Olaf Binek - Digitalisierung und die Krux mit Fördermittel #124

Shownotes

Hallo und willkommen zur neuen Folge, in der ich mit Olaf Binek von B2Digital spreche, einem Unternehmer, der Digitalisierung schon vorangetrieben hat, lange bevor sie zum Buzzword wurde. Mit B2Digital verfolgt Olaf einen bewusst pragmatischen Ansatz: Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, das echten Nutzen stiften muss. Im Fokus stehen vor allem kleine und mittlere Unternehmen also genau jene Betriebe, die oft im Alltag gefangen sind und weder Zeit noch Ressourcen haben, sich intensiv mit neuen Technologien zu beschäftigen.

Im Gespräch wird schnell klar: Das größte Problem ist selten die fehlende Software. Lösungen gibt es genug. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, die richtigen Entscheidungen zu treffen, Prozesse sinnvoll zu gestalten und Menschen mitzunehmen. Olaf beschreibt eindrücklich, wie groß die Lücke zwischen dem, was technologisch möglich ist, und dem, was im Mittelstand tatsächlich ankommt, noch immer ist.

Wir sprechen darüber, warum viele Unternehmen noch mit Fax, Papier und Excel arbeiten, weshalb Fördermittel oft ungenutzt bleiben und warum KI für viele Betriebe aktuell noch Zukunftsmusik ist. Gleichzeitig zeigt Olaf auf, wie Digitalisierung im Kleinen beginnen kann – pragmatisch, schrittweise und mit klarem Blick auf den tatsächlichen Mehrwert.

Ich durfte einiges mitnehmen und bin mir sicher, dass auch für euch viel dabei sein wird. Viel Spaß beim Hören der neuen Folge!

Mein Gast:

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00:00:02: Dann sitzen die halt eben in einem Raum und haben halt eben so eine vier Quadratmeter Steckwand, wo halt die Autos und die Fahrer zusammengesteckt werden.

00:00:12: Und dann die Routen dementsprechend da geplant werden.

00:00:14: Da stehe ich eben davor und sage okay und welchen Teil davon möchtest du jetzt mit künstlicher Intelligenz machen?

00:00:19: Weil die Datenbasis einfach gar nicht vorhanden ist.

00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft!

00:00:34: Mein Name ist Johannes Pol Und ich spreche mit Unternehmerinnen, RünderInnen und stillen Held-Innen des Business Alltags die unsere digitale Zukunft formen.

00:00:43: Business Amplakt ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Startups und etablierten Unternehmen bauen.

00:00:50: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.

00:00:55: Hallo und willkommen zur neuen Folge, in der ich mit Olaf Binek von bII Digital Sprecher einem Unternehmer der Digitalisierung schon vorangetrieben hat lange bevor sie zum Passwort wurde.

00:01:06: Mit bII digital verfolgt ol auf einer bewusst pragmatischen Ansatz.

00:01:10: Digitalisierung nicht als Selbstzweck sondern als Werkzeug das echten Nutzer stiften muss.

00:01:16: im Fokus stehen vor allem kleine unternehmen, also genau jene Betriebe die oft im Alter gefangen sind und weder Zeit noch Ressourcen haben sich intensiv mit neuen Technologien zu beschäftigen.

00:01:29: Im Gespräch wird schnell klar das größte Problem ist selten die fehlende Software-Lösung.

00:01:35: da gibt es genug davon.

00:01:37: eigentliche Herausforderungen liegt darin die richtigen Entscheidungen zu treffen Prozesse sinnvoll zu gestalten und Menschen mitzunehmen.

00:01:45: Olaf

00:01:45: beschreibt eindrücklich, wie groß die Lücke zwischen dem was technologisch möglich ist und dem das im Mittelstand tatsächlich ankommt noch immer ist.

00:01:54: Wir besprechen warum viele Unternehmen mit Faxpapier und Excel arbeiten weshalb Fördermittel oft ungenutzt bleiben und warum KI für viele Betriebe aktuell noch Zukunftsmusik ist.

00:02:06: Gleichzeitig zeigt Olaf auf wie Digitalisierung im Kleinen beginnen kann pragmatisch schrittweise und mit kleinem Blick auf den tatsächlichen Mehrwert.

00:02:15: Ich durfte einiges mitnehmen und bin mir sicher, dass auch für euch viel dabei sein wird.

00:02:20: Viel Spaß beim Herrn der neuen Folge!

00:02:24: Olaf im Rahmen der Vorbereitung auf das Gespräch habe ich mir deinen Lebenslauf angeschaut und hab mich gefragt, wie ich das alles was du gemacht hast sinnvoll und einfach unverständlich auf den Punkt bringen kann.

00:02:59: Denn es waren diverseste Stationen und Bereiche in denen du unterwegs warst.

00:03:04: Ich werde jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt im Detail eingehen, aber mal den Versuch waren es knackig high-levelmäßig zusammenzufassen.

00:03:14: Gerne korrigieren falls nötig.

00:03:17: Begonnen hast du als Kaufmann im Vertrieb in der Elektronik und Mobilfunkbranche.

00:03:24: Vor circa zwanzig Jahren ging es dann aber Richtung Lkw-Maut und Internet und Digitalisierung.

00:03:30: In dieser Zeit hast du als Leiter Projektmanagement noch so nebenbei einfach mal ausbildungsmäßig den Diplom Kaufmann draufgesetzt, und seitdem bist du auch im Bereich IT und Digitalisierung treu geblieben.

00:03:51: Es folgten große Digitalisierungsprojekte bei Trooper Data Service und die erste Selbstständigkeit.

00:03:58: Und irgendwann eben eine Phase auch, die viele erleben und kaum jemand öffentlich so klar benennt nämlich eine schwere Erschöpfungsdepression.

00:04:08: dass das in einem öffentlichen oder sage ich mal öffentlich einsehbaren Profil nicht weichgezeichnet wird finde ich bemerkenswert weil es zeigt dass auch Unternehmer tun bei dir nicht nur aus Erfolgsstorys und Folien besteht, sondern auch aus der Grenzefahrung, Aus Neustartem, aus dem Versuch nach einer schwierigen Zeit wieder sinnvoll anzuknüpfen.

00:04:28: Dann im Rahmen dieses Neustarts entstand dann die Lernfabrik Neue Technologie.

00:04:34: Und spätestens da wird dann auch aus deiner Geschichte mehr als nur ein Lebenslauf, nämlich fast so etwas wie eine Mission Nicht Digitalisierung als Selbstzweck, nicht Technik um der Technik will.

00:04:48: Nicht dieses herrliche Deutsche wir brauchen jetzt auch mal KI egal wofür sondern ein sehr handfestes Verständnis davon wie kleine und mittlere Unternehmen Prozesse verbessern Fördermittel nutzen Datenschutz auch pragmatisch angehen und insgesamt zukunftsfähig werden.

00:05:08: Und genau daraus ist dann auch im Jena oder Januar B-Zweid digital entstanden, mit diesem schönen unangenehmen Unverkauftenversprechen.

00:05:18: Digitalisierung einfach gemacht.

00:05:21: Korrekt!

00:05:23: Jetzt sage ich noch eine Sache habe ich noch seitdem bist du ja aber nicht nur der Geschäftsführer von Weit mehr.

00:05:31: Du bist Netzwerker, du bist Mittler und du bist Stimme des regionalen Mittelstands geworden.

00:05:36: unter anderem warst du auch bis letztes Jahr glaube ich Mitglied im Präsidium des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin.

00:05:44: Man kann so kurz sagen, du digitalisierst dich nur unternehmend.

00:05:48: Du organisierst doch gleich noch das Umfeld mit, in dem die Unternehmertum überhaupt funktionieren kann.

00:05:55: und dass du da bei gleichzeitig auch Formate wie das Digitalisierungsfrühstück-Vorträge zum Datenschutz etc.

00:06:02: pp.

00:06:03: bespielst passt da ziemlich gut ins Bild!

00:06:08: Du bist quasi jemand der da nicht nur berät sondern wirklich übersetzt verbindet richtig anschiebt zum Thema Digitalisierung.

00:06:16: Da werden wir aber auch jetzt gleich reinsteigen, Tifa.

00:06:19: Du erst geht es aber zu den AB-Fragen.

00:06:22: du weißt was auf dich zukommt?

00:06:25: Nur so ein bisschen!

00:06:27: Also ganz kurz und knackig, es kommen fünf Fragen rund um die Digitalisierung zwei Antwortmöglichkeiten.

00:06:34: Du darfst sich für eine entscheiden.

00:06:36: das Ganze soll den Zuhörerinnen helfen anderen oder einen ständigen Gefühl dafür zu bekommen, wie du tigst.

00:06:42: Wie du denkst um dann vielleicht auch deine Fragen später oder die Fragen an dich, die eine Antworten später von dir entsprechend auch mal einordnen können.

00:06:52: Okay

00:06:53: los geht's!

00:06:54: Dann starten wir rein mit Bildung.

00:06:57: online oder offline?

00:07:00: Offline.

00:07:01: Automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindungen?

00:07:04: Menschlich.

00:07:06: Stärker Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen?

00:07:10: Freiheiten.

00:07:12: Vollkommunenschutz, persönliche Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohlste allgemeinheit?

00:07:18: Vollständig!

00:07:19: Datenschutze.

00:07:20: Ja.

00:07:21: Vollkommen schuht okay.

00:07:22: Webmeetings- oder persönliche Treffen?

00:07:26: Äh C. Das kommt drauf an.

00:07:30: also es ist viel hat die Digitalisierung da gebracht.

00:07:34: also da hat Corona glaube ich ganz Menge gebracht.

00:07:37: Aber Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht und da ist manchmal der menschliche Kontakt einfach direkt notwendig und zwingend erforderlich.

00:07:45: Okay, dann hast du die letzte Frage schon im Detail beantwortet?

00:07:49: Dann lass uns doch noch auf die anderen kurz eingehen.

00:07:51: Du hast dich für Offline entschieden.

00:07:52: bei der Bildung wieso?

00:07:57: Persönlicher Erfahrung und persönlicher Gusto an der Stelle.

00:08:04: Ich weiß, wie ich auf so Online-Geschichten reagiere und wie ich unter Umständen wegdrifte.

00:08:09: Wenn Dinge da nicht so spannend sind oder irgendwie sowas... Und da ist eine Offline Vorlesung ein physisches Anfassen hilfreicher als online Meetings aber das ist auch ein Stück weit persönlich abhängig.

00:08:32: Tick halt eben da eher drauf, mit Menschen direkt im Kontakt zu sein und auch einem Tutor oder einen Profi nach der Vorlesung nochmal Fragen stellen zu können.

00:08:44: Oder nach Detaillierter irgendwo in Dinge reinzugehen oder auch mit Streitern noch die Kommunikation zu suchen und Dinge

00:08:52: auseinanderzunehmen.".

00:08:54: Okay dann die zweite Frage – da war menschliche Entscheidungsfindungen bei dir.

00:08:58: die Antwort?

00:09:00: Ja!

00:09:01: Maschinen sind dazu da, uns zu unterstützen und zu entlasten.

00:09:05: Die Entscheidung trifft aber der Mensch.

00:09:09: Und dann waren es Mehrfreiheiten für Unternehmen?

00:09:13: Ja, kommt an dieser Stelle relativ klar aus dem Thema der Fördermittel raus.

00:09:19: Wir dürfen täglich uns mit dem Abendscheppel rumschlagen und darüber diskutieren was denn mit irgendwelchen Formulierungen gemeint ist, welche Vorlagenformate benutzt werden sollen dürfen.

00:09:34: Das sind alles Dinge die könnten einfacher gehen wenn wir es dann wirklich wollten.

00:09:42: und dann vollkommen der Schutz persönliche Daten

00:09:46: oberste Priorität.

00:09:48: ich bin Herr meiner Daten und Ich habe an dieser Stelle die Herrschaft darüber zu sagen wie sie haben davon.

00:09:54: wenn nicht Und wenn ich jemanden feststelle, dass der meine Daten hat dann muss er dem entsprechend auch auf Aufforderungen löschen.

00:10:03: Okay Olaf danke dafür.

00:10:08: jetzt schlägt noch eine in die anderen Fragen.

00:10:12: das erste was ich mich gefragt habe Was war denn für dich eigentlich so die wichtigste Schule in deinem Leben?

00:10:17: So Konzern, Projektgeschäft, Vertrieb oder Krise?

00:10:20: Was war da so ja für dich wichtig?

00:10:23: oder was hatte ich geprägt?

00:10:28: eine Mischung aus vielem.

00:10:29: Also ich meine, wie du ja schon eingangs gesagt hast, ich habe sehr viele verschiedene Stationen gehabt, Konzernen bis Kleinunternehmen.

00:10:39: Bei den Konzernen habe ich am meisten gelernt im Sinne von Schulungen hier und da, Schulungen dort.

00:10:50: Systeme kennengelernt, großes kennengelernt, auch mit Datenbanksystemen und so was groß umgeht, was im kleinen Unternehmertum halt eben selten bis kaum vorkommt.

00:11:03: Von daher war das auf jeden Fall eine prägende Zeit die mir viele Dinge mitgebracht hat, wo ich heute einfach von partizipieren war – ich weiß, so gehen Dinge grundsätzlich!

00:11:16: Und im Kleinen halt auch das End-to-End also dass du in einem Prozess wirklich drinsteckst und den von vorne bis hinten halt eben auch wirklich durchdenkst oder auch betreust.

00:11:30: Also das ist eine Sache, dass schätze ich bei den kleineren Unternehmen halt dem auch weil... Das ist halt nicht so ein Abteilungsabgrenze.

00:11:38: Pass mal auf da gibt es eine Schnittstelle in diesem Prozess und bis dahin machen wir es und ab dann musst du's machen und was davor passiert und danach passiert interessiert keinen mehr, weil es hat nicht mehr meinen Berit.

00:11:49: Und das finde ich an einem kleinen Unternehmen halt immer spannend von vorne bis hinten immer alles bedenken muss und auch behandeln muss.

00:12:00: Und wenn wir das Ganze jetzt mal weitertreiben und sagen, was war dann der Punkt wo du am, sag ich mal, was dir am meisten Selbstvertrauen gegeben hat beziehungsweise dennoch vielleicht doch am meisten ein Demut gelehrt hast?

00:12:14: Glaubst du da sich Situationen?

00:12:19: Demut gelehrt ist tatsächlich der, wie du schon gesagt hast ja Zusammenbruch damals gewesen.

00:12:25: Da war ich halt eben wirklich durchgerockt und aus Existenzängsten heraus und Druck und allem drum und dran in eine Situation reingeraten die bis dahin nicht für möglich gehalten hat weil ich hielt Burnout und auch das Thema Erschöpfungsdepression davor immer für einen Moment, ja dann mach vier Wochen Urlaub vor irgendwo auf der Insel und dann klappst du auf den Hinterkopf.

00:12:52: Und dann geht es halt eben weiter.

00:12:54: Und da zu lernen dass es aber Momente gibt wo dann der Kopf einfach nicht mehr funktioniert und einfach sagt so ist nicht geht nicht.

00:13:03: das war eine Erfahrung die wünsche ich grundsätzlich.

00:13:08: keim hat mich aber deutlich geläutert und ruhiger gemacht Und auch gelehrt, mehr auf mich zu gucken und mehr bei mir zu sein in Dingen die ich tue.

00:13:24: Den Sinn immer wieder drin zu suchen anstatt hinterherzuhächten und anderen Speichel zu lecken oder so.

00:13:34: Das mache ich seitdem definitiv nicht mehr.

00:13:40: Das war demut Lehrreich und Erfahrungsreich waren halt immer wieder große Projekte.

00:13:47: Also ich habe in der Telekommunikation in Frankfurt am Mainen damals mit dem Großkonzern, bei dem ich gearbeitet habe, geile Projekten durchgeführt mit einem geilen Team.

00:13:57: Ich habe bei Toll Collect eine Riesenaufgabe gehabt, hab die gemanagt und mit mit hundertzwanzig Mitarbeitern da dementsprechend das Projekt durchgeprübelt.

00:14:10: Ich habe anschließend in der Digitalisierung verschiedene Großprojekte gemacht für Unternehmen und denen mit großen Gehöfen, also Poststellen und Akten-Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen.

00:14:27: Also da gibt es viele Sachen, viele Stationen wo ich Projekter halt eben managen durfte anstrengend waren, aber immer sehr erfolgreich abgeschwassen werden konnten.

00:14:39: Und da sind schon einige Dinge dabei auf die ich durchaus stolz bin, die mir halt einfach auch Dinge gezeigt haben wo ich eben wieder Dinge gelernt habe und Menschen kennengelernt habe.

00:14:50: Wo man neue Ideen entwickelt hat, wo man festgestellt hat was alles so technisch geht und wo man anknüpfen kann.

00:14:59: Jetzt kann ich mich noch in unser Vorgespräch erinnern.

00:15:04: Ja, hast du eine Szene beschrieben?

00:15:07: Du stehst in einem geförderten Demonstrationszentrum für Digitalisierung und ein Unternehmer sagt dann irgendwie so sinngemäß zu dir.

00:15:15: Ist ja nett aber was bringt man das eigentlich?

00:15:19: Was hat es in dir ausgelöst?

00:15:23: Das war tatsächlich im Demonstrationszentrum.

00:15:27: Moment, wo ich im ersten Augenblick gedacht habe okay ist hier die versteckte Kamera weil wir sprachen halt eben von Automation und Industrie vier Punkt Null und haben da also wirklich tolle Sachen aufgeführt gehabt mit Videostationen wo all dem so digitale Durchläufe durch sind.

00:15:44: und dann steht so ein geneigter Zerspanner vor mir und sagt was bringt mir das?

00:15:48: Das war so ein Moment, wo ich gedacht habe okay was läuft hier falsch?

00:15:53: Wo haben wir das Problem mit?

00:15:56: und damit hab' ich mich dann näher beschäftigt.

00:15:58: Und dann auch festgestellt, wo die Probleme liegen.

00:16:04: Weil das, was er mir erzählt hat, war halt eben dann einen Punkt wo ich gesagt habe ok wir reden von Automation Industrie vier Punkt Null keiner muss mehr irgendwas anfassen alles läuft vollautomatisch irgendwie durch.

00:16:14: und er sprach als ich ihn gefragt habe naja Erzähl mir doch mal, wie läuft bei dir so ein... Was passiert denn wenn so einen Auftrag da reinkommt?

00:16:22: Und dann erzählt er, na ja, da geht zum Fax.

00:16:24: Nimm das Ding aus dem Fax!

00:16:25: Dann zieh ich es über den Kopierer und gebe meiner Frau Ilse eine Buchhaltung.

00:16:28: und dann gehe runter zu Kalle in der Halle und erzähle ihm, der soll mal hintergehen ins Lager und gucken ob noch Material da ist.

00:16:35: Da sind bei mir so viele Bilder aufgeploppt im Kopf wo ich gesagt habe okay also Auftrags-Eingang per Fax, also Fax von war für mich eigentlich schon nicht mehr so richtig existent.

00:16:49: Das wäre eigentlich eine Sache, die über irgendeine Schnittstelle halt eben reinkommt oder E-Mail oder irgendwie sowas in der Richtung.

00:16:56: Dann ne Kubik zu machen für die Buchhaltung, für mich nicht nachvollziehbar weil wird im CIM angelegt, wird an der Stelle einen Auftrag draus gemacht ein Angebot also ein Angebots erstellt das Angebot ist automatisch halt eben in den Buchhaltungssystemen erfasst dann kommt Ausdruck raus und geht es halt irgendwann in die Produktion keinen Überblick zu haben, was am Lager dementsprechend ist.

00:17:17: Das ist eigentlich No-Go für einen Unternehmen also jedenfalls aus der Ecke, aus der ich halt eben kam gedanklich, dass du den Lagerbestand nicht im Blick hast und nicht weiß wie viel Material da ist von welchem Material.

00:17:31: Das habe ich überhaupt nicht verstanden!

00:17:34: Und dann habe ich mir das weiter angeguckt und hab dann festgestellt, dass gerade in dem kleineren Bereich Alles, was kleiner hundert Mitarbeiter ist.

00:17:46: Vom Prinzip keine strukturierte Beratung vorhanden ist die objektiv die Probleme von Unternehmen angeht.

00:17:53: und das war halt eben der Gründungsimpuls für die B-II Digital.

00:18:00: Also eigentlich so ein bisschen auch dieses Übersetzungsproblem, dass ein Übersetzungensproblem herrscht in der Gesellschaft, v.a.

00:18:09: im Kremu-Mittelstand.

00:18:12: Na zu sagen, was ist alles machbar und was kann man machen

00:18:15: usw.?

00:18:17: Na es ist ja... Guck mal wenn man sich dient das durchschnittliche deutsche Unternehmen hat dreizehn Mitarbeiter.

00:18:24: Dreizehn!

00:18:25: Nicht dreißig nicht dreihundertdreizehn so.

00:18:28: Dreizehen Mitarbeiter bedeutet dass da der Chef zu neunzig Prozent im Tagesgeschäft mit dabei ist Wenn der sich um seine Leute kümmert, dass die bezahlt werden.

00:18:39: Um die Jobs kümmern und die Kunden kümmert einem drum und dran.

00:18:42: Woher soll er die Zeit nehmen?

00:18:44: Und auch mal die Kraft nehmen, sich Impulse von außen zu holen und zu gucken was denn technisch heutzutage irgendwie möglich ist?

00:18:53: natürlich kriegt er aus den Nachrichten mit da gibt es halt eben nicht Industrievier Punkt Null und dann gibt's KI und dann gibts ERP System.

00:19:01: aber wo soll der die Zeit dafür hernehmen sich damit zu beschäftigen Und dann noch rauszufinden, was für ihn das Richtige ist und ihm weiterbringt.

00:19:11: Weil im ersten Moment kostet das Ganze immer nur Geld.

00:19:15: Und momentan läuft die Firma von daher warum soll er Geld ausgeben wenn er ein funktionierendes Unternehmen hat?

00:19:22: Also die Motivation sich auch damit zu beschäftigen ist halt nur bedingt vorhanden.

00:19:27: Wenn der Impuls nicht kommt und die Kraft nicht da ist und die Zeit nicht da

00:19:36: Warum hast du gesagt, okay komm dann machen wir eine Beratung anstatt wir bauen jetzt eine Software die dem KMU den er das alles mal abnimmt.

00:19:47: Ist ja natürlich auch eine berechtigte also aus meiner Sicht eine berechigte Frage weil es gibt natürlich ganz viele schöne Lösungen die herumschwören aber die oftmals ja auch extrem teuer sind.

00:19:58: dann vielleicht für kleine Unternehmen.

00:20:01: Also zum, zum einen bin ich halt Diplom Kaufmann und nicht Diplomen Informatiker.

00:20:07: Das ist mal der erste Punkt.

00:20:10: Der zweite Punkt ist die Lösung.

00:20:15: nachher ist aus meiner Sicht nicht das Problem weil es gibt auf dem deutschsprachigen Markt so viele verschiedene Angebote von Software für alles mögliche, dass ich nicht der zweiundachzigtausendste sein muss um irgendeine Software zu entwickeln.

00:20:38: Und ich halte mich an dieser Stelle nicht für innovativ genug um das neue SAP zu entwickeln.

00:20:48: also sorry aber da gab es halt eben schon drei die das gemacht haben und das muss ich nicht selber machen.

00:20:58: Der Punkt den mir dabei immer aufstößt ist.

00:21:01: Ich glaube nicht, dass es all dem an der einzelnen Lösung liegt.

00:21:04: Sondern es liegt einfach daran, dass der Kunde und der Unternehmer halt nicht die Zeit hat sich damit zu beschäftigen um das Richtige auszuwählen.

00:21:12: weil bei den ganzen, also nehmen wir Beispiel raus Handwerk ich habe spontan eine Liste von drei vier fünf wirklich substanziell guten Handwerkerlösungen.

00:21:28: Achtundneinzig Komma fünf Prozent der Handwerksunternehmen blind stumpf einfach aufpassen.

00:21:33: Das heißt also, Der Unternehmer hat an der Stelle die Chance zu sagen ich möchte lieber blau haben und nicht grün.

00:21:38: Ich Möchte Lieber So Haben Und Nicht so.

00:21:40: ich Möchst Lieber In Erklaut Haben Anstatt On-Premise.

00:21:44: Ich möcht gerne was auch immer UNAMED und Die Lösung Dazu Gibt's.

00:21:49: Du Musste halt eben finden und Den Impuls dazu Haben Zu Sagen Da Möche ich Rangehen und Damit MöcHte Mich Beschäftigen.

00:21:56: Das ist der Kern der ganzen Geschichte.

00:21:59: Eine Lösung halt eben zu finden, kostet halt Zeit und dich dann damit zu beschäftigen und die halt eben auf das Unternehmen dann einzupassen und einzuführen – das ist die Herausforderung!

00:22:12: Also aus meiner Sicht nicht die Lösung selbst weil dazu gibt es einfach intelligente Lösungen die am Markt zu kaufen sind.

00:22:18: Das finde ich ganz spannend, auch wenn du sagst für die Unternehmen was zu finden eine Lösung und darauf anzupassen.

00:22:25: Für die Unternehmen das der Herausforderung und es gibt habe einen Satz gefunden eben ihr helft Unternehmen Dinge zu erreichen die sie vorher nicht verreichbar hielten in homöopathischen Dosen und mit Fördermitteln klingt sehr charmant.

00:22:41: warum genau dieses Langsame und realistische vorgehen bei euch.

00:22:47: Warum ist das für euch so wichtig?

00:22:50: Na, muss ich mal ein bisschen länger ausfolgen glaube ich.

00:22:57: Ganz ganz wichtig ist mir.

00:22:59: Es ist nicht mein Unternehmen was ich da vorm Jahr habe Sondern das gehört jemand anderen der hat viel Blutschweiß und Tränen reingesteckt um dieses unternehmen aufzubauen.

00:23:07: Dieses Unternehmen gibt es.

00:23:08: das Unternehmen hat x Mitarbeiter Und macht am Ende des Jahres y Gewinn.

00:23:14: Von daher steht das mir nicht zu ihm zu sagen, was er gefälligst zu machen und zu tun hat.

00:23:19: Weil der hat an der Stelle im Ernstfall wenn er weiß ja nicht drei sieben Mitarbeiter hat, hat er sechs, zwölf, acht, vier, zwei Jahre X mal mehr als ich auf jeden Fall und macht das Ganze halt eben auch schon seit X Jahren länger.

00:23:31: Das heißt also dem reinzulehnen zu sagen dass er irgendwie Dinge falsch macht kann ich nicht weil hat er ja offensichtlich nicht weil er ist ja erfolgreich damit und das Unternehmen funktioniert ja.

00:23:43: Und dann halt eben ranzugehen zu sagen, so pass auf.

00:23:46: Dann lass uns mal gucken was machst du und wie machst du?

00:23:50: Um dann zu zeigen wo Dinge passieren die man anders machen kann ohne zu sagen besser sondern einfach mal anders.

00:23:59: Das bringt einen Mindset Change mit von ich brauche mich wieder damit nicht beschäftigen oder ich will mich damit nicht beschäftigen zu Lass uns mal reingucken weil Mir geht es sich darum, irgendeine Software zu verkaufen.

00:24:15: Mir geht's darum dem Unternehmer Möglichkeiten aufzuzeigen und zu helfen.

00:24:19: Und wenn er sich darauf einlässt steht der anschließend halt eben mit einem neuen Tool da was halt im Einproblem löst oder... ...mit nem neuen System da was ganz viel auf einmal anders macht und Dinge löst und besser macht.

00:24:37: Da halt eben nach fertigen Lösungen anzukommen und einfach nur zusammen so warte mal ich ziehe aus dem Köcher hier Lösungen mit drei Buchstaben raus und unten links bitte.

00:24:46: Und wenn du nicht schreiben kannst, halt ein Stift.

00:24:48: ich fürs Papier ist meines Erachtens der falsche Ansatz weil die Leute müssen mitgenommen werden und die leute müssen müssen Idee davon haben worum es geht und was es ihnen denn bringt.

00:24:57: das bringen kriegst Du halt eben nicht mit.

00:25:00: Ich überfordere dich und überfalle Dich und Du musst jetzt machen Sondern dass es halt eben einen.

00:25:05: wir beschäftigen uns damit und nähern uns der ganzen thematik an.

00:25:08: Wenn man dann halt eben noch versteht alles super Die Entscheidung ist getroffen für Produkt X, dann noch sagt okay wir können uns auch darum dass die Fördermittel noch dazu kommen.

00:25:18: Perfekt!

00:25:20: Jetzt beratet ihr ja ganz viele kleine und mittlere Unternehmen.

00:25:25: was ist denn aus deiner Sicht eigentlich der größte Missverständnis zu dem Thema Digitalisierung im Mittelstand oder in Keimau?

00:25:35: Na das größte missverständnis aus Politik und Gesellschaft heraus ist wie groß beziehungsweise wie klein KMU denn wirklich ist.

00:25:45: Also du hast die europäische Definition, was KMUs?

00:25:48: maximal zweihundertfünfzig Mitarbeiter, maximal fünfzig Millionen Jahresumsatz, maximal dreinvierzig Euro Bilanzummehr.

00:25:54: so wie viele gibt es davon und wie viele gibts?

00:25:58: Die so groß sind wir sich mit sechs Mitarbeitern ja bei durchschnittlich dreizehn Mitarbeittern.

00:26:05: Weißt ihr wie die Verteilung sein muss also wie man halt eben feststellt dass das halt eben deutlich kleiner wird und deutlich runtergeht?

00:26:12: Da ist viel Verständnis.

00:26:14: Problem weil natürlich sind die die großen Unternehmen, die auf dir als erstes immer geguckt wird.

00:26:20: Also weiß ich nicht hier Tesla-Ansiedlung oder die Großkonzerne Auto Konzerne VW BMW was auch immer.

00:26:31: Die sind natürlich die, die als erstes mal gesehen werden.

00:26:34: So, oh ja!

00:26:34: Die müssen irgendwie digitalisieren und sie sind durch mit dem Thema.

00:26:37: Die beschäftigen sich mit KI, mit Automationen.

00:26:40: Die Beschäftigten sich mit Dingen, die wir wahrscheinlich noch gar nicht so richtig auf den Schirm haben wo wir sagen können man vielleicht in der Zukunft sich mal beschäftigen.

00:26:48: also die werden Fertigungsplanungen in Bereichen haben wo sie KI schon einsetzen um Fertigungstrecken irgendwie auch zu setzen oder sowas.

00:26:56: Das ist viel zu groß und viel zu weit weg von der realen... vom realen geschäft bei uns zuhause.

00:27:03: also, guckt ihr den elektriker bei dir um die ecke an?

00:27:07: Den gaswasser installatür um die ecke.

00:27:09: Den dachdecker dem maura das sind alles unternehmen die haben acht zehn dreißig mit arbeiter oder irgendwie sowas und dann sind sie halt eben auch schon relativ groß Und die haben ganz andere sorgen als die großkonzerne.

00:27:27: Also wenn du den halt eben kommst und immer sagst, ja deine Mitarbeiter müssen jetzt künftig elektronische Zeiterfassung machen.

00:27:33: Deshalb bist du bekloppt.

00:27:35: wie soll ich das dann machen?

00:27:36: Wie soll ich denn Kalle erzählen dass er da irgendwo auf einen Knopf drauf drücken muss die Musik erst mal erzählen wie ein Handy richtig funktioniert oder irgendwie so Beispiel.

00:27:43: na also ich will jetzt kein Bashing machen.

00:27:44: aber das sind die Themen die halt eben im kleinen halt eben kommen.

00:27:49: wo du halt eben sagst so Naja Lösungen gibt es.

00:27:52: aber du musst natürlich auch da sehen Wie kriegst du die Mitarbeiter da halt ihr auch mitgenommen?

00:27:56: Wie kriegest du das überhaupt implementiert, wie kriegste du die begeistert?

00:28:01: Gegenfrage.

00:28:02: Wann hast du das letzte Mal ein Handwerk bei dir gehabt?

00:28:05: Im Büro vor ein paar Wochen.

00:28:08: Der hat

00:28:09: die Lichter gemacht.

00:28:10: Hat der dir anschließenden Zettel in die Hand gedrückt oder hast du auf dem iPad irgendwas unterschrieben?

00:28:15: Ich habe gar nichts gemacht weil ich nur zur Untermieter hier bin.

00:28:20: Sehr schön!

00:28:21: Aber die Chance ist sehr groß dass es am Zettler war.

00:28:26: Das ist tatsächlich der Punkt.

00:28:30: Jeder kennt das draußen.

00:28:33: Der Gas-Wasser-Installateur, der zur Wartung der Heizung kommt.

00:28:37: Er hat einen Auftragsblock, da gibt es einen weißen Zettel, den bekommt er Kunde.

00:28:41: Da ist es drunter ein gelber Zettl für die Dispo und blauer Zetteln für die Buchhaltung.

00:28:44: Und ein roter Zettelschiff, dass er auch gesehen hat, dass Kalle halt eben wirklich bei dir war oder irgendwas geschafft hat.

00:28:50: Damit geht ihr mit einer Unterschrift, reist den weißen zettel ab hier bitte schön für dich Geht damit, fährt damit in die Firma zurück.

00:28:57: Gibt das in der Buchhaltung ab?

00:28:58: Die Buchhaltungen tippt irgendwann darauf basierend irgendwann die Wartungsrechnung weil du hast halt eben noch weiß ich nicht zwei Teile mit gehabt und ein Schnüffelstück und irgendwie keine Ahnung was sondern muss halt eben auch jemand sprechen mit abgerechnet werden.

00:29:10: Wie oft kommt es vor dass dieser Zettel in der buchhaltung nicht ankommt oder Drei Wochen später ankommt Weil Kalle mit dem Auto noch gleich zu einer Großbaustelle gefahren ist Und da nicht geschafft hat er dem rechtzeitig in die firma zu kommen.

00:29:21: Das sind so.

00:29:22: Das sind so Dinge, die halt eben im kleinen Unternehmertum echt eine Relevanz haben.

00:29:26: Weil da liegt Geld im Auto und das wird nicht reingeholt weil die Information kommt in der Zentrale nicht an.

00:29:36: Ja klar!

00:29:36: Das hat einen vollen Impact auf den Cashflow und das tut weh.

00:29:41: Vor allem bei kleines Unternehmen.

00:29:46: Aber wenn du dieses Thema jetzt drauf schaust... Diese hinkende Digitalisierung ist es dann eher so ein bisschen Strukturproblem.

00:29:57: Krieg ich das Wort nicht beraus?

00:29:58: Struktur-Problem oder ist es eher Einführungsproblem, oder ist vielleicht doch manchmal einfach nur Bequemlichkeit?

00:30:04: Bequemerlichkeit im Sinne von Firma Läuferum muss sich was ändern.

00:30:10: bestimmt spielt mit rein.

00:30:16: Struktur Problem glaube ich eher nicht.

00:30:24: Es ist eine Mischung aus, wie hat der Unternehmer Zeit sich Impulse anzuholen?

00:30:33: Wo bekommt er die Impulse und gibt es die richtigen Formate um ihn auch anzusprechen.

00:30:43: Ich habe neulich durfte ich zu Gast sein beim Mittelstandstag vom Bundesverband für mittelständische Wirtschaft, von BVMW.

00:30:54: Wir haben in Berlin eine riesen Messe gemacht zu Zukunftsthemen von Unternehmen.

00:31:01: Grundsätzlich eine tolle Sache fand ich auch von den Inhalten durchaus interessant.

00:31:08: nur wen haben sie dafür angesprochen?

00:31:11: wer lief darum da war?

00:31:13: also auf solchen Mittelstands messen, würde ich halt eben die Leute in Arbeitsklamotten erwarten.

00:31:23: Also Engelberg-Strauß oder PCH-Klamotte oder irgendwie sowas in der Richtung, die sie halt tragen und da als Meister oder als Unternehmer durch die Gegend laufen.

00:31:34: Was habe ich da entdeckt?

00:31:35: Die höchste Dichte von blauen Anzügen... hat dann einen hellen Anzug an und fühlte mich irgendwie fast deplatziert, weil ich gedacht habe.

00:31:43: Ich hab irgendein Memo nicht gelesen, dass man hier einen blauen Anzug einziehen muss.

00:31:47: Und da siehst du halt eben das die Zielgruppe, die es eigentlich braucht gar nicht richtig angesprochen wird und die Information bekommt um dahin zu kommen.

00:31:59: Du brauchst halt eben eigentlich eine Messe wo du anschließend sagst, du musst mir erst mal mit dem Besen durchgehen damit der ganze Beton staubt und der Dreck halt eben aus der Halle wieder rauskommt.

00:32:07: so was braucht man Leute halt eben anzusprechen so sagen hey, wenn du mit deiner Baustelle fertig bist komm anschließend nochmal auf den Bier vorbei.

00:32:15: Dann erzähle ich dir ein paar Sachen noch mal auf die achten muss oder die du wissen musst, die du berücksichtigen musst.

00:32:21: also Da können wir stundenlang drüber philosophieren über, angefangen von Datenschutz mit dem man sich beschäftigen muss.

00:32:29: Über revisionssichere E-Mail Archivierung, über das Thema nächstes Jahr Ehrechnung schreiben zu müssen und nicht nur empfangen zu müssen.

00:32:37: Da sind die Unternehmen gar nicht darauf vorbereitet weil sie einfach sich nicht mit beschäftigen, weil sie bislang halt eben keinen Druck und keine Not hatten, sich damit zu beschäftigen.

00:32:46: aber die Sachen kommen kurz über lang und haben dementsprechend auch Impact.

00:32:51: Und da müssen Formate geschaffen werden, dass der Handwerksmeister Sven um die sechzehn Uhr von einer Baustelle runterfährt und um siebzen dreißig noch mal irgendwo in eine Halle ist.

00:33:06: Dann halt eben zwei Stunden Zeit hat sich damit zu informieren was es für Neuerungen in Handwerker-Softwaren gibt, was es für Neuerung in IT Security geht.

00:33:16: Es ist zwei ein ganz großes Thema auch für Unternehmen die im Kleineren unterwegs sind.

00:33:20: Die sie einfach gar nicht wissen weil sie halt eben irgendwo in der Lieferkette mit drin hängen und dann auf einmal halt zur kritischen Infrastruktur gehören und sagen so wie soll ich mit meinen zehn Mann hier kritische Infrastruktur darstellen?

00:33:33: Da gibt's ganz viele Kleinigkeiten, die eben bewusst gemacht werden müssen.

00:33:38: wo man wirklich die Leute abholen muss Komm vorbei, mach das regional.

00:33:42: Komm vorbei!

00:33:44: Guckst ihr an?

00:33:45: Beschäftige dich mit dem Thema.

00:33:46: Du musst ja nicht von dem kaufen der da ist aber du musst das Thema mal mitnehmen und einfach mal sagen so damit beschäftige ich mich jetzt

00:33:52: einmal.".

00:33:53: Und wenn es eins ist von den zwanzig Themen die angesprochen werden haben wir wieder ein für einen Thema weitergeholfen.

00:34:00: Jetzt hast du ganz viel angesprochen.

00:34:02: wo beginnt dann für dir... Ne ne ich finde super Und es kommt auf einer Punkt raus, wie man die Leute anspricht und mitnimmt.

00:34:12: Wir haben einen gewonnen, der sich damit beschäftigt.

00:34:14: Jetzt nehmen wir mal an ... Ich bin der Handwerker und sage Jo!

00:34:19: Ich interessiere mich dafür.

00:34:21: Für mich ist das wirklich relevant.

00:34:23: Ich möchte da investieren oder ich möchte auch aktiv werden.

00:34:29: Wie beginnt denn für dich ein sinnvolles Digitalisierungsprojekt am geschicktesten?

00:34:37: Am einfachsten ist, wenn du dir einen vertrauensvollen Berater suchst mit dem die Nase auch passt, wo du sagst was mal aufkomm mal vorbei guck dir an was wir machen und wie wir machen.

00:34:49: Und lass uns dann darüber sprechen welche Gründe das hat dass wir das so machen wie wir es halt eben machen.

00:34:56: und dann erzähl mir mal Was wir vergessen haben worauf wir bislang nicht achten worauf ja aber achten müssen Wie wir den Dinge künftig einfacher machen können und ich Mitarbeiter von Papier, von Dingen einfach entlasten kann.

00:35:16: Und Dinge automatisch machen kann.

00:35:19: also das Klassiker Der Handwerker, der halt eben draußen ist.

00:35:23: Wir waren bei dem Stundenzettel, wenn er mit einem iPad raus unterwegs ist und dann hat ihm gesagt ich habe das Schnüffelstück und so ein Disk gemacht.

00:35:30: Ich war eine Dreiviertelstunde hier.

00:35:32: Liebe Ernab Hanneslowski bitte einmal unten auf dem iPad unterschreiben.

00:35:37: Dann drückt der Auftrag fertiggestellt, dann geht das Ding elektronisch in die Zentrale und die Rechnung wird automatischer gestellt, geht in den Moment raus... An den Kunden.

00:35:46: da muss kein Mensch mehr dazwischen sein um so eine automatisierte Wartungsrechnung oder irgendwie sowas fertig zu kriegen.

00:35:51: Da ist das Ding draußen.

00:35:52: hat die Buchhaltung weniger zu tun, da der Mitarbeiter weniger zutun dass er halt eben noch dran denken muss ja muss den Zettel noch irgendwo abgehen und der Unternehmer hatte dem auf einen Knopfdruck kann sagen okay ich habe heute Fünf Teams draußen gehabt, die haben jeder zehn Wartung halt eben durchgeführt und die Rechnungen dafür, dafür, sind raus.

00:36:11: Ich habe hier eine, die muss ich nochmal drüber gucken weil die ein Schwellwert überschritten hat oder bei irgendeinem besonderes Teil halt eben gebraucht worden ist und fertig.

00:36:18: Und damit hast du halt eben Entlastung im Innendienst entlastet um Außendienst und der Chef hat halt eben noch mehr Transparenz.

00:36:24: Ein Beispiel

00:36:26: Okay jetzt bin ich da natürlich auch immer.

00:36:31: oder lass mich sagen, da bin ich immer auch sehr kritisch.

00:36:36: Ich bin ja der festen Überzeugung wir können ein Wettbewerbsfähig sein wenn wir es richtig machen und Digitalisierung ist einen Teil davon.

00:36:42: aber für mich ist eines noch extrem wichtig oder mehr oder minder die Basis das Thema Prozesse dass man auch die im Griff hat, dass man die versteht und sobald man automatisiert oder digitalisiert was eigentlich keine Mehrwert hat man kriegt das nie wieder raus Weil das ist dann von der Bildfläche verschwunden und theoretisch dreht das Dokument auch fünfmal noch den Kreis oder keine Ahnung, macht gegen welche Sachen was gar nicht notwendig wäre.

00:37:10: Und so weiter und sofort.

00:37:12: Ist es auch ein Thema dass ihr angeht zu sagen okay wir können gerne über Digitalisierung sehen?

00:37:17: Wir sehen Themen U da wär spannend aber bevor wir dann wirklich tief einsteigen, dass wir dann auch nochmal die Prozesse sauber aufzeichnen Verstehen was läuft wirklich ab, was es wirklich benötigt und so weiter.

00:37:31: Und sofort ist das auch ein Thema?

00:37:33: Ja

00:37:37: also

00:37:39: vielleicht die Hintergrund hintergrund.

00:37:41: ja weil ich sehe halt oft beim Kunden von mir Ich gehe dann rein und sage okay gut der Rente von Digitalisierung und du schüttelst den Kopf sechs ihr brauchst noch gar nicht digitalisieren müsst einfach mal eure Prozesse gerade gerade sind.

00:37:54: allein da ist schon massiv Potenzial drinnen und da rede ich noch nicht mal über Digitalisierung.

00:38:00: Und vor allem wenn ich jetzt digitalisiere, hole ich mir mehr Probleme rein als wenn ich die Prozesse zuerst gerade ziehe dann die Digitalisierung aufsetzen.

00:38:09: Ja das ist so der Hintergrund.

00:38:10: ja also versteh ich also Punkt eins steht in shit out ne?

00:38:15: Also wenn du einen beschissen Analypenprozess hast gibt es halt eben und den Digitalisiers Kriegsseiten beschissen digitalen Prozess raus.

00:38:23: Das ist ganz klar und korrekt.

00:38:29: Prozessmanagement im kleinen Unternehmertum ist eine Frage der Ressourcen, die lässt sich häufig bei... wie formuliere ich das jetzt?

00:38:44: Ein großes Unternehmen hat irgendwann eine Stabsabteilung, da gibt es jemanden der kümmert sich um Qualitätsmanagement.

00:38:49: Der kümmt sich um Prozess-Management.

00:38:50: Da sitzen Leute die halt eben ganzen Tag nichts anderes tun außer die Prozesse zu dokumentieren und zu beurteilen ob das alles richtig ist und halt eben dieses Plan-Do-Check-Act durchlaufen und immer wieder durch die Abteilungen laufen und sagen ich hätte gerne von dir mal eine Auskunft wie sieht's denn aus?

00:39:05: Und machen eine Evaluierung zur Prozesswirksamkeit bla bla bla.

00:39:09: Da sind wir aber bei Unternehmen die halt auf jeden Fall größer.

00:39:12: Zweihundert Mitarbeiter sind In dem Unternehmergrößen, wie ich sie halt eben vor Augen habe.

00:39:19: mit den dreißig Mann hast du so eine Ressourcen nicht.

00:39:24: Da sind die Prozesse, die Sie haben relativ klar.

00:39:29: Der Wertschöpfungsprozess ist das halt eben Kalle draußen unterwegs, dass es mit einem Auto unter irgendwie dementsprechend Montage macht.

00:39:35: und dann gibt's Unterstützungsprozesse im Vertrieb Akquise was viele Handwerker im Moment gar nicht brauchen weil die Auftragsbücher voll sind bis oben hin und die Buchhaltungsthemen, die halt eben dabei sind.

00:39:47: Und die Systematik zur Bearbeitung dieser Themen ist, sagen wir mal WordXL Powerpoint oder eine Karteikarte oder ein Software-System was vor fünfzehn, zwanzig Jahren mal eingeführt worden ist und so ein paar Buchhaltungsthemen durchführt Der Rest Papier getrieben, irgendwie analog läuft.

00:40:17: Bei denen ist es tatsächlich so dass ich sage lasst uns mal gucken was gibt's denn am Markt für sinnvolle Lösungen und da halt eben auch nur Lösung suchen die gewisse Standardprozesse einfach mit dabei haben wo man halt eben klar erkennen kann wie läuft der Wertschöpfungsprozess beim Kunden draußen ab?

00:40:36: Was ist dazu tun?

00:40:37: Wie macht ihr Mitarbeiter was?

00:40:38: Wo kommen die Informationen her, wo werden sie verarbeitet?

00:40:41: Wie werden Sie verarbeitelt.

00:40:42: Was ist der Impact hinten draus?

00:40:46: Um da halt eben zu sagen liebes Unternehmen in der Größenordnung ihr rüttelt euch an den Prozess ran was das System mitbringt weil in der größten Ordnung ein Prozessmanagement aufzusetzen Ist mit Kanonen auch Spatzen geschossen weil du einfach Viele Sachen hast die in Personal Union vom Chef gemacht werden von der Buchhalterin gemacht werden und ansonsten sind es halt eben, die die was in die Dreiundzwanzig Außendienstler, die halt eben Montage machen oder irgendwie sowas in Richtung.

00:41:18: Von daher eher den Punkt einer Standard standardisierte Software zu nehmen mit einem standardisierten Prozess wo man wenn's halt gar nicht anders geht vielleicht die eine Schleife nochmal anders dreht weil das Unternehmen halt eben genau da einem Problem hat, weil die Mitarbeiterin keine Ahnung.

00:41:36: Also sucht den irgendeinen Grund aus.

00:41:38: an der Stelle dreht man halt nochmal dran.

00:41:40: Anstatt halt eben zu sagen wir nehmen was Großes wie drei Buchstaben oder Navision Dynamics wie auch immer.

00:41:48: Wir halt eben ankommen mit einer grünen Wiese und dann sagen so na wie hättest du es denn gerne?

00:41:52: Das kann einen kleinen Unternehmer gar nicht richtig sagen wie er's gerne hätte, weil er gar keine Idee davon hat was alles möglich ist.

00:42:00: Du kommst halt eben Könntest dann halt eben sagen, okay wir machen erst mal eine Prozessaufnahme.

00:42:06: Und dokumentieren das dementsprechend alles?

00:42:08: Da sind mal die ersten... ...twanzig, fünfundzwanzigtausend Euro durch für so ne Prozessdokumentation.

00:42:15: Dann gehst du hin und schreibst einen Lastenheft.

00:42:18: da sind die nächsten... ...fünfzehntausend durch und dann gehst daraus in der Ausschreibung und stellt es an fest, wir kaufen doch irgendwie ne Standard dieser Software.

00:42:26: Von daher ist das eher, sag ich mal agiler getrieben.

00:42:32: Also, agiler ist das das Trampwort hands on, ne?

00:42:37: Krempe die Arme hoch so zack.

00:42:40: wir fassen es an und wir gucken es uns an und gucken wo sind die Knackpunkte?

00:42:44: mit dem müssen wir uns beschäftigen.

00:42:46: der Rest vertrauen wir dementsprechend dem Softwareanbieter und dem Hersteller und sehen zu dass was dementsprechen eingeführt bekommen.

00:42:53: Und jetzt lasst uns das Ganze mal weiter treiben.

00:42:56: jetzt ist ja auch seit etlichen Monaten, Jahren eigentlich schon fast KI auf und ab wird durchs Land getrieben.

00:43:07: Was natürlich auch ganz spannend ist für kleine Unternehmen... Ist das für viele tatsächlich?

00:43:18: wie siehst du da die Situation gerade?

00:43:19: Ist es für viele?

00:43:20: hat das Priorität KI?

00:43:22: Ist das mehr Heilsversprechen oder ja

00:43:28: also Herausforderung bei KI, also der grundlegende Punkt um eine KI sinnvoll mit Dingen füttern zu können.

00:43:40: Also andersrum angefangen im Sprachmodellbereich Texte zu schreiben, Texte auszuwerten, Textes zu bewerten, allem drum und dran top wird es mit Sicherheit auch vielfach schon eingesetzt und ist aus unserem Leben, aus der Beratungssicht, kaum noch wegzudenken weil es mir halt eben wirklich massiv die Arbeit erleichtert.

00:44:01: Gar keine Frage!

00:44:05: Im Bereich Marketingvertrieb wird's mit Sicherheit einen relativ zügigen Umbruch geben in dem halt eben da die Sprachmodelle einfacher und schneller Texte generieren, Webseiten generieren Kundenansprachen generieren In den Sprachmodellen, die tatsächlich auch sprechend sind.

00:44:27: Im telefonischen Eingang in der Terminvorbereitung, Terminvereinbarungsgeschichten, First-Level Support... Das ist alles so Dinge wo es relativ zügig gehen wird dass das jetzt etabliert und gewohnt ist.

00:44:42: Und ich habe mich tatsächlich mitgekriegt, dass meine achtzigjährige Mutter mit einem Termin vereinbarungstool gesprochen hat und da ein Termin vereinbart hat bei einem Arzt Und von der Ärztin dann noch gelobt worden ist, dass sie überhaupt drauf gesprochen hat.

00:44:54: Weil die Ärztinnen halt eben mitkriegt, dass die älteren Leute das nicht wollen und da halt eben den mit dieser KI du nicht sprechen wollen.

00:45:01: Find ich super spannend!

00:45:04: Im Handwerksbereich wo du halt eben die Stripper anfest also Rohran fest und das irgendwie an jemand nageln musst... ...ist KI nur bedingt einen Schlüssel.

00:45:14: Natürlich gibt es da auch Bereiche wo man sagt so okay Routenplanung Wartungsplanung, vorausschauende Wartungen die man halt eben auch machen kann.

00:45:24: Also da gibt es ganz viele Dinge die auch mein Kopf dann irgendwie anfängt zu rattern.

00:45:28: wo man sagt okay da kommt ein Freund Hölzchen auf Stöckchen was man damit machen kann sind viele Unternehmen noch gar nicht so weit weil sich halt eben einfach gar nicht die Datenstruktur dazu haben.

00:45:37: Wenn die mit WordXL Powerpoint arbeiten brauchst du mit denen über KI an der Stelle erstmal noch nichts zu sprechen weil du brauchst ja erst mal eine sinnvoll organisierte Datenbasis die halt eben irgendwo analysiert werden kann, aus der wieder Dinge gelernt werden können um Dinge halt eben dementsprechend ich haue immer gegen mein Mikrofon.

00:45:57: Um halt eben Dinge einfach voranzubringen und lernen zu können und draufzugucken und so was sagen.

00:46:03: Ich habe eine Anfrage von einem Unternehmen.

00:46:08: ja ich möchte gerne KI für meine Disposition einsetzen.

00:46:11: wir haben irgendwie draußen drei Hundert Fahrzeuge rumzufahren.

00:46:17: Mache momentan fünf Mitarbeiter, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Fahrzeug, Auto.

00:46:22: Also Autofahrer und entsprechende Fahrgäste irgendwie zusammenplanen.

00:46:29: Ich gesagt habe okay wie mit welchem System mache ich das dann?

00:46:32: Und bin ich hingefahren weil ich halt eingeladen war mir es einzugucken.

00:46:37: Dann sitzen sie in einem Raum, also nicht dreißig Quadratmeter zu dritt zwei Räume dazu und haben eben so eine vier Quadratmetern Steckwand, wo halt die Autos und die Fahrer zusammengesteckt werden.

00:46:51: Und dann die Routen, denen entsprechend da geplant werden.

00:46:54: Dann stehe ich eben davor und sage okay und welchen Teil davon möchte es jetzt mit künstlicher Intelligenz machen?

00:46:59: Weil die Daten war es einfach gar nicht vorhanden ist.

00:47:02: also wenn ich das versuche zu mit KI bearbeiten so können fehlt halt eben erst mal der Schritt dass überhaupt irgendwie in eine digitale Welt zu überführen um halt eben digital dementsprechend das schmab zu bilden Da sprechen... Also es ist, wenn vergleichbar jemand der Auftragseingänge per Fax schickt und Rechnung per Fux schickt.

00:47:24: Das hat eben die Rechnungen automatisiert, per Fx nachher rausgeht oder irgendwie sowas aus dem Auftrag.

00:47:30: Sie geht nicht zusammen!

00:47:33: Das ist so das Thema was wir haben.

00:47:35: also wie gesagt da wo Sprachmodelle halt eben einsetzbar sind oder auch Bild-Generierung und Filmgenerierung solche Geschichten, da glaube ich wirds relativ schnell auch standardmäßig eingesetzt sein und werden.

00:47:50: Alles was, sag ich mal individuelle Thematiken in Unternehmen sind.

00:47:55: gerade bei den kleineren sind die Unternehmen gar nicht soweit um halt eben auf der Basis, die sie haben mit KI irgendwas anfangen zu können.

00:48:01: also da fehlt einfach der Zwischenschritt.

00:48:04: Ist das der Großteil für dich aktuell?

00:48:06: oder sechste Jahr ist fifty-fifty?

00:48:12: Also KI schwingt im Hintergrund mit.

00:48:17: Aber ist jetzt nicht der vordergründige Ansatz, weil wie gesagt bei uns kommen ganz viele Unternehmen die WordXL Powerpoint haben und die haben von KI schon mal gehört aber auch noch keine Idee davon was er damit eigentlich machen kann.

00:48:37: Also da ist doch noch großes Potenzial da

00:48:39: auf jeden Fall!

00:48:41: Jetzt habe ich in unserem Gespräch schon ein paar Mal erwähnt, das ganze Thema Fördermittel.

00:48:47: Und du bist ja oder eher mit B-Zweid Digital seither sehr nah an dieser ganzen Förderkulisse dran.

00:48:57: Warum wird es deiner Sicht so viel Potenzial was da da ist eigentlich nicht abgerufen?

00:49:04: Ist es Unwissen, Zeitmangel, Bürokratie, Misstrauen, schlechte Übersetzung, was alles machbar ist?

00:49:10: Ganz schön.

00:49:13: Alles zusammen, ich sehe

00:49:14: schon alle

00:49:16: die Olaf sehen könnten.

00:49:18: Ich glaube ja du würdest jetzt noch fünf weitere Dinge wahrscheinlich aufzählen?

00:49:21: Ich habe noch gar nicht alles erwähnt aber wahrscheinlich.

00:49:26: Fangen wir nochmal von vorne bei den Punkten an.

00:49:27: eben das war super!

00:49:32: Unwissenheit Die Richtlinien sind zwar meistens veröffentlicht Aber ein Unternehmer beschäftigt sich selten mit Förderbanken und was die veröffentlichen.

00:49:43: Punkt eins.

00:49:45: Da spielt da Zeitmangel mit dran!

00:49:47: Zeitmange?

00:49:48: Ich habe keine Zeit, mich mit so einem Scheiß zu beschäftigen... ...und man kriegt ja sowieso nix weil landläufige Meinung.

00:49:54: ich hab da einen Kumpel, der ist ein Kumpelt, der is'n Frau mal irgendwas mit Fördermitteln probiert hat und nichts gekriegt hat.

00:49:59: Ja Bürokratie

00:50:01: Bürokratie.

00:50:02: Ein Vorderantrag ist grundsätzlich was bürokratisches, wo du halt eben eine ganze Menge Papiere zusammen sammeln musst angefangen von irgendwelchen Jahresabschlößen die man nachweisen muss und vielleicht noch Angebote die man einholen muss.

00:50:14: und Quatsch wir brauchen das jetzt und da haben wir keine Zeit drauf zu warten und es ist mir alles viel zuviel und erbräunig

00:50:22: Mistrauen?

00:50:25: Ja da reich ich irgendwas ein und dann kriege ich nachher doch nichts.

00:50:30: Und dann noch die schlechte Übersetzung quasi, habe ich so.

00:50:34: Hast du schon mal eine Vorderrichtlinie gelesen?

00:50:39: Mach's mal!

00:50:41: Schon lange her.

00:50:42: und dann stell dir den fünfzehn Mann-Unternehmen vor der gerade um sechsunddreißig von einer Baustelle kommt und gerade die letzte Steinreihe mitgemauert hat weil irgendeinen Monteur irgendwie vom Gruß gefallen ist oder sowas.

00:50:59: Viel Spaß dabei.

00:51:00: Nein, also Fördermittel.

00:51:01: Deutsch ist eine besondere Sprache und wir haben es immer wieder das auch die Förderbank dann mit dem Kunden direkt irgendwie sprechen möchte wo wir sagen macht doch!

00:51:14: Und dann klingen wir halt im anschließenden Anruf von dem Unternehmern sagt Also da hat irgendjemand von irgendeiner Förderbanken angerufen Die hat mir irgendwas erzählt aber ich weiß gar nicht was sie vor mir wollte.

00:51:27: Also klingt blöd.

00:51:29: Aber wir arbeiten ja wirklich seit vielen, vielen Jahren mit Fördermitteln und das einfachste Fördtermittel für die Förderung von Unternehmensberatungen.

00:51:41: Vom BAFA ist eine relativ einfach gestrickte Geschichte.

00:51:43: Das sind drei Tausend Fünfhundert Euro.

00:51:45: Die kriegt.

00:51:45: davon kriegt man in Brandenburg also in Ostdeutschland bis auf Berlin und Leipzig zwei tausend acht Hundert Euro Zuschuss zurück.

00:51:52: dafür muss einen Beratungsbericht geschrieben werden, das machen wir.

00:51:56: Das Ding muss eingereicht werden vorne, dass machen wir mit einer Vollmacht.

00:52:01: Dafür müsste ich ein paar Informationen vom Unternehmen kriegen, das fragen wir gezielt ab und sagen halt eben Ich hätte gerne diesen Wert bitte jetzt!

00:52:09: Und dann muss ich nachher noch vom Kunden den Konto auszug bekommen als Nachweis, dass er mir das Geld überwiesen hat.

00:52:16: Wie vielen muss sich erklären was ein Kontoauszug ist?

00:52:22: einem

00:52:23: von drei muss ich erklären, was ein Kontroauszug ist.

00:52:28: Das härteste, das ich gekriegt habe war tatsächlich mit nem Handy.

00:52:30: Aber jetzt muss ich da Bildschirm...

00:52:32: Jetzt muss ich... Du hast vorher immer gesagt, dass die eigentlich auch erfolgreich die Unternehmen führen.

00:52:37: Führen soll ich leider auch erfolgreich Unternehmern, die nicht wissen was in Kontro ist?

00:52:41: Ja, und Sie tun sie

00:52:42: in der Tat!

00:52:42: Weil der Punkt, was Sie gelernt haben is', mit Buchhaltung willigendem Zutun haben, das macht mein Steuerbüro, da kippe ich einfach die Sachen ab Und der sagt mir, was ich wann zu zahlen habe.

00:52:54: Fertig!

00:52:55: Der hat mit Buchhaltung und Kontoauszug selten wirklich etwas intensiv zu tun.

00:53:02: Wie oft ich die Aussage bekommen habe wir haben keine Kontoauszüge mehr von Kapitalgesellschaften also GmbHs.

00:53:08: Ich sage so okay wenn ihr keine Kontrauszügen mehr habt wie macht ihr die doppelte Buchführung?

00:53:12: Also wie macht dir die Gegenbuchung dass das was ihr eingenommen habt auch wirklich nur so frag für ein Freund?

00:53:21: Da rede ich jetzt nicht von BWL erstes Semester, sondern tatsächlich kaufenische Grundausbildung erstes Lehrhalbjahr.

00:53:29: Buchführung, grundsätzlich ordnungsgemäßer Buchführungen in Deutschland, GOPD.

00:53:35: Das ist jetzt kein Geheimnis aber...

00:53:38: Ja.

00:53:41: Spannend, spannend!

00:53:42: Aber würdest du dann sagen sich mal das ganze Förderwesen ist eher schlecht gemacht oder einfach gut gemeint?

00:53:49: Aber einfach falsch

00:53:54: designet?

00:53:55: Da bin ich tatsächlich, also gut gemeint ist es auf jeden Fall schlecht umgesetzt.

00:54:07: Ist das auch auf jeden fall?

00:54:11: Die Herausforderung ist halt da einen sinnvollen Spagat zu finden zwischen den eigentlich ein Fördermittel Gebern nämlich an der Stelle weit.

00:54:20: das gehen ja EU europäischer Sozialfonds oder europäische Regionalfonds.

00:54:26: Aus den Kommie meistens die Gelder halt eben und die haben gewisse Anforderungen, die erfüllt werden müssen von dem von der Förderbank so und die müssen halt eben nachweisen dass es seitdem einen KMU was da beantragt.

00:54:40: das heißt also der muss schon mal nachweisen, dass er halt eben kleiner der KM U-Grenze hat ich vorhin schon erwähnt möchte ich jetzt nochmal doppelt machen kleine Deck haben, U-Grenze ist.

00:54:49: Dann muss er nachweisen dass er halt eben ein eigenes Unternehmen ist und nicht über irgendeine Verbindung weiß ich nicht, Tochter der Siemens ist oder irgendwie sowas.

00:54:57: Haben wir an dieser Stelle auch schon gehabt?

00:54:59: Haben angefangen irgendwie Dinge vorzubereiten am Drogger?

00:55:01: Wir sind selbstständig und eigenständig!

00:55:03: Und da gibt es keinen.

00:55:04: Und haben dann kurz vorm Antrag festgestellt, warte mal... Da steckt ein Konsortium von Immobilienverwaltern mit drin die halt eben eigene Immobilienvermögen verwalten mit einer Bilanz Summe von ... ... und dann sagst du, okay.

00:55:23: Warum genau hast du mir das jetzt nicht mitgeteilt?

00:55:26: Ja, weiß ich auch nicht, das habe ich vergessen!

00:55:30: Die fliegen halt eben raus weil du halt eben KMU-Status über Beteiligung transparent machen musst und nachweisen musst.

00:55:36: Fertig!

00:55:38: Also da gibt es immer wieder auch Dinge die... bewusst oder unbewusst, man weiß es nicht.

00:55:45: Passieren um halt eben ein Fördermittel ranzukommen gibt auch kleine Unternehmen die es tatsächlich notwendig hätten die aber durch einen dummen Zufall irgendwie verkauft worden sind und zu hundert prozent an irgendeiner großen muttergehörn ranhängen von der sie aber kein geld bekommen sondern eigenständig sein müssen.

00:56:01: das ist dann tatsächlich schwierig aber ich kann's halt immer an dieser stelle dann auch nicht ändern.

00:56:05: also das sind so grundlegende dinge die halt geprüft werden.

00:56:08: da muss das vorhand geprüfte werden.

00:56:09: was hast du vor?

00:56:11: Passt das zu dem, was der volle Mittelgeber sich dabei gedacht hat, was du da machen darf mit dem Geld?

00:56:18: Und das muss ja irgendwie auch objektivierbar prüfbar sein.

00:56:23: Weil ansonsten der kriegt es nicht, gibt dann auch wieder Theater und von daher eine gewisse Bürokratie braucht man da schon.

00:56:31: Da bin ich mir schon sicher, dass kriegt man nicht einfach alles runter geworden zu sein.

00:56:36: Dann kannst du verteilen, dann kommt's aber nicht an wo's ankommt.

00:56:40: aufgrund der Größe von den unterschiedlichen Förderprogrammen hast du halt eben auch unterschiedliche Komplexitäten.

00:56:47: Berlin hat an dieser Stelle eine Digitalisierungsprämie gehabt und eine Innovationsprämia gehabt, waren Programme die ich glaube so um die dreißigtausend Euro Investitionsförderung also Investitionssumma hatte und die zu fünfzig Prozent gefördert wurde.

00:57:04: das war ein relativ schlanke Beantragungsprozesse.

00:57:08: Da musstest du nicht allzu viel Papier schwarz machen, klar die Nachweise grundlegend brauchen.

00:57:13: aber wenn nur halt eben auf der anderen Seite wie in Brandenburg hast Du halt eben die Möglichkeit bis zu sechshunderttausend Euro Investitionsvolumen mit fünfzig Prozent gefördert zu bekommen.

00:57:23: dass das eine unterschiedliche Wertigkeit haben muss ist glaube ich jedem klar dass man halt eben bei einem bei siebzehntausend euro die ich halt eben verschenke an öffentlichen geldern vielleicht ganz so genau hingucken muss wie bei, ich verschenke, dreihunderttausend Euro.

00:57:38: Dass das mehr Fleisch am Knochen braucht ist meines Erachtens nachvollziehbar und da kommt ein bisschen der Spannungsbogen halt eben auch her wo ich sage, naja, so ganz darauf verzichten kannst du halt eben nicht weil im Endeffekt sind es Steuergelder die halt irgendwo von uns als Personen bezahlt worden sind, die halt wieder verteilt werden.

00:58:01: Das muss ja irgendwo schon eine gewisse Rechtfertigung haben, lange redet.

00:58:06: Ich hoffe ich habe die Frage halbwegs beantwortet und nicht alle verloren dabei.

00:58:11: Wir kommen jetzt schon... Ich hab zu dem Thema noch eine Frage bevor wir dann auf die Zielgerade kommen.

00:58:17: Sind diese Förder-Döpfe für dich eigentlich wirklich Transformationsheber?

00:58:22: Für kleine Unternehmen oder für KMU?

00:58:24: hinsichtlich Digitalisierung Ja und wenn nein, was müssten wir denn da ändern damit solche Fördertöpfe auch wirklich die Transformation befeuert?

00:58:39: Ja sind Transformationsförderer.

00:58:45: Was helfen würde wäre eine Abschichtung von gewößen Ordnung von solchen Programmen und tatsächlich eine stärkere Förderung von Nauhautransfer.

00:59:05: Also, um erstmal Wissen aufbauen zu können bevor man dann halt eben in ein Projekt rein geht weil das ist so ein bisschen die Crocs bei den Förderprogramm Die Beratungen wird meistens nicht so richtig gefördert.

00:59:19: Das heißt also alles was was vorne dran einen Know-how und einem drum und drinnen reingeht, muss der Unternehmer halt eben überbafa.

00:59:27: Kann man immer noch ein paar Sachen leben machen?

00:59:28: Aber das wäre eine Sache... Ich glaube, dass würde deutlich helfen wenn man da einfach mehr für Unterstützung im Know-How Transfer sucht.

00:59:38: Objektivierten Know-Hour Transfer also nicht dem Vertriebler noch irgendwas hinterher schmeißen, der in den Produkt verkaufen will sondern wirklich objektivierte Beratungen, objektive ob irgendwie wir da hinten nach Hau-Transfer an den Unternehmer halt eben ran und da halt eben Dinge möglich zu machen.

00:59:56: Ob das jetzt eine Beratungsförderung ist oder eine Förderung von Unternehmerverbänden, um halt Leute einzuladen oder Veranstaltungen zu machen oder irgendwie sowas lasse ich dabei völlig offen.

01:00:08: also auch da gibt es ganz viele verschiedene Ideen wie man so was halt eben machen könnte um mehr nach HAU halt eben reinzubringen.

01:00:16: Die Entscheidung dann, was zu tun liegt beim Unternehmer und ... Was ja ausgibt.

01:00:22: Wie viele Ausgibt die Förderung?

01:00:24: Die gibt es an der Stelle sowieso schon.

01:00:27: Okay super Olaf danke!

01:00:30: Jetzt kommt die letzte Frage.

01:00:32: Drei Learnings, drei Learnings die du den Zuhörer einer mitgeben möchtest.

01:00:36: Die können beruflicher Natur sein oder auch privater Natur.

01:00:40: Du kannst das dir aussuchen.

01:00:42: Dreistück Ich treffe selber eine Entscheidung, bevor die Entscheidung über dich getroffen wird.

01:00:48: Punkt eins meint irgendwann ist der Zeitpunkt wo man eine Entscheidung treffen muss und nicht darauf wartet dass jemand anders halt eben irgendwie von außen kommt.

01:00:58: unser wird jetzt gemacht oder Die zeit ist dahin gelaufen und der zeitpunkt für eine entscheidung ist vorbei weil die frage stellt sich nicht mehr.

01:01:08: Nummer zwei sucht euch jemanden, der euch gefällt.

01:01:16: Der euch passt zu dem ihr Vertrauen habt von dem ihr Informationen bekommt zu den Dingen die zu tun sind.

01:01:24: also um halt einfach die Liste mal an der Tafel zu haben was alles Notwendigkeiten sind weil sagen wir die wenigsten haben wirklich einen Rechtsanwalt der ständig da ist oder einen echten Steuerberater der auch berät und nicht nur die Buchhaltung macht da die Dinge im Blick zu haben, was denn da ist und dann daraus folgend Nummer drei eine Risikoabschätzung zu machen.

01:01:51: Also sozusagen Eintrittswahrscheinlichkeit, Eintritzhöhe also Gefährlichkeitsbewertung und daraus halt eben sich die Themen die offen sind mal einzuordnen.

01:02:03: so okay wo kann ich jetzt einfach hinnehmen dass das?

01:02:07: Die Eintritts-Wahrscheinlichkeit ist relativ gering und die Kosten, die dabei entstehen sind halt im relativ klein.

01:02:14: Mache ich Nagel ran.

01:02:14: und die Sachen, die halt eben eine große Eintritswahrscheinlichheit haben und einen hohen Impact haben, die sollte ich mir zuerst mit dem entsprechenden Vornehmen und mich darum kümmern.

01:02:24: Und nicht wie die Deutschen das machen habe ich neulich tatsächlich eine lustige Grafik gesehen, so ein Chart wurde dann niedrigste eintrittswahrscheinlichkeit und eintritzgefährlichkeit hier unten hast Und bei den Deutschen alles, was nicht da unten grün ist, schwarz ist.

01:02:46: Super!

01:02:46: Cool Olaf, danke du ich habe für mich auch einiges mitgenommen.

01:02:51: Ich hab aus unserem Gespräch mitgenommen dass jetzt dein Gefühl ist oder so habe ich es jetzt interpretiert dass kein Unmittelstand oftmals tatsächlich echt noch weit weg sind vom Thema, vor allem wenn es dann auch um Thema KI geht.

01:03:05: Da spielt dann vor allem die Datenbasis das da auch vor allem für die kleinen Unternehmen ist echt einiges gibt und man sich halt dann vielleicht an die Standardlösungen der Software heranroppen muss an die Prozesse, dass man das am besten nutzt.

01:03:24: Und dann noch zum Thema Fördermittel.

01:03:27: Ja, Fördtermittel haben beide Beantragungen und beim Verständnis Luft nach oben.

01:03:34: Ich drück's jetzt mal sowas!

01:03:39: Aber es gibt Abhilfe sowie euch mit Bitzware Digital, die da unterstützen und supporten auch für die Kleinen.

01:03:46: Du aber das schon als Transformationshebel siehst wenn man es vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch nochmal ein bisschen vereinfacht Genau.

01:03:55: Olaf, danke!

01:03:56: Danke für deine Zeit, danke für deine Einblicke.

01:03:59: Mir hat es großen Spaß gemacht und ich habe wieder sehr viel mitgenommen.

01:04:04: Ich freue mich dass du da warst und ich wünsch dir jetzt noch einen... wir nehmen einem späten Nachmittag auf, einen schönen Abend am Montag und eine schöne Restwoche und hoffentlich sehen wir uns bald dann bei irgendeiner Veranstaltung auch dann live.

01:04:20: Gerne Für die Einladung hat mir Riesen Spaß gemacht und wenn du mal wieder was hast, sag gerne Bescheid.

01:04:28: Mach ich!

01:04:29: Dann bis bald und alles Liebe in den Norden.

01:04:34: Danke,

01:04:38: bye-bye, ciao!

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