als Hype, sondern als Werkzeug, das dann eingesetzt wird, wenn es wirklich Wirkung hat. Gleichzeitig wird im Gespräch sehr deutlich, dass Transformation am Ende immer auch ein menschliches Thema bleibt – gerade dann, wenn es schnell gehen muss und viel auf dem Spiel steht.
Aber hört einfach selbst rein. Viel Spaß mit der Folge!
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00:00:01: Das reicht halt nicht mehr.
00:00:02: Dann hast du jetzt aktuell dann insbesondere in dieser Situation, wo du gerade so bisschen medizinisch mit Symptome und so, was du dann bekommst ist Jojo-Effekt.
00:00:10: Dann kommt das Fett nachher wieder drauf und du bist nicht wirklich geheilt.
00:00:13: Und du musst da schon wirklich in die einzelnen Komponenten des Geschäftsmodells reingehen und sie anpassen und einfach eine Stufe tiefer gehen.
00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft.
00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl und ich spreche mit Unternehmerinnen, Gründerinnen und stillen Heldinnen des Business Alltags, die unsere digitale Zukunft formen.
00:00:43: Business Unplugged ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bauen.
00:00:51: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.
00:00:55: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Business on Plug, in der Christian Schmehl, Co-Founder der Investmentgesellschaft Hypax, mir zu Gast war.
00:01:03: Bzw.
00:01:03: besser gesagt, ich bei ihm.
00:01:05: Denn wir haben uns im Berliner Büro von Hypax getroffen.
00:01:09: Christian und ich teilen eine gemeinsame Aurelius-Vergangenheit und genau deshalb war das Gespräch für mich auch persönlich sehr spannend.
00:01:17: Denn wir sprechen nicht nur theoretisch über Restrukturierung, sondern sehr konkret darüber,
00:01:24: wie Digitalisierung das Restrukturierungsgeschäft verändert.
00:01:28: Es geht darum, wann digitale Rückständigkeit nicht nur ein Symptom, sondern tatsächlich ein Restrukturierungsgrund sein kann, warum klassische Werkzeuge allein oft nicht mehr
00:01:38: reichen und wie Daten, Analytics, KI oder auch ein IT-Carve-Out ganz praktische Hebel in der Transformation werden können.
00:01:48: Für mich war besonders spannend, wie klar Christian immer wieder den Fokus betont.
00:01:52: Digitalisierung nicht als Selbstzweck, nicht als Hype, sondern als Werkzeug, das dann eingesetzt wird, wenn es wirklich Wirkung hat.
00:02:00: Und gleichzeitig wird im Gespräch sehr deutlich, dass Transformation am Ende immer auch ein menschliches Thema bleibt.
00:02:07: Gerade dann, wenn es schnell gehen muss und viel auf dem Spiel steht.
00:02:11: Aber hört einfach selbst rein.
00:02:13: Viel Spaß mit der Folge.
00:02:16: Lieber Christian, ich freue mich wirklich sehr auf unser Gespräch heute hier in Berlin, denn bei dir kommt heute gleich einiges zusammen, was für diese Runde ja ziemlich perfekt
00:02:27: passt.
00:02:27: Eine gemeinsame Aurelius-Vergangenheit, die wir beide haben, sehr viel operative Restrukturierungserfahrung sowie ein klarer Blick auch auf Carv-Outs und Transformation.
00:02:38: Herzlich willkommen im Podcast.
00:02:41: Vielen Dank, Teeba Johannes.
00:02:43: Christian, du bist wie ich nach einiger Zeit in der Beratung und Stationen in der Industrie zu Aurelius gekommen und dort ging es für dich immer stärker auch in die
00:02:52: operative Transformation hinein, nicht als Berater, sondern als Teil des Operation Teams und damit als jemand, halt Unternehmen tatsächlich mit umbaut, stabilisiert und auch
00:03:04: weiterentwickelt.
00:03:05: und anderem warst du in dieser Zeit auch im C-Level einiger Beteiligungen tätig wie zum Beispiel Getronics oder auch Office Depot Europe.
00:03:14: Und nach nicht ganz zehn Jahren bist du dann weitergezogen in der Private Equity Welt und warst bei Blantyre Capital, bevor du dann 2023 gemeinsam mit Philipp Sterkel, auch
00:03:26: einem ehemaligen Kollegen von uns, dann die Investmentgesellschaft Hypax gegründet hast mit Büros in London und Berlin, spezialisiert auf
00:03:34: Konzernrandbereiche, komplexe Carv-Outs, Turnarounds und operative Wertsteigerung.
00:03:40: Oder etwas weniger prosaisch gesagt, ihr kauft nicht unbedingt die einfachen Fälle, sondern eher die Situationen, denen ein Unternehmen aus dem Konzern herausgelöst werden
00:03:49: muss, Systeme irgendwie fehlen, Verantwortlichkeiten neu aufgebaut werden, alte Prozesse auch nicht mehr tragen und man auch aus Komplexität wieder Klarheit machen muss.
00:03:58: Ich habe es versucht, jetzt ein bisschen so zusammenzufassen.
00:04:02: Was ich besonders spannend dabei finde, ist, dass da Digitalisierung bei dir auch nicht nur als ein Passwort am Ende einer Präsentation auftaucht, sondern auch ein sehr
00:04:12: praktischer und strategischer Hebel ist.
00:04:15: Wie ersetzt man Legacy-Systeme zum Beispiel?
00:04:17: Wie schafft man Transparenz?
00:04:18: Wie macht man ein Unternehmen nach einem Car-Fort auch wieder steuerbar?
00:04:22: Wie können Daten vielleicht auch automatisieren und bessere Entscheidungsprozesse aus einem Restrukturierungsfall wieder ein wachstumsfähiges Unternehmen machen?
00:04:29: Und das ist ja genau der Punkt, über den wir auch heute
00:04:32: sprechen wollen, wie verändert Digitalisierung des Restrukturierungsbusiness und welchen Hebel oder welche Bedeutung hat es auch für euch bei Hypax und zwar jetzt nicht nur
00:04:43: theoretisch, sondern auch in den echten Situationen mit Menschen, mit den Alterslasten, die ihr immer übernehmt und wahrscheinlich auch genügend Excel-Dateien, wenn es überhaupt
00:04:54: Excel-Dateien gibt, nicht nur Papier.
00:04:57: So, bevor wir da aber tiefer einsteigen, kommen wir
00:05:02: zu den berühmt berüchtigten AB Fragen.
00:05:05: Ich weiß, du weißt, wie es funktioniert.
00:05:08: Jetzt stelle ich diese Frage nicht und wir starten gleich hinein.
00:05:14: Bildung online oder offline?
00:05:18: Automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindung?
00:05:21: Scheidungsfindung ist menschlich.
00:05:24: stärkere Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen.
00:05:29: Jetzt sitzen wir gerade in Deutschland, wir das aufnehmen, aus einer deutschen Brille, würde ich sagen, mehr Freiheit.
00:05:35: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohls der Allgemeinheit.
00:05:43: des Wohlste Allgemeinheit.
00:05:46: Und last but not least Web-Meetings oder persönliche Treffen.
00:05:50: persönliche Treffen.
00:05:52: So, starten wir mit Bildung offline.
00:05:54: Wieso Bildung offline?
00:05:57: finde, dass Bildung, du differenzierst jetzt nicht rein nach primär, sekundär, universitär, dass Bildung auch nicht nur die Wissensvermittlung ist, Wissensvermittlung
00:06:10: beinhaltet, sondern auch Werte, soziale Kompetenzen und dergleichen.
00:06:18: ich bilde mir doch sehr stark ein, dass das am besten offline geht, in der Ergänzung mit.
00:06:22: Und das ist, glaube ich, eigentlich auch klar bei allen Antworten, dass es eigentlich eine Mischung ist, ist eine Frage der Gewichtung.
00:06:27: Deswegen will ich bei der Bildung sagen, offline mit Online-Ergänzung zu reinen Wissensübermittlung.
00:06:33: die Nuancen, die kann man dann, glaube ich, doch sehr stark besser offline vermitteln.
00:06:40: haben wir es menschliche Entscheidungsfindung?
00:06:43: Ja, menschliche Entscheidungsfindung, gerade auch in Zeiten von KI, glaube ich, sehr topical, ja, sehr aktuell.
00:06:50: Entscheidungsvorbereitung natürlich sehr gerne auf Basis von digitaler Transformation, datengetrieben, Data Analytics gut vorbereitet.
00:06:59: Also sozusagen der Analytics und der AI-Layer, aber dann der Judgment und Decision-Layer, der ist dann doch persönlich.
00:07:09: Das ist ganz interessant, ich habe bei der Herfahrt nach Berlin einen Podcast gehört, da ging es auch um Supply Chain Resilience und sagt, ja, du kannst die Agenten alle nutzen,
00:07:19: aber für die Vorbereitung, aber they don't owe their responsibility.
00:07:25: Und das ist im Prinzip echt ein spannendes Thema, dass du die ja nicht heranziehen kannst für die Entscheidungen nachher.
00:07:32: Ja, und dann hast du gesagt, wir sitzen in Deutschland, daher mehr Freiheiten für Unternehmen.
00:07:37: Ja, das finde ich doch, dass mehr Freiheit Handlungsräume schafft, Flexibilität schafft, Anpassungsfähigkeit schafft.
00:07:48: Vielleicht gerade ein sehr relevantes Thema.
00:07:51: Sich anpassen an veränderte Rahmenbedingungen erfordert die Möglichkeit dazu.
00:07:56: Regulatorik setzt da oft einen zu engen Rahmen.
00:08:00: Andere Juristriktionen oder Volkswirtschaften sind da vielleicht ein Stück weit flexibler.
00:08:07: Man sieht es als Atlantik, vielleicht auch UK, wo wir sehr stark auch aktiv sind, zeichnet sich deutlich eine größere Anpassungsfähigkeit an, was vor allem in dynamischen Zeiten
00:08:19: sehr relevant ist.
00:08:20: Okay, und dann war weniger Schatz, weniger Schatz, weniger Schutz, weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohlste Allgemeinheit.
00:08:29: Ja.
00:08:31: statt vollkommener Schutz persönlicher Daten.
00:08:35: Das ist, also ich muss sagen, vielleicht habe ich nicht das genau detaillierte Verständnis des Datenschutzes und der Auslegung des Datenschutzes.
00:08:44: Natürlich will man nicht, dass mit seinen Daten Schmu gemacht wird und von daher sollte es geschützt werden.
00:08:52: Aber wenn der Datenschutz über allem steht, in einer zunehmend datengetriebenen Welt, ist das glaube ich nicht unbedingt immer zum Guten der Gesellschaft und der Weiterentwicklung
00:09:02: und des Social Welfare.
00:09:04: bis der Volkswirt
00:09:07: Und dann last but not least persönliche Treffer.
00:09:09: Ja, gut.
00:09:11: Ich komme aus einer Welt oder ich operiere in einer Welt.
00:09:16: Du hast es in der Einleitung ganz schön gesagt, die nicht ganz so leichten Fälle, die haarigen Situationen, die Transformationsfälle.
00:09:23: Transformation heißt, innerhalb kürzerer Zeit oder kurzer Zeit etwas zu verändern und richtig zu machen, was vielleicht vorher falsch gemacht wurde, beziehungsweise sich an
00:09:33: veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.
00:09:35: Und das ist auch eine sehr starke menschliche Komponente.
00:09:39: Sehr starke kulturelle Komponente.
00:09:41: man mal diese alte Logik bedient, dass es meist kein Erkenntnisproblem gibt, sondern eher meist ein Umsetzungsproblem, dann ist das Umsetzungsproblem in letzter Instanz meist dann
00:09:52: doch der Mensch und Kultur und ein Festgefahrensein und die persönliche Transition.
00:10:02: Und das kann man am besten in persönlichen Meetings machen.
00:10:05: Also daher komme ich.
00:10:06: Und das prägt dann natürlich sehr stark.
00:10:09: Und es gibt aber natürlich andere Lebensbereiche, wo das dann nicht ganz so wichtig ist.
00:10:13: Aber in Summe bin ich der Meinung, dass vor allem im Wirtschaftsleben überein, letzter Instanz über ein persönliches Treffen, Kennenlernen, Meeting, nichts, das ist unschlagbar.
00:10:27: Die Ergänzung natürlich wieder mit Offline, mit Online ist dann sehr stark.
00:10:33: Wenn wir jetzt mal in andere Bereiche gehen außer der Transformation, wenn es darum geht, einen neuen Lied zu entwickeln und neue Opportunitäten aufzutun, dann bietet es sich
00:10:40: natürlich an, den Auftakt online virtuell zu machen.
00:10:45: Aber mit in der letzten Instanz, glaube ich, Entscheidungsfindung und etwas Abschließen ist dann am Ende doch immer persönlich.
00:10:54: Okay.
00:10:55: So, jetzt ziehen wir durch die AB Fragen durch.
00:10:59: Starten wir rein in die anderen Fragen.
00:11:02: Ich habe in der Vorbereitung ein Zitat gefunden, das du gebracht hast von Marc Orrel, What Stands in the Way Becomes the Way.
00:11:12: Was war in deiner Karriere ein Hindernis, das im Rückblick dann zum Weg geworden ist?
00:11:17: Das ist eine gute Frage.
00:11:20: Also ich glaube, bei mir tatsächlich, also jetzt auf der persönlichen Ebene, dass ich so ein bisschen so durchziehe durch den Lebenslauf.
00:11:29: Ich war jetzt nie unbedingt derjenige, der generell immer die easy Option genommen hat, sondern ich habe durchaus auch mal die nicht ganz so easy Option angezogen, aus
00:11:40: persönlicher Motivation, aus persönlichem Antrieb heraus.
00:11:44: Das ist im übrigen jetzt nicht nur dann sozusagen im professionellen Bereich, sondern auch vielleicht im privaten Bereich natürlich ist auch öfter mal der Fall gewesen.
00:11:51: Ob das noch eine Wahl ist, man sich seine erste Immobilie einfach so von einem Makler kauft oder aus einer Sondersituation herauskauft, wie das bei mir der Fall war oder andere
00:11:59: Lebensbereiche, da war es dann doch schon mal die weniger die easy Option.
00:12:05: Okay.
00:12:06: Und ich habe es auch erwähnt in der Einleitung, wir beide waren bei Aurelius und Carv-Outs, operative Verbesserungen, komplexe Situationen waren da Alltag.
00:12:17: Was hat dich denn da oder was war in der Zeit bei Aurelius denn für dich die wichtigste Schule?
00:12:24: Das ist auch eine sehr gute Frage.
00:12:27: du hast es anfangs ganz richtig gesagt.
00:12:29: Ich war ziemlich lange bei Aurelius.
00:12:31: Ich war sogar, wenn man es ganz ehrlich betrachtet, zweimal bei Aurelius.
00:12:35: Ich bin nach der Unternehmensberaterkarriere CFO geworden in einer Beteiligung in Süddeutschland.
00:12:42: Das eine und ein halb Jahre gemacht.
00:12:44: Dann wieder was anderes ausprobiert, aus alten Kontakten noch, aus der Bankenwelt heraus.
00:12:49: Vorher sehr stark für Banken gearbeitet.
00:12:53: im Restructurierungsbereich und bin dann wieder zurück zu Aurelius und war dann in der Tat noch mal 10, 11, 12 Jahre am Stück da.
00:13:00: hatte das Glück, das große Glück, der Firma mitzuwachsen.
00:13:04: In der Größe, aber auch in der Breite der Themen und du hattest ein paar Themen genannt, bei denen ich dabei sein durfte.
00:13:09: Einiges an Beteiligungen, sehr divers, sehr unterschiedlich.
00:13:14: Und ich hatte, glaube ich, zudem das sehr große Glück, am Gründer nah dran zu sein, der Regel für den Gründer.
00:13:22: arbeiten durfte und habe da persönlich sehr viel gelernt, methodisch, aber auch im Sinne von Mindset in diesen Situationen, in denen wir heute auch investieren.
00:13:36: Und insofern muss ich sagen, dass es in Summe eigentlich eine sehr, sehr gute Schule war, fachlich, allerdings auch vom Mindset her.
00:13:44: Um da jetzt irgendwas Bestimmtes rauszugreifen, ist es wirklich, also ich kann mich noch erinnern, wir hatten eine Zeit lang dann im Recruiting
00:13:51: öfter mal den potenziellen Kandidaten gesagt, dass man dann hier zum Unternehmer ausgebildet wird und in der Tat, ist ja viel Wahres dran.
00:14:00: Und jetzt ist Restrukturierung, so habe ich sie auch wahrgenommen, auch nach außen hin wirkt es sehr hart.
00:14:06: Zahlen, Daten, Fakten und harte Maßnahmen und Deadlines.
00:14:11: Was ist denn daran für dich eigentlich der menschliche Aspekt, den vielleicht gar nicht so viele am Schirm haben?
00:14:18: An Restrukturierung gibt es da was?
00:14:20: Ja, ...
00:14:24: Wehstrukturierung heißt ja nicht immer nur, dass ...
00:14:28: etwas läuft nicht und alle müssen leiden.
00:14:32: Ja, es heißt, man muss was verändern.
00:14:34: Die Veränderung hat zwei Seiten.
00:14:36: Das hat die Seite, wo es für einzelne Stakeholder potenziell dann negative Auswirkungen hat.
00:14:43: Ja?
00:14:44: Zumindest in erster Instanz mal.
00:14:47: Für andere hat es dann wiederum sehr positive Auswirkungen.
00:14:49: Und
00:14:50: Wenn man jetzt über eine tatsächliche Restructurierungssituation, also im Sinne von ist es 5 vor 12 redet, was wir jetzt gar nicht so häufig ehrlich gesagt haben, dann ist es
00:15:00: sicherlich auch das Retten des Großteils der Firma und damit der Erhalt von Wert für die Stakeholder des Unternehmens.
00:15:10: Was ich auch immer wieder sehe, wenn man jetzt mal eher die Management-Ebene in Unternehmen nimmt, auch ein interessanter Aspekt der Restructurierung ist.
00:15:19: Vor allem im Konzern Carve-out-Kontext ist ja meist ein längerer Limbo, strategischer Limbo, der mit einer krisenhaften Entwicklung einhergeht oder zumindest mit einer anderen
00:15:32: Performance einhergeht.
00:15:33: Das heißt, sind wichtige Entscheidungen nicht getroffen worden.
00:15:36: Da gibt es vielleicht auch mal politische Entscheidungen, die wichtiger sind als rein rationale für dieses einzelne, für dieses einzelne Unternehmensteil, das vielleicht
00:15:42: übergeordnete Ziele der Unternehmensgruppe, die nicht unbedingt mit dem einzelnen Unternehmensteil einhergehen müssen.
00:15:46: Und das
00:15:48: Wenn man das dann mal rausgekaft hat, wenn das dann verschwunden ist, dann führt das auch dazu, dass dann, es geht auf Management bezogen, dann, und das freut uns immer sehr, dass
00:15:59: dann Manager sich entfalten.
00:16:02: Das trifft nicht auf jeden zu, das trifft vor allem in der Regel auf die zweite Ebene zu, die dann auf einmal sozusagen die neue Freiheit genießen und dann ein Stück weit auch das
00:16:11: umsetzen können, was vielleicht offensichtlich für uns die seit Jahren schon umsetzen wollten.
00:16:17: 2023 habt ihr dann Hypax gegründet.
00:16:19: war ja auch eine Zeit kurz nach Corona, geopolitische Unsicherheiten, Zinsen haben sich verändert, Zinseniveau und so weiter und so fort.
00:16:28: War das der Zeitpunkt wo ihr sagt, wenn wir gründen dann jetzt, weil jetzt macht es am meisten Sinn, weil sich auch viele Unternehmen neu aufstellen oder aufgestellt haben in
00:16:37: der Zeit oder war das dann schon von längerer Hand geplant?
00:16:42: Also es war geplant.
00:16:45: Es war nicht von längerer Hand geplant.
00:16:49: Es braucht ja auch so ein Stück weit die die Opportunität und es muss irgendwie alles zusammenpassen.
00:16:55: Und jetzt besonders mit unserer Strategie ist das natürlich auch die Mischung aus.
00:16:58: Du brauchst dem Team zwangsweise die Kombination aus Operations Welt, also Portfolio Operations, ganzheitlich eine Firma transformieren können, weiterentwickeln können.
00:17:07: Und die andere Seite
00:17:10: Oder die andere Komponente in dieser Welt ist das Dealmaking.
00:17:14: &A Transaktionen.
00:17:15: Das sind sehr unterschiedliche Seiten, das brauchst du.
00:17:18: Das haben wir dann gefunden in dem Team, mit dem wir dann waren, mit einer ähnlichen Historie, mit einem ähnlichen Stallgeruch, was auch sehr hilfreich ist.
00:17:28: Und in der Tat ist natürlich jetzt wieder eine Phase des Umbruchs, die vielleicht ...
00:17:36: hinten raus betrachtet oder den Brückspiegel betrachtet, dann doch eine Phase des Umbruchs, die ziemlich lang ist und ziemlich fundamental ist.
00:17:47: Die Etablierung einer New World Order hatte man vielleicht damals noch nicht so ganz auf dem Schirm unbedingt.
00:17:54: Und ja, da natürlich mitgeschwommen, dass jetzt auch eine gute Chance ist, denn Umbruchssituationen zu unglaublichen Chancen.
00:18:04: wenn man das Mindset hat und was man in unserer Investitionsstrategie braucht.
00:18:10: Und wenn wir jetzt auf Hypeack schauen, was ist denn so das Portfolio, was sind denn die klassischen Targets, die ihr geht?
00:18:16: Gibt es gewisse Industrien oder seid ihr sehr gefällt ein?
00:18:21: Ja, wir sind Situationen Spezialisten.
00:18:23: Wir waren zu dem Fundraising, haben wir doch dann gelernt, dass wir eine Nischenstrategie haben.
00:18:29: Und diese Nischenstrategie, bezeichnet sich als Situationenstrategie.
00:18:33: wir kaufen Situationen.
00:18:34: Wir kaufen die Situationen des Umbruchs.
00:18:37: Ja, in der Regel corporate carve out.
00:18:39: Also Konzern sagt etwas, ist nicht mehr Kerngeschäft und veräußert ist.
00:18:44: Und der andere Aspekt der Situation ist die Underperformance.
00:18:48: Also wir sind kein Distressed Investor.
00:18:51: Distress, je nachdem, wie es man definiert, also im deutschen Sprachraum oder im angesetzten Sprachraum eher, ist das eigentlich gleich gesetzt mit Insolvent.
00:18:58: Insolvenzsituation, also man hat einen Tiefpunkt gehabt, man ist insolvent, wir kaufen nichts aus der Insolvenz als Plattform unbedingt nicht notwendigerweise, ja, als eto und
00:19:06: dann schon.
00:19:07: Also wir kaufen, wir kaufen Underperformants, profitable Underperforma am liebsten.
00:19:13: Und da wir auf die Situation spezialisiert sind, sind wir gleichzeitig nicht spezialisiert auf eine bestimmte Branche.
00:19:19: Nichtsdestotrotz
00:19:21: entstehen diese Situationen aber auch in wirtschaftlichen Zyklen.
00:19:25: Und wenn so eine Volkswirtschaft durch wirtschaftliche Zyklen geht, dann nimmt sie einzelne Branchen und Industrien mit, die durch Zyklen gehen.
00:19:32: Und diese einzelnen Industrien haben dann auch wieder Zeitfenster, in denen dann eher eine Carve-out-Aktivität da ist, also ein Desinvestieren da ist und ein Umbruch da ist oder ein
00:19:41: Umbruch auch, der sich dann in Underperformance niederschlägt.
00:19:43: Das heißt, es gibt immer wieder diese Themen.
00:19:46: Aktuell ist es nach wie vor, sehen wir relativ viel Industrial.
00:19:51: Wir sehen relativ viel Chemicals.
00:19:55: Es gab vor paar Jahren noch ein ziemlich großes Fenster Automotive.
00:19:59: Das ist jetzt gar nicht mehr ganz so groß.
00:20:01: Es gab vor, und du hast es vorhin genannt, Eingangs mit GeTronics.
00:20:06: GeTronics war ein super interessanter Case, weil das auch eine Bio Bildstrategie am Ende auf dem On the back of a carv-out war.
00:20:15: Da gab es auch noch viele weitere Transaktionen.
00:20:17: Da gab es zum Beispiel ein sehr starkes IT-Fenster, IT Services, Managed Services, wo man sehr stark in den Markt geschoben hat.
00:20:26: Von daher baut man dann auch die eine oder andere Branchen-Expertise dann auch auf.
00:20:33: Natürlich gibt es auch ein paar Industrien oder Geschäftsmodelle, die jetzt nicht so richtig passend sind für Investoren unserer Couleur.
00:20:40: Also total unreife Branchen und unreife Unternehmen ist nichts für uns.
00:20:45: Was in der Konsequenz auch wieder heißt, wir agieren in der Regel eher in sehr reifen Branchen mit sehr reifen Unternehmen.
00:20:53: Reife Unternehmen heißt dann auch in der Regel oftmals sehr etablierte Prozesse, Legacy-Systeme, was dann unbedingt nicht das Umfeld ist.
00:21:03: Und physische Produkte im Übrigen natürlich auch, die sich nicht unbedingt digitalisieren lassen.
00:21:08: Ergo in der Konsequenz ein Umfeld, wo digitale Transformation dann eher noch in den Kinderschuhen steckt.
00:21:15: Und das dadurch noch verstärkt, dass wir im Lower-Mid-Market aktiv sind.
00:21:21: Also Lower-Mid-Market, wenn man mit einem Amerikaner redet, sind die größten Cluster relativ groß.
00:21:28: In Europa ist es dann wieder klein.
00:21:29: Das ist für uns alles so zwischen 20 und 200 Millionen Umsatz, ist das, was wir abzielen im Kern.
00:21:35: Und das sind natürlich dann insbesondere Strukturen auch, wo
00:21:38: jetzt nicht unbedingt in IT-Systemen oder in der digitalen Transformation oder der operativen Exzellenz noch die letzten 5 Prozent gegangen worden sind in der Vergangenheit.
00:21:49: Jetzt hast du schon gesagt, digitale Transformation steckt noch in den Kinderschuhen.
00:21:54: Digitale Transformation bedeutet ja auch, Richtung digitale Geschäftsmodelle auch zu gehen.
00:21:59: Und das ist ja immer dann auch so sag ich mal, ein Spannungsfeld, ein etabliertes, tradiertes Business.
00:22:05: Und auf einmal muss ich doch anders ticken und denken, bevor wir da drauf gehen.
00:22:10: Aber noch die andere Frage ist allein diese
00:22:14: Ich nenne es jetzt mal digitale Rückständigkeit, die er vielleicht auch vorherrschen mag, weil ich mir klar, wir haben legacy-Systeme, haben gewisse Sachen, digitalisiert und so
00:22:22: weiter und so fort.
00:22:23: Kann das auch schon manchmal Restrukturierungsgrund sein oder ist es nur ein Symptom?
00:22:30: Ja, ich denke es ist zunehmend auch rund.
00:22:34: Wir sehen zunehmend Fälle, die digitally disrupted sind.
00:22:41: Und das kann jetzt sozusagen das Geschäftsmodell als solches, also in der Gänze irgendwo oder im Kern das Geschäftsmodell kann es betreffen oder es kann wesentliche Komponenten
00:22:48: des Geschäftsmodells betreffen, sodass zumindest die Performance nicht da ist, wo sie sein sollte.
00:22:54: Ich jetzt mal so bisschen aus dem Nähkästchen aus der Erinnerung plauder.
00:22:57: Wir hatten
00:22:59: Letztes Jahr ein Case auf dem Tisch, war ein Carve-out von einem Konzern, ohne da jetzt genaueres zu sagen.
00:23:08: Das Geschäftsmodell war individuelle Reisenplanung und Organisation.
00:23:13: Es hört sich jetzt gar nicht an, dass das irgendwie sonderlich groß sein kann, aber es war trotzdem relativ groß, 60 Millionen Umsatz gemacht.
00:23:19: Währung sage ich jetzt wieder nicht, aber es ist nun eine der wesentlichen Werbewährungen gewesen, sein Pfund oder Euro oder US-Dollar.
00:23:28: Und da hat schon angefangen, dass die Performance so ein bisschen busy war, nicht so ganz sauber.
00:23:37: Normalisierung verdeckt mir auch viel.
00:23:39: Aber da haben wir dann tatsächlich, als wir uns das Thema genauer angeschaut haben, Kollege bei uns aus dem Team, der sehr stark aus dem digitalen Umfeld kommt, hatte dann zu
00:23:49: dem Zeitpunkt, das war als Chatchipiti so besonders on walk war, inzwischen ist es ja schon dann eher Claude.
00:23:57: Er hat ja dann den Pult auch aufgebracht.
00:23:58: Ja, Moment, aber ist das nicht ein Unternehmen, was am Ende ins Mark getroffen wird, wenn man dann eher sich einen Prompt einfach eingibt und das Otto Normalverbraucher kann, so
00:24:08: wie man irgendwann mal Google genutzt hat oder jetzt irgendwie noch früher mal Yahoo genutzt hat und sich dann die Reise selbst plant.
00:24:16: Und deswegen haben wir es auch nicht gemacht am Ende des Tages.
00:24:19: Also das ist vielleicht ein Extrembeispiel.
00:24:21: Du hast Office-Pütipo genannt.
00:24:22: Ja, das war zu Arilus Zeiten.
00:24:23: Das war natürlich auch ein Thema, was digital
00:24:27: Herausforderungen hatte, das wurde im Januar 2017 gekauft, ist schon ein bisschen her, aber auch zu dem Zeitpunkt gab es natürlich klare Komponenten von man kauft weniger über
00:24:37: den Katalog und kauft eher digital ein, also übers Internet oder digitale Kanäle.
00:24:44: Und was da auch noch zusätzlich dazu kam, war dort ist halt dieses Thema Legacy IT, das war da sehr ausgeprägt.
00:24:53: Das Unternehmen hat in Europa auch eine sehr lange Historie gehabt.
00:24:56: heißt, da gab es unter anderem zwei verschiedene ERP-Systeme.
00:25:00: Da drunter lag AS400.
00:25:01: Das ist das, wo man heutzutage froh sein muss, wenn man jemand findet, der sich damit auskennt und nicht das Unternehmen auf einmal stillsteht.
00:25:11: Und was in Bezug auf Effizienz und Effektivität des Unternehmens, operiert hat, ein richtiger Klotz am Bein war.
00:25:23: Von daher, ja, das sehen wir zunehmen, dass es zumindest Grund dafür ist, dass ein Unternehmen sein Margenpotenzial, also im Sinne von Effizienz, nicht ausnutzen kann.
00:25:34: Vielleicht doch hier und da nicht so richtig bei der Effektivität durchschlägt und dadurch Wachstumshemmnisse hat.
00:25:41: Oder ganz extrem, dass es halt echt disrupted ist.
00:25:45: Und als solches dann
00:25:47: in den Grundfesten beeinträchtigt ist.
00:25:52: Das kann eine klassische Offline-Handel sein, dann eher Retail, dann jetzt eher ins Online übergeht.
00:26:01: sieht man immer mal wieder Cases, gucken wir uns das auch sehr gerne an, weil das eher schon noch manageable ist, auch absehbarer ist inzwischen.
00:26:11: Und im Vergleich zu einer Disruption, die durch KI entstehen kann, noch vergleichsweise langsamer ist und absehbarer
00:26:17: und absehbarer ist.
00:26:20: Also wenn ich das jetzt auch richtig zusammenfasse, du siehst natürlich auch in diesem Markt ganz stark, dass neue Anbieter den Wettbewerbsdruck erhöhen und dadurch auch viele
00:26:31: nicht dort, also da noch zu langsam reagieren.
00:26:37: Da provokant gesagt, das soll doch viele vielleicht in diesen Unternehmen, in den Großkonzernen noch zu analog denken und zu langsam
00:26:47: Denken Richtung Digitalisierung, auch geschäftsmodellmäßig.
00:26:51: Das ist nicht nur jetzt eine klassische Restrukturierung.
00:26:55: Oftmals die Prozesse verbessern und so weiter und so fort.
00:26:58: Manchmal ist es mit Add-ons, wir werden größer, etc., pp.
00:27:02: Aber das ist dann wirklich auch in eine radikale Änderung des Geschäftsmodells gehen muss, um die wiederzudrehen.
00:27:10: Ja, ja, das sehe ich und das ist jetzt ein.
00:27:15: Das soll jetzt nicht philosophisch klingen, ich glaube, dass es eine Zeit gab, wo du eher zyklische Herausforderungen hattest.
00:27:27: Also jetzt sehen wir mal Global Financial Crisis 2008.
00:27:32: Die Auswirkung auf die Realwirtschaft war dann, dass am Ende des Tages Nachfrage eingebrochen ist über verschiedenste Märkte hinweg.
00:27:38: Aber es war auch absehbar, dass das ein Dip ist, der dann irgendwann wieder vorbei ist.
00:27:42: Und andere Grundparadigmen des Wirtschaftslebens waren halt grundsätzlich irgendwie noch intakt.
00:27:47: Du konntest dann Transformationen einem Unternehmen oder eine Re-Studierung von einem Unternehmen oder die Überwindung von einer anderen Performance, weil dann oftmals
00:27:58: gleichzusetzen mit, jetzt passen wir uns mal an das niedrigere Volumen an.
00:28:02: Also eine reine Volumenanpassung.
00:28:04: Das grundsätzliche Geschäftsmodell als solches, wie man ja neudeutsch eher sagt, diese Canvas von dem Geschäftsmodell.
00:28:12: Die hat man jetzt nicht unbedingt redesigned und angefasst.
00:28:18: das ging auch, das hat funktioniert.
00:28:20: Jetzt hat sich aber ein Stück weit was geändert.
00:28:23: jetzt ist der Margendruck jetzt nicht mehr zyklisch, sondern jetzt eher strukturell.
00:28:29: Also du hast ungerichtet Wettbewerb in allen notwendigen Reifenmärkten.
00:28:33: Du hast, wenn man jetzt mal sich ein deutsches oder ein englisches Unternehmen nimmt, also unser
00:28:38: durch Eindrängnis gar nicht gesagt, unser Fokus ist Europa, aber mit einem besonderen Fokus auch auf UK und Deutschland und Benelux und Nordics, da hast du auch in der Regel
00:28:50: Volksgeschäfte, nicht mehr wachsen.
00:28:52: Und gleichzeitig dann auch das alte Toolkit von, das passen wir uns mal diesen kurzfristigen Nachfragetipp mal an und nehmen einfach mal bisschen Volumen raus, passen
00:29:04: uns, machen Right Sizing.
00:29:06: Das reicht halt nicht mehr.
00:29:08: Dann hast du jetzt aktuell dann insbesondere in dieser Situation, du gerade so bisschen medizinisch mit Symptome und so, was du dann bekommst ist Jojo-Effekt.
00:29:16: Dann kommt das Fett nachher wieder drauf und du bist nicht wirklich geheilt.
00:29:19: Und du musst da schon wirklich in die einzelnen Komponenten des Geschäftsmodells reingehen und sie anpassen und einfach eine Stufe tiefer gehen.
00:29:29: Und das Schöne daran ist ja dann wiederum und das zeigt so bisschen die Ambivalenz von allen möglichen was mit digitaler
00:29:36: Transformation zu tun hat, dass die digitale Transformation auch sehr helfen kann.
00:29:43: Also wenn man digitale Transformation ist, definiert, also wie es jetzt für mich definieren würde oder wie wir es für uns definieren, als das ist die Kombination aus, also
00:29:51: am Ende des Tages geht es darum, durch Technologien, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und zu verbessern und zu verändern.
00:29:56: Aber darunter fallen Daten und die Verfügbarkeit von Daten und das Zusammenfassen von Daten und die Integration von Daten.
00:30:04: Analytics, ja.
00:30:05: Es fallen darunter Workflows, die du ein Stück weit dann durch digitale Technologien abbilden kannst.
00:30:12: dann, ja gut, der neue Spieler dann sozusagen auf diesem Feld der digitalen Transformation ist dann die KI oder AI und ist wahrscheinlich auch so bisschen der Stürmer.
00:30:21: Sozusagen der David Dodonkor, manche vielleicht noch so kennen vom Fußball, der dann an allen vorbeirennt, ja.
00:30:29: Und man gar nicht so richtig weiß, was jetzt da passiert, ja.
00:30:32: Und das ist da ...
00:30:35: Das ist dann die Chance und man kann dann einfach wirklich durch Datenverfügbarkeit, durch Data Analytics einfach wirklich in einem Geschäftsmodell eine Stufe tiefer gehen, besser,
00:30:45: ist besser verstehen, ist besser visibel machen.
00:30:48: Man kann die, wir mögen ja beide Lean-Management-Praktiken sehr gerne.
00:30:52: Man kann die Seven Ways of Lean transparenter machen durch Daten.
00:30:57: Man kann
00:30:59: Wo ich ja ein Verwächter von bin, man Komplexität und Variabilität von Geschäftsmodellen deutlich transparenter machen kann, das visuell machen, kann es verstehen und kann darüber
00:31:08: dann auch eben am Ende des Tages fundamental produktiver werden, als halt einfach nur Kosten rauszunehmen und wieder die nächste Sparrunde zu machen in dem Jojo-Effekt.
00:31:22: Also diese Welt, in der alten Welt, wo man
00:31:24: sich dann auch mal wie ein Spendcube angeschaut hat, und man hat gesagt, okay, das brauchen wir nicht, das kann raus, und davon machen wir weniger.
00:31:30: Was in den 90er Jahren oder 2000 dann auch irgendwie Overd Value Analysis oder andere, ich genannt wurde, sowas macht halt inzwischen eher solchen Themen, die wir auch dann
00:31:40: versuchen immer zu enforcen, Platz wie Unit Economics sich anzuschauen, auf einem einzelnen Produkt, auf einem einzelnen Service.
00:31:50: Oder halt ...
00:31:52: und das Supply Chain nicht visible zu machen in den Daten.
00:31:55: Jetzt nicht nur die reinen Margin-Daten, nicht nur die reinen Kosten-Daten, sondern auch angereichert dann mit den Komponenten, die eine OEE zum Beispiel ausmachen.
00:32:01: Also Anlangeffizienz, Anlangen Verfügbarkeit und dergleichen.
00:32:07: Wenn ich jetzt das so Revue passieren lasse anhöre, dann kommen mir zwei Themen in den Sinn.
00:32:14: Einerseits bedeutet das, die Rolle des Restrukturierers ändert sich ja auch von den Fähigkeiten her.
00:32:21: wird mehr Thema Digitalisierung notwendiger und so weiter.
00:32:27: Wie stellt ihr euch auf, dass ihr jetzt sagt, okay, dass wir das dann
00:32:31: auch abbilden können und jetzt keine klassischen Tech-Berater werden.
00:32:36: Wie geht es ihr an das Thema dran?
00:32:37: Das ist das erste.
00:32:38: Und das zweite ist ja auch ein anderer wichtiger Punkt.
00:32:43: Wenn ich mir das überlege und ein Geschäftsmodell arbeite, das dauert natürlich auch länger.
00:32:49: das Thema Zeit.
00:32:50: Restrukturierung ist oftmals, es muss schnell gehen.
00:32:53: Wie du schon sagst, ich schau mal den Spendcube ab, ich ändere die Zahlungsfristen, ich verhandel neue.
00:33:01: und ich habe sofort auf der Bottom Line den Effekt da, aber so ein Geschäftsmodell zu entwickeln, aufzubauen, in den Markt reinzukommen und so weiter und so fort, das bedarf
00:33:11: vielleicht auch einen längeren Atem.
00:33:13: Und wie ist das kompatibel auch mit, sag ich mal, klassischer Alterdauer 5-7 Jahre und so weiter.
00:33:21: Also erste Frage wäre, wie müsst ihr euch eigentlich technologisch aufstellen oder wie habt ihr euch technologisch aufgestellt, um diesen Herausforderungen zu begegnen?
00:33:29: Ja, sind Transformatoren, Restrukturentransformatoren.
00:33:35: Und wir sind gezwungen durch ein Stück weit gezwungen, durch unser Geschäftsmodell, uns natürlich auf die wesentlichen Hebel zu konzentrieren.
00:33:46: Jetzt ist digitale Transformation für uns einer von vielen Hebeln.
00:33:50: Wir sind nicht diejenigen, die da die Innovatoren sind, aber wir sind diejenigen, die sich auch bei so einem Hebel dann das raussuchen.
00:33:59: was wirklich einen Impact hat und auch einen kurzfristigen Impact haben kann.
00:34:03: Und wir machen diese Erfahrungen selbst.
00:34:06: Aber es ist wichtig, nochmal, für uns ist das ein Mittel zum Zweck, es ist ein Tool neben anderen Tools und neben anderen Hebeln.
00:34:18: Und Haltedauer, ja, das ist so der Durchschnitt.
00:34:24: Wir haben eine Evergreen-Struktur, das heißt, wir können länger halten.
00:34:26: Aber ja, wir sind nicht diejenigen, jetzt dann am Ende den Anspruch haben, und das wäre auch nicht glaubwürdig, die dann die letzten fünf Prozent in der operativen Exzellenz da
00:34:36: eben rauskitzeln.
00:34:37: Oder ein Unternehmen von komplett analog auf komplett digital umstellen.
00:34:41: Das sind wir nicht.
00:34:42: Wir konzentrieren uns dann schon auf die wesentlichen Hebel.
00:34:45: Wie sind wir da aufgestellt?
00:34:47: haben ganz generell mal natürlich
00:34:52: kann das Wort einfach gar nicht mehr hören, weil das in Private Equity so hoch und runter vorkommt.
00:34:57: Playbook oder Vagal Creation Plan haben wir natürlich auch unsere Standards.
00:35:02: Und wir haben inzwischen auch Standards, die dann auf der digitalen Seite dann irgendwie dazugehören.
00:35:09: Das heißt, wir stellen uns so auf, dass wir Methodiken haben, die funktionieren.
00:35:14: Wir haben ein eigenes, kleines, aber feines Portfolio Operations Team.
00:35:22: ergänzen das aber immer dann wieder fallspezifisch.
00:35:25: Und ja, da setzen wir dann durchaus auch Data Analytics Experten ein, der dann für uns arbeitet, der aber nicht exklusiv für uns arbeitet.
00:35:34: Weil da ist die Relevanz jetzt nicht groß genug als Einzelne.
00:35:41: Vielleicht kann man es auch mal ganz gut an einem Beispiel festmachen.
00:35:46: Wir hatten, das war
00:35:50: 2024 haben wir viel mehr gekauft in England.
00:35:53: Eine Großdruckerei, der großen Commercial Printer in UK, der vier, fünf großen.
00:36:01: Die klassische Konzern-Cuffout war schon länger nicht Kern, war schon länger im Limbo.
00:36:08: Also man hat sich da schon öfter Gedanken gemacht, was machen wir jetzt eigentlich damit, was verkaufen, was nicht verkaufen.
00:36:12: Das heißt, es ist dann auch wieder ein Umfeld, wo man jetzt nicht unbedingt dann, wenn das Management einem davor schlägt, hier ein neues ERP-System.
00:36:19: dann laut Juhu schreit, sondern das wird dann natürlich auch wieder auf die Liste geschoben und wieder nach hinten rausgestellt.
00:36:25: Also das war einfach in Summe angestaubt.
00:36:27: Und wir haben das gekauft mit knapp über 30 Millionen Pfund Umsatz, verlustig, knapp so minus 1,8 Millionen EBITDA gemacht im Entry.
00:36:43: Natürlich haben wir dann erst mal das ganz normale Playbook rausgeholt, was man halt so grundsätzlich macht dann.
00:36:49: Und wenn man das jetzt mal eher so die Linen, auf die Linenkomponente abstellt, da waren dann teilweise die Themen dann relativ offensichtlich.
00:37:00: Und vielleicht mache ich noch eine andere Sache für Hörten zuerst.
00:37:03: Eine Druckerei ist ein Geschäftsmodell, dass die vernünftig eingestellt ist, dass die Geld verdient.
00:37:10: Gibt es ein paar Themen, die passen müssen.
00:37:11: Und das dürft ihr nicht unbedingt verwundern.
00:37:13: Das eine ist Variabilität, Produktionsbetrieb.
00:37:17: Also was schmeißt man da da oben rein?
00:37:19: Rein an Druckaufträgen.
00:37:20: Was eine Mischung ist aus, welche Kunden hat man, wie groß sind die Aufträge, man hat da Batch Sizes, die unglaublich auseinanderfallen.
00:37:29: Was natürlich in der Produktion eine unglaubliche Komplexität schafft.
00:37:35: Nicht nur in der Produktion, sondern auch darüber hinaus, aber besonders in der Produktion.
00:37:39: Und das andere Thema ist,
00:37:41: sind die Anlagen, sind die Kerndruckanlagen, also die Druckpressen.
00:37:45: Da ist es durchaus, das ist so eine Branche, wo du tatsächlich investieren musst, um dabei zu bleiben, weil sich die verschiedenen Generationen dann schon doch deutlich
00:37:57: unterscheiden in Bezug auf Downtime, in Bezug auf Speed, also wie schnell das da durchläuft und in Bezug auf Rüstzeiten und das dann wieder fundamental deine OEE irgendwie
00:38:09: beeinträchtigen kann.
00:38:11: in der Summe.
00:38:13: das ist wichtig zu verstehen.
00:38:14: Und da war es dann so, wir haben das Unternehmen durch die offensichtlicheren, gröberen Themen schon an die Nulllinie bekommen.
00:38:25: Und das war dann vergleichsweise einfach, wenn man das entsprechende erfahrene Auge dafür hat.
00:38:30: Das heißt, einem wöchentlichen Gamber-Walk durch die Fabrik angereichert, mit dann nochmal den Excel reingucken.
00:38:38: Also in Excel reingucken hieß es jetzt hier Produktionsdaten, hieß Marge nach Produkten nach Kunden und es hieß auch so bisschen Verständnis vom S-Centropy, wie läuft das Sales
00:38:49: and Operational Planning in einem Unternehmen.
00:38:52: Das hat dann dazu geführt, dass wir relativ schnell die Entscheidung getroffen haben, dass man, wenn man ein paar Sachen umstellt, das Schichtsystem umstellen kann.
00:39:02: Was in der Konsequenz allerdings natürlich auch bedeutet hat, dass eine Schicht rausgefallen oder de facto zwei.
00:39:08: Und das hat in Summe natürlich unglaublich Kosten reduziert.
00:39:12: Wir haben dann noch ein andere Sachen gemacht.
00:39:14: Unter anderem haben wir das Energiemanagement selbst in die Hand genommen.
00:39:17: Also haben dann vernünftig eingekauft, haben dann, wie sagt man das schon, ein onerous, nachteiligen Stromliefervertrag und Gasliefervertrag kündigen können und haben das neu
00:39:27: aufgesetzt, hat unglaublich viel eingespart.
00:39:30: Aber das ist sozusagen, das waren noch die Tools der alten Welt.
00:39:33: Und was wir dann in Bezug auf, ich sag mal eher die neuere Welt gemacht haben,
00:39:38: war, wir haben mit einem echt super Berater, den wir öfter in diesem Fall schon eingesetzt haben, das ist ja auch ein bisschen das Problem, du hast entweder Data Analytics Leute,
00:39:51: die können dir das Data Analytics Model bauen, oder du hast Operations Leute, die verstehen, was sozusagen, was die Daten heißen und was man da jetzt eigentlich machen
00:39:59: kann.
00:39:59: Und wir haben da jemanden, der kann beides, das gibt es nicht so oft.
00:40:02: Und was wir gemacht haben am Ende des Tages ist, wir haben dann tatsächlich
00:40:06: klassischerweise dann einfach so ein Data Lake aufgebaut, wo wir die Anlagendaten drin hatten von den Anlagen, also eigentlich das, was alles die OEE irgendwie beeinträchtigt
00:40:18: oder treibt.
00:40:19: Die Finanzdaten angereichert mit weiteren Daten und haben dann am Ende dann ein wirklich schönes Tool gehabt über jetzt technisch also Snowflake als Data Direction Layer und dann
00:40:32: war es nicht tablos, sondern Power BI wurde dann draufgesetzt.
00:40:36: mit einem Tool, wo wir nochmal weitere Entscheidungen treffen konnten, die die Variabilität deutlich besser in den Griff bekommen haben und haben dann wiederum auch aus
00:40:46: einer Entscheidung daraus dann die eine oder andere Pricing-Entscheidung getroffen, dass sich Preise einfach verändert haben für einzelne Produkt-Marktsegmente,
00:40:55: Produktkundensegmente.
00:40:57: Wir haben dann, weil wir dann auch festgestellt haben, dass wir echt ein Problem haben mit Downtime und obwohl wir in einem
00:41:04: einen vernünftigen TPM hatten, einen Maintenance-Plan, haben wir dann festgestellt müssen, dass das eigentlich ziemlich zufällig ist, dass mal irgendwo was kaputt geht.
00:41:13: Das hat auch mit dem Anlagenalter zu tun gehabt.
00:41:15: Also das war dann hier und da mal wieder das Getriebe kaputt und man hat sich vorher so kommen sehen, sodass wir dann Predictive Maintenance tatsächlich gemacht haben.
00:41:25: dann gibt es einen Anbieter, der einem da die Sensoren dann drauf gesetzt hat.
00:41:31: Unglaublich
00:41:32: Toller Payback, also wieder zu dem Thema, wie stellt ihr euch auf?
00:41:36: Also wir wissen jetzt, dass zum Beispiel Predictive Maintenance, das ist jetzt bei uns dann ein Thema, was wir uns immer gerne wieder anschauen, weil wir was sehen.
00:41:42: Das ist ein unglaublich tollen, schnellen Payback und unglaubliche Wirkung.
00:41:47: Das haben wir gemacht.
00:41:49: Wir haben dann noch mit ein anderen Sachen dort in Anführungsstrichen experimentiert, aber wir haben zum Beispiel einen Bezug auf Vertrieb, Marktangang.
00:41:58: Wenn man jetzt klassische Kundensigment hierher macht, A, B, C, ja, C sind die kleineren Kunden, mit den C Kunden und C Potentialsio-Ferken, ja, das war dann natürlich dann schon
00:42:07: KI-gestützt, wie man dann das Marktsigment bedient hat, ja, und hat dann die Möglichkeit, dann deutlich mehr zu bedienen, deutlich mehr abzufischen aus dem Markt, ohne da jetzt
00:42:17: irgendwie noch drei Sales-Raps einzustellen, das zu tun, ja.
00:42:23: Von daher haben wir da unsere Bereiche, die wir immer wieder gerne machen in den Portfoliofirmen.
00:42:28: Also es ist im Bereich predictive und prescriptive analytics und AI, wo wir einfach sehen, dass das ein Payback hat.
00:42:38: Insbesondere alles, was wieder in der Basis mit Data und Data Analytics zu tun hat.
00:42:45: Also ihr habt euren klassischen Werkzeugkoffer plus einen digitalen Werkzeugkoffer, der bedient, der reinkommt plus, wenn ich das auch richtig verstanden habe, den ihr auch
00:42:56: kontinuierlich erweitert.
00:42:58: Predictive Maintenance war jetzt so ein Thema, wo du sagst, das werden wir jetzt immer anschauen.
00:43:02: Ich sag's mal so.
00:43:03: Und dann gibt es vielleicht auch noch ein, zwei andere Themen, die immer wieder dazukommen, die ihr dann sagt, okay, das wäre so die Ergänzung zum klassischen.
00:43:14: Und aus deiner Sicht ist es auch so was, eigentlich zukünftig, wenn man erfolgreich sein möchte, in dem Bereich auch gar nicht drum herum kommen wird, das nicht zu haben.
00:43:25: Absolut, das würde ich sagen.
00:43:27: war, glaube ich, lange Jahre, war das noch so bisschen nice to have.
00:43:33: Aber wie das halt so ist, wenn sich dann was durchsetzt, irgendwann ist es nicht mehr nice to have, irgendwann ist es a must have.
00:43:38: Du musst es haben, nicht aus dem Markt getrieben zu sein.
00:43:42: Von daher muss man es machen.
00:43:44: Das Schöne ist dann aber auch wieder im Lower Mid Market.
00:43:47: Man hat jetzt ja auch dann den Luxus, dass man sich im Zweifel dann wirklich aussuchen kann, was echt funktioniert und was inzwischen dann auch
00:43:54: sozusagen dann auch für den kleineren Zweck Sinn macht und anwendbar ist und tatsächlich umsetzbar ist.
00:44:00: Es ja nicht so, dass jetzt alles unbedingt zu signifikanten Investitionen schüren muss.
00:44:06: Natürlich haben wir, und das haben wir euch vorhin gar nicht beleuchtet, natürlich haben wir immer wieder die Situationen.
00:44:10: Und das ist auch das Tolle an den Carrefour-Situationen, auch wenn es manchmal zum Haare rauf ist.
00:44:16: Ich komme auf das Thema IT-Carrefour zu sprechen.
00:44:18: Das heißt, wenn man die Situation hat, wo die IT
00:44:22: Also das heißt die Infrastruktur, das EAP, also Enterprise Resource Planning, Business Applications, wenn das zentral ist und man alles oder zumindest Teile davon machen muss.
00:44:37: Also Haare rauf dem Weil, das ist immer ein Riesenprojekt.
00:44:42: Es ist immer teuer, es ist immer aufwendig, es hat immer eine operative Komponente, auch mit dem Tagesgeschäft.
00:44:49: Aber was es dann auch ermöglicht, ist dann oftmals echt
00:44:52: Legacy hinter sich zu lassen, einfach from scratch neu zu machen und dann automatisch, und das ist auch das Schöne, dass dann mitunter natürlich Workflows in dem neuen ERP-System
00:45:04: dahinterlegt sind, die eben etabliert sind.
00:45:06: Ja, natürlich versucht man eher auch, das von der Stange zu nehmen und damit dann auch wieder effizient erzwungen wird.
00:45:12: Und das ist vielleicht sozusagen die fundamentalste digitale Transformationskomponente, die es bei uns dann geben kann, wenn wir Firmen kaufen und Firmen weiterentwickeln.
00:45:22: Seht ihr, dass das auch gefordert wird im Akquiseprozess von den Konzernen, die jetzt sagen, okay, wir wollen das abstoßen, dass die sagen, was habt ihr auch digital vor?
00:45:34: Ja, ich prüge es jetzt mal so aus.
00:45:35: Ja, ja.
00:45:36: Also ich glaube, da ist dann auch wieder jede Situation anders.
00:45:39: Ich glaube, das im Zweifel dann, das machen wir mal einen hypothetischen Fall.
00:45:44: Du hast jetzt irgendeinen mit Teil verarbeitenden Betrieb, der komplett standalone ist in Bezug auf seine IT, gehört aktuell einem Konzern, der will das verkaufen.
00:45:53: Und dann kommt die Frage sicherlich nicht auf, weil du nur mal deine IT mitnimmst.
00:45:57: Und weil du eine CNC-Maschine oder so, kannst du halt, also kannst du nicht digitalisieren, was da rauskommt.
00:46:03: Wenn du ein anderes Unternehmen hast, und ich denke da gerade in Kopf an etwas, was bei uns gerade liegt, aber ich kann noch nicht so drüber sprechen, da kommt es dann schon auf.
00:46:14: Also wenn du einen Fall hast, wo die IT im Wesentlichen meinem Konzern zurückbleibt, wo du auch wieder ein relativ komplexes Kundenspektrum hast, was du bedienen musst und das
00:46:25: zwangsläufig auch digital passieren muss, weil die Leute halt eben nicht
00:46:32: nicht immer da nur ins Geschäft gehen und sich dann da irgendwas aus dem Regal rausnehmen.
00:46:36: Dann kommt die Frage natürlich auf, kann der Käufer das und hat er da Erfahrung und was ist da der Plan?
00:46:41: Und in dem Fall, in dem ich gerade denke, war das auch sicherlich eine Auswahlkriterium bei dem Verkäufer, dass man da Komfort entwickelt hat, dass er das hinbekommt.
00:46:51: für den Konzern ist es oftmals wichtig, das zu verkaufende Unternehmen dann relativ schnell vom TSA runterkommt, also von diesem Transitional Service Agreement.
00:47:02: mit dem man dann nach der Scheidung dann noch so ein bisschen verwandelt ist.
00:47:07: Das ist meistens so, dass der Konzern das relativ schnell lösen möchte.
00:47:11: Ehrlich gesagt würde man das als Käufer auch, weil die Neufreiheit würde man dann auch in vollen Zügen genießen.
00:47:17: Und von da ist das dann eine Komponente, die dadurch was wichtig ist.
00:47:21: verstehe ich, die carve out oder generell muss ich ja irgendwie mich rauslösen und so weiter und so fort.
00:47:27: Gibt es ja auch genügend Berater, die das anbieten und helfen und machen und so weiter.
00:47:31: Aber siehst du, dass es auch notwendig ist, generell Digitalkompetenz auch hinsichtlich Geschäftsmodellentwicklung anzubieten?
00:47:40: Und ist das ein Differenzierungsmerkmal zwischen den Private Equity Häusern, die dann auch vielleicht das dann noch zum Erfolg führen?
00:47:48: Ja, das denke ich schon.
00:47:52: Nicht ohne Grund haben wir die Notwendigkeit erkannt und haben uns auch entsprechend draufgestellt.
00:47:58: Und bilden uns auch ein, dass durchaus in dem einen oder anderen Fall wir uns damit dann auch weiter durchsetzen konnten, weil wir dann glaubhaft machen konnten, dass wir das
00:48:07: können.
00:48:09: Von daher ist es auf jeden Fall relevant.
00:48:13: wieder in unserem Marktsegment.
00:48:15: Da gibt es sicherlich andere Marktsegmenten.
00:48:16: Private Equity ist sehr groß, wenn es für Investitionsstrategien gibt.
00:48:19: Da gibt es sicherlich Marktsegmente, wo das digitale Transformation dann der Top-Liefer ist, der Top-Hebel, der Top-Ansatz für das Investment.
00:48:28: Bei uns ist es wie gesagt einer von vielen.
00:48:30: Aber bei uns würde ich auch sagen, es ist wichtig für die Differenzierung.
00:48:33: Halt eben nicht nur, wenn man transformieren will, transformieren möchte, dann nützt es nichts, wenn man das Toolset von vor
00:48:42: 25 oder 20 Jahren beherrscht.
00:48:44: Das führt dann nicht weiter und das ist dann am Ende nicht gut für das Target, wo es ja im Prinzip drum geht.
00:48:51: Aber in des Tages und in der Konsequenz damit dann auch wieder nicht gut für den Verkäufer.
00:48:57: Jetzt ist AI, ja sag ich mal, hatte den Hype.
00:49:03: Es ist noch immer irgendwie da.
00:49:04: Aber jetzt kommen irgendwie viele Unternehmen auch drauf, ja nur die Mitarbeitern AI zur Verfügung zu stellen.
00:49:11: Sondern macht es einfach mal, ja.
00:49:13: Bringt nicht die Produktivität, wie wenn ich gezielt dran gehe und vielleicht auch konkrete AI-Themen bearbeite.
00:49:22: Beziehungsweise auch eine klare Roadmap-Hub, ist bezüglich.
00:49:25: Wie geht es ihr mit dem Thema AI um als in eurem Portfolio Unternehmen?
00:49:31: Wie setzt ihr es ein?
00:49:33: Welche Rolle spielt es bei euch?
00:49:37: Oder sagt ihr, okay, gut, ist echt noch ein Thema, das ist meistens dann noch in diesem Digitalisierungswerkzeugkasten eins, das weiter unten liegt.
00:49:44: Ja, also das ist wie gesagt, sind, ich glaube das Wichtigste ist sowieso immer in der Transformation, ob das jetzt zur allgemeinen oder im Transformation, zur digitalen
00:49:55: Transformation, also Veränderungen, ist Fokus.
00:49:59: Das heißt, lieber wenige Sachen, wo echt Musik drin ist.
00:50:03: Und von daher sind wir auch, wenn es jetzt um AI-Thematiken geht, wir nicht diejenigen, die dann eben mit der Gießkanne kommen und sagen, das jetzt alles reinschütten, das mach
00:50:13: mal.
00:50:14: Das ist dann auch sehr pointiert.
00:50:16: Und ehrlich gesagt, wir mussten ja auch lernen und wir lernen kontinuierlich, was da Sinn macht.
00:50:22: wenn ich jetzt mal ganz kurze Exkurs weg vom Portfolio sozusagen auf GP-Level, also uns als Investment-Vehicle-House, bei uns hat AI natürlich auch Einzug behalten.
00:50:36: ist aber für das, was wir sind, ist das dann im Wesentlichen Gen-AI.
00:50:42: im Dealmaking, in der Analyse und wir haben es eingangs besprochen, wir gucken uns ganz verschiedene Branchen an, weil wir Situationenspezialisten sind.
00:50:50: Natürlich nutzen wir Gen.AI auch in einer CD-Deal, da können wir schön die Diligence und die Bewertung, uns erste Meinung zu machen.
00:50:58: Und dann pointiert er dann zu schauen, wo wir dann noch mal genauer reingucken, wo wir dann vielleicht noch mal einen Expert Call mit jemandem machen oder so.
00:51:05: Interessant übrigens auch das Thema da.
00:51:10: wie schnell eigentlich die Adoption ist bei dem Thema AI.
00:51:13: Das haben wir vor einem Jahr hauptsächlich mit Chatchi PT gemacht.
00:51:16: Inzwischen nutzen wir eher schon wieder Claude.
00:51:18: Oder fangen wir halt doch mal an zu experimentieren mit einem spezifischeren Tool wie Habbia oder so.
00:51:25: Aber das geht doch unabischnell.
00:51:27: Das ist ja rasant.
00:51:28: Vielleicht zu, ich sag mal, die Digitalisierung, die das Internet gebracht hat.
00:51:33: Das ist ja extrem rasant.
00:51:35: Also ...
00:51:36: Dann haben wir Gen.AI, heißt am Ende des Tages auch mal hier und da ein bisschen Agentic.
00:51:41: Das war dann inzwischen jetzt in der Bewertung der Dokumentenanalyse oder in der Commercial Diligence dann fertig geprompt etwas haben und dann über den Thema laufen
00:51:49: lassen, uns Meinung zu bilden.
00:51:52: Und so ein Thema würden wir jetzt zum Beispiel, wir haben letzte Woche was geclosed in UK wieder.
00:51:58: ist eine klassische Branche, das ist Metall.
00:52:02: Metallhandel für am Ende des Tages, auf Deutsch würde man sagen, für Dachdecker.
00:52:06: Ja, da würden wir sicherlich mal schauen, dass wir gucken, ob wir nicht in diesem reifen Markt, wenn man jetzt nicht mal die Ansoffmatrix anguckt, in diesem Penetrationskasten da,
00:52:18: wenn man da nicht mit GNI noch deutlich besser, vielleicht noch mal neue Leads generieren kann, Follow-up-Machens kann, und würden das natürlich auch nutzen, ja.
00:52:26: Und vielleicht
00:52:27: Es ist ja auch mal schön, vielleicht auch mal eine erste Pricing-Erfahrung machen mit der Unterstützung von AI.
00:52:32: Also im Sinne von Dynamic Pricing.
00:52:34: Es ist ein Händler.
00:52:36: Und von daher gibt es Themen, mit denen wir, wie gesagt, gute Erfahrungen gemacht haben, auch auf der Portfolio-Ebene und haben zum Beispiel auch mal, das ist jetzt weniger rein
00:52:47: IT-technologisch, der Druckerei, über die ich vorhin geredet habe.
00:52:50: Da hatte ich ja über Anlageneffizienz geredet und habe da gesagt, was relevant ist für die
00:52:56: also sozusagen Core Assets, also für die alle in Drucker pressen.
00:52:58: Drumherum gibt es immer noch das ganze Thema Material Handling, wo Effizienz drin ist, beziehungsweise wo manuell Aufwand ist.
00:53:05: Und da haben wir dann am Ende des Tages zum Beispiel Robotics eingeführt.
00:53:09: Ist jetzt inzwischen auch für den Lower mit Marken und für Leute für uns auch deutlich einfacher verfügbar, weil es wurde schon irgendwo getestet.
00:53:17: Das ist so Business Case.
00:53:18: Also ich weiß es noch wie heute, ja.
00:53:21: Der Roboter, den wir da gekauft hatten, der hatte eine Payback-Period.
00:53:26: von eineinhalb Jahren, das war dann wieder No-Brain-er.
00:53:30: Und von daher ja Fokus und erprobte Mittel, wo wirklich echt ein klarer Impact da ist.
00:53:38: Impact aufs RBDR im Sinne von Effizienz, beziehungsweise Effektivität des Geschäftsmodells.
00:53:44: Das ist für uns ganz wichtig, so fernab des Hypes.
00:53:48: So Vibe Coding oder solche Sachen ist jetzt nicht was, sagst, okay, das steht noch nicht im Werkzeugkoffer bei euch.
00:53:57: Dass du mit AI programmieren kannst, Sachen programmierst, Programme, Software erstellst und so weiter und so fort.
00:54:07: Okay, gut.
00:54:08: Weil es tatsächlich bei vielen Unternehmen oder auch vielen mit denen ich spreche,
00:54:12: machen das auch, nutzen das für MBPs und so weiter oder interne Systeme selber zu erstellen, um dann auch Kosten zu sparen, zu sagen, ich brauch's mir nicht einkaufen, ich
00:54:21: kann's mir selber programmieren und so weiter und so fort, sofern es jetzt keine kritischen Schrittstellen gibt und so weiter.
00:54:30: ja, okay, spannend.
00:54:34: jetzt habe ich am Anfang das Thema
00:54:38: Menschlichkeit erwähnt, auch bei der Restrukturierung.
00:54:41: Jetzt würde ich sehr gerne noch mal den Bogen schließen.
00:54:44: Und zwar ist es natürlich auch was Spannendes.
00:54:47: Es gibt ja ganz viele Forschung und Studien, dass jetzt so Digitalisierungsprojekte nie an der Technologie scheitern.
00:54:54: Technologisch ist das eigentlich immer alles meistens machbar, Ideen, man gerade hat, sondern immer an den Menschen.
00:55:03: Wie hat denn das Thema
00:55:06: vielleicht euren Change Management Ansatz verändert oder hat es den, sagst du, dass es im Prinzip gleich geblieben
00:55:15: Das haben wir ja eigentlich immer, weil wir müssen ja eigentlich, also bei uns ist es ja so, weil wir nur mal Transformation machen.
00:55:20: Wir müssen immer Sachen anders machen, als man sie bisher gemacht hat.
00:55:24: Und da hast du dann per Definition immer, jetzt unabhängig davon, ob es jetzt mit digitalen Technologien ist oder ohne, da hast du dann natürlich immer die Komponente
00:55:31: Mensch.
00:55:32: Du hast immer, vielleicht hast du drei Lager.
00:55:36: eine sind die, die es toll finden, die Teil der Idee waren, die es promoten und die es dann auch umsetzen.
00:55:42: Dann hast du die, die so bisschen unentschieden sind und vielleicht mitlaufen und dann hast du die, die es blockieren.
00:55:48: Damit haben wir, glaube ich, generell Erfahrung qua Geschäftsmodell.
00:55:52: Und das ist dann wahrscheinlich nicht ganz so unterschiedlich.
00:55:56: Also natürlich haben wir da unsere erprobten Sichtweisen und Ansätze und erprobtes Mindset, wie wir damit umgehen.
00:56:06: was natürlich am Ende des Tages heißt, die dies machen wollen, die nimmst du mit und die anderen, die gar nicht belehren sind, dann sind sie halt vielleicht Teil nicht der Lösung,
00:56:14: sondern eher Teil des Problems.
00:56:17: Das ist dann einfach so, vor allem in den Situationen, wo es dann really matters, wo es echt relevant ist.
00:56:27: Du hast ja das Thema digitale Transformation erwähnt und für mich steckt auch ganz stark drinnen, vor allem jetzt auch bei euch, wo ihr etablierte Unternehmen rauskauft,
00:56:37: etablierte Branchen etc.
00:56:39: und wenn dann neue Ampete reinkommen und man vielleicht, ich mal, ein zweites Geschäftsmodell aufmacht.
00:56:46: Ich habe natürlich das Tradierte, das ihr dann restrukturiert, wieder fit macht und so weiter und so fort.
00:56:51: Aber wenn es dann in die Wachstumsphase geht, muss ich vielleicht auch mal
00:56:54: Kann ich mit einem etablierten, tradierten Modell, erreiche ich schnell einem Plafond, wo ich sage, okay, das ist Maximum und ich muss ein neues Geschäftsmodell machen, dann ist
00:57:04: das ja oftmals so ein Spannungsfeld, wie ich es am Anfang erwähnt habe, wo ich sage, okay, was wollen die jetzt, die wollen das jetzt anders machen oder und so weiter und so fort.
00:57:11: das als einen parallelen Stream aufzuziehen, kann ja schon auch zu, ja, Schwierigkeiten führen.
00:57:19: Das war so mein Hintergedanke.
00:57:21: Okay, Also diesen Parallel-Stream aufziehen, das müssen wir auch.
00:57:25: Es ist immer nur die Frage, wo du den Parallel-Stream dann bis zu Ende machen musst.
00:57:29: Also dort ist das im Eingang ganz schön gesagt.
00:57:32: Das ist nämlich ein Punkt, ich öfter mal so dann nenne, Leuten zu erklären, was wir eigentlich versuchen zu machen.
00:57:40: Weil also was wir kaufen ist, wir kaufen Komplexität und andere Performance.
00:57:45: Und wir wollen verkaufen Clarity oder Klarheit und
00:57:48: Future Growth Trajectory, also die Fähigkeit, das Unternehmen stabilisiert.
00:57:52: Es hat sich gezeigt, dass das Flänzchen wächst, Aber sozusagen das letzte Schritt im weiteren Wachstum und in der nächsten Evolutionsstufe des Unternehmens, der ist dann
00:58:05: wahrscheinlich woanders besser, nicht bei einem Situationsspezialisten.
00:58:08: Und das heißt, den tradierten Pfad, also natürlich das, was notwendig ist, das müssen wir einleiten und müssen sein, dass es funktioniert.
00:58:15: Aber oftmals ist es dann auch so, dass jemand anders dann auch
00:58:18: passende Erfahrung hat, das passende Resourcing hat, das dann Ende zu führen.
00:58:24: Oftmals ist es dann tatsächlich wieder, dass so ein Unternehmensteil dann wieder in einem neuen Konzern, in einem strategischen Umfeld, neues Zuhause findet und da dann sich
00:58:33: weiterentwickelt.
00:58:34: Okay, super.
00:58:37: Christian, letzte Frage.
00:58:39: Drei Learnings, die du den Zuhörern und Zuhörerinnen mitgeben möchtest.
00:58:43: Die können private Natur sein oder berufliche Natur.
00:58:45: Du kannst es dir aussuchen.
00:58:48: 3 Learnings
00:58:52: drei Learnings oder es ist hochgradig philosophisch und mitunter persönlich.
00:59:01: glaube, ich schaffe keine drei.
00:59:03: Ich hoffe, das ist okay.
00:59:06: Weil ich glaube, habe eine ganze Menge gelernt, auch in letzten Jahren.
00:59:13: Raus aus der, in Anführungsstrichen, Komfortzone eines etablierten Investmenthauses.
00:59:24: Sicherlich ein Thema ist to very less.
00:59:27: Vielleicht ist das teilweise altersbedingt.
00:59:30: sich durchaus mal weniger Sorgen zu machen und vor allem, und das ist vielleicht das zweite, das passt aber sehr gut zusammen, ist Common Sense, ja, aber man muss sich dann
00:59:41: immer mal wieder zwingen, ist sich vor allem weniger Gedanken zu machen über die Dinge, die man sowieso nicht ändern kann, ja.
00:59:48: Also diese alte stoic, stoistische Gedanke, sich auf das konzentrieren, was man beeinflussen kann und nicht auf das konzentrieren, was man nicht beeinflussen kann und
01:00:03: Das ist ein Thema, was ich eigentlich schon früher kannte, aber wo man sich dann durchaus auch mal wieder zwingen muss, sich das immer mal wieder nach vorne zu holen und zu
01:00:13: vergegenwärtigen.
01:00:14: Okay, so das waren jetzt zwei.
01:00:17: Magst du noch ein drittes oder?
01:00:20: Ich versuche es immer wieder rauszukitzeln.
01:00:25: Um, tschüss.
01:00:26: Okay, gut.
01:00:28: Dann belassen wir es bei zwei.
01:00:31: Christian, herzlichen Dank fürs Gespräch.
01:00:32: Ich ich habe es super spannend gefunden.
01:00:35: Ich habe für mich mitgenommen, das Thema Digitalisierung ist schon essentiell auch im Dealmaking.
01:00:42: Es ist teilweise auch entscheidend.
01:00:43: Und Differenzierungsmerkmal, der klassische Werkzeugkoffer, der Restrukturierer ist zu wenig zukünftig.
01:00:51: Wir brauchen den Digitalisierungskoffer nebenbei noch, mit dem man dann
01:00:56: hinein kommt und es ermöglicht tatsächlich auch vor allem wenn es um IT Carve-out geht auch vielleicht mal die ganze Legacy hinter sich zu lassen und wirklich neu aufzusetzen.
01:01:07: ist auch eine wirklich eine Option oder ein Potenzial da wirklich auch einen Sprung nach vorne zu machen und was aber bei all dem
01:01:18: Thema Digitalisierung und so weiter nicht fehlen darf, ist egal, ob Digitalisierung oder ohne, ist der Fokus.
01:01:25: Das habe ich auch noch von dir da ganz stark mitgenommen, das hast du immer wieder erwähnt.
01:01:30: Herzlichen Dank für deine Zeit, auch für die Einladung ins Büro hier in Berlin.
01:01:36: Danke, ich freue mich, wenn wir uns hoffentlich dann auch bald mal wiedersehen, sei es hier in Berlin oder sei es in München oder wo auch immer.
01:01:44: Bin gespannt.
01:01:46: was der gecloster Deal ist.
01:01:48: Möglicherweise ist er schon draußen, wenn die Folge veröffentlicht wird.
01:01:54: Schauen wir mal und dann wünsche ich dir jetzt noch einen schönen Abend.
01:01:57: Herzlichen Dank.
01:01:58: Vielen Dank.
01:01:59: Das war die Folge mit Christian Schmehl von Hypax.
01:02:02: Alle Infos zu Christian und Hypax findet ihr wie immer in den Show Notes.
01:02:06: Ich habe wieder einiges mitnehmen dürfen.
01:02:08: Ich hoffe ihr auch.
01:02:10: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Business Unplugged.
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