Thomas Zuchtriegel - CGAI statt Shootings in Südafrika #118

Shownotes

Folge 118 und ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei seid, denn es wird spannend. Thomas Zuchtriegel von der Effekt-Etage war nämlich bei mir zu Gast, und wir haben uns über das Thema CGAI unterhalten.

Für alle, die sich jetzt fragen, was ich damit meine: Es geht um die Kombination aus Computer Generated Images und AI und darum, wie die Effekt-Etage damit CAD-Daten in Werbefilme und andere Visuals transformiert.

Dabei besteht die große Kunst darin, die AI-Modelle so zu beherrschen, dass die Ergebnisse auch reproduzierbar sind. In diesem Zusammenhang bin ich mit Thomas auch auf die Themen Datensouveränität sowie die Auswirkungen auf die Kreativ- beziehungsweise Filmbranche eingegangen.

Für mich persönlich war es faszinierend zu sehen, was alles machbar ist und welcher Blumenstrauß an Einsatzmöglichkeiten sich daraus ergibt.

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß und tolle Wow-Momente.

Mein Gast:

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00:00:01: Dann sparst du auf jeden Fall gegenüber einer traditionellen Produktion.

00:00:05: Eben weil du halt in viel kürzerer Zeit viel mehr Varianten generieren kannst und weil die AI gerade diese Themen, die ich vorher gesagt habe, mit B-Roll, ja, Shooting ist

00:00:13: eigentlich vorbei, aber jetzt shootest du zusätzliches Footage für den Schnitt, du shootest Texturen.

00:00:18: Das musst du heute einfach nicht mehr machen.

00:00:20: Das kannst du die AI machen lassen.

00:00:29: Herzlich willkommen zu Business Unplugged, dem Treffpunkt für Tradition und Zukunft.

00:00:34: Mein Name ist Johannes Pohl und ich spreche mit Unternehmerinnen, Gründerinnen und stillen Heldinnen des Business Alltags, die unsere digitale Zukunft formen.

00:00:43: Business Unplugged ist die Bühne für Visionäre der Digitalisierung und soll Brücken zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen bauen.

00:00:51: Hier erhältst du wertvolle Impulse und Inspiration.

00:00:55: Folge 118 und ich freue mich, dass ihr wieder mit dabei seid, denn es wird spannend.

00:01:00: Thomas Zuchtriegel von der Effekt-Etage war nämlich zu Gast bei mir und wir haben uns zum Thema CGAI unterhalten.

00:01:08: Für alle, die sich jetzt fragen, was ich damit meine, es geht die Kombination aus Computer Generated Images und AI und wie die Effekt-Etage damit CAD-Daten in Werbefilme und andere

00:01:22: Visuals transformiert.

00:01:24: Dabei ist die große Kunst, die AI-Modelle so zu beherrschen, dass die Ergebnisse auch reproduzierbar sind.

00:01:31: Im Zuge dessen bin ich mit Thomas auch auf die Themen Datensouveränität und die Auswirkungen auf die Kreativ- bzw.

00:01:38: Filmbranche eingegangen.

00:01:39: Für mich persönlich war es faszinierend zu sehen, was alles machbar ist und welcher Blumenstrauß an Einsatzmöglichkeiten sich heraus ergibt.

00:01:47: Ich wünsche euch jetzt viel Spaß und tolle Wow-Momente.

00:01:52: Lieber Thomas!

00:01:53: Herzlich willkommen zum Podcast.

00:01:55: Ich freue mich, dass du dir die Mühe gemacht hast, hier zu mir ins Podcast-Eckert zu kommen für die Aufnahme.

00:02:02: dir, hallo.

00:02:03: Hallo, grüß dich.

00:02:05: Thomas, du bist seit deiner Ausbildung im Film- und Animationsbusiness unterwegs bei SRE als Head Instructor für Digital Film und Animation.

00:02:17: Also genau da, wo man auch lernt, dass

00:02:21: Realität manchmal einfach eine Frage von Licht, Timing und guten Nerven ist und irgendwann hast du dann auch den Sprung ins Automotive Ökosystem gewagt, ich sage es jetzt mal so, wo

00:02:32: es plötzlich nicht mehr nur um schöne Bilder ging, sondern skalierbare Plattformen, Prozesse und die große Frage, wie bringt man komplexe 3D-Welten so in den Alltag, dass

00:02:46: Menschen sie auch wirklich nutzen wollen?

00:02:50: In der Zeit warst du auch bei Audi Business Innovation, wo es da um AR, VR Prozesse, Daten, Technologien gingen, mit dem Anspruch, Visualisierungen so zu bauen, dass man beim

00:03:02: digitalen Showroom am liebsten den Lack anfassen möchte und nicht nur schaut.

00:03:07: Und es ging dann auch weiter dann in die Beratung.

00:03:11: Und dann hast du, ich hoffe, ich spreche es richtig aus, Corticore mitgegründet.

00:03:17: Da ging es auch VR.

00:03:19: AI Training und Analyse aber im Sportsektor, also wieder weg vom Automotive Business.

00:03:25: Und 2025 hast du dann bei Effekt-Etage die Verantwortung als CEO übernommen.

00:03:35: Und ja, sag ich mal aus dieser ganzen Linie und den ganzen Themen, die du hattest, CGI, also diese computeranimierten Bilder, XR, Plattformdenken und so weiter, ist dann alles

00:03:45: zusammengewandert und hast einen Fokus entwickelt.

00:03:48: Es entstand auch

00:03:49: CGAI, also CGI plus AI.

00:03:54: Jetzt haben wir ganz viele Abkürzungen hier drinnen.

00:03:57: Und die Frage eben auch, wie Content Creation und Digital Experiences aussehen, wenn Prompting, Echtzeit, Rendering, würde ich mal sagen und Produktionslogik neu

00:04:08: zusammenrücken.

00:04:09: Es waren wirklich viele Begriffe drinnen.

00:04:12: Wir steigen aber da ein.

00:04:14: Ich glaube, dass ein wirklich superspannendes Thema ist.

00:04:18: Wenn wir da jetzt einsteigen, davor aber zu den berühmt-berüchtigten AB-Fragen.

00:04:24: Du weißt, wie es funktioniert?

00:04:25: Ja.

00:04:25: Du weißt, was auf dich zukommt?

00:04:27: Super.

00:04:28: Dann starten wir hinein.

00:04:29: Bildung online oder offline?

00:04:31: Online.

00:04:32: Automatisierte oder menschliche Entscheidungsfindung?

00:04:35: Automatisierte.

00:04:37: Stärkere Regulierung oder mehr Freiheiten für Unternehmen?

00:04:40: Kommt drauf an, aber da ich mich entscheiden muss, mehr Freiheiten natürlich fürs Unternehmen.

00:04:45: Mehr Freiheiten.

00:04:47: Du kannst nachher noch alles erläutern.

00:04:49: Vollkommener Schutz persönlicher Daten oder weniger Datenschutz zur Wahrung der Sicherheit und des Wohls der Allgemeinheit.

00:04:55: Auch Datenschutz.

00:04:56: Webmeetings oder persönliche Treffen?

00:04:58: Persönliche Treffen, ganz klar.

00:05:00: So, jetzt, warum online?

00:05:02: Online, du hast einfach einen viel größeren Erfahrung, Schatz, ganz anderen Pool.

00:05:06: Du kannst es mit AI so auf dich personalisieren und zuschneiden.

00:05:10: Du kannst die Geschwindigkeit vorspulen.

00:05:12: Ich höre super viele Podcasts.

00:05:14: Ich liebe bei YouTube dieses Feature.

00:05:16: eineinhalb, zweifache Geschwindigkeit.

00:05:17: kannst irgendwie dediziert suchen und alles miteinander verbinden.

00:05:21: Wenn du dir sowas wie Notebook LLM anschaust, dann bekommst du immer genau das, was du brauchst.

00:05:26: Und wenn du offline irgendwo bist, bist du abhängig und quasi nur Konsument.

00:05:30: Lustigerweise, ich habe heute einen Beitrag gelesen, es darum ging, die kognitiven Fähigkeiten der Gen Z und dass die normalerweise über alle Generationen

00:05:44: wenn die kognitiven Fähigkeiten besser.

00:05:48: Aber bei Gen Z ist es das erste Mal, dass es wieder schlechter ist zur Vorgeneration, weil tatsächlich dieses Thema digitale Tools, Technologien, sage jetzt nicht Bildung genau,

00:05:58: aber digitale Tools in der Bildung, anscheinend da sich

00:06:04: negativ auswirkt oder vielleicht wir auch noch nicht richtig darauf eingestellt sind, wie wir das machen.

00:06:08: Das ist ganz interessant.

00:06:09: kann man Das glaube ich gleich.

00:06:10: Ich glaube, du brauchst früh genug genügend Tiefgang und ein sauberes Fundament, damit du dann explizit in dem Bereich, wo du dich auskennst oder weiterbilden möchtest, selber

00:06:19: entscheiden kannst, was du weglassen kannst oder nicht.

00:06:22: habe vor kurzem so einen Artikel gelesen, wenn jetzt Abschweife bremst, welcher eine, wo es genau GenZ ging und dass sie über alle Themen Bescheid wissen.

00:06:31: was zuvor noch nie bei einer Generation der Fall war, aber immer nur auf der Headline-Ebene.

00:06:35: Also die lesen gar nicht mehr die Artikel, sondern die kennen alle Headlines und swipen dann weiter, was natürlich super gefährlich ist, wenn man sich auf der Basis dann eine

00:06:44: Meinung bildet.

00:06:45: Ja, ist ein spannender Punkt.

00:06:47: Da könnte man auch einsteigen.

00:06:53: Wir gehen aber jetzt zur nächsten.

00:06:54: Automatisiert hast du dich entschieden.

00:06:56: Ja, genau.

00:06:56: glaube einfach, man muss extrem viel wissen und die ganzen Abläufe, alles wird immer schnelllebiger und komplexer.

00:07:03: Es gibt so viele Zusammenhänge und Einflüsse, dass wenn das sehr gut aufbereitet ist von Daten, von Algorithmen, die natürlich ein Mensch irgendwie vor auswählt, mit den richtigen

00:07:12: Schwellwerten, dann ist es, glaube ich, die ideale Grundlage für eine Entscheidungsfindung.

00:07:18: Und dann waren es mehr Freiheiten?

00:07:20: Mehr Freiheiten, ja.

00:07:21: haben als Unternehmer

00:07:24: Es gibt viel zu viel Bürokratie, Regulierung, alles dauert zu lang.

00:07:27: Alles ist zu komplex.

00:07:28: Wir brauchen mehr Freiheiten, freie Wirtschaft.

00:07:31: Das ist ein klarer Appell für die Wahl, die ansteht hier in München.

00:07:39: Und dann Schutz persönlicher Daten.

00:07:43: Ja, also da bin ich so hin und her gerissen.

00:07:45: Auf der einen Seite, wenn du keine Daten zur Verfügung stellst, dann kannst du die Algorithmen auch nicht irgendwie optimieren.

00:07:50: Und dann kommst du auch nicht zur großen Erkenntnis für die Allgemeinheit.

00:07:53: Auf der anderen Seite, wenn du was schützen musst, dann sind es Persönlichkeitsrechte.

00:08:00: Und auch bei Firmen ist eine AI-Gov.

00:08:02: super wichtig, damit du die Souveränität für deine IP letzten Endes behältst und nicht jeder einfach Copy-Paste machen kann und du irgendwann Geschichte bist.

00:08:13: Das ist übrigens ein spannender Punkt dazu jetzt, soweit ich weiß, auch keiner reinbracht, dass es auch für die Unternehmen wegen der IP ein ganz interessanter Punkt ist.

00:08:22: Und dann, last but not least, hast du dich für persönliche Treffer entschieden.

00:08:26: Ja, es ist einfach, man spürt sich ganz anders.

00:08:28: sind Menschen, an Bord kann man einem Bord sprechen, ein AI-Avatar zu einem Avatar.

00:08:33: Aber im Endeffekt kommt was ganz anderes zusammen, wenn du irgendwie gemeinsam im Raum bist und da die Resonanz von den Menschen auf einen anderen Menschen oder auf ein ganzes

00:08:42: Umfeld irgendwie mitzunehmen.

00:08:44: Und das macht einfach viel mehr Spaß, ist viel natürlicher.

00:08:47: Und ich glaube auch, dass es nachhaltiger ist.

00:08:50: Ja, also ich

00:08:52: Da bin ich bei dir.

00:08:53: Ich bin auch mal gespannt.

00:08:55: Wie gesagt, ich bin ja der Meinung, dass persönliche Treffen auch wieder einen größeren Wert gewinnen.

00:09:02: Dann machen wir weiter.

00:09:03: Dann stärken wir ein.

00:09:04: Jetzt haben wir die AB Fragen hinter uns gebracht.

00:09:08: Thomas, wie hat es dich eigentlich zum Thema Film und Animation verschlagen?

00:09:11: War es eigentlich schon immer so ein Kindheitstraum oder gab es irgendwie ein Event, ein Ereignis, wo du sagst, okay, das war es, dann hat mich dann dort hingetrieben?

00:09:21: Ich fand es immer cool mit dem Computer, kleines Kind, was habe ich gemacht, Fußball gespielt, Computer gespielt und dann war ich bei einem Schulfreund und der hat dann so

00:09:29: Programm zu Hause auf dem Computer gehabt, mit dem man Musik machen konnte.

00:09:34: Und das fand ich so genial, dass ich den Computer als Instrument, als Tool sozusagen für mich entdeckt habe und dann habe ich angefangen, ein Lied nach dem anderen zu bauen.

00:09:42: Und dann war für mich klar, ich will irgendwas Kreatives machen und habe dann recherchiert, wo könnte man sowas studieren, was kann man da überhaupt machen.

00:09:50: Ich bin dann auf die SAE aufmerksam geworden und habe gesehen, da macht man nicht nur Ton, sondern im Endeffekt auch Audio, visuelle Medien, 3D-Animation und habe dann den

00:10:00: Filmproducer-Studiengang für mich entdeckt und das war nachher genau die richtige Entscheidung.

00:10:04: Na ja, okay.

00:10:06: Und wann hast auch gespürt, dass die digitalen Welten da auch in dem Bereich dann auch nochmal wirklich mehr werden und jetzt nicht nur reine Spielerei sind im Film?

00:10:18: Puh, das ist eine gute Frage.

00:10:20: Wahrscheinlich erst bei RTT, Start-up, was damals das Monopol hatte, auf 3D-Visualisierungssoftware im Automobilbereich.

00:10:30: Da ging es nicht nur darum, schönes Bild zu machen oder einen Konfigurator, sondern das Ganze in großer Skalierung.

00:10:37: dann brauchst du stabile Prozesse und brauchst ein Business-Modell dahinter, dass im Endeffekt der Mehrwert beim Kunden ankommt.

00:10:45: Das war eine superlehrreiche Zeit und ich hatte ein riesiges Netzwerk, von dem ich bis heute noch zählen kann, mit aufbauen kann.

00:10:52: Und jetzt hast schon gesagt, das war eine superlehrreiche Zeit und wenn du generell, ich habe jetzt nicht alle beruflichen Stationen erwähnt, jetzt bisschen länger dauert, aber

00:11:03: wenn du jetzt so zurückdenkst an alle diese beruflichen Stationen, in denen du unterwegs warst, welche war denn die, die dich am meisten geprägt hast, auch zu den

00:11:12: Themen, denen du jetzt unterwegs bist, es jetzt Skalierung, Plattformdenken, Technologie, wie auch immer.

00:11:19: Das auf eins zusammenzufahren fällt mir superschwer.

00:11:22: Ich habe vor kurzem auf Exxon Artikel gelesen, dass du im Endeffekt zwölf Loops in deinem Leben hast oder zwölf Cycles.

00:11:29: Also in deiner ganzen Karriere alle vier, fünf, sechs, sieben Jahre.

00:11:32: Also bei jedem kann so ein Zyklus unterschiedlich lang sein.

00:11:35: Und da habe ich so zurück überlegt, was denn bei mir so ein Zyklus und so ein Loop war.

00:11:40: und festgestellt, dass ich jetzt zum fünften sozusagen angekommen bin.

00:11:44: Ich glaube, aus jedem einzelnen habe ich unterschiedliche Aspekte und Facetten letztendlich mitgenommen.

00:11:49: Von der einen die Liebe zum Detail für das Kreative, neben Art Director zu sitzen und dann die berühmte Tornadolinie zu polieren, die Reflektion nochmal zu drehen, zu schauen, macht

00:12:02: es jetzt Sinn hier noch eine andere Variante zu produzieren.

00:12:05: wo du irgendwann als Artist denkst, so, nee, schaut genauso aus wie vorher.

00:12:11: Dann bei Audi war es natürlich extrem spannend, das Ganze nicht mehr von einer, ich sag jetzt mal, Zulieferer-Startup-Seite zu betrachten, sondern als Taktgeber.

00:12:19: Du hast viel Budget, du bist der, der die Entscheidung vorgibt, der auch irgendwelche Business-Ziele erreichen muss.

00:12:26: Und mit einem riesigen Gestaltungsspielraum, den du sonst als Supplier gar nicht haben kannst, weil du ja nur im Endeffekt kleine Räder letzten Endes bewegst und für den

00:12:35: Skorputer halt beauftragt bist, was du kannst.

00:12:37: Und da bin ich der Audi Zeit schon extrem dankbar.

00:12:41: Jetzt hast du Tornado Linie genannt.

00:12:42: Ist das ein Fachbegriff nur für mich oder ging es darum, dass ihr ein Tornado irgendwie im Film hattet?

00:12:48: Wenn du seitlich auf das Auto drauf schaust, dann gibt es am meisten so eine Designlinie, die große Kante, die vorbeigeht vom Scheinwerfer vorne über die Seitentür nach hinten bis

00:12:57: zum Heck.

00:12:58: Und die ist dann unterschiedlich geschwungen wie auch immer.

00:13:01: Das ist, ich bin viel im Automotive unterwegs.

00:13:07: Gegensatz zu meinen Kollegen, die tatsächlich aus dem

00:13:10: aus der Promotion, wo viele eingestiegen sind.

00:13:14: Wie kam es dann dazu, dass du zur Effekt-Etage gekommen bist und dass dort eingestiegen bist?

00:13:18: Wir haben in einer Zeit bei Audi schon mit der Effekt-Etage zusammengearbeitet.

00:13:22: Die haben damals super kontent produziert, immer wenn es darum ging, dass es besonders schön ausschauen hat sollen oder schöne Environments, schöne Inszenierungen, schöne

00:13:31: Fahrfilme.

00:13:32: Dann hat die Effekt-Etage als unser Partner gemacht.

00:13:37: als ich dann

00:13:38: mich selbstständig gemacht habe, beziehungsweise bei Corteco Funding gesucht habe, habe ich das überall gepitcht.

00:13:44: Unter anderem bei dem heutigen Gesellschafter von der Effekt-Etage, der mich dann irgendwann angerufen hat.

00:13:49: Zum Pitch hat es nicht gereicht, sonst Funding haben wir dafür nicht bekommen.

00:13:54: Aber ich muss einen ganz guten Eindruck hinterlassen haben und im Endeffekt der Kontext, wo die Effekt-Etage, die Effekt-Etage seit über 20 Jahren am Markt, viel im Automotive

00:14:02: unterwegs.

00:14:04: Wir haben gemeinsam brecken gearbeitet.

00:14:05: Wir haben

00:14:07: Ich sage jetzt mal, ich kenne die Industrie, kenne die Firma, ich kenne die Herausforderung und ich habe Riesenlust gehabt, als Geschäftsführer letztendlich das zu

00:14:15: übernehmen und mich dann Herausforderung des Marktes, der Firma und der technologischen Erneuerung letztendlich zu stellen.

00:14:23: Jetzt haben wir schon darüber geredet, was du gemacht hast, jetzt hast Effekte da schon Automotive, das ist irgendwo sehr eng miteinander verbunden.

00:14:32: Erklär mal, was ihr genau macht.

00:14:34: Was ist das, was ihr macht?

00:14:36: Ich sage jetzt nochmal Visualisierung, CGAI haben wir auch schon kurz angesprochen, aber da können wir ja nachher nochmal im Detail drauf gehen.

00:14:43: Aber was dürfen sich die Zuhörer Ihnen denn vorstellen, wenn ich sage, ich schaue mal jetzt bei der Effekt-Etage vorbei, was die so machen?

00:14:51: Brunte Bilder.

00:14:54: Wir machen Produktkommunikation.

00:14:56: Also im Kern gibt es Marketing und Design und Marketing oder auch Design benötigt Bilder von Fahrzeugen beispielsweise.

00:15:06: Also wenn neues Fahrzeug kommuniziert wird zum Startvorverkauf bei der Weltpremiere im Konfigurator, wenn du Medien benötigst, dann kommen die oftmals von uns und so auch für

00:15:19: interne Designentscheidungen.

00:15:21: Wenn sich der Vorstand vorstellen soll, wie sollen die neuen Fahrzeuge in ein paar Jahren auf der Straße ausschauen entlang einer Landstraße, durch die Stadt, einer Küstenstraße

00:15:31: entlang, in den Bergen.

00:15:32: in verschiedenen Wettersituationen und du hast nicht die Möglichkeit das Ganze zu drehen, weil die Fahrzeuge gibt es noch gar nicht.

00:15:38: Dann bekommen wir CAD-Daten von dem Design und packen die dann in eine künstliche, virtuelle Welt sozusagen rein.

00:15:45: Und im Endeffekt schaut das Ganze so aus, wie wenn es gedreht worden wäre und der Kunde hat dann einen emotionalen, hochqualitativen Film als Beispiel.

00:15:54: Das ist so quasi...

00:15:55: AI-powered immersive experience oder wie kann man sich ganz normalen Film, so wie du ihn im Fernsehen als TVC kennst, als Werbefilm auf der Webseite, wo es darum geht, technische

00:16:06: Features und Highlights zu erklären.

00:16:09: Als BMW letztes Jahr mit dem Heart of Joy die Box, letzten Endes alle Kabelstränge im Fahrzeug miteinander verbindet und die Kommunikation, dann muss das für die Presse

00:16:21: gegenüber visualisiert werden.

00:16:23: Wo laufen die Leitungen?

00:16:24: Wo ist der Signalfluss?

00:16:25: Damit man so eine abstrakte Information, also jetzt eine Informationsbox, was macht ihr jetzt?

00:16:30: So was machen wir greifbar, erlebbar.

00:16:33: Und das kann ein statisches Bild sein, das kann ein vorgerendeter Film sein, das kann eine immersive Experience sein, wo du beispielsweise mit AR oder XR eine Brillendevice aufsetzt

00:16:43: und dort dann in diese Welt letztendlich das eintauchst.

00:16:46: Das kann aber auch im Konfigurator-Kontext, 3D Stream sein.

00:16:50: oder auf die Webseite drauf gehst und dann das Auto drehen kannst, wie bei einem Computerspiel und dann auf eine spielerische Art und Weise in verschiedenen Lebenswelten,

00:16:58: verschiedenen Tageszeiten, in jeder beliebigen Konfiguration und dann jeweils auch landesspezifisch.

00:17:04: In Deutschland hast du links Lenker, in England hast du rechts Lenker, in China hast du die lang Version und wir sorgen für stabile Prozesse und diese Medien letzten Endes in

00:17:17: guter Qualität, immer tagesaktuell.

00:17:19: Erlässt ein anderes an den Kunden auszuspielen.

00:17:22: Wenn ich das richtig verstanden habe, ich komme jetzt hier die Daten und sage ich möchte jetzt mein Produkt und ich sage jetzt mal ganz bewusst jetzt nicht Auto, sondern es könnte

00:17:32: ja theoretisch auch Fahrrad sein.

00:17:34: Wir sitzen ja auch hier im Fahrradladen.

00:17:36: Ja, möchte ich ist noch nicht gebaut, ist noch nicht designt oder designt schon, aber noch nicht gebaut.

00:17:42: Ich möchte das jetzt in der Sahara über die.

00:17:47: über irgendeinen Pfad, über die Dünen jagen lassen, so auf die Art, dann würde ich zu euch kommen und ihr setzt mir das um.

00:17:53: Ja, genau.

00:17:55: Das ist so ein idealer Case.

00:17:56: Wenn du noch sagen kannst, welche Zielgruppe, welche Formate brauchst du, brauchst du es für Social Media, brauchst es für die Webseite, brauchst du es in 4K, also

00:18:04: unterschiedliche Auflösungen.

00:18:06: Magst es vollkommen immersiv haben, in Echtzeit, dass du damit spielen kannst?

00:18:10: Welche Konfigurationen, welchen Farben soll das Fahrrad zu sehen sein?

00:18:14: Gibt es verschiedene?

00:18:15: Felgen, ist spezifisch, ist es eine Standard Shimano Schaltung oder ist es was spezielles?

00:18:20: Was sind die USPs von dem Fahrrad?

00:18:22: Die können wir dann in eine emotionale und anschauliche Art und Weise ersetzen und so ein Fahrrad fährt ja normalerweise nicht von alleine.

00:18:29: Dann bist du beispielsweise als Fahrer drauf und so könnten wir natürlich auch für Nordeuropa, Südeuropa, für den asiatischen Markt, für den US-Markt verschiedene

00:18:39: Personauspersönlichkeiten letztendlich auf das Fahrrad draufsetzen.

00:18:43: und denen dann auch verschiedene Kleidungen ansetzen und denen dann da durch die Tünen fahren lassen.

00:18:50: der Art Director, da bin ich auch nicht in dem Thema so drinnen, aber der Regisseur, der halt jetzt Drehbuch schreibt, auch dann bei euch oder wird das vorgegeben?

00:18:59: Da gibt es alle Konstellationen, die du dir vorstellen kannst.

00:19:01: Also es gibt Kunden mit schlanken Budget, die zu uns sagen, wir haben eine Idee, macht mal.

00:19:07: Und es gibt große Konzerne, die im DAX notiert sind, die haben ihre Lead Agentur.

00:19:11: Die Lead Agentur hat wiederum spezielle Teams für Kampagnen, für die Webseite, für irgendwelche Launches und die geben uns dann komplette Briefs, die wir dann im Endeffekt

00:19:22: umsetzen und abarbeiten.

00:19:24: Und dann gibt es das ganze Spektrum dazwischen, letztendlich auch, wo wir hervorragende Creative Director haben, die dann im Endeffekt beraten können, welche Art von Medien macht

00:19:33: Sinn, wie macht die Story Sinn, wo schneidet man entsprechend und wo macht Sinn irgendwie

00:19:42: Die Medien letzten Endes also Zielgruppen spezifisch einzusetzen.

00:19:45: Okay.

00:19:46: Und es geht industrieübergreifend.

00:19:48: Ist urstuhrs.

00:19:49: Ja.

00:19:50: Jetzt kam jetzt viel der Begriff ja CGAI.

00:19:54: Und in unserem Vorgespräch hast du gesagt, das ist was, was ihr eigentlich ins Leben gerufen habt, auch ein bisschen und was zum Industriestandard wurde.

00:20:03: Ich sag's jetzt mal so.

00:20:05: Was ist denn CGAI?

00:20:07: Also CGI steht für Computer Generated Imagery.

00:20:11: Und das ist im Endeffekt alles, was du mit 3D-Programmen machen kannst.

00:20:17: Entweder du fängst auf dem weißen Blatt Papier an, also bei 3D dann in einem 3D-Raum, in einem Canvas und dann baust du dein 3D-Objekt letztendlich auf, von einem kleinen Würfel

00:20:26: bis zu einem ganzen Auto oder einem ganzen Haus, wo du reingehen kannst.

00:20:31: In unserem Fall, wir kriegen oft die CAD-Daten.

00:20:34: Und die Daten müssen dann bereinigt werden.

00:20:37: Also wenn man so ein Auto anschaut, 50.000 Teile, Endkunden sichtbar, also was du kaufen kannst und wirklich entscheiden musst, dann konfiguriert das vielleicht 4.000, 5.000.

00:20:46: Also muss da alles bereinigt werden, dann musst du Materialien zuweisen.

00:20:50: Ist es Leder, ist Stoff, ist es Chrom, ist es Glas.

00:20:54: Und dann musst du letzten Endes auch das Licht setzen, ähnlich wie bei einem Fotoshooting, wo du sagst, wo kommt die Lichtrichtung her, gibt es irgendwo einen Aufheller.

00:21:05: Und dann wird das Ganze gerendert.

00:21:07: Und beim Rendern ergibt es dann letztendlich das klassische Offline-Rendering.

00:21:11: Ich drücke auf Rendern und dann dauert es Sekunden, Minuten, manchmal Stunden, bis das Bild in guter Qualität letztendlich herauskommt.

00:21:20: Oder es gibt eben Echtzeitarendering, wo du zur Laufzeit, wie man es vom Computerspiel kennt, du änderst die Kamera, du änderst das Licht und siehst immer gleich das Ergebnis.

00:21:28: Und dann gibt es AI, die künstliche Intelligenz, Artificial Intelligence.

00:21:33: Und dort

00:21:34: fokussieren wir uns speziell auf das Thema GenAI, also Generative AI, wo du letzten Endes dann über den Prompt sagst, was du möchtest.

00:21:42: In unserem Fall sind es meistens Hintergründe oder auch Digital Cast, also Menschen, wo du dann letztendlich ganz genau beschreiben kannst, was du möchtest.

00:21:52: Und diese Fusion von beiden Welten, vom Hintergrund, der aus AI kommt, von einem Produkt, was aus CAD kommt, weil es muss produktkorrekt sein.

00:22:03: Bezüglich Lifecycle, Update, Skalierung, Produkthaftung.

00:22:08: Du willst ja im Endeffekt die Medien immer wieder über die Laufzeit anpassen und austauschen.

00:22:12: Da musst du es dann das Beste aus beiden Welten kombinieren.

00:22:15: Somit hast du vollkommene kreative Flexibilität und viel Freiheit, wo du dein Produkt inszenieren möchtest und wie und mit wem.

00:22:25: Und auf der anderen Seite hast du durch CGI einen stabilen Prozess, wo du einzelne Elemente

00:22:32: beispielsweise kommt ein neuer Scheinwerfer, dann kann ich nur den Scheinwerfer austauschen und dann alle hunderte von Medien, die ich vorher mal produziert habe, relativ

00:22:41: einfach aktualisieren.

00:22:43: Und so ist CGAI anstanden, also die Konvergenz von beiden.

00:22:49: Und ich weiß nicht, ob wir die ersten waren, die es erfunden haben, aber wir waren die ersten, die die Wortmarken letztendlich angemeldet haben.

00:22:57: Und wir sehen auch in vielen Ausschreibungen, dass Kunden explizit nach CGAI fragen.

00:23:03: wobei streng genannt CG-AI, Gen-AI, auch Computer Generated Imagery ist.

00:23:09: Das ist einfach nur ein anderer Fachbegriff für die spezifische AI-Lische.

00:23:15: Es ist ja eigentlich dann auch nicht ein neues Toolset oder irgendwie ein Workflow, sondern wirklich ein komplett neues Produktionsparadigme irgendwie, oder?

00:23:24: Kann man das sagen?

00:23:25: Ja, genau so ist es.

00:23:26: Weil du kannst viel schneller produzieren, wie je zuvor.

00:23:29: Du kannst viel flexibler drauf reagieren.

00:23:32: Und du gehst komplett anders an die Thematik ran, wo du früher viel Location Scouting und Previews gemacht hast.

00:23:37: Und irgendwie nach den offiziellen Drehtagen hast du noch B-Roy geschuttert und überlegt irgendwie Texturen.

00:23:45: Das entfällt heute komplett.

00:23:46: Und somit wird die Produktionszeit kürzer und gleichzeitig steigt aber auch die Qualität, weil du durch die AI letztendlich noch ein paar Prozent rausholen kannst.

00:23:56: Was du im Full-CG-Umfeld nur durch sehr viel Aufwand letztendlich erreichen kannst.

00:24:02: Jetzt hast du schon gesagt, schneller, flexibler, neuer Ansatz.

00:24:07: Wie darf man sich das vorstellen?

00:24:09: Mit welchen Tools geht es dir denn da dran?

00:24:12: Also, lass uns mal damit beginnen, dass man sich das mal vorstellen kann.

00:24:15: Das ist Jenny Ai und so weiter.

00:24:17: Jetzt kennen vielleicht viele Zuhörerinnen, ja, Weo oder wie sie alle heißen, mit denen du Videos erstellen kannst.

00:24:26: Sora etc.

00:24:27: pp.

00:24:29: Nehmt ihr solche Tools her oder wie kann man sich das vorstellen?

00:24:33: wie?

00:24:34: Es klingt sehr abgefahren.

00:24:36: Ich sag's jetzt mal so.

00:24:37: Also ich stelle es mir zuvor.

00:24:39: Ich gebe dir jetzt ein CAD Modell und dann prompte ich ein bisschen.

00:24:43: Und dann drücke ich aufs Knopfball und dann wird gerendert und ich habe den Film.

00:24:48: So ich drücke es jetzt mal ganz simple aus.

00:24:51: Genau so wird es ja auch jeden Tag auf LinkedIn suggeriert.

00:24:58: Ich bin ein AI-Artist, der an was macht einen ganzen Tag.

00:25:00: Da gibt es ein Parodie-Video, weiß nicht, ob gesehen hast, zufällig.

00:25:03: Da ein großer roter Knopf, da drücke ich einmal am Tag drauf.

00:25:06: Ansonsten tue ich Teller waschen und mit Kollegen quatschen und dem Kunden zuhören.

00:25:11: Die Realität ist, es gibt verschiedene Modelle.

00:25:16: Die, die du genannt hast, VEO beispielsweise, mit denen haben wir auch gearbeitet und auch was gemacht.

00:25:21: Es gibt bei uns die Herausforderung, dass wir viel im Automotive-Kontext unterwegs sind.

00:25:26: Und Daten, mit denen wir arbeiten, die sind noch geheim, weil wir überwiegend Material produzieren von Produkten, die es einfach am Markt noch nicht kommuniziert gibt.

00:25:36: Also es ist das Thema Datenschutz, Geheimhaltung.

00:25:38: Da gibt es so von der Bund der Automotive oder der VDA, T-Sachs ins Leben gerufen, werden wir alle paar Jahre rezertifiziert, wo ganz genau wer darf darauf zugreifen.

00:25:49: Die Daten dürfen irgendwie nur auf dem lokalen Server sein.

00:25:52: Die wirst du nicht irgendwo bei Google oder auf irgendeinem chinesischen Anbieter auf die Cloud hochladen.

00:25:56: weil dann ja unter Umständen jemand dieses Modell kopieren und anderweitig vervielfätigen könnte, ohne dass du da zugestimmt hast.

00:26:05: Und somit haben wir die Herausforderung zu schauen, welches Modell arbeitet eigentlich wie, wo werden die Daten, also bezüglich Datensouveränität oder AI Governance hatten wir

00:26:16: am Anfang ganz kurz, wo werden die verarbeitet, wo werden die gespeichert, was passiert mit denen?

00:26:21: Und die meisten von unseren Auftraggebern, sagen, ne, also diese Daten, die dürfen

00:26:26: Deinen Server nicht verlassen.

00:26:28: Also sind wir auf Open Source auf Modelle angewiesen, die wir quasi lokal bei uns ausführen können.

00:26:36: vom CGI ist es so, dass wir viel mit der Unreal Engine arbeiten oder mit Cinema 4D.

00:26:42: Also ganz klassisch, so wie man den letzten 10, 20 Jahren 3D-Animationen gemacht hat.

00:26:48: Da kommt die Produktinformation dann letztendlich her.

00:26:51: Und für die Umgebung, die Environments, da gibt es unterschiedliche Prozesse und Workflows.

00:26:56: Und wir haben eine Pipeline entwickelt in den letzten Jahren und je nach Kundenanforderungen und nach Zweck und nach Geheimhaltungsgrad nehmen wir dann so das

00:27:04: Beste, was gerade da ist und was sich für diesen Use-Case anbietet.

00:27:08: Und ein Tool, was bei uns ganz zentral in der Pipeline steht, Comfee.UI.

00:27:14: Und im Comfee.UI kannst du letzten Endes lokal gerendert Open Source Modelle

00:27:19: letzten Endes selber betreiben, selber deine LoRa-Modelle trainieren, beispielsweise für Architektur, beispielsweise für Bäume, für Menschen, für spezielle Kleidung und damit dann

00:27:30: letzten Endes den ganzen, den Handlungsspielraum von dem Tool letzten Endes ganz stark einschränken, sodass du weniger, wie sagen wir, prompt and prayer hast, sondern ganz klar

00:27:43: die Kontrolle über den Prozess und den Workflow hast.

00:27:47: Und von der Produktion ist es ganz klassisch.

00:27:49: hast ein Moodboard, du hast vielleicht sogar irgendwelche Vorgaben, hast das Fahrzeug dreiviertel Frontseh, oder du hast ein Interior Shot, wo soll eine Person sitzen, auf dem

00:27:57: Beifahrersitz, auf dem Fahrersitz, soll jemand im Hintergrund stehen, welche Bäume, welche Vegetation möchtest du da haben, welchen Architekturstil.

00:28:04: Und da kannst du über AI dann relativ schnell Varianten generieren, in photorealistischer, in sehr hoher Qualität, die wir dann mit dem gerennten Fahrzeug in Art Photoshop oder Nuke

00:28:16: wieder zusammenbauen, also klassisch 2D Compositing und dann dem Kunden letzten Endes zur Vorschau geben.

00:28:24: dann gibt es AI-Tools, wo du dann, ich sag jetzt mal, nur klein produzieren kannst.

00:28:28: Und dann musst du es auf 2K beispielsweise, auf 4K dann upscalen, weil ansonsten willst du zu viel Tokens verbrennen.

00:28:35: Das ist einfach unnötig, weil du noch gar nicht weißt, ob du schon brauchst.

00:28:39: Und an der Stelle hast du dann viel klassische Retouch-Arbeit.

00:28:42: Also vor ein paar Jahren war, wo

00:28:45: viele auf Echtzeit-Rendering gegangen sind.

00:28:48: Post-Production und 2D, gerade in einer Massenproduktion kaum noch notwendig.

00:28:53: Und jetzt ist es so, dass du gerade diese AI-Welt, die fotorilistisch und super schön ausschaut, gleichzeitig aber auch an der einen oder anderen Stelle einen Fehler hat, der

00:29:03: wieder retuschiert und dann rauskorrigiert wird.

00:29:05: Jeder kennt diese Beispiele, die Hand hat sechs Finger.

00:29:08: Oder das Logo von deiner bekannten Marke schaut irgendwie falsch und verzerrt aus.

00:29:13: Und selbst wenn du da die

00:29:15: die Trainingsdaten super hast, kann es trotzdem passieren, dass da eine Fehler reinkommt, die du letzten Endes korrigieren musst.

00:29:24: Du hast gesagt prompt and pray.

00:29:27: Das schöner Ausspruch, weil ich hatte heute tatsächlich auch in meiner Vorlesung einen Gastvertrag und die haben auch so einen AI Factory gebaut und haben da auch Videos

00:29:37: gemacht.

00:29:37: Und da habe ich nämlich auch gefragt, wie oft habt ihr denn da auch das Ding prompten müssen, damit, sage ich mal, wenn du mehrere Szenen hast, die Figuren

00:29:45: auch gleich ausschauen, egal in welcher Szene und nicht auf einmal die Animation blonde ist und dann brünett und keine Ahnung.

00:29:56: Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ihr habt Open Source Modelle, die ihr bei euch laufen habt, die ihr selber trainiert sehr stark, um zu verbessern, um zielgerichteter

00:30:08: oder genauer dann auch das rauszubekommen, was ihr wollt und sucht.

00:30:13: Das ist ganz einfach gesagt.

00:30:16: Wir schauen uns alle Modelle an.

00:30:17: Das Rad dreht sich ja so schnell.

00:30:19: Alle paar Tage kommt ein neues Modell auf den Markt.

00:30:23: Spätestens einmal im Quartal sind die alten wieder überholt.

00:30:27: Man sieht dann irgendwas.

00:30:29: Wir auch viel Geld in die eigene Pipeline entstreckt und Tools entwickelt, um bei uns die Kunst darin, das Ganze reproduzierbar zu haben.

00:30:36: Ja, also nicht nur ich mache einmal einen Prompt, dann schaut es gut aus und dann ist fertig, sondern dann wenn der Kunde sagt, hey, jetzt habe ich hier nochmal ein Update und

00:30:42: dann nochmal ein Änderungswunsch, dass das Ganze stabil, sicher und reproduzierbar letztendlich ist.

00:30:48: Und das schaffst du nur, wenn du eine saubere Pipeline hast, wo du im Endeffekt eine sehr hohe Kontrolle hast.

00:30:54: Ja, das wäre im Prinzip ganz spannend.

00:30:58: Wie stellt es also?

00:31:02: Wie oft müsst ihr das dann theoretisch nochmal angreifen auch im Nachgang, dann auch noch einmal zu sagen, okay, müssen wir jetzt anpassen, weil das Logo dann doch wieder verzerrt.

00:31:08: ich meine, dass ihr das so hinkriegt, dass ich sage, okay, jetzt kommt noch ein Updatewunsch und das ist dann komplett das Gleiche.

00:31:17: Es kommt auf an, das kann es nicht pauschal.

00:31:19: Also bei einer klassischen CG-Production weißt du ganz genau, wenn du es schon mal so gemacht hast, so eine Einstellung, dauert es einen Tag, dauert es eine Woche, dauert es

00:31:26: keine Ahnung, ja, x Zeiteinheiten.

00:31:28: Und bei EI ist da schon nach wie vor ein gewisser Zusatzfaktor drin und dann hängt es ganz stark auch darauf an, welcher Art ist jetzt davor.

00:31:36: Was hat der für ein Auge?

00:31:37: Weiß der, was an diesem Bild jetzt letztendlich nicht stimmt?

00:31:41: Die Lichtrichtung, die Reflektion, der Schattenwurf.

00:31:44: Was fehlt dem Bild noch, dass es gut ist oder dass es falsch ist, dass du die Fehler letztendlich gleich erkennst?

00:31:49: Und das zweite ist dann das Tooling.

00:31:53: Die Workarounds, die du letztes Jahr noch gebraucht hast, die brauchst du jetzt unter Umständen gar nicht mehr.

00:31:58: Weil die Tools, jetzt auf Markt gekommen sind, Runway, Kling3, Seadream 2, einfach auf einem ganz anderen Level sind, dann musst du das, was du vorher korrigiert hast, das musst

00:32:10: du gar nicht mehr machen, weil das nativ schon so gut herauskommt, dass du denkst, das kann nicht sein.

00:32:16: Also wie eine hochklassige Hollywood-Produktion.

00:32:19: Und im Endeffekt kann es jeder selber generieren bei vielen Sachen.

00:32:23: Die Problematik ist, was du angesprochen hast, die Konsistenz.

00:32:26: über verschiedene Shots, das sauber hinzubekommen, das reproduzierbar hinzubekommen und auch zu wissen, welchen Use Case setze ich jetzt welches Tool letzten in das ein.

00:32:35: Und das ist dann eine Erfahrungssache.

00:32:37: Und das ist auch das, wo ich sage jetzt mal LinkedIn jeden Tag uns vortäuscht.

00:32:41: Hey, ist doch ganz einfach.

00:32:42: Und es kostet ja nichts mehr, weil ich habe da mal Wochenende herumgespielt und habe dann irgendwie ein super Ergebnis erzielt.

00:32:48: Warum schafft ihr das nicht?

00:32:51: Ja, das sieht man immer und sagt super schön die Videos und dann probiert man mal und denkt

00:32:56: Ich habe keine Ahnung, wie ihr das hinkriegt, aber mit einem Prompt oder mit zwei ist es nicht getan.

00:33:02: Du musst einfach ganz genau wissen, was machst du?

00:33:05: Positiv Promps, Negativ Promps?

00:33:07: Für welches Environment Element eignet sich gerade welches Modell am besten?

00:33:12: manche Modelle.

00:33:13: Also Mid Journey hat ganz lange immer nach Mid Journey ausgeschaut.

00:33:16: Das sah nicht photorealistisch und echt aus.

00:33:18: Du wusstest, dass es ein Mid-Shirt ist.

00:33:19: Ein cooles Bild, aber es ist ein Look, den willst du nicht verjeden.

00:33:23: Also oftmals gibt es von den Kunden so eine

00:33:25: Style Guides, welche Farbe, welche Settings, was ist gewollt.

00:33:30: Das hast du da lange nicht rausbekommen.

00:33:32: Dann gibt es aber andere Modelle, da kannst du genau so was einstellen.

00:33:35: Da gibt es dann wieder Tools oben drüber wie Higgs Field beispielsweise.

00:33:39: Da wählst du dann über dieses Tool die Art der Parameter aus, wie die AI letztendlich kontrolliert werden soll.

00:33:47: Das trennt dann auch den Konsumenten, der im Endeffekt über JetGPT oder VEO

00:33:53: einen Prompt macht und schon happy ist, dass er ein geiles Video hat.

00:33:56: Von dem Profi, der letzten Endes das Ganze im Pipeline Prozess reinbekommt, weil er einfach bis zum Schluss in der Lage sein muss, Sachen nochmal auszutauschen oder

00:34:04: nachzuproduzieren.

00:34:06: Wenn du jetzt sagst Pipeline Prozess, was verstehst du da konkret runter?

00:34:11: Von Briefing bis zu Delivery, die ganze Strecke.

00:34:13: Wo kommen die 3D-Daten rein?

00:34:15: Wo liegen die?

00:34:16: Wer hat darauf Zugriff?

00:34:17: Wo wird das Ganze erinnert?

00:34:18: In welcher Auflösung?

00:34:20: In welcher Bildrate?

00:34:23: Was wollen wir aus der AI letztendlich skenerieren?

00:34:27: Welche Modelle nutze ich?

00:34:29: Wie ändert sich nach einem Update von so einem Tool die Rechtslage?

00:34:34: Was am einen Tag noch geht, nächsten Tag heißt es ja, du kannst das Tool nutzen, aber alle Bilder, die da entstehen, die gehören uns.

00:34:41: Wo du sagst, nee, dann kann ich es für einen Commercial Use Case, also für einen kommerziellen Einsatz nicht verwenden, weil der Kunde erwartet ja, dass du alle Rechte

00:34:49: abtrittst.

00:34:50: Was ja gerade bei Models ein Riesenthema ist.

00:34:54: Früher wurden die geschuttet und dann hast du territorial und zeitlich für gewisse Use Cases die Rechte gekauft.

00:35:01: Und jetzt fordern die nach.

00:35:03: Und dann gibt es die ersten Kunden, dann sagen, das möchte ich jetzt nicht mehr machen.

00:35:06: Könnt ihr die nicht in AI nachbauen?

00:35:08: Dann können wir entweder von den Models ein Referenz-Shooting machen.

00:35:12: Und wenn die dann für immer an alle Ewigkeiten, anfangsrechten, die Rechte abtreten.

00:35:17: Dann ist das, ich sag jetzt mal, 100 % saubere Weg.

00:35:19: Oder du nutzt Tools, wo du letztendlich das ganz genau beschreibst, was möchtest du haben, welche ethnische Herkunft, welche Frisur, welche Augenfarbe, wie soll die Nase sein,

00:35:29: Pornunebenheiten.

00:35:30: Du kannst alles haarklein beschreiben und dann bekommst du ein Bild raus, wo 99 von 100 Leuten nicht erkennen, dass es aus der AI kommt.

00:35:39: Also auf diesem Level sind wir heutzutage.

00:35:40: Und das ist schon krass.

00:35:42: Und wenn du mit der Basis dann letztendlich das

00:35:45: Dein LoRa-Modell letztendlich, heißt, dann kannst du im Endeffekt auch konsistent über verschiedene Einstellungen den Character wieder generieren.

00:35:55: Sehr spannend.

00:35:57: Was mich da interessiert ist, wenn du jetzt sagst, der Kunde kommt und hat dann vielleicht wieder ein Update und so weiter und so fort und die Modelle ändern sich ja auch dynamisch

00:36:05: und sehr schnell.

00:36:06: Hast du ja auch schon erzählt.

00:36:09: Wie stellt ihr sicher, dass ihr diese Konsistenz

00:36:13: über einen gewissen Zeitraum auch sicherstellt.

00:36:16: Habt ihr die anderen Modelle einfach auch immer noch parat und sagt, okay, gut, wir machen es trotzdem auch, wenn der Kunde jetzt ein Jahr später kommt mit dem Modell, auch wenn das

00:36:23: vollkommen überholt ist, damit wir die Konsistenz sicherstellen oder?

00:36:26: Nee, es ist tatsächlich so.

00:36:29: Also wir haben einen Automobilhersteller, Kunden, der braucht für den Konfigurator Nachrendering von einem Bild, was irgendwie schon fünf Jahre online ist.

00:36:38: Jetzt frage ich mich, war es jetzt fünf Jahre falsch online?

00:36:42: Was ist passiert?

00:36:43: Okay, dann müssen wir es nachrändern.

00:36:45: Wenn du aber jedes Mal die 3D-Software auf einen aktuellen Stand nachziehst, dann musst du jedes Mal die Materialien anpassen, dann musst du die Lichter anpassen, weil die

00:36:55: Eigenschaften sich unter Umständen verändern.

00:36:57: Also es wird immer schöner und fotorealistischer und die Renderzeit wird in der Regel geringer.

00:37:03: Also eigentlich hast du Benefits, aber diesen Lifecycle, den bezahlt ja letztendlich keiner.

00:37:07: Und darum haben wir für den CGAI-Prozess alte Varianten.

00:37:11: Also die Version, wir da was hatten, die wir eingefroren haben, können die jederzeit wieder heranziehen und das gleiche mit dem AI-Modell letzten Endes auch.

00:37:19: Und wenn du lokal renderst, dann hast du da halt maximale Kontrolle.

00:37:24: Wenn du jetzt so ein Online-Tool nutzt, hat man auch eine Produktion.

00:37:27: Und am einen Tag geht es noch, am anderen kommt keine mittel-europäische Vegetation mehr heraus, sondern du hast lauter Palmen und komische Sachen.

00:37:34: Wer weiß, was dich da im Hintergrund letzten Endes ge-

00:37:37: geändert hat.

00:37:38: Wenn du diese Abhängigkeit zu diesen, ich nenne es mal Consumer Tools letzten Endes hast, dann hast halt ein Riesenproblem in der Delivery, weil die Deadline, die ist in der Regel

00:37:45: stabil.

00:37:46: Jetzt finde ich das super spannend, wir haben auch über Zeit und Kosten gesprochen.

00:37:52: Wie ist denn der Kostenfaktor, wenn ich jetzt überlege, automobiler oder wurscht, du hast gerade von Models gesprochen etc.

00:38:01: die Schipaniere Autos dorthin, wo schönes Wetter ist und fahre über die Straßen, sei es Südafrika oder ich habe keine Ahnung, was, fahre ich die Garden Route.

00:38:12: Das kostet ja auch einiges.

00:38:16: Ich meine, klar kostet eures auch, aber es kostet wahrscheinlich weniger, weil ich weder Equipment noch Personal noch das Zeug hinschleppen muss.

00:38:24: Was kann man sich da so vorstellen?

00:38:27: Relativ so.

00:38:29: Es kommt ganz darauf an,

00:38:30: Vor allem auf das Ausmaß von der Produktion.

00:38:33: Und je mehr Medien du benötigst und je mehr das skaliert, desto größer ist der Return on Invest.

00:38:41: Also ich habe einen Kollegen, sagt, du sparst dir 90 Prozent.

00:38:44: Aber ich erkläre dir gleich wie.

00:38:48: Ich würde mal sagen, es kommt auf an.

00:38:49: Du kannst es nicht pauschal sagen.

00:38:51: In einem Shooting, gerade wenn das Fahrzeug schon kommuniziert, dann hast du keine Sicherheits…

00:38:57: Themen, du Straßenabsperrung musst und schauen musst, kein Fotograf irgendwo liegt an diesen bekannt berühmten Straßen, Südafrika und so weiter, der dann irgendwie knipset, was

00:39:07: dein Ohren-Ehlkönig gefunden und so weiter in der Bild-Seitung oder bei Autopilt und Co.

00:39:11: auftaucht.

00:39:12: Wenn du, also auch eine EI-Produktion, die Hardware-Kosten werden teurer, du musst Talkings kaufen, diese EI-Tools kosten einfach was.

00:39:22: Aber wenn du es clever produzierst, dann sparst du auf jeden Fall gegenüber einer traditionellen neuen Produktion.

00:39:28: Eben weil du halt in viel kürzerer Zeit viel mehr Varianten generieren kannst und weil die AI gerade diese Themen, die ich vorher gesagt habe, mit E-Roll, das Shooting ist

00:39:36: eigentlich vorbei, aber jetzt shootest du zusätzliches Footage für einen Schnitt, du shootest Texturen.

00:39:40: Das musst du heute einfach nicht mehr machen.

00:39:42: Das kannst du die AI machen lassen.

00:39:45: Und richtig spannend wird es dann, wenn du jetzt eine Kampagne hast, beispielsweise für ein Land.

00:39:51: Und jetzt sagst jetzt möchte ich für ein anderes Land andere Menschen.

00:39:54: Dann musst du andere Models für das andere Land irgendwie nochmal irgendwie heranschoten und dann wieder reinretouchieren.

00:40:04: Und wenn du dann in einem nächsten Land zeigst, dass Fahrzeug aber einer anderen Farbe für die Launch-Kommunikation oder einer anderen Architektur, damit es einfach lokal der

00:40:15: Identifikationsgrad höher ist.

00:40:18: Du würdest ja niemals zwei, drei, vier, fünf so große Shootings machen.

00:40:21: Also hast du durch diesen CGAI-Prozess die Möglichkeit, diese personalisierte Customer Experience, von der alle immer sagen, du kommst auf die Website und du kriegst genau das

00:40:31: zu sehen, was du gerade brauchst, dass du den Informationsgrad bekommst, dass du den Art von Content bekommst, der für deine aktuelle Situation notwendig ist.

00:40:41: Das geht mit einem klassischen Shooting einfach gar nicht.

00:40:43: Und früher war das so, gehe ich shooten oder mache ich CGAI?

00:40:46: Und CJI steht außer Frage, weil wenn du auf die Fahrzeugkonfiguratoren dieser Welt gehst, dann ist das einfach überall so.

00:40:55: Da ist nichts geschutet.

00:40:56: Das sind alles volle 3D-Prozesse.

00:40:58: Und durch AI schaffst jetzt aber irgendwie das Ganze wieder in Lebenswelt reinzupacken, was du sonst nur im Kampagnenkontext hattest und da dann auch nur für ausgewählte Bilder.

00:41:07: Und jetzt hast halt die Möglichkeit, Anführungszeichen die unbegrenzte Anzahl von Bilder zu machen.

00:41:12: Und darum, je mehr du lokalisierst, oder wir haben jetzt für einen Kunden

00:41:15: hab vor kurzem so eine saisonale Anpassung gemacht.

00:41:19: Die gibt's eine Variante von der Bildserie im Sommer und dann eine im Schnee.

00:41:24: Und das dann in Anführungszeichen auf Knopfdok ein paar Tagen letztendlich einfach schneien zu lassen.

00:41:29: Und den Personen dann statt Sneakers haben die dann irgendwelche Boots an, statt einer Jacke, einen Mantel.

00:41:34: Und bei einem Shooting irrer Aufwand mit EI, also kaum Aufwand, das ist dann nicht so, dass du sagst...

00:41:41: Du machst das doppelt so viele Bilder und hast jetzt die gleichen Kosten, du irgendwie einen Bruchteil der Kosten.

00:41:46: Ja, ich denke mir das auch.

00:41:48: Also wenn ich jetzt in Konfigurator gehe, da auf die Website gehe und ich wüsste, was für ein Hersteller und es ist gerade Winter, dann sehe ich halt vielleicht Winterbilder oder

00:41:55: Wintervideo und wenn es Sommer ist, dann sehe ich halt das Sommervideo.

00:41:58: Ja, genau.

00:41:59: Und wenn ich dann in Brasilien bestelle, direkt halt vor der Copacabana oder so was.

00:42:05: Ja, Brasilien ist ein schönes Beispiel.

00:42:06: Wenn du jetzt als Europäischer oder es kann auch ein chinesischer OEM sein,

00:42:12: Meistens produzierst du den Content für den Heimatmarkt und dann im Idealfall noch für die großen Märkte.

00:42:19: Wenn so ein deutscher Autobauer in China und in Amerika viele Fahrzeuge verkaufen möchte oder auch schon tut, dann gibt es meistens eine lokale Agentur, die dann lokal noch mal

00:42:30: Content produziert.

00:42:32: Aber für so Anführungszeichen kleine Märkte wie Brasilien gibt es das einfach nicht.

00:42:36: Also nehmen die dann den Weltcontent oder in Anführungszeichen nächstes bestem Nachbarland.

00:42:41: Aber haben wir auf keinen Fall den angepassten.

00:42:44: Was passiert?

00:42:45: Markt wie Brasilien holt sich selber mit einer Agentur irgendwo die 3D-Daten her.

00:42:50: Im Idealfall vom Headquarter.

00:42:51: Dann ist zumindest das Produkt korrekt und die haben kein Produkthaftungsthema.

00:42:54: Im Worst case aber haben wir auch schon erlebt.

00:42:57: Einfach nur von Turbosquit zum Beispiel.

00:43:00: Das sind so Libraries, da kannst du 3D-Modelle kaufen.

00:43:02: Holen die da das Modell, stellen das dann lokal für, ich sag jetzt mal, irgendein Gebäude, wo sich die Bevölkerung letzten Endes mit identifiziert.

00:43:10: und erstellen da Content, was way off ist, also was mit den Brand Guidelines und den Vorgaben vom Headquarter nichts damit zu tun hat.

00:43:17: Und gerade als Human-O willst du halt Kontrolle über die Marke haben.

00:43:20: Wenn schon Vielfalt und Wildwuchs an Content letzten Endes entsteht, dann wirst du da durch die Guardrails und Guidelines komplette Kontrolle, was letzten Endes wo passiert.

00:43:32: Spannend.

00:43:34: Ich kann es mir gut vorstellen und wenn ich dich richtig verstehe, dann

00:43:38: Ihr trainiert ja eure Modelle so und dann kannst du sagen, okay, wir haben jetzt dieses und jenes Land schon irgendwelche Personen, Menschen, die dementsprechend und Gebäude und

00:43:49: so weiter.

00:43:49: Wir können da aus unserer Library einfach ziehen, wie wir brauchen.

00:43:52: Wir können es aus der Library ziehen.

00:43:53: können vorhandenes relativ einfach anpassen oder was komplett Neues from scratch bauen, je nachdem, was du möchtest.

00:44:00: Wenn du nicht selber drin zu sehen sein möchtest, weil du der Brand Ambassador Johannes bist, der für

00:44:07: Marke XY, irgendwie aktiv ist, dann würde ich einmal ein Referenz-Shooting letztendlich machen und dich dann dort letztendlich in die Lebenswelt reinpacken.

00:44:15: Okay.

00:44:16: Würdet ihr mir dann so 3D-Scan machen von mir oder ist es nun so ein einfacher Shooting?

00:44:23: ganz normales Shooting.

00:44:24: Ja krass.

00:44:28: jetzt hast du auch gesagt, ihr seid nicht die einzigen, damit arbeiten.

00:44:32: gibt es auch einige und wir haben jetzt doch ein bisschen so einen Ausflug gehabt zum Thema in LinkedIn zeigen sie dir wie einfach das geht und so weiter und so fort und wenn

00:44:40: du dir jetzt so Content anschaust was unterscheidet denn einen exzellenten CGAI Content oder Projekte von mittelmäßigen?

00:44:49: Woran erkennt man das als live vielleicht sogar?

00:44:53: Als live, gute Frage.

00:44:54: Aus seinem sechsten Finger.

00:44:58: Habe ich übrigens eine Werbung gesehen von so einem sechsten Finger, den du dir aufstecken kannst, damit du bei Fotoshootings, wenn du irgendwer einen Scheiß machst, immer sagen

00:45:07: kannst, das ist EI.

00:45:08: Richtig geil.

00:45:16: Man kann das Bild reinzummen und dann einfach schauen, ob die Kleinigkeiten letzten Endes passen.

00:45:21: Also zu ihr auch hat beispielsweise ein

00:45:25: In einem OEM, im mobilen Kontext, möchte ich nicht näher darauf eingehen, nicht mit uns, sondern mit einem sehr guten Mitbewerber, echt geile Bilder gemacht.

00:45:35: Aber wenn du die angeschaut hast und reingezoomt hast, da hat einfach nichts gepasst.

00:45:39: Also da waren Menschen, nicht Menschen, waren irgendwie zerhexelt.

00:45:42: Es gab irgendwie eine Location, wo ich will nicht zu bildlich werden, sonst weiß man ganz genau, was es war.

00:45:52: Aber wenn du da...

00:45:53: reinzooms und die schauen, was ist denn den Fenstern drin?

00:45:59: Dann weißt du, das Fenster ist nicht mehr gerade.

00:46:02: Die Balkone vor den Fenstern, die schweben, kreuz und quer.

00:46:05: Also das sind typische Halluzinationen, bei AI, wir machen es mal schnell, wir haben nicht viel Budget und wir machen uns auch nicht die Mühe und korrigieren die Fehler letzten

00:46:15: Endes, weil insgesamt ist es ein geiles Bild.

00:46:18: Auf den ersten Blick schaut es super gut aus.

00:46:21: Wenn du dann aber in die Details letztendlich reingehst, dann musst schon aufpassen.

00:46:27: Also wer was sieht, einmal rein.

00:46:30: Ja, oder meistens ist schon der erste Einblick.

00:46:32: Eindruck fühlt sich natürlich an oder nicht?

00:46:34: Also ist das Produkt in den Hintergrund integriert?

00:46:37: Sind die Leute irgendwie integriert?

00:46:39: Ist die Lichtrichtung die gleiche?

00:46:40: Sind die Schattenwürfe identisch?

00:46:42: Spiegelt sich oder also reflektiert die Person in einem angrenzenden Fenster von einem Haus oder von einem Fahrzeug beispielsweise.

00:46:50: Ja, okay.

00:46:52: Ich habe jetzt undenigst auch so einen Check gemacht mit is this fake oder real?

00:46:57: Den habe ich auch gemacht.

00:47:00: 70 Prozent habe ich richtig erraten.

00:47:03: Ja, das ist einfach manchmal so schwer.

00:47:06: Manche waren super easy.

00:47:07: Waren wirklich easy, wenn du schon sagst, so Schrift oder sowas.

00:47:10: Ja, Faziat, das erkennst du sofort.

00:47:12: Aber manche waren echt.

00:47:13: Und ich habe auch so Themen wie Spiegelung und Schatten angeschaut und manche Sachen waren aber

00:47:18: echt hart.

00:47:18: Ja, also es ist.

00:47:20: Und ich sagte die Sachen, die vor einem Jahr mit CGAI oder Gen AI allgemein irgendwie unglaublich waren, wo jeder gesagt hat, boah, krass, schau das an, fotorealistisch oder

00:47:31: physikalisch korrekt.

00:47:33: Wenn ich sowas irgendwie schon höre, dann denke ich mir schon, okay, schauen wir jetzt mal drauf mit ein bisschen Abstand.

00:47:38: Und wenn du heute draufschaust, dann denkst du dir, mein Gott, war das schlecht.

00:47:41: Aber nicht, weil es damals schlecht war.

00:47:44: sondern weil die Erwartungshaltung und der Standard so ein neues Level erreicht haben, wo einfach nicht einer das für möglich gehalten hat.

00:47:52: In der Kürze der Zeit und in der Einfachheit.

00:47:55: Letztendlich ist es ein Prompt.

00:47:58: Ja, schon krass, was alles möglich ist.

00:48:02: Kinder kann man auch noch gut aufs Glatt erstellen.

00:48:04: Ja, absolut.

00:48:09: Ich hoffe meine Kinder hören das nicht.

00:48:16: Wenn wir über das ganze Thema sprechen, habt ihr auch KMUs dabei bei euch als Kunden?

00:48:23: sagst du, normalerweise kommen eher die Corporates zu uns?

00:48:26: Oder ist es auch eher ein Corporate-Thema?

00:48:29: dann ist es doch vielleicht bisschen zu teuer für das, was KMUs Im Endeffekt ist es gar nicht teuer.

00:48:35: auch jeder KMU könnte sich das leisten.

00:48:37: den KMUs gibt es in Anführungszeichen nur zwei Probleme.

00:48:41: Das eine ist zu erkennen, dass man überhaupt viel Content und viele Medien benötigt.

00:48:47: dann das zweite zu erkennen, dass es ja nicht der Praktikant, der heute noch Photoshop gemacht hat, irgendwie morgen vielleicht auch Inskalierung selber machen kann.

00:48:57: Aber ansonsten, wir arbeiten auch mit KMUs zusammen.

00:49:00: Und um für die letzten Endes Produkte zu inszenieren, schöne

00:49:05: Produktkommunikation letzten Endes zu machen in hoher Skalierung und in der Regel sind es aber schon die größeren fünf bei uns.

00:49:12: Und ihr würdet jetzt auch Personen reinkriegen?

00:49:14: wenn ich jetzt sage, ich würde so ein Trainingsding aufmachen und dann könntet ihr das Video komplett erstellen mit mir.

00:49:21: Was ist ein Trainingsding?

00:49:23: Ja, nein, tatsächlich sage ich jetzt mal kein Gym, sondern ich sage jetzt inhaltlich jetzt, wenn es ums Thema jetzt Leanmanagement geht oder so, ich mache eine Schulung, ich

00:49:33: drücke jetzt so was und dann

00:49:35: Könnte man das easy in alle Sprachen skalieren?

00:49:37: Theoretisch?

00:49:39: Fast alle.

00:49:40: Fast alle.

00:49:42: Alles was gängig und üblich ist.

00:49:45: Letzte Woche war ich bei einem Kunden, da ging es um Inuit.

00:49:52: Ich verwechsel mir die Eskimo.

00:49:53: Inuit.

00:49:54: Inuit.

00:49:54: Danke.

00:49:55: Inuit.

00:49:56: Und da bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob es ausreichend Trainingsmaterial für die Modelle gab, um Inuit auch wieder ausspucken zu können.

00:50:02: oh

00:50:03: Aber bei allem, was irgendwie das Wort oder was?

00:50:05: Nee, nee, die ganze Sprache.

00:50:08: Der O-Ton war auf Inuit.

00:50:09: Und jetzt ging es darum.

00:50:11: Warum gibt es keinen Untertitel dazu?

00:50:13: Und wenn du jetzt sagst, du willst ein Trainingsding machen, aber für die Inuits letzten Endes, dann ist es irgendwie nicht Standard.

00:50:21: Aber alles, was irgendwie bei den normalen Sprachen ist, asiatisch, westlich, das ist für überhaupt kein Problem.

00:50:28: Da wo ich mich nachgefragt habe wegen dem Gym, weil es im Endeffekt

00:50:32: Es kommt immer darauf an, was gibt es für Bewegungsdaten?

00:50:34: Und wenn du im Gym dann irgendwie die Hand die Stange oder irgendwelche speziellen Geräte herum und das noch nie einer gemacht hat, dann kann es sein, dass es mehr Aufwand ist,

00:50:42: diese Trainingsdaten zu erzeugen, wie das Ganze zu shooten.

00:50:48: Du musst einfach wissen, wann shootest du, wann nutzt du 3D und wann nutzt du AI?

00:50:52: Und die Kunst ist da, einfach den smartesten Ansatz zu wählen für den Use-Cast, du hast und für eine potenzielle Skalierung, die dir Nachgang geletzt wird.

00:51:01: vielleicht am Kopf hast.

00:51:04: Also wenn ich würde ich Trainings machen, nicht im Gym.

00:51:08: Die Handbeben sind relativ leicht, glaube ich, zu lernen.

00:51:13: Wenn wir jetzt zum Thema Asset-Produktion generell gehen und sagst, okay, das Ganze wird automatisiert und wir vielleicht jetzt auch von der kreativen Schiene auch noch mal drauf

00:51:23: schauen.

00:51:24: Wo entsteht denn bei euch so der eigentliche Wert?

00:51:31: Verschiebt sich da die Wertschöpfung von der Kreativarbeit hin eher Richtung Datensystemkompetenz?

00:51:35: Das waren jetzt zwei Fragen.

00:51:41: Also die erste Frage, wo entsteht der Wert beim Kreativen?

00:51:44: Das kann bei uns sein, das kann aber auch bei einer Agentur sein, mit der wir letztendlich zusammenarbeiten.

00:51:49: Wenn jeder jede Art von Content irgendwie erstellen kann, dann hast du eine Flut, wo es im Endeffekt super schwer ist, aus der Masse herauszustechen.

00:52:00: Genau zwischen dem Consumer-Verhalten zu einem kuratierten, was passt zu der Marke, was passt zu diesem Produkt, was passt für diesen Use-Case, was brauchst du für diesen

00:52:10: Kommunikationskanal.

00:52:11: TikTok mit ein paar Millisekunden ist irgendwie ganz anders wie irgendwie YouTube, wo du eher so mit oder longform Varianten hast.

00:52:18: Was wieder mal ganz anders ist, wie wenn du irgendwie eine Super Bowl-Ed letzten Endes hast.

00:52:23: Und in diesem Kontext dort aktiv zu sein und genau diese Auswahl zu machen.

00:52:29: Ich habe jetzt irgendwie 100 verschiedene Schneevarianten.

00:52:32: Welche Schneekombination passt denn am besten, subtil bei dem Betrachter genau die richtige Stimmung letzten Endes zu erzeugen von den Werten, die du letzten Endes in Bezug

00:52:43: auf das Produkt, was du verkaufen willst oder im größeren Kontext auf die Marke natürlich transportieren möchtest.

00:52:49: Und dieser Kurationsprozess, der wird immer wichtiger.

00:52:55: Das kann, glaube ich, auch keine AI auf Sicht letzten Endes übernehmen.

00:52:58: Weil im Endeffekt, das verändert sich die ganze Zeit.

00:53:00: Und je mehr Erfahrung du hast, je besser du als Kreativer bist, desto besser kannst du AI als Tool einsetzen, mehr Impact zu erzeugen.

00:53:12: Und auf deine Frage bezüglich der Wertschätzung, Wertschöpfung.

00:53:19: Ich glaube, genau diese Toolchain, letzten Endes, so unter Kontrolle zu haben, dass du jederzeit, in Anführungszeichen, Element

00:53:27: beeinflussen kann, so wie du es gerade benötigst.

00:53:31: Und die Vorteile, die sich dadurch ergeben, in den Produktionen, dem Kunden letzten Endes mitzugeben, das ist, glaube ich, genau die Wertschöpfung, die uns von anderen

00:53:43: unterscheidet und die dieses Thema CGAI letzten Endes auch so unique macht.

00:53:48: Okay.

00:53:49: Willst du eigentlich zukünftig auch, glaubst in Echtzeit produziert werden können?

00:53:53: Ja.

00:53:55: Also wenn ich jetzt spontan in Griechenland sitze und sage, schaue jetzt, komisch, wenn ich jetzt ein Auto kaufe, kriege ich in Echtzeit das Ding produziert, wie das über die

00:54:08: Straßen vom griechischen Wein fällt.

00:54:13: Es gibt jetzt schon, also Google hat vor kurzem ein neues Modell veröffentlicht, was faszinierend ist, du gehst drum herum.

00:54:20: Und kannst dann im Endeffekt dein Modell und Produkt wie in einem Computerspiel letzten Endes anschauen.

00:54:26: Die Frage ist nur, mit welchem Medium konsumierst du sowas?

00:54:29: Ist es noch auf dem Smartphone?

00:54:31: Dann sind wir alle mobile first.

00:54:33: Wenn es richtig emassiv sein soll, dann brauche ich es eigentlich wie zu einer Brille um dich herum.

00:54:39: Vielleicht schafft VR dann doch noch den Durchbruch oder Mixed Reality irgendwas dazwischen.

00:54:44: Ich sehe auch bei vielen AI-Tools, es geht wieder zurück Richtung Desktop, wo du das einfach schön groß erleben kannst.

00:54:53: Bin gespannt.

00:54:56: Viele sagen auch, dass es Richtung Voice geht.

00:54:59: Sorry.

00:54:59: Ja, ja, nee, nee, ist gut.

00:55:00: Das ist so mit Sprache, ähnlich wie bei Chat, GPT oder Grog und Co., wo du so einen Voice Mode und Agent hast, mit dem du dann irgendwie dich stundenlang unterhalten kannst.

00:55:09: der alles weiß, der dich super kennt und wenn du dann letztendlich überweust, dich der Marke näherst.

00:55:15: Nur gibt es bei uns verschiedene didaktische Lerntypen und Menschen und viele haben halt ein visuelles Bedürfnis.

00:55:23: Und da glaube ich dann schon, dass im Endeffekt irgendeine Art von Display oder Visualisierung für viele nach wie vor sehr wichtig sein wird.

00:55:34: Ja, die Steuerung über Sprache, das Stärke, das habe ich auch schon

00:55:38: gibt es ja schon bei Studien oder dass du trennst, dass das in die Richtung geht.

00:55:41: Gleichzeitig bin ich in der U-Bahn froh, dass nicht jeder über dich fragt, sondern nur mit seinem Finger irgendwie sein Zeug navigiert.

00:55:48: Ist ein guter Punkt, ja.

00:55:50: Aber ich nutze es tatsächlich auch selber, wenn ich jetzt doch mal schnell eine E-Mail oder so was, dass ich mal sage, vielleicht ich diktiere was oder ja.

00:55:59: Das ist dann schon ganz angenehm.

00:56:01: Aber klar, wenn dann zehn Leute im Büro sitzen, ist es halt ein bisschen ungut.

00:56:08: Ein weiterer Punkt, wir auch schon besprochen haben, ganz kurz, AI ändert sich ja kontinuierlich.

00:56:13: hast jetzt gerade auch wieder gesagt, Google hat einen neuen Teil rausgebracht.

00:56:17: Ich weiß nicht, wie viele Modelle du jetzt schon zum Gespräch genannt hast.

00:56:21: Die haben sich wahrscheinlich in den letzten zwei Jahren, ich weiß nicht, wie oft, geändert und abgedatet, alle von denen.

00:56:29: Es ist ja auch irgendwie so eine strategische Unsicherheit ein bisschen.

00:56:34: die da aktuell entsteht, auch wenn es Thema AI geht.

00:56:38: Was ist da für dich die größte Herausforderung jetzt auch mit der Effekt-Etage, wenn du auf das ganze Thema AI oder auch Strategie und so weiter schaust?

00:56:50: Vielleicht auch das Thema USP.

00:56:51: haben kurz den USP angesprochen.

00:56:55: Gibt es da was, wo du sagst, okay, das ist echt spannend und da müssen wir echt aufpassen, müssen wir uns echt Gedanken machen, damit wir da nicht irgendwie

00:57:04: ein Commode die Produkt werden.

00:57:06: Ich sag's jetzt mal so.

00:57:07: Wen meinst mit wir?

00:57:09: Ja, Effekt-Etage im Endeffekt oder alle, da in dem Bereich drinnen sind, ich sag, dann ist es doch der Praktikant, der das dann später auch mal kann oder so, keine Ahnung.

00:57:17: Ich glaube also das sichere, skalierbare und wiederholbare Executen von so einer Pipeline letzten Endes, das ist der USP.

00:57:26: Ja und wenn du

00:57:28: als One-Man-Show auf LinkedIn vielleicht geile Videos postest, dann kommst erstmal gar nicht an die großen Ausschreibungen ran.

00:57:34: Schon heute bist nicht T-Sex zertifiziert, keiner traut sich zu, kannst du Einbild machen, kannst du auch Millionen von Bildern machen, oder im Milliardenbereich pro Jahr, wenn es

00:57:45: dann wirklich vollautomatisiert über die Cloud abläuft.

00:57:48: Das ist glaube ich ein USP und letzten Endes auch das Wissen, was einfach über

00:57:54: über 20 Jahre angehäuft wurde, über Prozesse, über Kundenverständnis, die ganzen Spezifika, du dieser Produktion letzten Endes brauchst, sodass wir in immer kürzerer Zeit

00:58:07: immer bessere Ergebnisse letzten Endes produzieren können.

00:58:10: Und da glaubst du, dass der Mensch weiterhin der Schlüssel sein wird und nicht über KI ersetzt Ja, wenn es ganz einfach ist, dann kann

00:58:24: Banale Tätigkeiten und Durchschnittstätigkeiten können und sollen von der KI durchaus ersetzt werden.

00:58:34: Wenn es aber darum geht, nochmal in einem sicheren Umfeld, das Ganze qualitativ hochwertig, so wie du es letzten Endes brauchst und auch die ganzen Kanäle und

00:58:44: Anforderungen von den Prozessen, es entwickelt sich ja alles weiter.

00:58:47: Heute produzieren wir Content, weil sich eine CMO, eine Agentur

00:58:53: irgendwas ausgedacht hat.

00:58:54: In ein paar Jahren ist es vielleicht ein Agent, der ein Briefing letztendlich hat, wo du sagst, okay, jetzt brauche ich nur noch die 3D-Modelle und fertig.

00:59:03: Aber irgendwo müssen die Modelle herkommen, die müssen irgendwo aufbereitet sein.

00:59:07: Und dann heute ist es nicht so, dass die sich von alleine aufbereiten und dass die von alleine für die Pipelines zur Verfügung stehen.

00:59:13: Und genau diese selektive, also von der architektonischen Sicht selektive Einsätze.

00:59:18: Welche Technologie an welchem Zeitpunkt, welche Daten möchte ich freigeben, wo möchte ich auf so einen

00:59:23: sage jetzt mal Tool zugreifen, was mir einen riesen Wehrwert liefert und wo lasse ich das besser in Haus und habe vielleicht nicht den großen Wehrwert, teile aber auch nicht die

00:59:31: Daten, die ich nicht einfach jeden kostenlos vor die Türe setzen würde.

00:59:38: Und da glaube ich schon, dass man Menschen braucht, um das Ganze zu steuern, das Ganze aufzusetzen, die Guardrails und Guidelines letzten Endes auch zu definieren, wann es gut

00:59:49: genug ist.

00:59:51: Eine EI muss programmiert werden und im Endeffekt der ganze Content-Bedarf muss letztendlich orchestriert werden.

00:59:59: Und ich glaube, dass es weggeht von 100 % reinen Art ist, wo einer sagt, hier ein bisschen heller und da ein bisschen dunkler, sowas gibt es einfach nicht mehr.

01:00:09: Die Zeit ist vorbei.

01:00:11: Wer sich darauf ausruht und darauf zurückziehen möchte, der wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen.

01:00:21: Also bin ich ganz fest überzeugt.

01:00:23: Und gleichzeitig ist es aber auch nicht so, dass bei den OEMs jetzt da wahnsinnig viele Experten sitzen oder irgendwelche Art ist zu Hause, wo dieses Wissen über die Tools, über

01:00:33: die Pipelines, über die Datenprozesse entsteht, weil das schon sehr, sehr spezifisch ist.

01:00:37: Und was man aber schon sieht, wenn man in die Architektur geht, dass Designer, die früher mit 3D aufwendig was gerenntert haben, die können einfach mit EI dann relativ schnell eine

01:00:47: schöne Visualisierung vom Gebäude letzten Endes bauen.

01:00:50: Nur ist es wie bei dem Vibe-Coding.

01:00:52: Weißt du was?

01:00:53: Vibe-Coding, du kannst mal schnell einen Prototypen bauen und unter Umständen hilfst ja genau für diese drei bis vier Use-Cases, du im Kopf hast.

01:01:01: Und du denkst, boah, ich bin der absolute King.

01:01:04: Software Engineering ist tot.

01:01:06: Ich ein Geld gespart und ich verstehe gar nicht, warum das so teuer ist.

01:01:10: Wenn du das dann aber sicher betreiben möchtest, wenn du sauber deployen möchtest auf verschiedenen Kanälen, wenn du dann

01:01:18: das Ganze in dein Enterprise System integrieren musst.

01:01:21: Oder wenn du eine API integrieren musst, dann wird es irgendwelche Bugs geben, dann wird es Probleme geben.

01:01:27: Und dann bist du relativ schnell am Ende, wenn du es nicht schaffst.

01:01:32: Gleichzeitig glaube ich auch, die AI wird immer besser, da immer mehr zu heilen und zu reparieren.

01:01:38: Aber erstmal ist die AI dann am stärksten, wenn du den Rahmen ganz klar definierst, wo sie was machen darf.

01:01:47: Das Vibe-Coding hatte ich auch erst in der Folge.

01:01:50: Da haben wir auch darüber geredet.

01:01:53: Da ging es auch darum, dass MVP super, irgendwie einen kurzen MVP bauen, testen, aber dann, wenn es dann wirklich deployed wird, dann sollten mal die Profis ran, auch noch

01:02:05: einmal, auch Sicherheits-Bugs und so weiter daran zu arbeiten.

01:02:11: Und doch, sag mal, dass das dann in die komplette eigene Struktur hin passt.

01:02:17: Jetzt haben wir auch viel über Potenziale, hast du Potenziale erwähnt.

01:02:23: Was ist für dich aus deiner Sicht die größte Fehleinschätzung auch im Markt gewesen bisher zu dem ganzen Thema AI und auch Bildgenerierung, Video etc.

01:02:34: Gab es da was?

01:02:35: Ich glaube, dass wir momentan in riesigen Bubbles sind und die Erwartungshaltung von dem, was AI heute liefern kann massiv überzogen sind.

01:02:45: Also gerade

01:02:47: bestes Beispiel, LinkedIn, hey, das habe ich in fünf Minuten gemacht, ja, dann mach's doch für deine komplette Kampagne, für deine ganze Fahrzeugstrecke, für alle Märkte.

01:02:56: Oder plan doch das ganze Haus aus einer AI-Tech-Perspektive mit AI, wenn es so einfach ist, ja, und dann scheitert es so einfach relativ schnell.

01:03:05: Und gleichzeitig glaube ich aber, dass das Langfrist-Potential von vielen einfach noch gar nicht erkannt wird und gar nicht angenommen ist.

01:03:12: Also extrem viele sind happy, wenn sie

01:03:15: Google durch JGPT oder Chimney letztendlich das ersetzt haben und da jetzt ein zielgerichtetes Ergebnis bekommen, wenn die auf einer Konsumentenebene mit diesen Gen.ai

01:03:26: Tools irgendwie herumspielen.

01:03:27: Aber im Endeffekt genau dann, wenn du die AI nutzen möchtest, das Ergebnis so zu modifizieren und zu trimmen, dass es für deinen Use-Case letztendlich passt, da fehlt bei

01:03:38: vielen einfach noch das Verständnis, was ich machen muss, wie ich es einsetzen kann.

01:03:45: wo die Datenhoheit liegt, was denn überhaupt da passiert.

01:03:49: Oftmals ist es ja eine Blackbox, du hast keine Ahnung, was da passiert.

01:03:54: Und bei vielen AI-Themen, wenn du keine Kontrolle über deine Daten hast und gar nicht weißt, was du überhaupt möchtest, was zwei Hauptanforderungen sind, dann kann auch nichts

01:04:06: gescheites rauskommen.

01:04:07: Also gerade das Thema UX ist, glaube ich, total unterschätzt in diesem Kontext.

01:04:12: Was benötigt der Kunde und warum benötigt er das?

01:04:16: Wenn ich der AI nicht den Mehrwert, Nutzen, das Problem irgendwie sauber beschreiben kann und einfach nur sag, mach mal ein buntes Bild oder mach mal eine App, dann kann die AI

01:04:28: glaube ich nicht das ganze Potenzial ausspielen.

01:04:32: Auch das Thema Reproduzierbar-Cut ist ja wie es bei euch ja

01:04:37: wichtig ist, sage ich mal, ist da glaube ich auch so ein Thema zu sagen, ich habe wirklich einen Prompt mit dem ich relativ genau, ich meine klar, es geht jedes Mal unterschiedlich,

01:04:45: aber trotzdem eine Sache rauskriege, die ich nutzen kann und zwar wirklich sinnvoll nutzen kann.

01:04:53: Ja, also da bin ich bei dir, also sieht man ja auch oft, man, tatsächlich sehe ich das auch bei meinen Studis, wenn man so fragt, was macht ihr und so weiter und so fort.

01:05:01: Die nutzen gewisse Sachen, nutzen die, aber auch in der

01:05:06: in der Gesellschaft, wie du schon sagst, für Google etc.

01:05:09: Nutzen sie als Suchtool.

01:05:12: Bleibt es vielleicht bei Google.

01:05:14: Aber was ich wirklich machen kann und wie ich es dafür auch einsetzen muss oder wie ich es behandeln muss, das Tool, dann auch das wirklich rauskommt, da haben viele gar nicht den

01:05:25: Blick dafür.

01:05:26: Ja, und auch noch Wissen, Mut, Vertrauen.

01:05:32: Ja, auch mal probieren.

01:05:33: Absolut.

01:05:33: Da bin ich...

01:05:34: da bin ich auch bei dir.

01:05:35: hatte ich heute in der Vorlesung auch, ich gesagt habe, man muss einfach mal testen, Also ein bisschen mal spielen, schauen was rauskommt.

01:05:45: Wenn du jetzt in die Zukunft denkst, wo wir jetzt noch hingehen zu 15 Jahren, also jetzt, wenn wir jetzt diese Dinge, die vielleicht oder die Gesellschaft, ich mal, sind gut im...

01:06:00: Hat es noch nicht drauf, wenn es jetzt noch mal drauf hat und wenn die Technologie auch noch weitergeht, wir sind ja auch gerade so ein bisschen am Scheideweg, platzt jetzt die

01:06:09: Gen-AI-Bubble irgendwann?

01:06:11: Ja, nein.

01:06:12: Oder wird weiter investiert, wie es gerade ist?

01:06:16: Wo glaubst du, geht es hin?

01:06:18: Ich glaube, momentan sind wir da, wo kann ich mit AI Geld sparen?

01:06:23: Wo kann ich wirklich in einen...

01:06:26: einen Mitarbeiter sozusagen ersetzen oder einen Dienstleister letzten Endes aus der Gleichung nehmen und man schaut eher so Prozessoptimierung, ROI optimieren und in Zukunft

01:06:39: wird es glaube ich Use Cases geben, wo du den Mehrwert noch gar nicht siehst und trotzdem wird er irgendwie schon vorbereitet.

01:06:48: Also es gibt ja Megatrends wie Life Science, Longivity,

01:06:53: Man trackt seine eigenen Daten und schaut immer retrospektiv, was hat mich jetzt heute gestresst.

01:07:01: War es der Sport oder zu viele Stehstunden oder keine Ahnung, Insulins-Bike nach dem Essen oder keine Ahnung.

01:07:08: Gestern irgendwie Bier zu viel getrunken, schlecht geschlafen.

01:07:12: Und dann kannst du dir überlegen, was mache ich das nächste Mal anders.

01:07:16: Aber richtig spannend ist es, ich, wenn du deinen Agenten dabei hast, der in Echtzeit sagt,

01:07:23: Solltest du mal dieses und jenes machen.

01:07:25: Jetzt machen wir fünf Minuten Pause.

01:07:26: Atme mal tief durch.

01:07:28: Geh mal zum Arzt und lass dich mal durchchecken.

01:07:34: du hast hier ein Problem.

01:07:36: Also ich glaube, das ist der digitale Zwilling.

01:07:40: Wir nutzen ihn für die Visualisierung.

01:07:42: Die Kollegen in der Forschung nutzen ihn für Strömungssimulationen.

01:07:47: Man nutzt ihn in der Robotik, ganze Produktionslinien zu bauen.

01:07:52: bevor die Produktionsstraße gebaut wurde, ganze Fabrik.

01:07:56: Das wird es für die ganze Stadt geben.

01:07:58: Nicht nur Sensoren, um Temperaturen zu messen, um Ampelschaltungen, Besuchersträume letzten Endes zu messen.

01:08:05: Und das kann kein Mensch machen.

01:08:06: sind zu viele Daten, zu viele Informationen.

01:08:09: Das muss komprimiert werden.

01:08:11: Was ist gerade für den aktuellen Use-Case und warum?

01:08:16: Letztendlich ist das richtige Entscheidung.

01:08:17: Dann schließt sich der Kreis zu der Eingangsfrage, dass das datengetrieben funktionieren Wenn man in die Bildwelt schaut, die Auflösung besser, die Erwartungshaltung wird immer

01:08:30: höher.

01:08:31: Alles wird immer intensiver.

01:08:32: Du bist da drin.

01:08:34: Du kriegst einen anderen Werbespot zugespielt, weil du vielleicht in einer anderen Lebenssituation bist oder ein anderes Bedürfnis hast.

01:08:42: für die Mobilität, die du gerade benötigst für den Skiausflug am Wochenende oder was weiß ich, einfach ein ganz anderes Paket brauchst.

01:08:49: Und heute ist es so, du gehst auf die Webseite und du navigierst, genauso wie die Organisation aufgebaut ist, von der Marketingabteilung über die Vertriebsabteilung bis hin

01:08:59: zur After-Sales-Abteilung.

01:09:01: Suchst du dich zu Tode und das nimmt perspektivisch der Agent für dich ab.

01:09:06: Egal, ob das bei der Sprache passiert oder ob die Bilder dir genauso zugespielt werden, inklusive

01:09:12: allem was daran hängt.

01:09:13: Beim Fahrzeug ist es die Finanzierung, vielleicht auch die Inzahlungsnahme von einem alten.

01:09:20: Bei den Immobilien ist es super spannend, welche Anforderungen hast du, wo wird was frei, wo gibt es was Vergleichbares, da ist jetzt was anderes.

01:09:27: Da bist du ja nicht so frei wie beim zu konfigurierenden Produkt.

01:09:30: Und richtig krass wird es glaube ich auch im Bereich von Mode.

01:09:35: Auf der einen Seite mal so ein Fast Fashion Trend.

01:09:37: wo es jetzt schon erste Marken gibt, die auf AI Models die Mode irgendwie zur Schau stellen und tragen.

01:09:43: Auf der anderen Seite, was bei geschuteten Models schon der Fall war, dass die Kleidung natürlich an einem selber auch anders ausschaut, weil man ganz andere Körperproportionen

01:09:53: hat.

01:09:54: So diese Virtual Triangle.

01:09:55: Oh Wunder!

01:09:57: Als ich zum ersten Mal auf der CES war, ich glaube 2013, da war das schon ein Riesenthema.

01:10:03: Ich hab bis vor so einem riesigen Spiegel gestanden, womit Augmented Reality

01:10:07: so mehr oder weniger gut auf dich was draufprojiziert wurde.

01:10:10: Und wir kommen halt immer mehr in Situationen, wo es einfach dein Leben letzten Endes super unterstützt.

01:10:21: Super spannend.

01:10:24: Jetzt kommen wir zur letzten Frage.

01:10:28: Du kennst sie wahrscheinlich.

01:10:29: Drei Learnings, die du den Zuhörerinnen mitgeben möchtest.

01:10:34: Können privater Natur sein, können beruflicher Natur sein.

01:10:36: It's up to you.

01:10:38: Einfach machen.

01:10:40: Einfach machen.

01:10:41: Einfach machen.

01:10:44: Ziel definieren, loslegen, Fehler machen und dabei zurückschauen, was hat gut geklappt und was hat nicht gut geklappt.

01:10:54: Und das Ganze dann einfach nochmal machen.

01:10:56: Also wie bei AI letzten Endes auch.

01:11:00: Die Pipeline aufbauen, dass man die unter Kontrolle hat.

01:11:02: Ja, die Pipeline kann beliebig groß sein.

01:11:05: Es kann Wochenessensplan sein.

01:11:09: Das kann irgendwie ein privates Hobbyprojekt im Garten sein, oder es kann eine komplexe Medienproduktion sein.

01:11:15: Aber wenn du immer nur anderen zuschaust, und den Trend sehe ich schon bei vielen, speziell auf LinkedIn, bin ich immer bei LinkedIn, ich betrachte das mit Höhen und Tiefen.

01:11:24: Teilweise bin ich tief drin und finde es toll, was alles für Content gepostet wird.

01:11:28: Und dann denke ich mir genauso, ist es jetzt genauso wie früher auf Facebook, wo ich es aufgehört habe zu nutzen.

01:11:35: Jeder postet jeden Schmarrn auf gut Deutsch.

01:11:38: Und jeder stellt sich da, heute hier Experte, morgen da Experte.

01:11:41: Wenn man einen tieferen Eintausch nach hinten schaut, dann ist gar nicht so viel Expertenwissen der letzten Endes vorhanden.

01:11:48: Bei vielen entscheidend, die lassen sich aber, wie wenn jede Schlagzeile auf der Bild-Zeitung quasi wahr wäre.

01:11:55: Weißt du was ich meine?

01:11:56: Ja, ja, So ein Werbespot, dann fünf Sekunden.

01:12:00: Brauchst keine Millionenproduktion mehr oder sechsstellige Beträge.

01:12:03: Nee, nee, es kann einer.

01:12:04: Mit einem 20.

01:12:06: Euro abhoch von irgendeinem dieser Modelle, und dann kannst du alleine produzieren.

01:12:10: Ja, bis zu einem gewissen Punkt schon, aber wenn du folgende Anforderungen, Wartungsseitung hast, und das in deine Prozesse integriert werden soll, dann ist es halt

01:12:18: nicht so einfach.

01:12:18: Und wenn du es nicht selber probierst, und das finde ich das Hauptproblem, dass die wenigsten selber tatsächlich Erfahrung sammeln, eine Hand anlegen und einfach mal machen.

01:12:26: Weil wenn du nicht siehst, was geht und was nicht geht, dann verstehst du auch gar nicht, was da überhaupt passiert.

01:12:31: Und dann vergleichst du es, das kostet ja gar nichts.

01:12:35: viel weniger wie ein traditionelles Shooting.

01:12:37: Ich flieg schon gern.

01:12:39: zack, nächster Flug nach LA.

01:12:44: Weil du gerade gesagt hast, viele posten dann, was sind nicht Experte hier und da.

01:12:47: Ich kann mich erinnern, dass auch am Anfang meiner beruflichen Karriere hat einer der Chefs auch gesagt, auf dem Inhalt kommt zum Ende gar nicht an, es kommt nur drauf an, wie

01:12:58: oft wir in der Öffentlichkeit, in der Presse sind.

01:13:01: Je mehr du irgendwo drinnen oder veröffentlichst,

01:13:04: desto eher wirst du als Experte wahrgenommen.

01:13:06: Die lesen teilweise gar nicht den Inhalt.

01:13:11: Ich bin seit 20 Jahren in diesem CGI-Medienvisualisierungsbusiness.

01:13:18: Und ich finde, speziell die letzten 7 bis 10 Jahre irgendwie gelaufen ist, finde ich irgendwie schon erschreckend.

01:13:24: gibt es Leute, am einen Tag waren es die 3D-Experten, am nächsten Tag waren es die Blockchain-Experten, dann waren es die Metaverse-Experten, jetzt sind es die AI-Experten.

01:13:34: Und wenn du dann dahinter schaust, wo sind denn die Projekte, wo sind denn die Referenzen?

01:13:40: Zeig mal zwei von deinen Kunden, die dich empfehlen würden, dann wird es plötzlich ganz dünn.

01:13:45: Und das Problem ist aber in diesem Social Media Business, du wirst mit denen einen Topf geworfen.

01:13:51: Ja, ja.

01:13:54: Aber der macht es auch günstig.

01:13:56: Dann machst du auch mit dem.

01:13:57: Genau, so sage ich.

01:14:01: Hatte ich auch schon.

01:14:04: dann mache ich es mit Ihnen.

01:14:06: Alles gut.

01:14:10: Super.

01:14:12: Waren das jetzt drei?

01:14:14: Wir nehmen es mal so hin.

01:14:17: Ich habe jetzt auch den Überblick verloren.

01:14:19: Aber einfach machen, probieren, damit man mitreden kann.

01:14:22: nehme ich das mal mit.

01:14:24: Thomas, danke.

01:14:26: Danke für mich.

01:14:26: Das echt super spannend.

01:14:27: Ich habe so eine kleine Affinität zum Thema Video.

01:14:34: Mir macht es Laune.

01:14:35: Ich habe früher auch immer ein bisschen gedreht und so.

01:14:37: habe damals noch meiner Promotion war ich auch unterwegs.

01:14:42: Damals gibt es ja glaube ich gar nicht mehr die, wie heißt die schnell die GoPro.

01:14:46: Die sind doch in so Rant gegangen, glaube ich.

01:14:47: Ja, habe ich gar nicht mitgekriegt.

01:14:49: Habe ich immer vielleicht nicht, dass ich jetzt irgendeinen Blödsinn erzähle.

01:14:52: Also ich hatte auch welche.

01:14:53: Ich hatte eine und dann habe ich ein Video gedreht und war acht Wochen Klettertrip und habe dann selber geschnitten noch.

01:14:58: Ja, ja.

01:14:59: hat echt viele Stunden.

01:15:01: Einfach probieren.

01:15:02: Ich habe Bock drauf.

01:15:03: So ist übrigens auch der Podcast entstanden.

01:15:05: Ich probiere es einfach.

01:15:06: Ich habe Bock darauf.

01:15:07: Ist jetzt auch schon im fünften Jahr und bald im sechsten.

01:15:11: Und ja, ich fand es super spannend, einfach mal so, was eigentlich geht und wie was wann.

01:15:18: Ich glaube, ich muss mal vorbeikommen.

01:15:20: Ich muss uns zeigen lassen.

01:15:21: Ich finde es echt super.

01:15:24: Auch deine Aussage hier, prompt and pray, die bleibt mir im Gedächtnis aus, weil die stimmt einfach so und zu sein.

01:15:30: Ja, diese Reproduzierbarkeit hinbekommen, das ist ja eigentlich das Schwierige, weil es ist ja nur Wahrscheinlichkeitstheorie dahinter und die aber so zu beherrschen, dass ich

01:15:42: allwegs das Gleiche rauskriege jedes Mal, das ist echt eine Kunst und die Systeme so im Griff zu haben, finde ich echt spannend und auch noch eine Aussage, dass der Mensch

01:15:55: bleiben wird, vor allem

01:15:59: wenn es dann auch um und das deckt sich sehr stark auch mit den anderen Interviews, ich immer hatte, wenn es vor allem auch ums persönliche, menschlichen Kontakt, dieses

01:16:11: Zwischenmenschliche und so weiter und so fort, Erfahrungswissen, dass das ganz, ganz spannender Punkt ist, wo du glaubst, dass auch noch der Mensch weiterhin da eine Rolle

01:16:22: spielen wird, auch in dem

01:16:24: ganzen kreativen Business, wo ich mit einem prompten Film erstellen kann, wenn man sich mal nicht anhört.

01:16:30: Also ja, saukool.

01:16:32: Ich habe es echt spannend gefunden.

01:16:34: Herzlichen Dank.

01:16:36: Hat meinen Horizont erweitert und ich freue mich, wenn ich mal vorbeikommen darf, dann schaue ich mir das sehr, gerne mal an und wünsche dir jetzt noch einen schönen Abend und

01:16:47: ich hoffe, sehen uns bald wieder und danke fürs Vorbeikommen auch.

01:16:51: Danke für die Einladung, Spaß gemacht, Johannes.

01:16:53: Das war die Folge mit Thomas Zuchtriegel von der Effekt-Etage.

01:16:57: Infos zu Thomas und der Effekt-Etage findet ihr wie immer in den Show Notes.

01:17:01: In zwei Wochen geht es dann weiter mit Folge 119.

01:17:05: Bester hin, alles Liebe und bleibt mir treu.

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